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* Ursula Haubner

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Abgeordnete zum Nationalrat
Bündnis Zukunft Österreich - BZÖ
1017 Wien, Dr. Karl Renner-Ring 3
Politische Parteien
9
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Profil

Zur Person

Ursula
Haubner
22.12.1945
Bad Goisern
Dorli und Robert Haider
Beate (1969) und Eva-Maria (1975)
Verheiratet mit Klaus
Lesen, Flohmärkte, Familie
- Landesobfrau in Oberösterreich
- seit 1991 Gemeiderätin in Bad Hall

Service

Ursula Haubner
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Haubner

Zur Karriere

Zur Karriere von Ursula Haubner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nachdem ich die Volks- und Hauptschule in Bad Goisern besucht hatte, absolvierte ich die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Bad Ischl. Nach der Matura 1963 absolvierte ich die Ausbildung zur Fach-Lehrerin mit Lehramt für Ernährungswissenschaften) in Innsbruck. Ab 1965 arbeitete ich als Lehrerin in Bad Ischl, Linz und zuletzt Steyr und von 1987 bis 1997 als Fachvorstand an der HBLA für wirtschaftliche Berufe in Steyr. Mein Beruf war und ist mir sehr viel wert, und so fiel es mir nicht ganz leicht, ihn aufzugeben. Meine politische Tätigkeit begann relativ spät, und zwar kandidierte ich 1991 mit einer sehr engagierten Gruppe erstmals für den Gemeinderat, und wir konnten uns damals von einem auf fünf Mandate verbessern. Von 1994 bis 1996 war ich Mitglied des Bundesrates, von 1996 bis 1997 ein Jahr lang Abgeordnete im oberösterreichischen Landtag und von 1997 bis 2003 Regierungsmitglied für die Aufgabenbereiche Umwelt, Frauen und Konsumenten. Nachdem ich im Herbst 2003 zur Bundesparteiobfrau der FPÖ gewählt worden war, wurde ich im Januar 2005 als Nachfolgerin von Herbert Haupt als Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz vorgeschlagen und übte diese Funktion bis Jänner 2007 aus. Am 4. April 2005 legte ich meine Funktion als Bundesparteiobfrau der FPÖ zurück, trat aus der Partei aus und gründete mit weiteren Mitgliedern der Bundesregierung und Landeshauptmann Jörg Haider die neue Bewegung Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), dessen Landesparteiobfrau für Oberösterreich ich bin. Seit 30. Oktober 2006 bin ich Abgeordnete zum Nationalrat.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ursula Haubner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hat für mich nicht ein ganzes Leben lang dieselbe Bedeutung, er richtet sich nach den Prioritäten, die ich in den jeweiligen Lebensabschnitten setze. Als ich meine Ausbildung absolvierte und in den Beruf einstieg, war es für mich Erfolg, Prüfungen gut zu bestehen, eine Anstellung als Lehrerin zu bekommen und vor allem in der Schule, meine Ideen umzusetzen. Als ich meine Familie gründete, war es für mich Erfolg und Glück, daß ich zwei gesunden Kindern das Leben schenken durfte. Daß zwischen meinen beiden Töchter und mir ein sehr gutes und herzliches Verhältnis besteht, ist auch nicht selbstverständlich und für mich ein Erfolg. In der Politik bedeutet Erfolg für mich, für die Menschen etwas umzusetzen, was ein großes Anliegen ist z.B. das Kindergeld. Erfolg in der Politik bedeutet für mich auch, jemandem helfen zu können. Für mich ist Erfolg nicht an einem Punkt meßbar und mit einem Satz auszudrücken, er ist ein sehr vielschichtiges und vielfältiges Phänomen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin vielleicht für Außenstehende - wie ich es auch immer wieder höre - eine sehr erfolgreiche Frau. Ich selbst sehe mich als eine, die immer konsequent ihren Weg gegangen ist und weiter geht. Ich bin sehr selbstkritisch, glaube aber, insgesamt in meiner politischen Arbeit erfolgreich zu sein.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich glaube, daß es wichtig war, konsequent zu sein, an mich selbst zu glauben und ein Gespür für den Alltag der Bevölkerung zu haben. Authentizität und Glaubwürdigkeit sind Faktoren, die insbesondere in der Politik zum Erfolg beitragen können. Manchmal ist der Beginn des Erfolges dem Zufall überlassen. Ich kam zufällig in die Politik und habe wie ich glaube Spuren auf vielen Ebenen hinterlassen, die nachhaltig und zum Wohle Österreichs sind.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Herausforderungen begegnen mir jeden Tag, und täglich kommt einiges auf mich zu. Da ich meiner Tätigkeit gegenüber positiv und offen eingestellt bin, kann ich diese Herausforderungen auch bewältigen. Ich habe grundsätzlich eine sehr positive Einstellung zum Leben, zu meiner Arbeit und auch viel Humor.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Es ist sicher nicht immer leichter, als Frau Politik zu machen. Frauen werden nicht nur an den Inhalten, sondern auch an ihrem Äußerem, dem Rundherum mehr gemessen. Nach wie vor wird bei Frauen das Äußere mehr in den Mittelpunkt gestellt als bei Männern, auch das Privatleben wird oft bei Frauen stärker durchleuchtet, deshalb muß man als Frau schon einerseits stark aber andererseits gelassen sein.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Meinen ersten Erfolg empfand ich, als ich 1991 in meiner Heimatgemeinde Bad Hall in den Gemeinderat gewählt wurde, da das damals mein Einstieg in die Politik war.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Sicher 1997, als ich vor der Wahl zwischen Beruf und Politik stand und mich für die Politik entschied. Im nachhinein war das eine richtige Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe, weil ich glaube, daß ich gerade im Bereich der Politik für Frauen in Oberösterreich einen wesentlichen Beitrag geleistet habe. Eine gute Entscheidung traf ich auch, als mir 2003 angeboten wurde, in die Bundesregierung zu gehen, und ich das Angebot annahm.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Originalität, Einmaligkeit und Unterscheidbarkeit sind der bessere Weg. Heute ist so vieles Gleichklang, und ich denke, gerade Politikerinnen und Politiker haben neben ihrer glaubwürdigen Haltung und ihren wichtigen Aufgaben, auch Vorbilder zu sein.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Jugend, meine Ausbildung und mein beruflicher Werdegang wurden sehr stark von meiner Mutter geprägt, die mir immer wieder gesagt hat, besonders als Mädchen eine gute Ausbildung zu absolvieren und einen Beruf zu ergreifen, der einem Freude macht. Politisch sehr motiviert hat mich mein Bruder Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten. Ich bin sehr dankbar, daß ich mit ihm diesen Weg gehen konnte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich brauche nicht täglich Anerkennung, aber ich freue mich über kleine Beweise, wenn ich zum Beispiel ins Büro komme und auf meinem Schreibtisch ein Blumenstrauß von jemandem steht, dem ich helfen konnte. Natürlich freue ich mich auch über die Anerkennung meiner Familie. Sowohl Lob, als auch, wenn es notwendig ist, Kritik auszuteilen ist sehr wichtig.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke, ich werde von meinem Umfeld als jemand gesehen, der sehr teamorientiert, fleißig und verläßlich ist. Ich kann lange sehr intensiv und ausdauernd arbeiten, wenn es darum geht, etwas weiterzubringen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen bei meinem Erfolg eine sehr wesentliche Rolle, denn wenn die Mitarbeiter mir nicht den Rücken stärken, Dinge hinterfragen und so manches abnehmen, bin ich nicht frei für meine politische Arbeit. Daher bin ich froh, daß ich sehr verläßliche und sehr loyale Mitarbeiter um mich habe. Ich brauche Menschen um mich, die mich verstehen und das gleiche wollen wie ich.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
In einem Regierungsbüro muß man zuerst nach fachlichen Qualitäten auswählen, und wie flexibel und belastbar jemand ist. Bei persönlichen Gesprächen stelle ich dann aus dem Bauch heraus fest, ob „die Chemie“ stimmt.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Beruf und Privates ist als Politikerin nicht immer leicht zu trennen. Aber ich bin gerne unterwegs, unter Menschen, pflege viele Kontakte. Und wenn ich ganz privat sein möchte, ziehe ich mich daheim zurück. Ich denke, das braucht jeder Mensch und jemand in einer politischen Tätigkeit ganz besonders.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wichtig ist vor allem für Frauen eine gute Ausbildung und berufliche Arbeit, die Freude macht. Wenn man die Möglichkeit hat, Karriere zu machen, soll man als Frau nicht gleich Nein sagen. Oft tun Frauen gerade das, weil sie zu wenig an sich selbst glauben. Ein weiterer Rat: Präge die Zeit, und laß dich nicht vom Zeitgeist prägen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, mit dem BZÖ in den oberösterreichischen Landtag einzuziehen und den Stimmanteil bei den nächsten Nationalratswahlen zu verdoppeln.
Ihr Lebensmotto?
Nütze den Tag.

Ehrungen

Silbernes Ehrenzeichen der Gemeinde Bad Hall 2003

Mitgliedschaften

- BZÖ
- Weißer Ring
- Plattform für Alleinerzieherinnen
- Kameradschaftsbund
- Stadtmusikkapelle

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