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* Prof. Mag. Siegfried Klammer

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Schulleiter
Berg- und Hüttenschule - HTL für Maschinenbau und Hüttentechnik Leoben
8700 Leoben, Max-Tendler-Straße 5
Lehrer
Weiterbildung
30
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Profil

Zur Person

Prof. Mag.
Siegfried
Klammer
29.09.1952
Mautern
Elfriede und Ernst
Martina (1983) und Johanna (1989)
Schifahren, Reiten, Pflanzen, Tiere, Lesen, Theater, Museen
Kurse für die Industrie.

Service

Siegfried Klammer
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Klammer

Zur Karriere

Zur Karriere von Siegfried Klammer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich stamme aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie, was für mich bedeutete, daß es keine Selbstverständlichkeit war, die Reifeprüfung ablegen zu können. Nach der Matura gab es für mich zwei Optionen, nämlich Medizin zu studieren, oder Lehrer zu werden. Ich entschied mich für ein Lehramtsstudium in Geographie und Englisch. Schon während meines Probejahres an einem Gymnasium in Graz unterrichtete ich bei den Kreuzschwestern in Bruck und an der Hotelfachschule Bad Gleichenberg. Im Jahr 1980 kam ich an die Höhere Bundeslehranstalt für Maschinenbau und Hüttentechnik in Leoben, wo ich Geographie und Englisch, Kommunikation und Rhetorik unterrichtete. Unsere Schule bietet neben Metallurgie neuerdings auch den Zweig Wirtschaftsingenieurwesen an. Heute leite ich diese Schule und bin als Direktor für 30 Kollegen mitverantwortlich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Siegfried Klammer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich in meiner Arbeit und meinem Umfeld Zufriedenheit erlebe und mit den Mitarbeitern gut zusammenarbeiten kann, fühle ich mich erfolgreich. Das Erreichen mittel- und längerfristiger Ziele, die von meinen Kollegen mitgetragen werden, ist für meine berufliche Zufriedenheit ein wesentlicher Faktor. Dazu benötigt man oft etwas Geduld. Ich war nie der Mensch, der etwas auf Druck umsetzen mußte, sondern setzte stets auf die längerfristige Entwicklung.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Als Lehrer, als der ich nach wie vor gerne im Klassenzimmer stehe, glaube ich, erfolgreiche Arbeit zu leisten. Ich bin sicher kein bequemer Lehrer und lege keinen großen Wert auf Anerkennung, sondern verlange einiges, bin aber selbst bereit, dafür etwas zu leisten und versuche diese Einstellung zu vermitteln. Ohne selbst Leistung erbringen zu wollen, kann ich keine Leistung einfordern. Das ist, denke ich, ein Grund für meinen erfolgreichen Unterricht.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Entscheidend für meinen Erfolg als Schulleiter waren einige Faktoren und natürlich auch Glück. Ich engagierte und etablierte mich stets als fester Bestandteil des Hauses, sparte dabei jedoch nie mit Kritik. Dadurch konnte ich vor allem meine jungen Kollegen für mich gewinnen, die mich, als die Stelle des Leiters vakant wurde, kräftig unterstützten.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich in meiner Mittelschulzeit schulische Probleme hatte und ein Jahr wiederholen mußte, wandelte ich mich binnen eines Jahres zum Vorzugsschüler, da ich damals erkannte, wie wichtig meine Bildung für meine Zukunft sein würde. Daß ich in der Lage war, dies zu bewältigen, gab mir Selbstvertrauen, das bis heute bestimmenden Charakter in meinem Leben einnimmt. Ich kam durch den Klassenwechsel an Lehrer, die es verstanden, mich zu motivieren und für den Unterricht zu begeistern. In Folge konnte ich daher auch das Studium ohne unangenehme Anstrengung absolvieren.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
In meiner erfolgreichen Studienwahl liegt sicherlich mein beruflicher Grundstein. Keine leichte Entscheidung war es, die Leitung der Schule zu übernehmen. Wesentlich war die Installation des neuen Ausbildungszweiges, die mein momentanes berufliches Leben erfüllt und auf die ich stolz bin.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich würde eine Mischung aus beidem bevorzugen, da es unterschiedliche Situationen gibt. Manchmal kann es klug sein, auf Bewährtes zurückzugreifen, ein anderes Mal ist eine schnelle Entscheidung gefragt, bei der man auf sein Gefühl hören muß. Originalität bedingt ein gewisses Risiko, das einzugehen man bereit sein muß.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Unser früherer Landesschulinspektor für technisches Schulwesen der Steiermark, Herr Diplom- Ingenieur Geher, brachte in der Zeit meines (beruflichen) Eintritts in die HTL durch Beratung, Hilfestellung und sehr viel Motivation eine Reihe guter Impulse für uns Lehrer. Ihm habe ich viele gute und fruchtbare Gespräche zu verdanken.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich bin über meinen gesamten Berufsweg nie der geliebte Lehrer gewesen, wobei ich seltsamer Weise gern zu Absolvententreffen eingeladen werde. Dort heißt es oft, daß der pädagogische Wert meiner Arbeit erst später erkannt wird, was für mich ein Kompliment ist. Von meinen Kollegen höre ich, daß sie mit dem Klima an der Schule sehr zufrieden sind, was meine Arbeit als Schulleiter bestätigt. Noch etwas ungewohnt ist es für mich, als Direktor plötzlich Ansprechpartner für viele Menschen unserer Stadt zu sein.Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg? Die Mitarbeiter leisteten einen wichtigen Beitrag für meinen beruflichen Werdegang. Ohne die nötige Akzeptanz unter der Kollegenschaft könnte ich nicht über das nötige Vertrauen verfügen, diese Schule zu leiten. Daneben konnte ich auf Einvernehmen mit meinem Vorgänger bauen, was mir die Anfangszeit wesentlich erleichterte. Am Funktionieren der Schule und damit meiner Reputation als Leiter haben die Lehrkräfte ohnehin den größten Anteil. Ich bemühe mich um einen Kreis von Kollegen, die gemeinsam mit mir Verantwortung für die Schule übernehmen. Gemeinsam läßt sich mehr bewegen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Was ich personell zu entscheiden habe, ist, wer jeweils spezielle Aufgaben in der Schule zu übernehmen hat. Ein Kollege ist für die Außenarbeit zuständig, ein anderer ist Jahrgangsvorstand. Es kommt also auf die betreffende Aufgabe an und welche Erfordernisse diese mit sich bringt.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich hoffe, als Kollege und nicht als autokratischer Chef gesehen zu werden. Ich beschließe Dinge ungern alleine und versuche immer alle Beteiligten einzubeziehen. Dies bringt mir hoffentlich die nötige Akzeptanz unter meinen Kollegen ein.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Unser Ausbildungsangebot ist mit unserem neuen Zweig um ein weiteres Stück einzigartiger geworden, was uns von anderen Schulen abhebt. Ein weiterer Vorteil ist unsere überschaubare Größe. Wir unterrichten gegenwärtig 150 Schüler, was für uns noch einen persönlichen Umgang mit allen ermöglicht. Unsere Lage in Leoben, die uns gute Zusammenarbeit mit der hier ansässigen Montanuniversität möglich macht, ist ein nächster Pluspunkt unserer Lehranstalt. Dies betrifft sowohl die Zusammenarbeit wie den Austausch von Lehrpersonal.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Indirekt gibt es Mitbewerb in Form der HTL in Kapfenberg, die aber andere Schwerpunkte in ihrer Ausbildung anbietet. Junge Menschen mit technischem Interesse aus unserer Umgebung entscheiden sich meist zwischen unseren beiden Schulen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich bin geschieden und zur Zeit nicht fix liiert. Daher verfüge ich über viel Freizeit, die ich überwiegend für meine Kinder und zusätzlich meinen Beruf nützen kann. Ich habe viele Hobbies und einen großen Freundeskreis.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Ein Teil meines Erfolgs ist sicherlich in meiner Überzeugung begründet, daß man sich ständig weiterbilden muß. Ich scheute mich nie, mich neuen Lehrbüchern zu widmen und besuche als Schulleiter fortlaufend Seminare. Ein Aspekt ist es, daß man offen für andere Menschen und deren Positionen bleiben muß, was ebenfalls Bildungsarbeit bedeuten kann.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich will weiter dafür sorgen können, daß unsere Absolventen einer guten beruflichen Zukunft entgegenblicken können und nehme ebenso die menschlichen Aspekte sehr wichtig. Privat möchte ich zufrieden mit mir und meiner Umwelt und im Einklang mit der Natur leben können.
Ihr Lebensmotto?
Weitergehen, aber mit Bedacht.

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