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* Mag. Peter Kernmayer

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Geschäftsleitung
Tesa GmbH
1100 Wien, Laxenburgerstraße 151
Country Manager
Chemie
30
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Profil

Zur Person

Mag.
Peter
Kernmayer
24.12.1953
Wien
Franz und Irene
Christine (1979), Martin (1988) und Andreas (1993)
Verheiratet mit Mag. Eva
Tennis, Schifahren

Service

Peter Kernmayer
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Kernmayer

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Kernmayer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine berufliche Karriere begann schon mit 15 Jahren, weil meine Familie nicht besonders begütert war und ich mir einiges leisten wollte. Ich absolvierte eine Buchbinderlehre, danach noch eine Ausbildung an der Handelsakademie. 1976 begann ich bei einer Tochterfirma der ESSO Austria AG, nebenbei absolvierte ich mein Wirtschaftsstudium. Bei Esso verbrachte ich zehn Jahre in den verschiedensten Positionen und hatte die Möglichkeit mich weiterzuentwickeln. Ich begann als Koordinator für weiße und schwarze Produkte, danach war ich Produktmanager für den Bereich Schmiermittel, dann wechselte ich in den Vertrieb. In dieser Zeit lernte ich die Firma Beiersdorf kennen. Nachdem ich mit dem Studium fertig war, ging ich in die Zentrale nach London, wo ich als Marketingassistent für Europa tätig war. Wieder in Österreich zurück, wurde ich Bereichsleiter, zuständig für den Osten Österreichs. 1986 entschloß ich mich aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses, die Firma zu verlassen. Damals wurde aufgrund einer Restrukturierung einem Kollegen gekündigt, der aus Verzweiflung den Generalmanager, den Personalchef und dann sich selbst erschoß. Das war für mich ein sehr prägendes Erlebnis, das mir zeigte, daß man in Menschen nicht hineinschauen kann und bei Kündigungen vernünftige Vereinbarungen treffen muß. Danach wechselte ich in die Verlagsbranche, da Herr Ruß, ein persönlicher Bekannter, einen Mitarbeiter suchte. Ich war zwei Jahre als Regional Manager für Ostösterreich und Südosteuropa tätig. Bei dieser Firma arbeitete ich besonders viel, und als es mir zuviel wurde, bekam ich 1990 das Angebot von Beiersdorf, wobei die Position als Sales Manager für Tesa sehr interessant für mich war. Auch bei Beiersdorf konnte ich mich schnell weiterentwickeln, bald bekam ich die Marketingverantwortung für den Industriebereich dazu, und war auch für Projekte in Hamburg verantwortlich. Ab 1995 beschäftigte ich mich auch mit dem Ausbau des südosteuropäischen Geschäftes, dann wurde ich Spartenleiter für Tesa und wurde Mitglied der Geschäftsleitung. Im November 2003 änderten sich die Beteiligungsverhältnisse bei Tesa, die Sparten wurden zu einzelnen Firmen gebündelt, und ich bin heute als Geschäftsführer und Country Manager der Tesa GmbH, immer noch ein Unternehmen der Beiersdorf Company, verantwortlich für Gesamtösterreich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Kernmayer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist eine Mischung aus Zielsetzung, Zufall und harter Arbeit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Nach meiner eigenen Beurteilung habe ich es relativ weit gebracht und bin mit dem momentanen Status zufrieden. Ich habe meine Grenzen in der Konzernkarriere schon fast erreicht. Als junger Mann wollte ich mit 40 Jahren Generaldirektor sein, jetzt bin ich zwar schon älter, aber trotzdem in der Geschäftsleitung einer Gesellschaft, habe mein Ziel also fast erreicht.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Erfolg besteht aus 80 Prozent Transpiration und 20 Prozent Inspiration. Zufall heißt, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Es gilt, die Chancen zu erkennen und zu ergreifen, bereit zu sein, zu lernen und sich zu verändern und dabei hart und konsequent zu arbeiten. Ein Aufstieg in eine Führungsposition ist nur dann möglich, wenn man es schafft, soziale Kompetenz mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden. Man muß sich Mitarbeiter suchen, mit denen man gut zusammenarbeiten und ein Stück seines Lebens gehen kann, wobei man aber die soziale Kompetenz haben muß, eine Struktur zu schaffen, in der man anerkannt und verstanden wird. Durch eine gruppendynamische Führung kann man wesentlich mehr Leistung erzielen. Fleiß und der Mut, sich Schwierigkeiten zu stellen, gehören natürlich auch mit dazu, um dem steigenden Erfolgsdruck zu begegnen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich fürchte mich nicht vor Herausforderungen, sondern versuche sie zu planen und ihnen Prioritäten zuzuordnen. Ich beschäftige mich damit und suche nach den bestmöglichen Lösungen, indem ich auch die Situation an sich beeinflusse, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Das kommt auf die Situation an. Adaptieren ist in unserem Unternehmen das Vernünftigste, auch wenn Kreativität durchaus ihre Berechtigung hat und es nötig ist, immer wieder neue Wege zu gehen, um sich neu zu positionieren.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Für den Erfolg ist es wichtig, die richtigen Personen zu kennen, die einen dazu anleiten. Einige Chefs, die ich hatte, waren sehr prägend. Herr Hirsch von der Esso Austria AG war ein vorbildhafter Mann, der mir in völlig ehrlicher Weise meine Fehler sagte, mich gut führte und mir viel beibrachte. Später war Herr Ruß derjenige, der mir den journalistischen Blick eröffnete. Das war für meine Marketingentscheidungen und den Umgang mit Medien sehr wichtig. Ich lernte, wie Meinung entsteht und gemacht wird, und wie wichtig es ist, die verschiedenen Perspektiven zu sehen. Wenn auch eine Perspektive die bevorzugte ist, muß man doch die anderen verstehen, um sie bekämpfen zu können. Bei der Firma Beiersdorf waren zwei Personen wichtig. Erstens der ehemalige Geschäftsführer, der mir zeigte, daß man mit visionärer Power bis ins hohe Alter extreme Leistungsfähigkeit und Dynamik aufbringen kann, und dann der jetzige Geschäftsführer, Dr. Schmid, ein Profi mit Topmanagerqualitäten, die ihm noch einige Stufen hinaufhelfen werden. Er ist für mich das beste Vorbild in Teamführung.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Am meisten bedeutet mir die Anerkennung von meinem Umfeld. Bei einer Mitarbeiterbefragung unter meiner Gruppe habe ich sehr gut abgeschnitten und ein gutes Zeugnis bekommen. Anerkennung ist für mich auch, diese Positionen bekommen zu haben und oft eingeladen und um Rat gefragt zu werden. Anerkennung erfahre ich durch persönliches Lob von Vorgesetzen.Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg? Gute Mitarbeiter sind entscheidend für den unternehmerischen Erfolg, dabei kommt es darauf an, die geeignetsten zu finden.Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Mitarbeiter aus? Wir entwickelten ein Auswahlsystem (ohne tiefenpsychologische, projektive Tests - denn dies grenzt meiner Meinung nach an Scharlatanerie), das die praktische Eignung erfaßt. Schnuppertage geben Einblick in die Anforderungen der beruflichen Aufgaben. Zudem entscheiden Teammitglieder mit, welcher Bewerber gut in das Team paßt, und dies begünstigt die Akzeptanz von neuen Mitarbeitern.Wie motivieren Sie ihre Mitarbeiter? Wir sind bemüht, die Arbeitsfreude zu wahren, sodaß jeder das Gefühl hat, bei Entscheidungen gehört und auch gesehen zu werden. Leistungskriterien, die Arbeitende sich selbst setzen, sind in der Regel höhere, als sie von hierarchischen Strukturen vorgegeben werden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Vereinbarung funktioniert nur mit dem Verständnis meiner Frau. Mit meinen Kindern habe ich eine recht gute Beziehung, weil wir viele gemeinsame Urlaube machen, in denen ich ihnen viel Zeit widmen kann.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? In unserem Konzern ist ständige Fortbildung fast verpflichtend. Sinnvoll ist es, Teilnehmer eines externen Trainings zu sein, denn dann ist Lernen keine Nabelschau, sondern mit wahrem Lerngewinn verbunden.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Tu, was dir Spaß macht, aber überlege dabei, ob es dir auch langfristig Spaß machen kann. Wenn man sich für eine Tätigkeit in einem Konzern entscheidet, muß man sich über die Konsequenzen im klaren sein. Erfolg ist nur mit sehr viel Einsatz möglich, und wenn man davon überzeugt ist, muß man bereit sein, auch Risiken einzugehen, aber nur, wenn man auch mit den Konsequenzen leben kann, wenn es daneben geht. Heutzutage muß man den Arbeitsplatz Europa wählen, weil Ortsgebundenheit fast nicht mehr möglich ist. Der Nachteil für Männer und Frauen der jungen Generation ist, daß immer mehr Frauen in höheren Positionen sind. Das führt zu Hochleistungspartnerschaften, in denen man für die partnerschaftliche Beziehung keine Energie mehr aufbringt, die aber wichtig ist, um Erfolg zu haben.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Definition von Management lautet, Verantwortung für die betriebliche Wertschöpfung und Sicherung der Arbeitsplätze zu tragen sowie Märkte wettbewerbsfähig aufzubereiten. In diesem Sinne trage ich die Bereichsverantwortung weiterhin nach besten Kräften.
Ihr Lebensmotto?
Ich erfreue mich an meinem Leben, ich mache alles, was mir Spaß macht, und ich lebe für meine Familie.

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