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* Dr. Michael Weihs

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Kaufmännischer Leiter und Personalchef
ORF Enterprise GmbH & Co KG
1136 Wien, Würzburggasse 30
Film, Funk u. Fernsehen
23
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Profil

Zur Person

Dr.
Michael
Weihs
26.12.1967
Wien
Dieter und Edith
Sophie
Verheiratet mit Patricia
Snowboarden, Mountainbiken, Segeln, Golf, Tauchen, Hund Lola

Service

Michael Weihs
Werbung

Weihs

Zur Karriere

Zur Karriere von Michael Weihs

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura begann ich 1986 ein Doppelstudium: an der WU studierte ich Handelswissenschaften mit dem Schwerpunkt Außenhandel und an der Universität Wien Rechtswissenschaften. 1991 beendete ich mein Studium mit der Sponsion zum Magister für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Anschließend absolvierte ich einen Post Graduate-Lehrgang für kulturelles Management an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Im Oktober 1991 begann ich bei Procter & Gamble eine klassische Markenartikellaufbahn. Da mir aber die Strukturen in diesem Konzern zu starr waren, schied ich nach einem Jahr wieder aus. 1992 begann ich mit der Dissertation, in deren Rahmen ich 1994 als selbständiger Unternehmensberater für die Culturplan, eine Gesellschaft für Kultur- und Wirtschaftsberatung in Deutschland, tätig war. 1995 begann ich meine Tätigkeit im ORF. Anfangs war ich für das Mutterunternehmen im Bereich Rechnungswesen und Controlling tätig. Ab 1997 übernahm ich als Schulungsleiter und Referent die unternehmensweite Einführung des SAP-Controllingmodus. 1998 bekam ich vom Tochterunternehmen ORF-Enterprise das für mich sehr interessante Angebot, die kaufmännische Leitung und die Personalabteilung zu übernehmen. Die ORF Enterprise war damals ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern, in der Zwischenzeit sind wir kontinuierlich gewachsen, heute beschäftigen wir fast 260 Mitarbeiter. Die ORF-Enterprise ist für die beiden großen Bereiche Werbezeitvermarktung und Unternehmensmarketing, also den Auftritt des ORF gegenüber Hörern und Sehern, verantwortlich. Wir verschaffen dem ORF durch unsere Tätigkeit etwa 50 Prozent seiner Einnahmen. Nach der Zusammenführung der ORF-Enterprise mit der ORF-Werbeabteilung erhielt ich die Prokura, seit Juni 2002 bin ich auch stellvertretender Geschäftsführer.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Michael Weihs

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolgreich bin ich dann, wenn ich auch im Urlaub und am Wochenende gerne an meine Arbeit denke bzw. wenn sich meine Arbeit zeitlich so erledigen läßt, daß ich auch noch für meine Familie Zeit habe. Erfolg ist für mich auch, daß meine Mitarbeiter Spaß an unserer Tätigkeit haben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als erfolgreich, wobei vieles dem Zufall zuzuschreiben ist. Ehe ich das Angebot von ORF-Enterprise bekam, war ich konfrontiert mit einer Fachkarriere beim Mutterunternehmen und einer Perspektive, die in fünf bis sechs Jahren eingesetzt hätte. Bei der Tochterfirma Enterprise bekam ich zwar nur im kleinen Rahmen Personalverantwortung, aber nach der Zusammenführung mit dem Mutterunternehmen hat sich der Verantwortungsbereich stark erweitert. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Dazu gehören mehrere Faktoren: Erstens führe ich einen sehr direkten Umgang mit Menschen, ohne zu verletzen. Zweitens verleugne ich meine Zielsetzung nicht, ich will nach oben kommen, und das gelingt mir durch offensives Anbieten meiner Arbeitskraft. Ich habe nie darauf vertraut, daß die guten Aufträge von oben kommen, sondern immer darauf geachtet, die Dinge, die mir übertragen wurden, schnell zu erledigen, um dann das machen zu können, was mir Spaß bereitet. Drittens gehe ich nie mit Scheuklappen durch das Unternehmen, sondern versuche immer, offen in andere Abteilungen zu blicken und Fragen zu stellen, um Wissen einzusaugen. Viertens habe ich immer wieder viele Dinge begonnen, aber nicht alle zu Ende gemacht - dennoch gewann ich dadurch eine gewisse Bandbreite und Erfahrung. Ich bin in keinem Bereich wirklich unwissend und finde überall einen Anknüpfungspunkt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich plane den Tag nicht strikt durch, bin allerdings relativ konsequent bei der Prioritätensetzung und der Arbeitszeiteinteilung. Der Chef zuerst, ist eine Devise, wenn man nicht selbst leitet. Ich versuche mir möglichst viel Zeit freizuhalten, mein Terminkalender ist nicht ausgebucht. Dadurch entsteht viel Kommunikation, die nicht entstehen könnte, wenn mein Tag mit Terminen vollgestopft wäre. Mir ist wichtig, die Zeiten zu definieren, in denen ich konsequent arbeite und in denen ich mich nicht stören lasse. Auch die informellen Gespräche zwischen Tür und Angel schätze ich sehr, denn dadurch erfährt man viel über das Unternehmen intern, und es entstehen Netzwerke. Das halte ich für sehr wichtig, weil man immer wieder Gleichgesinnte braucht, um über Ideen diskutieren zu können, und es entstehen Schulterschlüsse. In jedem Unternehmen gibt es Schlüsselstellen, die man benützen kann, um effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Man darf sich nicht immer in den vorgegebenen Strukturen bewegen, sondern muß manchmal auch andere Wege gehen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Beeinflußt hat mich mein Vater, der ein sehr geradliniger Mensch ist, außerdem mein erster Chef beim ORF, der mich gnadenlos gegen die Wand laufen ließ, um mir zu zeigen, wo meinen Grenzen sind.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Mitarbeiter spielen eine ganz wichtige Rolle, weil man viele Dinge delegiert. Als ich bei der Enterprise begann, war ich noch absolut im Tagesgeschäft involviert. Nun ist Personaladministration ein eigenes Thema. Die Zusammenlegung war eine gravierende Umstellung, wodurch der Personalstab stark gewachsen ist und viele Bereiche dazukamen, die uns inhaltlich nicht ganz klar waren. Ich habe den Eindruck, daß meine Mitarbeiter gut mit mir zusammenarbeiten, das manifestiert sich in jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen, in denen alles angesprochen wird. Ich verstecke meine Leute nicht hinter mir, sondern verschaffe ihnen bewußt auch Zutritt zu meinem Chef, das gelingt mir durch einen Rotationsprozeß, der auch meine Leute zum Zug kommen läßt. Mit den meisten Mitarbeitern habe ich ein freundschaftliches Verhältnis, ich bin mit vielen per Du, und es gibt sehr viele Gemeinschaftsaktivitäten. Wichtig ist es, die Mitarbeiter immer über Ziele zu informieren, dadurch fühlen sie sich eingebunden. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Mitarbeiter aus? Wir haben strukturierte Stellenanforderungen definiert, aber es gibt nie eine hundertprozentige Deckung der Erwartungen und Anforderungen. Diese Struktur dient der Selektion bei der Einladung von Bewerbern, weil es unmöglich ist, sich durch mitunter hunderte Bewerbungen durchzuarbeiten. Selbstbewußtes und aktives Auftreten schätze ich sehr. Vorbereitung auf das Gespräch wirkt beeindruckend, denn es zeigt den Willen, zum Unternehmen dazugehören zu wollen. Dienstleistungsorientierung ist Goldes wert und bedingt ein gutes Kommunikationsverhalten.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Gemeinsame Zielvereinbarungen sind das Um und Auf. Jeder Mitarbeiter kennt seine Stärken und Schwächen und kann seine Zielvorschläge einbringen. Ich halte wenig davon, Mitarbeiterziele von oben vorzuschreiben, denn Bedenken der Mitarbeiter zeigen sich irgendwann, wenn sie am Beginn der Zielsetzung nicht berücksichtigt werden.Wieviel Zeit verwenden Sie für ihre Fortbildung? Zwei bis drei Fachseminare im Jahr sind jedenfalls im Budget. Mitarbeiter entsende ich bevorzugt in Fachschulungen und nicht in kreative Zeichenseminare. Spezialisten sind zwar wertvoll - dennoch ist mir wichtig, daß Mitarbeiter konkrete Aktivitäten ohne Irr- und Leerläufe mit Hausverstand aktiv bewältigen. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Der nächsten Generation möchte ich raten, sich bei ihrem Bestreben um Weiterentwicklung immer mit den neuesten Technologien zu beschäftigen. Dadurch unterscheidet man sich von den Altgedienten und wird interessant. Ich rate von einer strikten Fachkarriere ab - jeder Extrovertierte muß versuchen, eine gewisse Bandbreite abzudecken. Die Gründung einer Familie lehrt, Prioritäten zu setzen und die Mitarbeiter menschlicher zu sehen und zu verstehen. Experimentierfreudig zu sein, sich neuer Dinge anzunehmen und diese auch zu Papier bringen, ist wertvoll. Große Dinge passieren nämlich nie zwischen Tür und Angel, sondern es gibt immer einen Schöpfer, der sie zu Papier bringt und sichtbar macht. Es ist wichtig, die eigene Leistung zu dokumentieren und sichtbar zu machen, ohne Fragen offen zu lassen. Wenn man die Möglichkeit bekommt, andere zu schulen, soll man diese Chance wahrnehmen, denn dadurch verstreut man sein Wissen im Konzern.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bin in der Enterprise auf einem tollen Niveau angelangt, und ich bin sehr glücklich in diesem Unternehmen. Wir haben seit Juni einen neuen Geschäftsführer, mit dem ich ein offenes Gesprächsklima habe und mit dem mich ein Grundvertrauen verbindet, das von Anfang an vorhanden war. Ein Wunsch wäre, einmal über den österreichischen Medienrand hinausblicken zu können. Angeboten aus fremden Ländern gegenüber wäre ich nicht abgeneigt, wobei es keine Branchenfixierung gibt.
Ihr Lebensmotto?
Die Dinge tun, die mir Spaß machen, und zwar zu dem Zeitpunkt, an dem sie Spaß machen. Nein zu sagen ist manchmal wichtig, um Dinge schnell zu einem Abschluß zu bringen. Das bedeutet auch manchmal, andere zu enttäuschen, nicht zu gehorchen oder nicht nach einer anderen Pfeife zu tanzen. Nur wenn man sich auch gehen lassen kann, merkt man, daß man nicht fremdgesteuert ist. Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann etwas bewegen.

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