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* Dr. Heinz Schaden

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Bürgermeister
Stadt Salzburg
5020 Salzburg, Schloß Mirabell
Politikwissenschaftler
Exekutive
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Profil

Zur Person

Dr.
Heinz
Schaden
29.04.1954
Graz
Großvater Wedemeier (Sinologe in Leipzig)
Fernreisen, Mountainbiken, Bewegung, Kilimandscharo, Lesen

Service

Heinz Schaden
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Schaden

Zur Karriere

Zur Karriere von Heinz Schaden

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Schon als Student liebte ich Salzburg wegen seiner besonderen Lebensqualität. 1976 dachte ich natürlich nicht im Entferntesten daran, einmal Bürgermeister dieser Stadt zu sein. Ich studierte an der Universität Salzburg Wirtschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Publizistik und promovierte 1981. Nach einer Tätigkeit am Institut für Geschichte der Universität Salzburg und dem Zivildienst bei der Bewährungshilfe Salzburg studierte ich postgradual an der Internationalen Diplomatischen Akademie Wien und belegte die Bereiche Diplomatie, Internationale Organisation und Wirtschaft. 1985 schloß ich diese Ausbildung mit Diplom ab. Direkt danach wurde ich Kabinettschef des Staatssekretärs für Wohnbaufragen im Bautenministerium und war ab 1987 bei der AK Salzburg als Leiter der Medienabteilung für die Bereiche Presse, Bibliothek, Kultur und Frauenpolitik zuständig. Ich war immer schon politisch tätig, als Studentenvertreter in Salzburg, als Hörervertreter an der Akademie und in ähnlichen Positionen. Anfang 1993 sollte ich in den Nationalrat einziehen, aber die SPÖ war dabei, in Salzburg die Gemeinderatswahl zu verlieren und schickte mich im letzten Moment ins Rennen. Es reichte nicht für den Bürgermeister, aber zum Vizebürgermeister. 1999 wurde ich schließlich zum Bürgermeister der Stadt Salzburg gewählt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Heinz Schaden

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich bin kein übertrieben ehrgeiziger Mensch, wollte aber schon immer etwas nicht Alltägliches tun.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin zwar froh, daß ich Bürgermeister wurde, denke aber nicht darüber nach, ob ich erfolgreich bin. Einiges konnte in all den Jahren im Amt schon erreichen, ich bin daher nicht unzufrieden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe immer ein bißchen mehr gearbeitet als der Durchschnitt. Auch Kommunikationsfähigkeit ist für meinen Erfolg sehr wichtig. Als Student finanzierte ich mein Studium als Reiseleiter und merkte, wie wichtig es ist, mit Menschen zu reden.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich bleibe immer ruhig und bereite mich gut vor. Außerdem achte ich darauf, daß ich ausgeschlafen bin und halte mich mit Mountainbiken körperlich und mental fit.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Spätestens mit dem Studium. Ich studierte schnell und erhielt ein Begabtenstipendium. Ich wußte, daß es gut läuft, wenn ich mich anstrenge.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Die Leute wollen in der Politik und besonders in der Kommunalpolitik, wo man den Bürgern sehr nah ist, keine Kopien. Sie spüren genau, ob man authentisch ist oder nur angelerntes Wissen weitergibt. Man darf in der Politik keine Rolle spielen, ich bleibe daher immer ich selbst.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Im Sinne eines Mentors gab es niemanden, es gab nur Wegbegleiter.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die schönste Anerkennung ist für mich, daß sich die Bürger freuen, wenn sie mich sehen und mir positiv begegnen. Natürlich hat jeder Politiker auch seine Kritiker, aber die meisten sind mir gegenüber positiv eingestellt.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das Hauptproblem sind vor allem die Finanzen, die den Handlungsspielraum der Kommunen stark einschränken. Ich gehe nicht davon aus, daß ich eines Tages eine stabile finanzielle Grundlage vorfinde. Ein Sparpaket an das andere zu reihen, ist nicht wirklich förderlich.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Von den Bürgern erfahre ich positive Resonanz, mein unmittelbares Umfeld wird mich wohl ähnlich sehen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Im Büro ist es sehr wichtig, daß es auch zwischenmenschlich funktioniert, insgesamt beschäftigt die Stadt Salzburg rund 3.000 Mitarbeiter. Da arbeitet man natürlich nicht mit jedem einzelnen zusammen, aber es ist entscheidend, daß die Zusammenarbeit mit den Schlüsselpositionen auf Vertrauen basiert. Was Mitarbeiter am wenigsten brauchen, ist Unentschlossenheit an der Führungsspitze. In der politischen Ebene ist die Kommunikation noch wichtiger als in der Wirtschaft, weil man Mehrheiten oder Kompromisse finden muß.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich schaue mir viele Mitarbeiter an, um ein Gefühl zu bekommen, ob der Bewerber den Anforderungen entspricht. Das oft zitierte Bauchgefühl kann dabei sehr hilfreich sein, obwohl man sich manchmal auch da irrt. Qualifikation und Werdegang sind mir wichtig, aber das Gefühl ist wesentlicher.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Da muß ich mich immer wieder an die eigene Nase nehmen und meine Ungeduld zügeln. Natürlich spreche ich Lob und Kritik aus - das Wichtigste ist auch in diesem Bereich die Kommunikation.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Es gab eine deutliche Veränderung vom Vize- zum Bürgermeister. Dieser Eindruck war fast körperlich zu spüren und hat sich in den drei Jahren noch einmal verdichtet. Das ist auch gut so. Ich gestalte einen unkomplizierten Umgang mit den Mitarbeitern. Merke ich, daß es nicht so geht, wie ich will, revidiere ich auch meine Position.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Salzburg hat viele Stärken, wir haben neben Wien den international höchsten Bekanntheitsgrad, oft einen höheren als Österreich. Im englischsprachigen Raum verwechseln die Leute Austria und Australia, aber Salzburg ist unverwechselbar. Dinge, wie Mozart und Musik werden damit verbunden. Das genieße ich sehr.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Als Single muß ich keine große Rücksicht nehmen, denn die Freizeit reduziert sich inzwischen meist auf den Sonntagvormittag. Ich muß aufpassen, daß ich Freundschaften und familiäre Beziehungen - auch zu meiner Tochter - nicht zu sehr vernachlässige.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Es gibt keine Fortbildungsseminare für Bürgermeister. Ich muß mich laufend informieren und lesen, Kompetenz ist auf allen Ebenen gefragt. Ich muß in allen Bereichen, mit denen ich zu tun habe, Grundwissen haben. Das reicht von den Festspielen, wo ich die Qualität einer Aufführung beurteilen soll, bis hin zur Stadtreinigung. Da muß man sehr neugierig sein und sich immer wieder schlau machen. Ich gehe gern an die Universität, halte Vorträge und rede mit den Leuten. Dabei erhalte ich viel Input.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man soll das machen, woran man Spaß hat, aber keine halben Sachen. Zusammengefaßt lautet mein Rat, den Spaß an der Sache ernst zu nehmen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich habe jetzt noch kein Fernziel. Ich möchte die nächste Wahl wieder gewinnen, die Periode würde somit bis 2009 dauern. Das wären dann 20 Jahre Politik, und ich weiß nicht, ob es mich danach noch einmal reizt, etwas Neues zu machen.

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