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* Rita Reuter

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Inhaberin
Fahrschule Reuter GmbH
80331 München, Isartorplatz 9
Weiterbildung
6
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Profil

Zur Person

Rita
Reuter
09.08.1944
Büche
Gertrud und Werner
Andreas und Beate
Tennis, Lesen, Reisen, Afrika-Fan, Fernreisen

Service

Rita Reuter
Werbung

Reuter

Zur Karriere

Zur Karriere von Rita Reuter

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Stationen der Karriere sind über mehrere Berufszweige gegangen. Ich habe eine Ausbildung als Zahnarzthelferin abgeschlossen, und bin danach in eine nächst größere Stadt umgesiedelt und habe bei einem Hals-, Nasen- Ohrenarzt neun Jahre als erste Arzthelferin gearbeitet. 1970 habe ich geheiratet und bin nach München übersiedelt, da mein Mann in München bei der Bundeswehr war und dort eine Dienstwohnung angeboten bekommen hat. Durch ein Gespräch mit einem Arzt aus meiner Tätigkeit habe ich Frau Geers kennengelernt und eine Stellung bei der Firma Geers – akustische Hörgeräte - angeboten bekommen und angenommen. 1972 und 1975 habe ich meine Kinder geboren und mit Mutterschaftsurlaubs – Unterbrechungen acht Jahre in dieser Firma gearbeitet. Mein Mann hat sich 1978 selbständig gemacht und eine Fahrschule in München gegründet. In diesem Zeitraum habe ich mich auf die Meisterprüfung eines Akkustikers vorbereitet. Mein Mann wurde krank und da entstand die Frage, was machen wir mit der Fahrschule, wenn mein Mann wirklich arbeitsunfähig wird. So habe ich mich dazu entschlossen, mein Vorhaben zur Meisterprüfung zu canceln und statt dessen die Fahrlehrerprüfung zu machen. Gelernt habe ich immer schon gerne und so habe ich alle notwendigen Führerscheine gemacht. Das war 1978, mein Sohn kam gerade in die Schule, und somit war der Streß perfekt. Ich habe aber alles durchgestanden, trotz Mutterschaft und auch als älteste und weibliche Fahrlehrerin. Damals war es noch ungewöhnlich als Frau den Beruf eines Fahrlehrers auszuüben. 1980 habe ich alle Prüfungen abgeschlossen. Einige Jahre habe ich mit meinem Mann zusammengearbeitet im Angestelltenverhältnis, und 1986 habe ich mich abgekoppelt und meine erste eigene Fahrschule gegründet. Mein Erfolg war zum Teil auch, daß sich Frauen bei mir als Frau besser aufgehoben gefühlt haben. 1997 habe ich mich völlig verselbständigt und betreibe seit diesem Zeitpunkt die Fahrschule völlig allein und ohne Unterstützung. Ich mache auch Motorradausbildung und Ausbildung zum Fahrlehrer. Für manchen erscheint das ungewöhnlich, daß eine Frau Ausbilder für Motorradfahrlehrer ist. Aber es macht Spaß, und das Vertrauen zu sich selbst macht selbst in diesem Männerberuf eine Frau ebenso erfolgreich. Ich persönlich kenne keinen Unterschied. Seit 2000 bin ich geschieden und mache nun alles selbst, auch Fahrlehrerausbildung und Nachprüfungen. Ich verfüge über die volle Ausbildungsbreite, nur LKW-Fahrlehrerausbildung mache ich nicht, sonst mache ich alles genau so wie meine männlichen Kollegen. Ich nehme meinen Beruf sehr ernst und mir ist es sehr wichtig, Menschen so auszubilden, daß diese verantwortungsvoll ein Fahrzeug lenken.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Rita Reuter

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Es bedeutet für mich vollen Einsatz, immer da zu sein, was auch oft auf Kosten des Privatlebens geht. Urlaub gibt es für mich nur maximal eine Woche, ansonsten muß alles gegenüber dem Geschäft zurückstehen. Ich habe wenig Freizeit. Dennoch ist es ein schönes Gefühl zurückzublicken und zu sehen, was man geschafft hat. Ich mußte mir mein Geld immer erst erarbeiten und dann investieren. Und so wächst das Geschäft und entwickelt sich erfolgreich. Wichtig ist für mich persönlich, daß meine Fahrschüler eine 100-prozentige Ausbildung bekommen und ich mir sicher bin, daß ich intensiv genug gearbeitet habe und ich keine Negativ-Rückmeldung habe. Das ist noch nie passiert und ich könnte es nicht ändern, aber es würde mich persönlich sehr treffen. Ich möchte gerade bei jungen Leuten die Gewißheit haben, daß ich nicht für das Leichenschauhaus produziert habe.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Das ist der totale Einsatz und auch das Verhalten gegenüber den Leuten mit denen man zu tun hat. Wichtig ist für mich der zufriedene und bestens ausgebildete Führerscheinbesitzer, ich nehme mich den Leuten auch menschlich an, bin immer für sie da, und gebe nie auf.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich finde ein Mensch mit dieser Aufgabe muß die Fähigkeit haben sich zu kontrollieren. Für mich ist die Arbeit das eine und mein Privatleben das andere. Ich schalte völlig ab. Streßtage gibt es natürlich auch bei mir. Ich bemerke wenn ich in Streß gerate und suggeriere mir dann ein, ganz ruhig zu bleiben. Mein Zitat in solchen Fällen: „Ich muß ja nicht alles verstehen“. Was ich nicht verstehen kann muß ich nicht ändern. Ich beschäftige mich nur mit Sachen, die ich verstehe und ändern kann. Ich lerne sehr gerne und mag die Herausforderungen wenn ich dieser gerecht werde, dann nehme ich die nächste Herausforderung in Angriff.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Ja, ja. Uneingeschränkt. Eine Frau muß doppelt so gut sein als ein Mann damit sie ebenso akzeptiert wird. Besonders natürlich in einem Männerberuf wie meinem. Aber man hat auch in gewisser Weise seinen Vorteil als Frau.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Eigentlich ging es los, als ich den Fahrlehrer-Schein geschafft habe. Wir waren 50 Personen, davon sechs Frauen. Drei Frauen hatten den Schein bestanden, ich war die Älteste. Das hat mich sehr stolz gemacht.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Das beste was ich machen konnte war, daß ich mich selbständig gemacht habe, obwohl mich die Existenzangst jahrelang begleitet hat. Aber ich sehe diese Angst auch als Motor dafür, daß man immer weiter macht.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich habe sehr viele Dankschreiben von Kunden und ich bin mehrfach in verschiedenen Fernsehsendern eingeladen worden.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Also, es wäre schön wenn der Beruf des Fahrlehrer mehr geachtet wird und das im Münchner Raum mehr Übungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Wir bilden die zukünftigen Autofahrer aus und wollen es so professionell als möglich machen, und dazu benötigen wird auch Unterstützung seitens der Stadt. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Völlig neutral. Ich mache meine Sachen und die machen die Ihren.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich mache laufend Fortbildung. Erstens muß ich das, und zweitens lerne ich mit Vorliebe.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Der Mut und die Bereitschaft sich voll einzusetzen, mehr zu arbeiten als jeder andere. Eine Menge Stehvermögen gehört auch dazu.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich würde noch anstreben, daß ich noch ein oder zwei Fahrschulen eröffnen kann und diese mit meiner Unterstützung und mit Angestellten führe.
Ihr Lebensmotto?
Also wenn ich eines nicht habe, dann ist es Neid. Ich bin niemanden um irgend etwas neidig und darum ist mein Motto. „Leben und leben lassen“.

Publikationen

Fernsehen, SAT 1, Pro 7, Bayern, Jürgen Drews-Bap, Go Future, Süddeutsche Zeitung.

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