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* David Barclay Waller

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Deputy Director General
IAEA International Atomic Energy Agency
1400 Wien, UNO-City, Wagramerstraße 5
Jurist
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
2200
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Profil

Zur Person

David Barclay
Waller
13.09.1948
Decatur / USA
George und Mary
Barclay (1994)
Verheiratet mit Joan
Marathonlauf (unter anderem in New York, Washington und Wien), Schifahren

Service

David Barclay Waller
Werbung

Waller

Zur Karriere

Zur Karriere von David Barclay Waller

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Universitätsabschluß cum laude 1970 an der Denison University, Ohio (Studienrichtung Wirtschaft, Chemie und Biologie) stand ich vor der Entscheidung, ob ich meine Ausbildung in Richtung Wirtschaft oder Naturwissenschaften vorantreiben sollte. Ich entschied mich für das Jus-Studium, das ich 1973 als Klassenbester am College of Law der University of Tulsa abschloß. Im Anschluß wurde ich im Rahmen des Honor Program des Generalstaatsanwaltes an das Justizministerium berufen, wo ich von 1974 bis 1978 als Staatsanwalt die Interessen der USA bei Zivilprozessen im ganzen Land vertrat. Zwischen 1978 und 1981 war ich in der größten Washingtoner Anwaltskanzlei Hogan and Hartson beschäftigt, ehe ich als Rechtsberater ins Weiße Haus kam. Als Senior Associate Counsel to the President war ich einer der Handvoll Anwälte, die als eigene Anwaltskanzlei innerhalb des Weißen Hauses agierten und den Präsidenten und die höchsten Regierungsbeamten in allen rechtlichen Fragen beraten. 1986 wurde ich von Präsident R. Reagan zum Assistant Secretary of Energy for International Affairs nominiert und war nach meiner Bestätigung durch den Senat in dieser Unterkabinetts-Position bis 1989 für die Internationalen Beziehungen des US Energieministeriums zuständig. Nach zweijähriger Tätigkeit in der Privatwirtschaft als Vizepräsident von Williams Inc. (Energie- und Telekommunikationskonzern) war ich ein halbes Jahr mit der Wiederwahlkampagne für Präsident Bush sen. beschäftigt, ehe ich per Jänner 1993 als stellvertretender Generaldirektor der IAEA nach Wien kam. In dieser Position bin ich der ranghöchste Amerikaner innerhalb der UNO in Wien. Mir unterstehen die Abteilungen Budget & Finanzen (das Zwei-Jahres Budget beträgt 600 Mio.$), Personal, Recht, Öffentlichkeitsarbeit, Informationsmanagement und allgemeine Dienste ebenso wie die Koordination der Politik gegenüber den Mitgliedern und nach außen. In der häufigen Abwesenheit des Generaldirektors übernehme ich als sein Stellvertreter sämtliche Agenden der IAEA. Die Behörde hat 133 Mitgliedsstaaten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiter in Wien, den Regionalbüros in New York, Genf, Toronto und Tokyo, Labors in Österreich und Monaco sowie Inspektoren und Experten auf der ganzen Welt. Aufgabe der Organisation sind die Überwachung der Atomsperrverträge, Sicherheit der Kernreaktoren und die Unterstützung der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Medizin, Landwirtschaft, Industrie, etc.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von David Barclay Waller

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hat wenig mit Geld zu tun, sondern bedeutet für mich Befriedigung in meiner Tätigkeit, in entscheidende Dinge involviert zu sein und zu fühlen, etwas Wichtiges zu machen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil wir über so wichtige Dinge wie Sicherheit, Leben und Tod, Krieg oder Frieden mit entscheiden und ich in meiner Funktion einen Betrag zur sozialen Entwicklung leiste. Alle meine Jobs waren interessant, mit großen Herausforderungen verbunden und gaben mir das Gefühl, etwas verändert zu haben.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Bereits aus der Reagan-Ära kannte ich George Bush sen. und man war mit meiner Arbeit zufrieden. Der Grund, weshalb man mich aus der Privatwirtschaft für diesen Posten angeworben hat, liegt einerseits an meiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich und man kannte mich hier bereits von meinen früheren Positionen. So war ich bereits im Zuge der Katastrophe im AKW Tschernobyl als Ministervertreter hier.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühlte mich immer schon zielorientiert, war bereits in meiner Kindheit Eagle-Scout (Pfadfinderführer) und arbeitete sehr fokussiert auf meinen Abschluß als Klassenprimus hin. Der gute Studienerfolg war auch der Grund, weshalb ich in das Programm des Generalstaatsanwalts aufgenommen wurde.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Der wichtigste Entschluß bestand darin, mich für das Jus-Studium und nicht für Medizin zu entscheiden. Obwohl mein Vater Chirurg ist, beeinflußte er mich nicht in meiner Entscheidung. Ich fühlte aber, daß man in der Medizin nur in einem sehr engen Bereich tätig sein kann und das wäre mir zu wenig gewesen. Deshalb wollte ich auch nicht als traditioneller Anwalt arbeiten. Daraus abgeleitet ergab sich meine zweite wichtige Entscheidung, 1981 ins Weiße Haus zu wechseln. Das war die Abkehr vom traditionellen Anwaltsberuf und ermöglichte mir eine breitere politische Laufbahn.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Fred Fielding (jetzt Leiter der Kommission zum 11.9.2001) holte mich 1981 als Chef des Counsel Office ins Weiße Haus. James Baker, der spätere Finanz- und Außenminister unter George Bush sen., war mein Personalchef unter Reagan und beeindruckte mich mit seinen superben Führungsqualitäten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ist sehr wichtig, um erfolgreich zu sein.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich lege Wert auf gutes Urteilsvermögen, hohen Intellekt, Erfahrung, Weisheit, Reife und einen Schuß Humor. Neben dem Mix der richtigen Talente ist auch Loyalität und gegenseitiges Vertrauen entscheidend.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich suche nach selbstmotivierten Mitarbeiter und führe durch meine Vorbildwirkung. Man merkt, daß ich von dieser Arbeit begeistert bin.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Heute bin ich in der Lage, diese Bereiche sehr gut zu trennen. Obwohl mein Arbeitstag lange ist und ich erst nach 20 Uhr nach Hause komme, kann ich in dem Moment, in dem ich durch meine Wohnungstür trete und an Wochenenden völlig abschalten.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Obwohl ich selbst nicht viel für meine Weiterbildung mache, bin ich als Mitglied der Fullbright Commission und der Webster University in Wien an diesem Thema sehr interessiert und fungiere auch als Sprecher bei weltweiten Veranstaltungen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich habe kein spezielles Berufsziel, sondern möchte sicherstellen, daß meine Tätigkeit für mich immer eine Herausforderung darstellt und mich auch persönlich weiterbringt.

Publikationen

Veröffentlichungen zahlreicher Reden

Ehrungen

* Secretarys Award des Department of Energy (1989)
* Superior Achivement Award (1990)

Mitgliedschaften

* Commissioner und derzeit Vorsitzender der Fullbright Commission
* Board of Advisors der Webster University (Wien)
* Friends of the Kennedy Center
* Metropolitan Club of Washington D.C.
* Member of the Bar of the Supreme Court of the United States
* Alumni Denison University

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