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* KommR. Karl Sonderhof

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Geschäftsführender Gesellschafter
Karl Sonderhof GmbH & Co KG
A-1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 18
Installateurmeister
Gas, Wasser, Heizung, Sanitär
45
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Profil

Zur Person

KommR.
Karl
Sonderhof
04.03.1948
Mag. Claudia (1977)
Meine Tätigkeit
- Bezirksrat des 21. Wiener Bezirks
- Vorsitzender des Finanzausschusses des 21. Wiener Bezirks
- Vizepräsident des Wirtschaftsverbandes
- Bezirksobmann des Wirtschaftsverbandes Floridsdorf
- Fachvereinigungsobmann der Installateure im Wirtschaftsverband
- Mitglied des Innungsausschusses der Wiener Installateure
- Ausschußmitglied der Kammer Wien
- gerichtlich beeideter Sachverständiger im Bereich Sanitär und Heizung

Service

Karl Sonderhof
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Sonderhof

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl Sonderhof

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1963 bis 1967 erlernte ich im elterlichen Betrieb den Beruf des Installateurs. Nach der Gesellenprüfung legte ich 1972 die Meisterprüfung ab und arbeitete im elterlichen Betrieb weiter. Im Laufe der Zeit verlagerte sich mein Tätigkeitsschwerpunkt von den manuellen Arbeiten hin zu administrativen und planenden Arbeiten. Seit 1981, als mein Vater das Pensionsantrittsalter erreicht hatte, führe ich das Unternehmen allein.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl Sonderhof

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg setzt sich aus Zuverlässigkeit, Kompetenz, Preisgestaltung und Kundenpflege zusammen. Dazu bedarf es neben fachlicher Kompetenz und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse auch eines ausgeprägten Hanges zur Weiterbildung. Diese stellt einen wichtigen Faktor für den Erfolg dar, denn Technologien verändern sich rasant und die Elektronik nimmt immer mehr überhand. Somit muss auch viel Zeit für die Weiterbildung aufgewendet werden. Auch der persönliche Kontakt zu Auftraggebern ist wichtig für den Erfolg, der Kunde muss betreut werden, und man muss für ihn jederzeit erreichbar sein. Ohne diese Serviceleistung kann man heute nicht erfolgreich sein.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich hatte den Vorteil, den Betrieb von meinem Vater zu übernehmen. Bei der Übernahme beschäftigten wir 30 Mitarbeiter, mittlerweile sind es 60. Ich hatte als junger Mensch einen ausgeprägten Ehrgeiz und wollte beweisen, daß eine Expansion sinnvoll ist. Die wirtschaftliche Situation ist momentan nicht so rosig wie noch vor zehn Jahren. Nun versuche ich, Aufträge auszusuchen, wobei man allerdings sehr vorsichtig sein muss. Aufträge mit Gewalt zu bekommen ist nicht meine Strategie.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich komme nach wie vor um sieben Uhr morgens in die Firma und bin einer der letzten, die das Unternehmen verlassen. Wenn man einen dementsprechenden Einsatz zeigt, stellt sich auch der Erfolg ein. Unser Unternehmen war von Anfang an darauf spezialisiert, für Aufträge jeder Größenordnung gerüstet zu sein. Bis heute erstreckt sich das Auftragsgebiet von der kleinsten privaten Reparatur bis hin zum kompletten Installationsauftrag für ganze Wohnsiedlungen. Für jede dieser Arbeiten beschäftigen wir speziell ausgebildete Mitarbeiter, die durch ihr fundamentiertes Wissen und Können sämtliche Bereiche unserer Branche abdecken. Ich bin sehr stolz auf mein erstklassiges Mitarbeiterteam, ohne das es nicht möglich gewesen wäre, dieses Unternehmen erfolgreich zu führen.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Der Erfolg hat in unserer Familie eine lange Tradition. Als sich mein Großvater 1918 anschickte, sein Geschäft zu eröffnen, tat er dies in der Gewissheit um das nahende Ende des Ersten Weltkrieges. Obwohl es heute keine Aufzeichnungen über die damalige Auftragslage gibt, kann man davon ausgehen, daß mein Großvater Karl Sonderhof mit seinem Schritt in die Selbständigkeit einen Sprung ins kalte Wasser riskierte. Bereits 1919 erblickte sein Sohn das Licht der Welt, dieser erbte die geschäftstüchtige Ader und später das Geschäft des Vaters. Der Sohn stand dem Vater in keiner Weise nach und baute den Betrieb weiter aus. Ein herausragendes Beispiel seiner Tätigkeit sind die gesamten Installationsarbeiten bei der Errichtung des Karl-Seitz-Hofes in Wien. Ich versuche nun, dieses Unternehmen erfolgreich weiterzuführen und kann eigentlich nicht sagen, ab wann ich mich wirklich erfolgreich gefühlt habe.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich vertrete die Ansicht, dass die klassische Vorbildwirkung noch immer die beste Motivation ist. Die Mitarbeiter sehen, dass sich der Chef voll für seinen Betrieb einsetzt. Die Zügel halte ich eng, denn ein Schlendrian kann sich schnell einschleichen, diesen bringt man dann schwer wieder weg. Wir können auch auf ein sehr gutes Betriebsklima verweisen, denn dies zeigt sich darin, dass viele Mitarbeiter schon über mehrere Jahrzehnte in diesem Betrieb arbeiten.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Auftraggeber schätzen unsere Zuverlässigkeit, wir sind auch immer am letzten Stand der Technik und haben einen hohen Bekanntheitsgrad. Wir sind auch in der Lage, alle Bereiche von der WC-Reparatur bis hin zur Komplettinstallation von Wohnhausanlagen abzudecken.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Ich habe mit den Mitbewerbern in dieser Branche keine Probleme. Schwierig wird es erst dann, wenn Unternehmen mit Preisen agieren, die jenseits von Gut und Böse liegen. Diese Firmen gibt es meist nach kurzer Zeit nicht mehr, sie fügen der Branche nur Schaden zu. Aber auch Großunternehmen, die sich früher nur auf Großaufträge spezialisiert haben, führen zwischenzeitlich aufgrund der allgemein spürbaren wirtschaftlichen Rezession auch Arbeiten durch, die sie früher nie gemacht hätten. Somit gibt es eine stärkere Konkurrenz als früher. Wesentlich ist, dass man Kundenbeziehungen pflegt, dann hat man den Vorteil, mit dem Auftraggeber auch persönlich kommunizieren zu können. Heuer, im Jahre 2018 feiern wir das hundertjährige Bestehen unseres Unternehmens.Tradition und Moderne schließen einander nicht aus. Im Gegenteil. Ein Unternehmen, das Ende des 1. Weltkrieges gegründet wurde und über Generationen Bestand hat, ist auch bestens auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Mit Stolz blicken wir auf unsere Geschichte zurück, um den Blick dann sofort wieder nach vorne zu richten. Wir haben große Achtung vor dem, was unsere Vorfahren erschaffen haben und tragen ihre Werte weiter. Gewissenhaftes Handwerk verbinden wir mit zukunftsweisendem, technischem Know-how, Einsatzbereitschaft und Engagement, um unseren – oft bereits langjährigen – Kunden die bestmöglichen Ergebnisse liefern zu können. In einer Zeit, die eher durch Anonymität gekennzeichnet ist, wird in unserem Installateur-Meisterbetrieb nach wie vor familiärer Zusammenhalt gelebt. Das zeichnet unsere Arbeit aus und macht uns zu verlässlichen Partnern für private und Firmenkunden.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Neben meinem Beruf übe ich auch politische Tätigkeiten aus, das heißt mein Arbeitstag endet normalerweise erst um 21 Uhr. Wenn man diese politische Tätigkeiten gern macht, verzichtet man auch auf Freizeit. Ich bin in der Lage, Beruf und Freizeit zu trennen. Zuhause spreche ich mit meiner Lebensgefährtin sehr wenig über den Betrieb, denn wir beide haben unterschiedliche Berufe.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Früher habe ich für Fortbildung mehr Zeit verwendet als heute. Meine engeren Mitarbeiter besuchen heute die Fortbildungsseminare. Ich bin auch nicht mehr mit der Kontrolle von durchgeführten Arbeiten beschäftigt, diese Arbeit übernehmen ebenfalls meine engeren Mitarbeiter. Ich würde gern einzelne Baustellen besuchen, aber die Zeit dafür habe ich leider nicht.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn man den Schritt in die Selbständigkeit wagen möchte, darf man nicht glauben, sich zurücklehnen zu können. Im Gegenteil, man muss einen noch höheren Einsatz bringen als in einem Angestelltenverhältnis. Vielleicht war es vor zehn Jahren noch leichter. Auch Arbeitszeit darf keine Rolle spielen. Ebenso zählt auch die betriebswirtschaftliche Kenntnis, denn es gibt zahlreiche Kollegen, die zwar fachlich erstklassig sind, aber von Finanz- und Betriebswirtschaft keine Ahnung haben. Was den Nachwuchs betrifft, haben wir große Probleme. Die Erfahrung zeigt, dass das Niveau der Jugend, die diesen Beruf erlernen möchte, immer schlechter wird. Leider ist auch die Lernbereitschaft sehr gesunken, dies zeigt sich bei Gesellenprüfungen. Leider haben qualifizierte Facharbeiter in der Bevölkerung noch immer nicht den Stellenwert und das Image, das sie verdienen.

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