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* Charlotte Binder-Küll

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Firmeninhaberin
Neundlinger, Mode - Leder - Pelze
4020 Linz, Promenade 27
Kürschnermeisterin
Bekleidung
7
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Profil

Zur Person

Charlotte
Binder-Küll
24.11.1962
Christine und Johann Binder
Verheiratet mit Mag. Paul Küll
Großtante Maria Neundlinger (Firmengründerin)
Hündin, Schifahren, Segeln, Golfspielen, Musik, Kunst
Gemeinderätin in Linz, Landesinnungsmeisterin, Stellvertretende Landesvorsitzende Frau in der Wirtschaft, Bezirksvorsitzende Frau in der Wirtschaft.

Service

Charlotte Binder-Küll
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Binder-Küll

Zur Karriere

Zur Karriere von Charlotte Binder-Küll

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Seit meinem siebten Lebensjahr wußte ich, daß ich die Firma meiner Eltern übernehmen werde. Nach der Pflichtschule besuchte ich die Handelsakademie und begann anschließend eine verkürzte Lehre im elterlichen Betrieb. Eine andere Möglichkeit der Lehrausbildung gab es nicht, da die Konkurrenz nicht gerne ausbildet. Nach der Gesellenprüfung absolvierte ich ein Volontariat in Wien und zwei weitere in einem Züricher Spitzenbetrieb. Zürich hatte Weltstadtflair und ich sah, was alles möglich ist. Ich lernte, daß man sich etwas trauen muß und viel für den Verkauf; über die emotionale Ebene Bedürfnisse zu ergründen und den Leuten etwas anzubieten, was ihnen wirklich Freude bereitet, war für mich eine wesentliche Erfahrung. Nach der Meisterprüfung 1987 belegte ich als außerordentliche Hörerin an der Modeschule das Fach Schnittzeichnen und lernte in Frankfurt Lederwarenkunde und Verarbeitung. 1995 übernahm ich den elterlichen Betrieb und errang noch im selben Jahr, auf dem internationalen Modellwettbewerb, die Goldmedaille mit einem selbst entworfenen und gefertigten Modell. Es folgten 1996 eine Auszeichnung, 1999 zwei Goldmedaillen und 2001 wieder eine Auszeichnung. Ich entwickelte mich von der Handelsakademie weg immer mehr in Richtung Design und verließ die Zahlenwelt. Ich entwickelte behutsam in kleinen Schritten einen eigenen Stil, dem Linz langsam folgen konnte. Heute werden hier schon mutige Kreationen getragen, die sich die Leute eigens entwerfen lassen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Charlotte Binder-Küll

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist etwas, das jeder Mensch dringend braucht. Wenn ich einer Kundin ein bestimmtes Stück aus meinem Angebot herausgreife, sie dann weitere Modelle probiert und letztendlich das nimmt, was ich ihr zu allererst herausgegeben habe, empfinde ich Erfolg.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Individualität und das Eingehen auf die Persönlichkeit wird durchaus gesucht, zusehends auch immer mehr von jungen Frauen. Die Zeit wird immer anonymer, die Leute haben immer seltener jemanden zum Reden und ich kümmere mich um sie. Das macht das Haus Neundlinger so sympathisch. Ich kenne meine „Damen“ genau und mit ein paar Fragen finde ich schnell die Lebensumstände und die Bedürfnisse heraus. Wohlfühlen steht bei mir an oberster Stelle. Bei mir bekommt man, was das Herz begehrt; in verschiedenen Preisklassen. Das Herausstreichen der Individualität hat dazu geführt, daß sich einige Frauen Stücke maßschneidern lassen, die es eben nicht von der Stange gibt. Gute Mundpropaganda ist unbezahlbar. Insgesamt habe ich viel Kraft investiert, war von Grund auf positiv eingestellt und habe für die Kunden immer das Beste gewollt. Ich bin auch immer von meinen Produkten so überzeugt, daß die Leute das spüren.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als es nach langen Jahren der bezahlten Werbung soweit war, daß über mich, meine Arbeit und meine Mode redaktionelle Beiträge verfaßt wurden und ein Bericht im ORF zu sehen war, fühlte ich mich erfolgreich.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Erfolgreich war sicherlich die Entscheidung, in der Schweiz zu arbeiten. Ich wollte einfach weg, um herauszufinden, wo ich wirklich stehe. Meine Eltern haben mich stets viel gelobt, aber war es Elternliebe, oder war ich wirklich gut? In der Schweiz bekam ich die Bestätigung dafür, daß ich wirklich gut war. Eigentlich bin ich eher ein selbstkritischer Mensch, aber diese Bestätigung war ein großer Schritt nach vorne. Eine erfolgreiche Entscheidung war es auch, an internationalen Wettbewerben teilzunehmen - mit der Intention herauszufinden, ob ich mithalten kann. Natürlich konnte ich nicht vorausahnen, daß ich als erste Oberösterreicherin gleich Platz 1 erreiche, wobei dieses Bundesland zuvor nicht einmal in den vorderen Rängen vertreten war.Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein? Es kann nur ersteres sein. Imitation bringt nichts, man muß authentisch bleiben. Dies gilt auch für das Geschäft. Bei mir zieht sich Originalität durch alle Bereiche, vom Kundenumgang bis hin zum Design. Originalität, sofern sie sich in einem gewissen Rahmen bewegt, kommt immer gut an.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Es gibt zu viele Branchenkollegen, die ständig jammern, daß die goldenen Zeiten vorbei sind. Sie haben Auslagen, wie sie vor 25 Jahren schon ausgesehen haben, drehen nicht einmal das Licht auf und bilden keinen Nachwuchs mehr aus. Sie betreiben nur mehr Handel und kein Handwerk mehr.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Wir pflegen ein Miteinander, da ich meine Leute als Experten betrachte. Ich gebe zwar die Designrichtung vor, die Umsetzung liegt aber bei meinen Mitarbeiterinnen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich habe einen Großteil meiner Mitarbeiter selbst ausgebildet. Die Lehrlingsaufnahme ist zur Zeit sehr schwierig, da ich ein Problem mit Stadtkindern habe. Die Kinder aus ländlichen Hauptschulen können mehr und sind eher motiviert. In der Stadt werden viele von den Eltern in Gymnasien oder höhere Schulen gezwungen, entsprechend schlecht sind dann auch die Zeugnisse, wenn sie die Schulen abbrechen. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Wir bieten Pelze mit Pfiff und unsere Mitarbeiter verfügen über erhebliches handwerkliches Geschick. Ich bin darauf spezialisiert, alte, schwere Stücke mit bis zu vier Kilogramm Gewicht so umzuarbeiten, meist durch eine neue Futtertechnologie, daß sie nur mehr die Hälfte wiegen und angenehm zu tragen sind. Ich bin auf internationalen Messen unterwegs, um neue Trends zu erforschen, die ich an den österreichischen Geschmack anpasse. Die Italienerin ist anders als die Österreicherin. Es gibt nichts, was es nicht gibt; mein Angebot reicht daher bis zur Pelzbadehose. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Das Wort „Konkurrenz“ widerstrebt mir. Ich bin auch Innungsmeisterin, versuche meine eigenen Mitbewerber zu motivieren und trete für gemeinsame Werbung ein. Mein Ziel ist es, Pelze wieder ins richtige Licht zu rücken und allgemein zu bewerben.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Es wird einem nichts geschenkt. Man muß sich für viele Dinge massiv einsetzen, später kommt dann alles zurück, nicht aber unmittelbar. Oft sieht man motivationslos durch den Tag gehende junge Leute, die vorwiegend empfangen, nicht jedoch geben wollen. Wie in der Partnerschaft ist es auch im Geschäft: das Leben besteht aus einem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Man soll mit offenen Augen durch die Welt gehen, eine eigene Meinung haben, sich aber auch eines besseren belehren lassen, für Fehler geradestehen und sich eigene Fehler eingestehen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein innerbetriebliches Ziel ist es, die Werkstatt, die zur Zeit auf der anderen Straßenseite liegt, mit dem Verkauf zusammenzulegen. Es war seit der Ausbildung mein Ziel, daß die Leute an Neundlinger denken, wenn sie von Pelzen sprechen.
Ihr Lebensmotto?
Mitunter gehe ich mit dem Kopf durch die Wand - aber es funktioniert!

Publikationen

Job-Modedesign.

Mitgliedschaften

Soroptimistin (Damenclub).

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