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* Stefan Bromann

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Eigentümer
Stefan Bromann, Tischlerei
9150 Bleiburg, Koschatstraße 1
Tischlermeister
Möbel u. Einrichtungsgegenstände
8
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Profil

Zur Person

Stefan
Bromann
31.10.1955
Bleiburg
Johannes (1981), Stefan (1982) und Siegfried (1992)
Verheiratet mit Gertrude
Singen, Reisen, Jagd

Service

Stefan Bromann
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Bromann

Zur Karriere

Zur Karriere von Stefan Bromann

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Als viertes von sechs Kindern kam ich 1955 auf dem Bergbauernhof meiner Eltern auf die Welt. Mein Vater hatte im Krieg einen Fuß verloren und war zu 80 Prozent Invalide und das als Bergbauer. Ich besuchte die Volksschule in meinem Heimatort St. Margarethen. Die Schule bestand aus zwei Klassen, erstes bis viertes und fünftes bis achtes Schuljahr. Nach der Volksschule meinte der Lehrer, ich sei geeignet für die Hauptschule und man schickte mich nach Bleiburg. Dort war es Pflicht, eine Fremdsprache zu lernen und ich entschied mich für Englisch, was aber mein Klassenvorstand, der Slowenisch unterrichtete, nicht wollte. Der wollte unbedingt, daß ich Slowenisch lernen sollte. Ich widersetzte mich und trotz vieler Benachteiligungen, die ich dadurch hatte, kam ich mit der Note Vier in Englisch davon. Da ich in Deutsch bei diesem Lehrer durchfiel und in die zweite Klassenstufe zurückgesetzt werden sollte, wechselte ich an die Dorfschule zurück, um anschließend die Tischlerlehre zu absolvieren. Mein Vater hatte sich eine kleine Werkstatt eingerichtet, wo ich viel Zeit verbrachte, daher stammt mein frühes Interesse am Tischlerhandwerk. Eine kinderlose Tante meines Vaters überschrieb mir vor meinem 18. Lebensjahr ein altes Haus mit Grundstück, mit der Auflage, ein neues Haus für mich zu bauen. Das geschah auch und so begann ich mit 19 Jahren mein Haus bauen. Dieses Ereignis führe ich an, weil es in der Folgezeit immer wieder Menschen gab, die mir Gutes tun wollten. So auch ein Tischler in Graz, bei dem ich arbeitete. Er hatte zwei Töchter, die aber andere Berufe erlernten und da er somit keinen Nachfolger hatte, bot mir an, die Firma zu übernehmen, wobei er mir die Meisterkurse finanzieren wollte. Nach langem Zögern lehnte ich das wirklich gute Angebot aber ab, da ich mich in Graz ohne Freunde sehr allein fühlte. Statt dessen wurde ich im Stollenbau tätig, wo ich gut bezahlt wurde. Fünf Jahre habe ich in Stollen zugebracht und oft bereut, das Angebot in Graz nicht angenommen zu haben. Allerdings konnte ich viel Geld sparen und den Hausbau damit finanzieren. Zurück in der Heimat ging ich wieder in meinen einstigen Lehrbetrieb arbeiten und trat dem Musikverein bei, wo ich einen Tischlermeister kennenlernte, der mich überredete, bei ihm anzufangen - mit dem Angebot, den Betrieb einmal zu übernehmen, da auch er keinen Nachfolger hatte. Diesmal habe ich zugesagt und bin seit 1982 selbständiger Tischlermeister. Ich führe meinen Betrieb heute mit acht Mitarbeitern.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Stefan Bromann

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg zu haben ist sehr wichtig, aber man muß natürlich ständig daran arbeiten. Ich muß erfolgreich sein, um wieder neue Entscheidungen treffen zu können, die meine Firma weiterbringen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich noch nicht zu 100 Prozent erfolgreich, ich arbeite aber daran.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend war mein Fleiß. Ich habe die ersten 20 Jahre keinen Tag Urlaub gemacht.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Seit 1996 und zwar hatte ich schon 1991 die fertige Planung für einen Zubau, jedoch gab es mit der Bewilligung Probleme und die Jahre 1993 und 1994 waren wirtschaftlich sehr schlecht, so daß ich erst 1995 einen zweiten Anlauf für die Bewilligung machte; dieses Mal erfolgreich. Diese Erweiterung wirkte sich so positiv auf das Unternehmen aus, daß der Umsatz im Jahre 1996 sprunghaft anstieg.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Wir befinden uns in einem Randgebiet nahe der slowenischen Grenze, und das ist sicher ein Nachteil, da die Wirtschaftskraft hier schwächer ist. Dazu kommt der Preisverfall. Das Unterbieten von Mitbewerbern mache ich nicht mehr mit. Wenn einer meint, ohne Gewinn arbeiten zu können, soll er das machen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine sehr große Rolle. Ich lege Wert auf ein familiäres Miteinander, denn wir sind den größten Teil unseres Lebens zusammen und da ist harmonisches Zusammenarbeiten für den gemeinsamen Erfolg notwendig.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wenn ich Lehrlinge aufnehme, schaue ich mir an, aus welchem Elternhaus er kommt. Dann muß er einen kleinen Test bestehen, der mir zeigt, ob er logisch denken kann und ob er die Grundrechenarten beherrscht. Besteht er, bekommt er seine Chance. Ich habe meine Mitarbeiter alle selbst ausgebildet.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich glaube, daß eine Stärke in meiner Person liegt. Der Kunde vertraut mir vom ersten Augenblick an, ich habe noch nie versucht, jemanden zu übervorteilen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Heute kann ich die beiden Bereiche ganz gut trennen. Der Sonntag war mir aber schon immer heilig, denn ich brauche zum Nichtstun diesen einen Tag. Auf den Geschmack des Reisens bin ich erst spät durch meine erste Auslandsreise nach Kanada mit dem Musikverein gekommen. Seitdem habe ich schon verschiedene Länder bereist und möchte mir auch in Zukunft Zeit dafür nehmen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn mir meine Söhne, die bereits in der Firma arbeiten, genau auf die Finger schauen, können beide sehr viel lernen und haben hier die beste Schule. Das sollten alle jungen Leute beherzigen: jede Gelegenheit zum Lernen wahrnehmen und sich weiterbilden.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte in erster Linie das Erreichte aufrechterhalten und den Kundenstamm ausbauen. Für mich persönlich strebe ich an, mir mehr Pausen gönnen zu können. Ich möchte aber noch nicht in Pension gehen, sondern Zeit für andere Dinge gewinnen. Die Nachfolge ist durch meinen ältesten Sohn geregelt.

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