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* Dr. Herbert Mayer

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Geschäftsführer
Wincor Nixdorf GmbH
1030 Wien, Guglgasse 7-9
Computer, Computersysteme, Büromaschinen
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Profil

Zur Person

Dr.
Herbert
Mayer
16.01.1947
Innsbruck
Dr. med. Brigitte und Anja
Verheiratet mit Christine
Lesen, Philosophie, Reisen, Wandern

Service

Herbert Mayer
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Mayer

Zur Karriere

Zur Karriere von Herbert Mayer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wurde in Innsbruck geboren, wo ich die Pflichtschule besuchte. Nach der Matura an der Handelsakademie im Jahr 1965 war ich drei Jahre in einer Bank in Innsbruck tätig. Daß ich diesen Weg einschlagen würde, wußte ich schon mit 17, weil damals bei der Creditanstalt sehr viele Maturanten gesucht wurden und man Schülern, die sich schon vor der Matura dazu entschlossen, einen Dienstvertrag zu unterschreiben, für damalige Verhältnisse eine sehr hohe Summe bot. In der Bank fiel ich vor allem deshalb auf, weil ich zuvor schon meine Absicht kundgetan hatte, sämtliche Stationen durchlaufen zu wollen. In der Folge kündigte ich und zog nach Salzburg, wo ich von 1968 bis 1973 fünf Jahre als Betriebsassistent und später als Assistent der Geschäftsleitung in einem Unternehmen der Textilindustrie tätig war. Da ich nach diesen fünf Jahren wieder eine neue Herausforderung brauchte, wechselte ich 1973 als Leiter des Rechnungswesens in ein Unternehmen der Elektronikindustrie (Produktion von TV- und Audiogeräten) nach Grödig bei Salzburg, wo ich bis 1978 tätig war. Zusätzlich studierte ich von 1971 bis 1976 Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg, meine Promotion erfolgte 1976. 1978 wechselte ich zu Nixdorf-Compter. Auf dieses Unternehmen war ich im Zuge der Umstellung auf EDV, für die ich in der Firma in Grödig verantwortlich gewesen war, gestoßen. Bei Nixdorf war man auf mich aufmerksam geworden und bot mir die Stelle eines Vertriebsbeauftragten an, die ich annahm, obwohl meine gesamte Familie die Hände über dem Kopf zusammenschlug, da sie mich als frisch gebackenen Akademiker nur allzu ungern im Verkauf sah. Die folgende Zeit war eine wunderschöne und finanziell sehr erfolgreiche: ich war zunächst als Vertriebsbeauftragter für die mittelständische Wirtschaft und später als Vetriebsleiter Westösterreich tätig. Ab 1989 wurde ich Bereichsleiter P.O.S. (Kassensysteme Retail) und Mittelständische Wirtschaft bei Siemens-Nixdorf und ab 1998 Vorstand/Geschäftsführer der Siemens Nixdorf Retail und Banking AG, der heutigen Wincor-Nixdorf GmbH. Das Unternehmen beschäftigt sich mit drei Geschäftsfeldern: Retail (Einzelhandel) von Kassensystemen, Software und den dazugehörigen Netzwerken an Kunden wie Spar, den REWE-Konzern, etc.; Banking (Selbstbedienungskomponenten im Bankenbereich – Kontoauszugsdrucker, Geldausgabeautomaten, etc.) inklusive Software und Service technischer Natur, also Wartung der Geräte. Der amerikanische Konzern beschäftigt rund 4.700 Mitarbeiter weltweit und ist in 25 Ländern tätig, die Geräte werden in den Werken in Paderborn und Singapur erzeugt. Ich habe die operative Verantwortung für Retail, Personalwesen und Qualitätswesen inne und führe den österreichischen Standort gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern. Wincor-Nixdorf Österreich beschäftigt insgesamt 40 Mitarbeiter in Wien, Linz und Salzburg.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Herbert Mayer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hat für mich mit dem Verb „erfolgen“ zu tun. Wenn ich mir dieses Wort so ansehe, komme ich automatisch zur Frage, was und wie etwas zu erfolgen hat. Einfach ausgedrückt bedeutet Erfolg für mich, ein Ziel zu erreichen, das ich mir gesteckt habe; meine eigenen Vorstellungen zu realisieren, und zwar sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Erfolg ist ein Glücksgefühl und hat nichts mit Geld zu tun.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Im Sinne meiner Definition und in Anbetracht dessen, was ich bisher erreicht habe, sehe ich mich als erfolgreich.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich kann nur wiedergeben, was man mir nachsagt: man bescheinigt mir hohe soziale Kompetenz und eine gewisse Unberechenbarkeit, da ich meist sehr schnell entscheide, mir manchmal aber auch sehr viel Zeit lasse. Ich bin sehr ruhig, kann aber, wenn ich sehe, daß jemand mich nicht ernst genug nimmt, auch unglaublich hart sein und, obwohl ich niemals laut werde, sagen: jetzt reicht’s und die Konsequenzen ziehen. Überaus wesentlich für meinen Erfolg ist die Freude, die ich an der Arbeit mit Menschen habe – egal, ob das nun Kunden, Lieferanten, Vorgesetzte oder Mitarbeiter sind. Obwohl ich aus dem Rechnungswesen komme, behagt mir das Jonglieren mit Zahlen nicht, wie man etwa meinen könnte, ich will mit Menschen arbeiten. Wenn ich in der Mittelschule vielleicht auch nicht viel gelernt habe, eines hat mich ganz besonders geprägt: nämlich die Aussage meines Englischlehrers „Wenn ihr einem Menschen begegnet, seht an ihm grundsätzlich zuerst einmal das Positive“, die mein Motto wurde und mich seither begleitet.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Es gibt Situationen, in denen man ad hoc entscheiden muß, aber auch solche, bei denen man sich einen Rattenschwanz an Problemen einhandelt, wenn man einen vorschnellen Entschluß faßt, und wenn dieser noch so perfekt aussieht. Grundsätzlich treffe ich Entscheidungen immer gemeinsam mit dem Team, außer es kommt zu einer Situation, in der einfach keine einheitliche Meinung zustande kommt. Dann bin ich es, der einen Schlußstrich zieht und den Entschluß faßt.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich lege großen Wert auf eigenständiges Agieren und die Fähigkeit, vernetzt zu denken.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Heinz Nixdorf, der damalige Eigentümer, verstand es hervorragend, Mitarbeiter zu motivieren, obwohl er eigentlich unerbittlich war. Er ließ den Mitarbeitern jegliche Freiheiten, erwartete aber im Gegenzug, daß die Ergebnisse zum vereinbarten Zeitpunkt auf dem Tisch lagen.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Das Unternehmen ist trotz der derzeitigen Konjunkturflaute international äußerst erfolgreich, und ich behaupte, daß dieser Erfolg mit Menschen, Charakteren auf der einen und Produkten, Konzepten und Strategien auf der anderen Seite zusammenhängt. Dazu bedarf es treibender Kräfte, derer ich mir aus der Siemens- bzw. Nixdorf-Ära bewußt bin: Einmaligkeit, also anders und besser zu sein als der Mitbewerb und Schnelligkeit sowie die Bereitschaft, den Kunden mit seinen Problemen ernst zu nehmen und sein Problem lösen zu wollen. Wesentlich ist dazu die Kunst des Zuhörens. Jeder Mensch wird von sich behaupten, zuhören zu können, aber die wenigsten vermögen es tatsächlich – Zuhören verlangt die Fähigkeit, sich in das Gegenüber hineinzuversetzen, also Empathie. Wesentlich für unseren Erfolg ist auch die Tatsache, daß hier kein Mitarbeiter seine Persönlichkeit beim Portier abzugeben und sich für die Dauer seiner Arbeitszeit einer Bürokratie unterzuordnen hat, was in anderen Betrieben, ohne den Mitbewerb schlecht machen zu wollen, allzu oft der Fall ist. Unsere Mitarbeiter sind zum Querdenkertum fast angehalten, weil es erwünscht ist, darüber nachzudenken, wie man Probleme anders lösen kann als auf dem klassischen Weg. Andere Denkweisen zuzulassen erzeugt Motivation und solcherart motivierte Mitarbeiter, die von selbst mit Lösungen kommen, anstatt den Kopf einzuziehen und Dienst nach Vorschrift zu leisten.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wer erfolgreich werden will, muß ein Ziel, egal in welchem Lebensbereich, definieren und sich dann alle Wege und Mittel überlegen, die dorthin führen bzw. die er braucht, um dorthin zu gelangen. Wenn es dabei zu Niederlagen kommt, ist das nur positiv – denn es gibt keinen Champion, der nicht zuvor verloren und deshalb aus seinen Fehlern um so mehr gelernt hätte. Eines sollte man niemals vergessen: Erfolg ist nichts Lineares, und obwohl es natürlich notwendig ist, begleitende Hilfsmittel wie Controlling oder Strategien einzusetzen, kann man ihn doch niemals programmieren.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich werde mit 1. August 2003 in privat vorgesorgte Pension gehen und möchte dann meinen Ruhestand genießen, ohne Aktivität einzubüßen.
Ihr Lebensmotto?
Ich bin in meinem Leben immer vorne, aber sollte ich einmal hinten sein, dann ist eben hinten vorne.

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