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* Friedrich Heitzinger

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Geschäftsführer
Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
1010 Wien, Rathausplatz 2; 1010 Wien, Ebendorferstraße 2
Akademisch geprüfter Außenhandelskaufmann
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
92
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Profil

Zur Person

Friedrich
Heitzinger
07.09.1941
Wien
Richard
Verheiratet mit Irmtraud
Segeln, Radfahren, Schwimmen, Golf, Wandern

Service

Friedrich Heitzinger
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Heitzinger

Zur Karriere

Zur Karriere von Friedrich Heitzinger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nachdem ich maturiert hatte, leistete ich den Präsenzdienst ab. Da mein Vater Amtsdirektor im Finanzministerium für Wien, Niederösterreich und Burgenland war, trat ich als Referent in diese Institution ein. Diese Tätigkeit erkannte ich bald als nicht erfüllend, weil mir das starre Beamtensystem in Österreich nicht behagte, deshalb bewarb ich mich – sehr zum Leidwesen meines Vaters – an der Wirtschaftskammer Wien und wurde dort 1963 in der Außenhandelsabteilung eingestellt. In dieser Zeit absolvierte ich die Ausbildung zum akademisch geprüften Außenhandelskaufmann an der Wirtschaftsuniversität Wien. 1969 wurde ich Leiter der Exportabteilung an der Wirtschaftskammer Wien und versuchte in der Folge mit Erfolg, als erster Exportberater der Wirtschaftskammer Wien, mehr als 1.000 Klein- und Mittelbetriebe für Exportaktivitäten zu gewinnen, weil ich Außenhandelsbeziehungen für die Volkswirtschaft des kleinen Binnenlandes Österreich als lebensnotwendig erkannte. 1981 erreichte mich der Ruf, im Wiener Rathaus eine neue Stelle aufzubauen und zu leiten, deren Aufgabe die Kooperation zwischen der Stadt Wien und den Wirtschaftstreibenden war und ist. Somit wurde 1982 der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds gegründet, den ich heute als Mitglied der Geschäftsführung (und Gründungsmitglied) leite. Besonders stolz bin ich auf die Tatsache, daß ich mich um diese Position nicht beworben habe und man mir den Vorzug gab, obwohl sich meines Wissens 14 Kolleginnen und Kollegen darum bemühten. Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds hat sich zur Aufgabe gemacht, als Wirtschaftskoordinierungsstelle effiziente Rahmenbedingungen zu schaffen, um den „Reibungsverlust“ zwischen Stadtverwaltung und Wirtschaftstreibenden so gering wie möglich zu halten.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Friedrich Heitzinger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlicher Erfolg ist für mich gegeben, wenn ich Ideen und Visionen umsetzen und etwas bewegen kann. Die Situation vor 1981 war eine große Kluft zwischen der Wiener Stadtverwaltung und der Wirtschaft. Ich betrachte es heute als großen Erfolg, diese Stelle reibungslos implementiert zu haben, obwohl uns viele prophezeiten, daß der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds das erste Jahr nicht überleben würde. Heute besteht er länger als 20 Jahre und ich bin stolz darauf, daß Projekte wie die Revitalisierung der Gasometer oder verschiedene Betriebsansiedelungen im Süden und Norden umgesetzt werden konnten.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Ich sehe mich auch als erfolgreich, weil es mir gelungen ist, mit sämtlichen Partnerinstitutionen, auch den politischen, im Sinne einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik gut zusammenzuarbeiten.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich bin der Überzeugung, für meine Ideen die richtigen Verbündeten gefunden zu haben. Visionen waren notwendig, um als ideenreich zu gelten. Wenn ein Projekt eine Niederlage erfuhr, zog ich immer klare Konsequenzen und steckte mir neue Ziele. Wesentlich für meinen Erfolg war meine Fähigkeit, Phantasie zu entwickeln, um selbst in scheinbar ausweglosen Situationen noch eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel war. Ein sehr wertvoller Impuls ist meine persönliche Bescheidenheit: ich lebte quasi immer nach dem Motto, „dort Urlaub zu machen, wo meine Sekretärin oder die Konsumenten ebenfalls hinfahren würden.“ Wenn man an einer Sache von der Pike auf mitgearbeitet hat (wie das in meiner Karriere der Fall war), kann man sich in der Umsetzung den Blick auf alle wichtigen Details bewahren, was von unschätzbarem Vorteil ist. Nur so gelingt es mir, andere von einer Sache zu überzeugen, weil ich nicht von etwas spreche, das ich selbst nie selbst ausgeführt habe.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühlte mich erstmals besonders erfolgreich, als die Revitalisierung einer ehemaligen Industrieruine, den Vereinigten Edelstahlwerken in Wien XXI, gelungen war. Dieses Gefühl steigerte sich mit dem Gelingen weiterer Projekte – ich muß ehrlich gestehen, daß ich mir 2001 bei der Eröffnung der Gasometer in Simmering ein paar Freudentränen nicht verkneifen konnte, weil nach sechs Jahren intensivster und härtester Arbeit gegen schwerste politische Einwände etwas Großartiges gelungen war; ein Vorzeigeprojekt, das international für Aufsehen und Anerkennung sorgte.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich halte Visionen für extrem wichtig und teile nicht die Meinung, daß man zum Arzt gehen soll, wenn man welche hat. Ich halte es in diesem Zusammenhang mit meinem Freund Erhard Busek, der neue Visionen für die Stadt Wien kreiert hat. Sein Erfolgsrezept bestand in diesem Zusammenhang darin, in jedem Bezirk einen „Ideenspenderclub“ zu gründen, um in vorausschauender Art und Weise Wien in den Status einer Weltstadt zu erheben. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß es wichtig ist, neue und originelle Ideen zu entwickeln, um starre Systeme aufzubrechen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter – speziell im Dienstleistungsbereich – sind das höchste Gut.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? An oberster Stelle stehen für mich Kommunikationsfähigkeit, der Umgang miteinander und mit den Kunden sowie Freundlichkeit. Wesentlich ist für mich ohne Frage eine gediegene Ausbildung. Ich achte darauf, keine frischen Hochschulabsolventen einzustellen, unsere Mitarbeiter müssen mindestens fünf Jahre in einem privaten Unternehmen tätig gewesen sein, bevor sie hier gute Arbeit leisten können, da sie nur mit praktischer Erfahrung die Sorgen und Bedürfnisse eines Unternehmers verstehen können. Schließlich setze ich Freude an dieser Tätigkeit voraus.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich halte den Stellenwert jedes einzelnen Mitarbeiters sehr hoch, da ich mit ihnen die meiste Zeit verbringe. Aus diesem Grund pflege ich ein sehr persönliches Verhältnis zu ihnen, vergesse keinen Geburtstag und bin immer für sie da, wie auch sie für mich durchs Feuer gehen würden. Ich motiviere meine Mitarbeiter, indem ich ein Ziel und eine Deadline vorgebe, das sie selbständig erreichen sollen. Ich gewähre ihnen in der Zielerreichung völlig freie Hand, stehe ihnen aber im Hintergrund permanent für Rückfragen zur Verfügung. Daß sie motiviert sind, merke ich an der Tatsache, daß jeder mit lächelndem Gesicht in das Unternehmen kommt und wir sehr selten und besonders kurze Krankenstände zu verzeichnen haben.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich kann mit einigem Stolz darauf verweisen, von meinen Mitarbeitern geschätzt zu werden. Meine Tür steht immer offen und jeder kann sich an mich wenden.

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