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* Dipl.-Ing. Dr. Karl Grabner

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Vorstandsmitglied
Binder + Co AG
8200 Gleisdorf, Grazer Straße 19-25
Angestellter
Maschinenbau, Werkzeugbau
240
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Karl
Grabner
25.10.1959
Pöllau
Christine (1983), Mathias (1985) und Isabelle (1999)
Verheiratet mit Andrea
Schifahren, Mountainbike, Lesen
Aufsichtsratsmitglied – PSI Inc., Denver / USA

Service

Karl Grabner
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Grabner

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl Grabner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Schulausbildung im Bundesrealgymnasium Mürzzuschlag schloß ich 1979 mit Matura ab. Daraufhin absolvierte ich das Studium des Montanmaschinenwesens an der Montanuniversität Leoben. 1985 begann ich mit meiner Dissertation über experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Fördertechnik und war an diesem Institut zuerst als Studienassistent, dann als Universitätsassistent beschäftigt. 1991 bekam ich die Möglichkeit, mir im Rahmen einer Aktion des Wissenschaftsministeriums als „Wissenschafter für die Wirtschaft“ einen Industriebetrieb anzusehen und in einem Jahr Karenz an der Universität die Wirtschaft in der Realität kennenzulernen. Nach diesem Jahr bei Binder + Co entschloß ich mich, dort zu bleiben, da ich in einem Bereich tätig sein konnte, in dem ich eine ausgezeichnete Vorbildung hatte. Ursprünglich war ich als Techniker eingesetzt, hatte allerdings später die Möglichkeit, in den Vertrieb zu wechseln, wo ich den Kunden unsere Technologie erklären und somit auch verkaufen konnte. Anschließend wurde ich Produktbereichsleiter und Spartenleiter für Förder- und Silotechnik. Durch den Zusammenschluß mit der Waagner-Biro AG übernahm ich im Jahr 1999 als zweiten Bereich in Wien die Aufbereitungs- und Umwelttechnik. Die Schwierigkeit dieser Situation hatte ich ein wenig unterschätzt, da das Pendeln zwischen Gleisdorf und Wien meine Arbeit nicht gerade erleichterte. Als im Jahr 2000 Waagner-Biro wieder in Einzelfirmen aufgeteilt wurde, resultierte daraus allerdings für mich die Chance, Vorstand im nun wieder eigenständigen Tochterunternehmen Binder + Co in Gleisdorf zu werden. Unglücklicherweise war eine meiner ersten Aufgaben als Vorstand eine Restrukturierung. Ziel war der Ausbau des Basisgeschäfts, also unserer Spezialprodukte. Im Zuge dessen mußte ich 70 von 310 Mitarbeitern entlassen, mit denen ich zu einem großen Teil bereits seit zehn Jahren gemeinsam gearbeitet hatte. Diese Maßnahmen zeigten jedoch Wirkung. Wir konnten unsere Aufträge nun besser selektieren und mußten nicht mehr alles nehmen, was irgendwie im Bereich des Möglichen stand. Das Unternehmen hat sich somit erholt und wir bilanzieren nun bereits weit über unseren Vorgaben.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl Grabner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg unterscheide ich zwischen dem des Unternehmens und dem persönlichen. Der Erfolg der Firma Binder+Co basiert zu einem Teil auf dem guten Namen, den wir uns als Spezialmaschinenbauer weltweit erkämpft haben. Weiters verfügen wir über gute Mitarbeiter mit einer soliden Grundausbildung und vielen zusätzlichen Ausbildungen. Als dritten Erfolgsfaktor sehe ich die gute Marktposition unserer Produkte in den einzelnen Bereichen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Gute Ausbildung und das Fachwissen, das ich mir kontinuierlich durch stetig wachsende Verantwortung im Unternehmen aneignen konnte, ist auf jeden Fall eine wichtige Basis. Zusätzlich ist ein gewisser Hang zum Ehrgeiz wichtig. Dadurch ist man sehr motiviert und hat auch die nötige Kampfkraft und Ausdauer. Zuletzt sollte man immer daran denken, daß es Leute geben kann, die mehr wissen als man selbst. Wenn man Angst davor hat, überflügelt zu werden, bremst man das Potential seiner Mitarbeiter.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung, 1999 einen zusätzlichen Bereich in Wien zu übernehmen, war schwierig, aber in Anbetracht der Dinge, die sich daraus ergeben haben, richtig. Die Restrukturierung der Firma Binder+Co war im Gegensatz dazu eine sehr wichtige und notwendige Entscheidung. Wichtige Entscheidungen müssen jemanden schon ein paar Tage beschäftigen. Um weiterzukommen muß man allerdings manchmal auch „ja“ sagen, wenn man nicht ganz sicher ist. Sollte eine solche Entscheidung nicht richtig gewesen sein, braucht man die Härte, sie durchzustehen. Ein Rückzieher im nachhinein ist immer ganz schlecht. Nach einer Entscheidung gibt es oft eine Phase, in der man sich durchkämpfen muß.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Es gibt kein spezielles Rezept für alles, sondern es gibt mehrere, die für verschiedene Situationen passen. Wichtig ist, das richtige Rezept zur Hand zu haben, wenn es erforderlich ist.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Man muß die richtige Mischung aus Mitarbeitern finden. Nur Kämpfer, nur Ideenreiche oder nur Arbeitswütige sind alleine nicht effizient. Nach unserem System haben wir Schlüsselpositionen mit dazugehörigen Eigenschaften definiert. Für jede Schlüsselposition haben wir in einem Punktesystem Zielvorgaben festgelegt. Als Beispiel: Ein Vorstand sollte in der Schlüsselposition soziale Kompetenz in einem Ausmaß von 90 von 100 Punkten haben. Dieses System ist zwar immer noch subjektiv, aber es ist ein methodischer Ansatz und das ist wichtig. Aus dem Bauch heraus oder nach Tagesverfassung zu arbeiten, kann auf Dauer nicht effizient sein.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mit viel Kommunikation. Um Mitarbeiter zu motivieren, ist es notwendig, sie in Entscheidungen einzubinden, sie nach ihren Meinungen zu fragen und besonders ihre Ideen zuzulassen. Und zwar nicht in dem man sie stiehlt, sondern in dem man sie bei der Person läßt, die sie hervorgebracht hat.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich versuche nicht, Dinge, die mich bedrücken, zu verbergen und ich versuche auch keine künstliche Autoritätsfassade aufzubauen. Reine Fassade registrieren die Mitarbeiter.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir versuchen uns nicht auf guten Daten auszuruhen, sondern unseren Vorsprung, den wir zur Zeit haben, noch zu erweitern.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Natürlich leidet das Familienleben darunter, daß mich mein Beruf sehr fordert. Allerdings verbringen wir dafür unsere Zeit wesentlich intensiver miteinander. Meine Familie hat akzeptiert, daß ein Familienmitglied ein wenig ehrgeizig ist und gewisse Ziele erreichen möchte. Ich denke, ohne eine verständnisvolle Familie im Hintergrund würde ich das in dieser Form auch nicht bewältigen können.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich würde der jungen Generation sagen, daß die Ausbildung sehr wichtig ist. Als Basis. Aber für den weiteren Weg ist entscheidend, daß man die Chancen, die sich einem bieten, ergreift.

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