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* Josef Resperger

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Geschäftsführer
Initiative EDV GmbH
1150 Wien, Wurzbachgasse 18/4
EDV-Analytiker
EDV-Dienstleistungen
9
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Profil

Zur Person

Josef
Resperger
27.12.1948
Klosterneuburg
Armando und Gina
Verheiratet mit Lourdes
Lesen, Wandern, Reisen

Service

Josef Resperger
Werbung

Resperger

Zur Karriere

Zur Karriere von Josef Resperger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte die Handelsakademie, an der ich 1968 maturierte. Es war immer mein Wunsch, im EDV-Bereich als Programmierer zu arbeiten. Mein erster Job war bei der Bundesländerversicherung in Wien, wo ich insgesamt sechs Jahre tätig war und eine intensive Ausbildung auf dem System 1100 Sperry Univac erhielt. Ich durchlief sämtliche Abteilungen und war als Programmierer, Analytiker, Systemprogrammierer und Gruppenleiter tätig. Die Gruppenleitung war jedoch weniger interessant für mich, da die Motivation meiner damaligen Mitarbeiter eher beamtenmäßig war. 1975 wollte ich zur Firma Univac wechseln, die mich als Lieferant der Bundesländerversicherung jedoch nicht abwerben durfte. Daher mußte ich den Umweg über ein anderes Softwarehaus gehen. So kam ich zum Unternehmen EDV-Service, das mich als Programmierer an die Gemeinde Wien verlieh, wo ich an einem Projekt für Ausschreibungen beteiligt war. Nach wenigen Monaten wechselte ich zur Firma Sperry Univac, wo ich als Systemberater beschäftigt war. Aber auch diese Tätigkeit war mir zuwenig kreativ. 1977 wollte ich mich verändern und antwortete auf ein Inserat der Firma NCR. Da ich bereits zuvor für die Gemeinde Wien tätig gewesen war, wurde ich als Leiter der Gemeindesoftwaregruppe eingesetzt. Nach einer Vorführung für die Stadtgemeinde Hollabrunn ergaben sich einige Projekte, die mich auf den Gedanken brachten, mich selbständig zu machen. Eine weitere Gelegenheit ergab sich durch die Firma NCR Deutschland, die in Deutschland ein großes Projekt mit sieben Gemeinden begonnen hatte. Da man nicht über die notwendige Software verfügte, beauftragte man ein Berliner Softwarehaus. Als die Gemeinden jedoch nach zwei Jahren immer noch keine Ergebnisse sahen, traten sie geschlossen vom Vertrag zurück. Ich wurde daraufhin eingeladen, mein Projekt in Hamburg vorzuführen, um die Gemeinden wieder in den Vertrag zurückzuholen. Nach der Vorführung meines Projekts traten vier Gemeinden wieder in den Vertrag ein - unter der Bedingung meiner Mitarbeit. Es wurde ein erfolgreiches Projekt, das den Idealstart für meine eigene Firma darstellte, die 1992 in die Initiative EDV GmbH umgewandelt wurde. 1999 gründete ich eine eigene Vertriebsfirma, die den gesamten Vertrieb der Gemeindesoftware durchführt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Josef Resperger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich finde zu diesem Thema die Erzählung Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll passend: Ein Tourist kommt an den Strand und sieht einen Fischer in der Sonne liegen. Der Tourist fragt: Wieso fahren Sie nicht hinaus und fischen noch einmal? Der Fischer entgegnet: Warum? Ich habe heute schon gefischt. Der Tourist: Wenn Sie mehr fischen, können Sie sich in kurzer Zeit ein zweites Boot leisten und mehr Geld verdienen! Fragt der Fischer: Und dann? Antwortet der Tourist: Dann können Sie sich bald vier Boote leisten und noch mehr Geld verdienen! - Und dann? - Dann haben Sie bald ein großes seetüchtiges Schiff mit Angestellten und können noch mehr fischen! Fragt der Fischer: Und was habe ich davon? Der Tourist: Dann können Sie sich an den Strand legen und nichts tun! Antwortet der Fischer: Das mache ich doch heute schon.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich als erfolgreich, da mich meine Arbeit befriedigt und ich neben meinem Beruf, der mir sehr viel bedeutet, auch noch genügend Freizeit habe. Heutzutage wird Erfolg viel zu sehr an monetären Aspekten gemessen. Für mich ist ein Tag auch erfolgreich, wenn ich kreativ sein konnte und mich selbst nicht verleugnen mußte. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ausschlaggebend waren die Begeisterung für meine Tätigkeit und ein gesundes Selbstvertrauen. Ich gehe nicht mit dem Gefühl an eine Aufgabe heran, sie nicht meistern zu können. In der EDV ist es wichtig, sich nicht vom Computer beherrschen zu lassen, sondern Zusammenhänge zu verstehen, den Überblick zu bewahren und zu wissen, wo man nachschauen kann, wenn man etwas nicht weiß. Außerdem bin ich kein Blender, sondern baue meinen Erfolg auf harte Arbeit und Know-how auf.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich überlege nicht lange, sondern setze Schritte. Ein erfolgreiches Projekt wird mit wenigen Leuten gemacht, die nicht viel reden, sondern mehr tun. Es muß erlaubt sein, Fehler zu machen, denn es gibt in der EDV kein Projekt, das man von vornherein durchplanen kann. Wichtig ist auch, daß der Kunde zur Zusammenarbeit bereit ist. Von Kunden erfährt man immer nur einen Teil der Information und Anforderung. Man muß einen Anfang machen, flexibel sein und nach einer gemeinsamen Lösung suchen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die größte Anerkennung für einen Lieferanten ist es, viele Kunden zu haben. Oder wie es einmal ein Kollege ausdrückte: „Nicht geschimpft ist gelobt genug!“Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Das größte Problem ist wohl, daß die Anforderungen an die Software immer komplexer werden, aber gleichzeitig die Anwendung immer einfacher werden soll. Der Kunde hat den Eindruck, daß aufgrund der modernen Technik alles nur mehr ein Kinderspiel ist, in Wahrheit ist es genau umgekehrt. Auch die Gesetzgebung wird immer komplizierter. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Meine Mitarbeiter brauchen keine umfangreiche Vorbildung, aber nicht jeder kann Programmierer werden. Notwendig sind ein gewisses Grundtalent und eine strukturierte Art zu denken. Algebrakenntnisse sind in diesem Beruf eine gute Voraussetzung, weil man lernt zu strukturieren. Außerdem muß man offen und daran interessiert sein, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Unsere Stärke ist unser enormes Fachwissen, das man nicht an einer Schule, sondern nur in der Praxis lernen kann. Unsere Tätigkeit umfaßt vor allem die Betreuung der Gemeinden und die Weiterentwicklung der Software. Wir betreuen relativ große Gemeinden wie St. Pölten, Schwechat oder Leoben. Der Vorteil ist, daß diese Langzeitkunden uns treu bleiben. Allerdings geben sich anspruchsvolle Kunden nicht mit 08/15-Lösungen zufrieden. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich habe aufgehört, den Mitbewerb als Feind zu sehen - das bringt nichts. Man muß sich auf sich selbst konzentrieren, auf die eigene Firma, auf die eigenen Kunden. Wettbewerbskämpfe liegen mir nicht, im Endeffekt entscheidet ja der Kunde, mit welcher Firma er bei einem Projekt zusammenarbeitet. 95 Prozent unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich, und da spielt auch die Politik ein bißchen mit.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In letzter Zeit habe ich mehr Zeit für mein Privatleben. Ich denke auch über die Zeit nach meinem Beruf nach. Es ist meine Aufgabe, die Firma so zu hinterlassen, daß sie auch ohne mich existieren kann. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? In der Softwarebranche muß man sich aufgrund der rasanten Entwicklung permanent mit Neuheiten beschäftigen. Rund 30 Prozent meiner Zeit wende ich nur für Forschungsarbeit auf. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wenn man das Gefühl hat, etwas unbedingt machen zu wollen, dann soll man es tun!

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