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* Maria Rauch-Kallat

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Bundesministerin a.D.
Österreichische Bundesregierung
Lehrerin, Politikerin
Exekutive
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Profil

Zur Person

Maria
Rauch-Kallat
31.01.1949
Wien
Claudia (1970) und Ulrike (1973)
Laufen, Schifahren, Reiten, Lesen, Theater, Kino, Kunst
Herausgeberin von Zeitschriften der österreichischen Frauenbewegung

Service

Maria Rauch-Kallat
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Rauch-Kallat

Zur Karriere

Zur Karriere von Maria Rauch-Kallat

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1967 legte ich am Realgymnasium Hernals die Reifeprüfung ab. Nach dem frühen Tod meines Vaters wollte ich unabhängig sein, daher verzichtete ich auf ein Studium und begann bereits im Alter von 18 Jahren an einer Hauptschule in den Fächern Englisch, Russisch, Geographie und Leibesübungen zu unterrichten. Ich bekam mein erstes Kind sehr früh, und es stellte sich kurz nach der Geburt heraus, daß meine Tochter schwer sehbehindert war und später völlig erblinden würde. Mit Hilfe der Alternativmedizin konnte die Vollerblindung meiner Tochter bis zum 20. Lebensjahr aufgeschoben werden. Meine Tochter lebt heute trotz der Behinderung völlig eigenständig, ist berufstätig und wurde unter anderem Sportlerin des Jahres. Für mich persönlich war die Behinderung meines Kindes nach dem ersten Schock und der notwendigen Periode der inneren Verarbeitung eine Chance, das Beste aus der Situation zu machen, so gründete ich die Elternselbsthilfe für sehgeschädigte Kinder, was dann auch meinen Einstieg in die Politik zur Folge hatte. Ich konnte die Frühförderung für behinderte Kinder durchsetzen und auch sonst einiges erreichen, das ich unter normalen Umständen nie geschafft hätte. Meine berufliche Laufbahn wurde dadurch sehr geprägt, so war ich bis 1983 Lehrerin an einer Hauptschule in Wien, 1983 wurde ich Geschäftsführerin des sozialen Hilfswerkes in Wien, wo ich für 300 Mitarbeiter verantwortlich war. Diese Funktion übte ich bis 1992 aus. 1986 gründete ich ALPHA, eine politische Akademie speziell für Frauen. Parallel dazu wurde ich Abgeordnete zum Bundesrat und später Abgeordnete zum Wiener Gemeinderat. 1992 wurde ich Bundesministerin für Umwelt, Jugend und Familie; 1995 übernahm ich erneut das Umweltministerium. Im Jahr 2001 wurde ich Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat. Bereits seit den frühen neunziger Jahren bekleidete ich Funktionen innerhalb der Österreichischen Volkspartei, auch war ich Leiterin der Frauenpolitik dieser Partei, bis ich 1995 Generalsekretärin der Volkspartei wurde. Durch die Erblindung der Tochter leistete ich daneben überparteiliche politische Basisarbeit in der Österreichischen Elternbewegung und begann ab 1979 mit dem Aufbau der Behinderteninformationsstelle des Sozialen Hilfswerkes. Ab 1981 organisierte ich die Interessengemeinschaft der Eltern sehgeschädigter Kinder, deren Zeitschrift ich auch als Herausgeberin bis 1988 betreute. Darüber hinaus gründete ich die Elternselbsthilfe für sehgeschädigte Kinder, deren Vorsitz ich von 1990 bis 1992 innehatte. Ab 1999 war ich in der Aktion Mensch - Bewußtseinsbildung, ab 1992 im Stiftungsrat der Dr.-Maria-Schaumayer-Stiftung zur Förderung von Frauen in Führungspositionen tätig. Bereits 1989 war ich Gründungsmitglied des Vereins Möwe gegen Gewalt und Kindesmißbrauch sowie Gründungsmitgliedes der Lobby für Kinder. Seit 2001 bin ich Präsidentin der Gesellschaft Österreich - Ungarn. Innerhalb der österreichischen Volkspartei arbeite ich vor allem in den Schwerpunktbereichen Familien- und Umweltpolitik, Stadtpolitik sowie für Frauenpolitik und Zukunftsfragen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Maria Rauch-Kallat

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, Ziele, die ich mir vorgenommen habe, auch zu erreichen. Das muß nicht unbedingt mit Geld zu tun haben, es bedeutet vor allem, mit meinem Lebensumfeld zufrieden zu sein.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als erfolgreich, weil ich versuche, meine Ziele so zu setzen, daß trotz meiner sehr starken beruflichen Belastung eine Ausgewogenheit zum familiären Bereich bestehen bleibt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine Erfahrung mit der Behinderung meiner Tochter hat sicher eine wesentliche Rolle bei meinem Erfolg gespielt. Darüber hinaus habe ich immer gerne neue Herausforderungen gesucht und mich stets für neue Dinge interessiert.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich empfand mich immer dann als erfolgreich, wenn es mir gelang, Ziele auch gegen massiven Widerstand durchzusetzen. Hier nenne ich vor allem den Zeitpunkt, als es mir gelang, die Frühförderung für behinderte Kinder in allen Bundesländern zu etablieren, aber auch einige Erfolge bei meiner Tätigkeit als Lehrerin. Auch kam ich im Alter von 34 Jahren als Abgeordnete ins Parlament. Als ich Generalsekretärin der ÖVP wurde, prophezeite man mir eine höchst kurze Amtsdauer, ich empfinde es als Erfolg, mittlerweile die längstdienende Generalsekretärin in der Geschichte der zweiten Republik zu sein.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Geprägt haben mich vor allem der ehemalige Chef der ÖVP, Dr. Erhard Busek, der mich sehr förderte, sowie Bundeskanzler Dr. Schüssel, der mich motivierte, meine heutige Position als Generalsekretärin zu übernehmen, was ich ursprünglich nicht wollte.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Wir können Erfolge in der politischen Arbeit nur als Team bewältigen, somit spielen die Mitarbeiter natürlich eine sehr wesentliche Rolle.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Neue Mitarbeiter für meine politische Arbeit müssen vor allem hungrig sein, sie sollten Typen sein, die gewinnen wollen. Darüber hinaus fordere ich Fleiß, eine ordentliche Portion Intelligenz und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten. Ich suchte immer Mitarbeiter, die an einem aus meiner Sicht historischen Projekt mitarbeiten wollten, nämlich die Partei von der Nummer drei zur Nummer eins in der österreichischen Politik zu machen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Vor allem durch meinen persönlichen Einsatz.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Zeitlich überwiegt natürlich der Beruf, doch qualitativ hat für mich das familiäre Leben mindestens den gleichen Stellenwert. Als meine Kinder jünger waren, haben sie mich sicher weniger oft gesehen als andere Kinder ihre Mütter, doch wußten sie immer, daß ich die wichtigste Sitzung verlassen hätte, wenn ich von meinen Kindern wirklich benötigt worden wäre.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mir geht es um Dinge, die mich interessieren, denn ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Und ich strebe Dinge, an, die ich umsetzen möchte, weil ich sie für mich als richtig erkannt habe. Wenn ich mir ein Ziel setzte, definiere ich zuerst das Ausmaß und die Mittel, die ich dazu einsetzen kann oder will, nach Maßgabe dieser Überlegungen verfolge ich dieses Ziel konsequent.

Publikationen

Frauen in Spitzenpositionen "das Manko der Medien"

Ehrungen

- 1998: Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich
- 2005: Big Brother Award Austria 2005
- 2007: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
- 2011: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien

Mitgliedschaften

- Österreichische Volkspartei
- Organisationen im Bereich Frauenarbeit und Förderung behinderter Kinder

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