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* Univ.-Doz. Dr. Werner Zwölfer

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Leiter Anästhesie-Team
Privatklinik Döbling
A-1190 Wien, Heiligenstädter Straße 57-63
Facharzt für Anaesthesiologie und Intensivmedizin
Ärzte allgemein
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Profil

Zur Person

Univ.-Doz. Dr.
Werner
Zwölfer
30.03.1956
Wien
Garten, Morgan-Reisen
- Privatordination in 2102 Bisamberg, Föhrenstraße 17
- Universitätsdozent

Service

Werner Zwölfer
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Zwölfer

Zur Karriere

Zur Karriere von Werner Zwölfer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura 1974 studierte ich bis 1980 Medizin an der Universität Wien und promovierte am 10. Juli 1980 zum Dr. med.univ. In der Folge absolvierte ich meine Turnusausbildung zum praktischen Arzt am Heeresspital, an der Kinderklinik Glanzing und der Rudolfstiftung. 1987 schloß ich meine Facharztausbildung an der Rudolfstiftung am Institut für Anästhesiologie bzw. an der Klinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin der Universität Wien ab, wo ich von 1989 bis 1994 die Akupunkturambulanz leitete; 1987 hatte ich das Diplom der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur und Auriculotherapie am Boltzmann Institut für Aurikulotherapie erlangt. Im Oktober 1990 wurde ich zum Oberarzt der Klinik ernannt und seit 1992 war ich als Universitätslektor in den Bereichen „Schmerztherapie mit Akupunktur“, „Schmerz und Schmerztherapie“, „Herzchirurgisches-anaesthesiologisches Praktikum“ sowie „Intensivtherapie und Anästhesie in der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie tätig. 1995 erfolgte meine Habilitation zum Thema Risikominimierung in der perioperativen Phase der Herzanästhesie. Zusätzlich war ich einige Male im Ausland (Groningen, Houston, Göttingen, Bad Neustadt/Saale, Konstanz und Bochum) tätig. Seit 1991 führe ich eine Privatordination mit Schwerpunkt Schmerztherapie und Akupunktur, seit 1995 bin ich Primarius an der Privatklinik Döbling.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Werner Zwölfer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlicher Erfolg bedeutet für mich, realistische Ziele, die ich mir selbst gesteckt habe, zu erreichen. Im Beruf ist Erfolg natürlich das, was man gemeinhin als Karriere bezeichnet – also innerhalb einer Hierarchie aufzusteigen und dann zu versuchen, diese Position zu halten.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Aus heutiger Sicht war mein Weg mit Sicherheit erfolgreich, obwohl er noch erfolgreicher hätte sein können, wenn ich nicht so große Rücksicht auf meine Familie genommen hätte. So hatte ich vor zehn Jahren die Möglichkeit, im Ausland tätig zu werden, schlug dieses Angebot allerdings dem Familienleben zuliebe aus. Anstatt international Karriere zu machen, landete ich in einem Privatspital. Wenn ich mich heute mit meinen ehemaligen Studienkollegen vergleiche, ist meine Karriere allerdings eine sehr schöne.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin einen sehr konservativen Weg gegangen, das heißt, ich war auf Sicherheit bedacht. Bevor ich mit der Facharztausbildung begann, absolvierte ich die Ausbildung zum praktischen Arzt und wagte mich in der Folge erst dann in die wissenschaftliche Laufbahn, als ich in meinem Fach tätig war. Sicherheit war mir immer wichtig, weil es auf dem Karriereweg zahlreiche Unabwägbarkeiten und Risiken gibt; aus diesem Grund habe ich meine Schritte sehr bewußt im kleinen Rahmen gesetzt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Die wesentlichste Herausforderung ist es, Spitzenmedizin anzubieten und den höchsten Qualitätsstandard, den ich in diesem Haus verfolge, aufrecht zu erhalten. Unsere Patienten haben sehr hohe Ansprüche und Erwartungen, die ich gemeinsam mit dem gesamten Team zu erfüllen habe. Ich bin in einem Fach tätig, in dem ich permanent vor unvorhergesehenen Situationen stehe. In der Anästhesie kommen kaum klassische Standardfälle vor; es gibt ganz im Gegenteil zwar grobe Richtlinien, aber vor allem Veränderungen, auf die es gilt, rasch und bestmöglich zu reagieren. Da ich somit täglich Herausforderungen annehmen muß, stellt deren Bewältigung für mich kein Problem, sondern meinen Alltag dar: Operationspläne werden perfekt erstellt, können aber nicht eingehalten werden, weil Patienten zu spät oder gar nicht erscheinen; der Operationsverlauf verläuft vielfach anders, als er primär angedacht war, Probleme entpuppen sich in ihrem Ursprung als anders gelagert als angenommen, etc. Diese und ähnliche Herausforderungen zu bewältigen, ist für mich tägliche Routine.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Eine wesentliche und richtungsweisende Entscheidung fällte ich, als ich in der Ausbildung als Facharzt in der Rudolfstiftung erfuhr, daß ich dort wahrscheinlich keine feste Anstellung erhalten würde. Mein damaliger Vorgesetzter, Prof. Benke, dem ich sehr viel zu verdanken habe, bat mich damals zu einem Vieraugengespräch, in dem wir gemeinsam Lösungen suchten. Unter anderem gab es für mich die Möglichkeit, als – zu diesem Zeitpunkt – knapp Dreißigjähriger noch einmal neu zu beginnen. Diesen Weg beschritt ich und traf damit rückblickend eine wesentliche Entscheidung.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Originalität existiert in meinem Fach im wissenschaftlichen Bereich, wo es mir großen Spaß gemacht hat, neue Aspekte in der Problemlösung zu suchen und zu finden – beispielsweise beim Austesten neuer Substanzen, wo ich im Bereich der Herzmedizin sehr schöne Erfolge verzeichnen konnte. In diesem Zusammenhang gibt es für einen Wissenschafter kaum etwas Schöneres, „sich selbst“ gedruckt zu sehen, mit der Ausnahme, zitiert zu werden: das ist das Höchste der Gefühle. Ein Großteil meiner täglichen Arbeit ist jedoch Routine und verlangt, Standards in der Patientenbehandlung einzuhalten, die sich zwar selbstverständlich aufgrund von Forschungsergebnissen jährlich ein wenig ändern, im Prinzip aber gleich bleiben.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich wurde beruflich durch meine Lehrer, insbesondere durch Prof. Benke in der Rudolfsstifung und später an der Klinik meine Vorgesetzten, Prof. Haider und Prof. Mayrhofer, geprägt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Das gesamte Team trägt zum Erfolg dieses Hauses bei, daher spielen sämtliche Mitarbeiter eine wesentliche Rolle bei meinem Erfolg. In der wissenschaftlichen Arbeit ist das Team sehr klar strukturiert und unterliegt einer strengen Hierarchie: hier gibt es einen Ideengeber und jene, die an der Verwirklichung dieser Idee mitarbeiten. Beim Ein- und Ausleiten einer Narkose müssen die Beteiligten exakt wissen, was zu tun ist – der operierende Arzt allein wäre auf verlorenem Posten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Besonders in Zeiten des Personalabbaus sind Mitarbeiter gefragt, die auch Bereiche beherrschen, die nicht ihrem angestammten Fachbereich entsprechen. Fachübergreifendes Wissen und Handeln ist daher eine wesentliche Voraussetzung.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich führe seit nunmehr fast 14 Jahren eine Privatordination, in der ich mich hauptsächlich mit Schmerztherapie beschäftige, und betreue eine Reihe von chronisch kranken Schmerzpatienten sowohl mit klassischer Schmerztherapie, als auch mit Akupunktur bzw. sogenannten alternativen Heilverfahren.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Fortbildung hat in unserem Fach einen sehr hohen Stellenwert und findet vielschichtig statt, sowohl durch den Besuch von – zumeist internationalen – Fortbildungstagungen oder Kongressen, der mir zur Zeit nur ca. einmal pro Jahr möglich ist. Ständige Weiterbildung pflege ich, meist spätabends, durch die Lektüre von Fachzeitschriften und vermehrt durch Recherchen im Internet.

Ehrungen

1992 und 1993 Pischinger Preis für Akupunktur.

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