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* Hans-Rainer Arnold

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Geschäftsführer
Zentralantiquariat Leipzig GmbH
D-04229 Leipzig, Zschochersche Straße 79e
Diplomkulturwissenschaftler
Museen, Archive
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Profil

Zur Person

Hans-Rainer
Arnold
22.05.1944
Dohna
Anett
Kunst, Sport

Service

Hans-Rainer Arnold
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Arnold

Zur Karriere

Zur Karriere von Hans-Rainer Arnold

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte zunächst eine Ausbildung im Buchhandel, aber irgendwann genügte mir das nicht mehr. Ich studierte also ab 1972 Literaturwissenschaften an der Karl-Marx-Universität in Leipzig und empfinde diese Entscheidung als wesentlichen Wendepunkt in meinem Werdegang. In der Folge war ich in der Staatlichen Kunstsammlungen, die zwölf Museen betreut, als Referent tätig und arbeitete für Generaldirektor Professor Bachmann. Zu dieser Zeit war ich bereits Parteimitglied und 1985 begann meine politische Karriere als hauptamtlicher Parteisekretär an der Semper Oper in Dresden, die ebenfalls einen wichtigen Punkt in meiner Entwicklung markiert. Nach der Wende konnte ich nicht weiterhin im öffentlichen Dienst arbeiten und schaffte es mit großer Mühe, wieder in meinen ursprünglichen Beruf zurückzukehren. Ich arbeitete bei Buch und Kunst (Sortimentsbuchhandel) in Dresden. Als diese von einem Investor aufgekauft wurde, der später auch das Zentralantiquariat in Leipzig erwarb, wurde ich dort als Geschäftsführer eingesetzt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hans-Rainer Arnold

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich zufrieden bin, habe ich auch Erfolg. Es heißt zwar, daß Unzufriedenheit Erfolg schafft, aber das sehe ich anders. Wenn man stehenbleibt, versäumt man viel an Erkenntnis und an Entwicklung. Erfolg ist für mich schon dann gegeben, wenn es gelingt, in einer solch komplizierten Branche die Waage zu halten, gerade jetzt, wo die Euro-Umstellung im Handelsbereich gravierende Narben hinterlassen hat.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Die subjektiven Faktoren begründen sich darin, daß ich mir irgendwann gesagt habe: du hast ein Hochschulstudium, hast nun zwölf Jahre lang eine Buchhandlung geleitet und nun willst du etwas anderes machen. Es hat mich dann sehr gefreut, als ich bei der Staatlichen Kunstsammlungen arbeiten konnte. Die objektiven Faktoren waren eher negativ: als ich mich leichtfertig dazu entschloß, für die Partei zu arbeiten, obwohl ich nicht völlig davon überzeugt war, konnte ich meinen Weg nicht mehr selbst bestimmen und meine Entwicklung im Kunst- und Kulturbereich verzögerte sich. Ich muß aber zu meinen Fehlern stehen, habe in gewissem Sinne auch dafür bezahlt und bin heute nicht ganz unzufrieden.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Dr. Jürgen Schebera, der als stellvertretender Direktor den Buchhandel in Dresden geleitet hat, animierte mich dazu, so wie er das Literaturstudium zu absolvieren. Eine weitere Persönlichkeit, die mich sehr stark prägte, war der damalige Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen, Prof. Dr. Manfred Bachmann, der immer darauf geachtet hat, daß ich auch selbst wissenschaftlich arbeite.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich arbeitete im Laufe der Zeit nicht immer mit Mitarbeitern zusammen - wenn ich Angestellte führte, habe ich aber als Vorgesetzter immer zu viel selbst gemacht. Es war schon in DDR-Zeiten schwierig, gute Mitarbeiter zu finden, heutzutage ist es ebenfalls nicht leicht. Ich schätze Mitarbeiter, die viel Verantwortung übernehmen und selbst Ideen haben.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Unsere Mitarbeiter müssen alle Sachgebiete betreuen können, sei es Kunst, Musik oder sogar Physik, und zwar nicht nur aktuell erschienene Bücher, sondern auch ältere, beispielsweise aus der DDR und den Jahrhunderten vorher. Es ist schwer, solche Mitarbeiter zu finden, weil sie oft keine adäquate Ausbildung haben. Ich setze bei meinen Mitarbeitern darüber hinaus die Fähigkeit voraus, auch mit schwierigen Kunden umgehen zu können.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich versuche immer, meine Mitarbeiter freundlich zu behandeln, selbst wenn ich selbst unter Streß stehe und bemühe mich, sie so wenig wie möglich zu korrigieren. Meine Mitarbeiter genießen viele Freiheiten. Ich selbst bin ein sehr ausgeglichener Mensch und bewege meine Angestellten meist sehr diskret dazu, über bestimmte Dinge nachzudenken.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich werde vielleicht als etwas unnahbar gesehen, weil ich mit meinen Mitarbeiter keinen privaten Umgang pflege. Sie sehen mich jedoch nicht als arrogant, ich glaube, daß sie mich als jemand akzeptieren, der komplizierte Problematiken zu bewältigen hat.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Mit Sicherheit der Name, der auch schon in der ehemaligen DDR bekannt war. Wir sind der größte Antiquariatsverbund in Deutschland mit dem größten Laden- und Versandantiquariat Deutschlands. Unser Lagerbestand zählt 2,1 Millionen Bestandseinheiten, darüber hinaus haben wir rund 60.000 Titel ins Internet gestellt. Auch unsere Einkaufspolitik ist gut ausgebaut.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Bis jetzt gelingt mir das hervorragend. Ich lebe allein und kann daher Konzerte und Kunstausstellungen besuchen, die für mich eine wesentliche Motivation für die Bewältigung von anstrengenden Arbeitsphasen darstellen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Im Moment fehlt mir die Zeit für Fortbildungsaktivitäten, weil ich die meiste Zeit über unterwegs bin.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Natürlich kann man verzweifeln, wenn man als junger Mensch 65 unbeantwortete Bewerbungen geschrieben hat, man muß es aber immer wieder versuchen. Ich bin frustriert über diese Spaßgesellschaft. Natürlich möchte man mit 18 Spaß haben, aber man sollte erst etwas für die Eigenentwicklung tun. Mein Rat an die jungen Menschen von heute lautet, auch aus negativen Erlebnissen zu lernen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
In meinem Alter hat man nicht mehr allzu viele Ziele. Ich möchte hier tätig sein, so lange es noch geht und die Qualität noch weiter verbessern.
Ihr Lebensmotto?
Eigentlich habe ich keines, ich bin pessimistischer Realist.

Publikationen

Artikel "Kunst- und Musikgeschichte"

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