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* Univ.-Prof. Arch. DI Dr. Manfred Berthold

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Professor
Technische Universität Wien
A-1040 Wien, Karlsplatz 13/E253/4
Universitätsprofessor & Architekt
Ziviltechniker und Technische Büros
6
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Arch. DI Dr.
Manfred
Berthold
Sonja und Edmund
Gilbert (1987) und Camilla (1987)
Verheiratet mit Elfriede Johanna
Skifahren, Inline Skaten, Mountainbiken
- Vorsitzender des Fakultätsrats für Architektur und Raumplanung (seit 2016)
- Senator an der Technischen Universität Wien (seit 2007)

Service

Manfred Berthold
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Berthold

Zur Karriere

Zur Karriere von Manfred Berthold

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Im Jahre 1982 maturierte ich an der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien, Fachbereich Bautechnik-Hochbau. Weiters begann ich im Jahre 1982 mit dem Studium der Architektur an der Technischen Universität in Wien. Während des Studiums arbeitete ich in mehreren Bauingenieur- und Architekturbüros mit. Meine Diplomarbeit zum Thema -Wohnen im Speicher- legte ich im Jahre 1988 unter Betreuung von Prof. Ernst Hiesmayr ab. Im gleichen Jahr erfolgte die Sponsion zum Diplom-Ingenieur der Architektur. Von 1991 bis 1994 war ich als Universitätsassistent am Institut für Hochbau für Architekten im Team von Prof. Hans Puchhammer an der Technischen Universität Wien, tätig. Im Jahre 1992 erfolgte die Gründung des Ateliers für unbefugte Urbanistik gemeinsam mit Johann Überlackner, Manfred Waldhör und Georg Seebacher. Im darauffolgenden Jahr legte ich die Ziviltechnikerprüfung in Graz ab und im Jahre 1994 erfolgte die Angelobung als staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker und Architekt. Im Zeitraum 1994 bis 1996 verfasste ich meine Dissertation zum Thema -Ökonomie im Bauen - unter Betreuung von Prof. Helmut Richter und Prof. Wolfgang Oberndorfer. Von 1995 bis 2001 werkte ich als Universitätsassistent am Institut für Hochbau für Architekten und Entwerfen im Team von Prof. Will Alsop. Die Promotion zum Doktor der Technischen Wissenschaften erfolgte im Jahr 1996. Im gleichen Jahr war ich als Gastprofessor an der School of Architecture and Urban Planning an der University of Michigan in den USA tätig. Im Jahr 1998 erfolgte die Gründung des Ateliers Urban Fish gemeinsam mit Mladen Jadric. Es folgten zahlreiche städtebauliche und baukünstlerische Wettbewerbsprämierungen und Publikationen. Im Jahre 2000 erfolgte die Gastprofessur am Royal Melbourne Institute of Technology-University, Faculty of Constructed Environment in Australien. Des Weiteren folgten Einladungen zu Gastvorträgen am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge USA, der Roger Williams University in Rhode Island USA sowie im Jahr 2003 Gastvorträge an der South East University in Nanjing China und der Tongji University in Shanghai China. Seit 2003 bin ich als gewähltes Mitglied im Fakultätsrat der Fakultät für Architektur und Raumplanung tätig. Im Jahre 2009 wurde mir die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Planungs- und Bauökonomie verliehen. Die außerordentliche Universitätsprofessur am Institut für Architektur und Entwerfen der Technischen Universität Wien, erhielt ich im Jahre 2009. Als Leiter des Master-Moduls Experimenteller Hochbau an der Studienrichtung Architektur erreichte unser Team Mitmischen der TU Wien bei der internationalen Betonkanu-Regatta im Wettbewerb Konstruktion in Brandenburg an der Havel den 2. Platz. Im Jahr 2015 stellte ich den allzeit Diplombetreuungs- und Prüfungsrekord an der Technischen Universität Wien auf: In nur 4 Tagen vom 23. bis 26. November 2015 war ich nonstop in 40 Stunden kommissionelle Diplomprüfungen davon 30 persönlich betreute Diplomarbeiten in der Studienrichtung Architektur als Prüfer bzw. Vorsitzender tätig. Insgesamt haben unter meiner persönlichen Betreuung bereits über 300 Diplomandinnen und Diplomanden erfolgreich ihr Studium abgeschlossen. Am Beginn des Jahres 2016 wurde ich in die Funktion des Vorsitzenden des Fakultätsrates der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien gewählt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Manfred Berthold

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich eine gelungene Konstellation aus einem glücklichen Familienleben und einer sinnvollen beruflichen Betätigung. Persönlicher Erfolg in meiner Lehrtätigkeit zeigt sich darin, den Studierenden etwas auf ihrem Wege mitzugeben um offen zukünftige Problemstellungen verantwortlich lösen zu können; dass ist für mich etwas wunderschönes. Das außergewöhnliche an der Universität ist der geschützte Bereich des Elfenbeinturms, im Gegensatz zur Praxis und Realität, denn niemand muss mir und ich nichts den Studierenden verkaufen. Ich habe es hier mit Mitmenschen zu tun, wo das Denken im Vordergrund steht um unser Metier weiterentwickeln zu dürfen, denn sonst würde es keine Zukunft geben. Wir vollziehen auch Dinge, welche über die Praxis hinausgehen und können somit über den eigenen Tellerrand blicken, als Entdeckung neuer Formprinzipien in der Architektur. Diese Entwürfe erforschen Architektur in ihrem Wesen und geben sich nicht mit der gegenständlich gebauten realen Umwelt zufrieden. Für mich persönlich als Hochschullehrer ist es auch eine Art Hygiene, den Geist zu entschlacken, um Neues denken und zu erschaffen. Dies betrachte ich als einen wunderbaren Vorgang und macht mir große Freude. Zum Thema persönlichen Erfolg als Universitätsprofessor gehört für mich, dass man den Erfolg im Wettbewerb der Universitäten misst. Es gibt dazu Plattformen, so z.B. www.baunetz.de/campus.masters, wo aktuelle Diplomarbeiten im Wettbewerb mit über 100 teilnehmenden Universitäten prämiert und veröffentlicht werden. Die Auswahl erfolgt durch eine Fachjury und zusätzlich gibt es auch eine Fachjury mit Publikum, welche die Bewertungen vornehmen. Eine besondere Leistung erachte ich die Veröffentlichung der von mir persönlich betreuten Arbeiten der letzten Jahre, welche zahlreiche Nominierungen und Preise eingefahren haben.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Wesentlich ist, wie entlocke ich Studierenden als auch Mitarbeitern ihre Fantasie und Kreativität. Wenn ich diese Sensorik entdecke, dann möchte ich dies fördern und dies ist das Geheimnis zum Erfolg. Zahlreiche Projektarbeiten und Spitzenleistungen der Studierenden heben sich von der Masse nur dadurch ab, dass sie sich auf etwas Besonderes eingelassen haben. Es zählt nicht nur das Handwerk, sondern auch der innewohnende Gedanke, die das außergewöhnliche in ihrem Projekt in den Vordergrund stellen.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Sichtbare Merkmale der Anerkennung sind Preise und Einladungen zu Vorträgen. Am wichtigsten ist mir jedoch geistige Unabhängigkeit. Ich trachte danach, Dingen auf den Grund zu gehen und sie neu zu entdecken.

Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Als eine fachlich kompetente Persönlichkeit, welche Freude an der beruflichen Tätigkeit hat.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich beobachte, ob mir mein Gegenüber in die Augen schauen kann, Selbstvertrauen ausstrahlt und ob die Arbeiten, die man mir zeigt, einen kreativen Ansatz vermitteln.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Je reifer ich werde, desto mehr gelingt es mir die Bereiche Beruf und Privatleben klarer zu differenzieren. Am Beginn meiner beruflichen Tätigkeit als Architekt kam es manchmal vor, dass ich aus dem Schlaf gerissen auch in der Nacht weitergearbeitet habe. Wenn ich mich heute im privaten Umfeld bewege, dann möchte ich nicht mit beruflichen Angelegenheiten konfrontiert sein. Meine gewonnene Erfahrung ist, je klarer die Trennung praktiziert wird, desto besser ist es für beide Bereiche.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die beste Art zu lernen ist zu lehren! Wenn ich jemanden etwas beibringen möchte, muss ich es zu allererst selbst so verinnerlichen, um diesen Stoff nicht nur überzeugend zu vermitteln, sondern darüber hinaus die Freude erwecke um die Lernenden zu weiterführenden Untersuchungen und Entwicklungen anzuspornen. Ich erachte es als Luxus, mich auf Dinge einzuarbeiten, welche wir nicht als gegeben voraussetzen können. Es ist ein spannendes Thema, in Gebiete einzutauchen, wo wir heute noch gar nicht wissen, wo wir morgen ankommen werden.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Spaß an der Entwicklung, dem Entwerfen neuer Lebenswelten zu haben ist mein wichtigster Rat an die nächste Generation. Erst durch Freude im meinem Beruf kann ich auch verantwortlich agieren. Für das Studium um dem Entwickeln von Architektur dient ein räumliches Verständnis als wichtige Voraussetzung! Natürlich helfen uns moderne Instrumentarien und Werkzeuge, so auch die virtuelle Welt dabei, das räumliche Verständnis zu verbessern. Wer aber kein räumliches Denken entfaltet, wird es schwer haben, das Architekturstudium und den Architekturberuf positiv und mit Freude zu leisten.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Aufgabe als Universitätsprofessor sehe ich dabei darin, die Studierenden so gut wie möglich auf ihr Wirken vorzubereiten. Mein Fach- und Lehrgebiet ist Architektur und Entwerfen. Im Rahmen der Ausbildung des Architekturstudiums gibt es viele Akteure, einer davon bin ich, der mehrere Lehrveranstaltungen abhalten, und somit ein kleiner Baustein im Werdegang der Studierenden darstellt.

Ihr Lebensmotto?
Frei nach William Butler Yeats: Meine Verantwortung beginnt in Träumen.

Publikationen

Publikationsliste: ar.tuwien.ac.at/de/manfred-berthold

Ehrungen

- Großer Österreichischer Wohnbaupreis (1990)
- zahlreiche internationale Prämierungen bei Architekturwettbewerben

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