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* Dr. Ursula Weber-Hejtmanek

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Geschäftsführerin
Wiener Hilfswerk
1072 Wien, Schottenfeldgasse 29
Lebens- u. Sozialberatung
1220
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Profil

Zur Person

Dr.
Ursula
Weber-Hejtmanek
18.05.1956
Wien
Florian und Adelheid
Verheiratet mit Dipl.-Ing. Friedrich
Kreatives Gestalten, Kunst, Kultur, Garten
Arbeiten im Bereich Stadtsoziologie und Verhaltensforschung im internationalen Vergleich unter den gesellschaftlichen Aspekten kleiner sozialer Netze und Selbsthilfe.

Service

Ursula Weber-Hejtmanek
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Weber-Hejtmanek

Zur Karriere

Zur Karriere von Ursula Weber-Hejtmanek

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte den humanistischen Zweig des akademischen Gymnasiums in Wien I, war dort auch Schulsprecherin, und schloß mit der Matura ab. Eine humanistische Ausbildung kann ich heute nur jedem anraten, denn mit ihr entwickelt sich Haltung, die man später nicht mehr dazulernen kann. Nach der Matura ging ich nach Amerika und arbeitete an der „Southbury-Trainingschool for mentally retarded and physically handicapped“, weil – ja, bereits als Kind hatte ich schon ein ausgeprägtes Interesse für soziale Beziehungen. Ich würde dies mit einem positiven Slogan bezeichnen: „Flügel hat man oder nicht“. Wieweit man die Flügel dann öffnet, liegt im Ermessen jedes einzelnen Menschen. Nach meiner Rückkehr begann ich an der Universität Wien Germanistik, Geographie und Soziologie und in weiterer Folge Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie und Geschichte zu studieren und schloß das Pädagogik- und Geschichtestudium ab. Während des Studiums war ich nebenbei Studienrichtungsvertreterin, Reiseleiterin in ganz Europa, Erzieherin, und habe mir mein Studium selbst finanziert. Ich möchte von all den Arbeiten, mit denen ich im Laufe der Zeit Geld verdiente, keine missen, denn ich habe unendlich viel dabei gelernt - und außerdem auch nicht vergessen, daß ich aus einem einfachen Hause komme. Noch während des Studiums kam mein Sohn zur Welt. Nach Studienabschluß nahm ich an der Selbsthilfegruppenmesse im Künstlerhaus als Workshopleiterin teil und kam auf diesem Wege zum Akademikertraining im Sozialen Hilfswerk im Nachbarschaftszentrum am Schöpfwerk und übernahm 1986 die Leitung des Nachbarschaftszentrums in Wien 15. In der Folge baute ich weitere Nachbarschaftszentren auf und war in weiteren Funktionen tätig. 1988 kam meine Tochter zur Welt. Seit 1992 bin ich Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks. Ich habe also in diesem Betrieb die klassische Tellerwäscherkarriere durchlaufen. Heute bin ich außerdem Vorstandsmitglied beim IFS (International federation of settlements and neighbourhoodcenters) und CONGO (Conference of Nongovernmental Organizations in Consultative Relationship with the United Nations) im Rahmen der UNO. Ich habe Verantwortung für 580 hauptamtliche und 700 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ursula Weber-Hejtmanek

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet Mut zur Entscheidung. Unternehmerischer Erfolg setzt die Fähigkeit voraus, zu unterscheiden und sich zu unterscheiden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, aber in Demut.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Vorab: ein Arbeitsfeld gewählt zu haben, das für mich Berufung und nicht Broterwerb bedeutet und Menschen gefunden zu haben, die mit mir Ideen und einen gemeinsamen Weg teilen. Darüber hinaus hat mir nicht die präzise Erfüllung der Stellenbeschreibung eines Geschäftsführers Erfolg gebracht, sondern der subjektive Überhang, der jedem Menschen eigen ist – Kreativität, Gestaltungswillen, Emotionalität, die Leidenschaft für das dialogische Prinzip und: es bedurfte und bedarf eiserner Selbstdisziplin, der Künste des Optimierens und Improvisierens sowie der Freude an der Arbeit mit und für Menschen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Mit einer situationsbunten Mischung aus Erfahrung, Offenheit, Kreativität, Geduld und dem Mut, dem Zufall eine Chance zu geben.Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein? Es gibt immer interne und externe Erfolgshindernisse, egal ob man alt oder jung, männlich oder weiblich ist. Leider ist Frausein in einer patriarchalisch geprägten Arbeitswelt immer noch schwierig, und es bedarf unterschiedlichster Strategien, um Erfolg zu haben.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Erfolg beginnt nicht punktuell, der Weg führt zum Erfolg, das stete Lernen, Wachsen und Streben.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich bin fest überzeugt, daß jeder Mensch unverwechselbar, anders ist. In diesem Anders-sein liegt seine Authentizität und Originalität. Imitation ist kein Erfolgskriterium, vielmehr liegt in der Individualität die Chance für die Zukunft. Sie ist die eigentliche Quelle allen Fortschritts.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Am 27. März 2003 die Ehrung als einer der besten 100 Arbeitgeber der EU und 7. bester in Österreich.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Eine Führungskraft muß von den Mitarbeitern anerkannt werden, will sie Erfolg haben. Das bedeutet, daß die Gründe, aus denen sie akzeptiert und geachtet wird, die Gründe der Mitarbeiter sind. Es muß also solche Gründe bei den Einzelnen geben, sonst wären wir – als Non-Profit-Organistion – niemals zu einem der besten Arbeitgeber der EU geworden: die Mitarbeiter fühlen sich in diesem Unternehmen wohl, mein dialogischer „Führungsstil“, so matriarchalisch er sein mag, wird geschätzt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine maßgebliche: Ohne engagierte Mitarbeiter kann kein Unternehmen Erfolg haben. Die Mitarbeiter des Hilfswerks sind keine Herde, die getrieben, geführt und eingezäunt werden muß! Sie sind freidenkende, lösungsorientierte Partner, Individualitäten – wie fein aufgegliedert oder differenziert auch immer – die in einem ursächlichem Verhältnis zum unternehmerischen Erfolg stehen und sich wohl fühlen.Nach welchen Kriterien wählen Sie ihre Mitarbeiter aus? Nach dem Grundsatz: je unterschiedlicher die Menschen im Hilfswerk sind, desto erfolgreicher und innovativer sind wir. Würde ich nur Bewerber akzeptieren, die „kleiner“ sind als ich, wären wir bald eine Organisation von Zwergen. Doch ein Prinzip gilt: der „innere Motor“ des Bewerbers muß anspringen, wenn er daran denkt, mit uns zu arbeiten! Seine Leidenschaft muß darauf zielen, denn diese Motivation ist unverzichtbar.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Sofern „Motivation“ überhaupt notwendig ist mit einem Satz von Saint-Exupery: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Durch gute Planung, die Kunst des Optimierens, Selbstdisziplin und Dankbarkeit für gegenseitiges Verständnis. Wirklich „vereinbar“ ist beides allerdings nicht! Irgendwer oder irgend etwas kommt immer zu kurz. Trotzdem: ich bin glücklich, daß meine Kinder verantwortungsbewußte jungen Menschen geworden sind und wir in der Familie eine wunderschöne Beziehung leben.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Haben Sie Mut! Stehen Sie zu sich und ihrer Individualität! Niemand wird von heute auf morgen ein All-in-one-Idol! Und neben aller Karriereplanung: geben Sie dem Zufall eine Chance.
Ihr Lebensmotto?
„Ich mache meine Sache und Du machst Deine Sache. Ich bin nicht in dieser Welt, um Deine Erwartungen zu erfüllen, und Du bist nicht hier, um Dich nach mir zu richten. Du bist Du selbst und ich bin ich. Sollte wir einander begegnen, so ist es schön“ (F. Perls).

Publikationen

Dokumentation über "10 Jahre Nachbarschaftshilfe des Sozialen Hilfswerk", Wien 1990; Entwurf für die soziale und gesundheitliche Versorgung der Bewohner Wien, Wien 1991; Optimierung von Arbeits- und Organisationsabläufen als Beitrag zur Qualitätssicherung, Wien 1995; 15 Jahre Nachbarschaftshilfe, Wien 1996; Für Leib und Seele, Wien 1997; Rücksichten, Wien 1997; Kranke G'schichtln oder Lebensgewinn aus dem Tief, Wien 1999; Veröffentlichungen in Printmedien wie zum Beispiel "Hand in Hand" (Wiener Hilfswerk), "Sozialhilfe", "Die Gesundheit", "helft helfen", "Sozialforum".

Ehrungen

Kunschakpreis 1998.

Mitgliedschaften

Member of the Board of Directors of IFS (International federation of settlements and neighbourhoodcenters), Vorstandsmitglied in CONGO (Conference of Nongovernmental Organizations in Consultative Relationship with the United Nations), Präsidiumsmitglied des Österreichischen Hilfswerk, Vorstandsmitglied des Forschungsfonds - Sozialforum des Österreichischen Hilfswerks, Kuratoriumsmitglied des Österreichischen Hilfswerk, Geschäftsführerin der Studiengesellschaft des Wiener Hilfswerks, Vorstandsmitglied des Vereins Der Freunde des akademischen Gymnasiums.

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