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* Ursula Wiesli

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Profil

Zur Person

Ursula
Wiesli
27.08.1943
Wien
Christine und Ester
Musik, Freunde, Wandern, Sprachen

Service

Ursula Wiesli
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Wiesli

Zur Karriere

Zur Karriere von Ursula Wiesli

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura absolvierte ich eine Hotelfachschule und war anschließend im Hotel Imperial in der Verwaltung tätig. Nach meiner Heirat war ich als Hausfrau und Mutter eingesetzt, und erst nach meiner Scheidung, mit 30 Jahren, entschloß ich mich, ins Berufsleben zurückzukehren. Ich strebte eine Tätigkeit im Sekretariat an, weil ich wegen der Kinder eine geregelte Arbeitszeit brauchte. So bewarb ich mich als Alleinsekretärin in dieser Firma, einem Vermessungsbüro, das damals die Wiener Niederlassung eines Schwedischen Konzerns war. Ich hatte das Glück, einem sehr tüchtigen Chef unterstellt zu sein, von dem ich sehr viel lernen konnte. Da mein Chef im Verkauf tätig und sehr viel unterwegs war, arbeitete ich sehr selbständig und war alleine für das Büro verantwortlich. Das war die beste Schule und ein guter Start. Diese Firma wurde nach einigen Jahren aus konzerninternen Gründen aufgelöst und von einer Deutschen Firma übernommen und weitergeleitet. Wir bekamen ein neues Büro und einen Geschäftsführer, der in Deutschland agiert, daher liegt die Leitung des Wiener Büros seitdem in meinen Händen. Später wurde diese Firma von einem amerikanischen Konzern gekauft, wobei sich nicht viel an den Wiener Strukturen änderte, denn der amerikanische Einfluß wirkt sich nur in der Organisation aus. Inzwischen sind wir gewachsen und machten im Hintergrund sehr viele Veränderungen durch. Das machte die Sache interessant, denn ich war viele Jahre im selben Posten, aber in den verschiedensten Konstellationen tätig. Inzwischen führe ich den offiziellen Titel Office Managerin, bin aber im Grunde weiterhin für die Geschäftsführung dieser Niederlassung verantwortlich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ursula Wiesli

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Jeder Tag ist ein Erfolg, wenn ich nach Hause gehe. Ich habe nie Karriere gemacht, aber ich mache jeden Tag etwas, das ich wirklich gerne tue, wo ich etwas bewirken kann, das Gefühl habe, das Richtige zu tun und worin ich bestätigt werde.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, es ist ein Zeichen von Erfolg, daß man mich nie übergeht und in vielen Situationen auf mich zukommt, um nach meiner Meinung zu fragen. Aber ich war immer nach oben hin begrenzt, Aufstiegschancen gab es für mich nie, außer wenn ich ins Ausland gegangen wäre. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Selbständigkeit und Entschlußkraft waren die wesentlichen Faktoren. Ich entscheide, ohne lange zu fragen, nach dem Motto: „Wer lange fragt, geht oft fehl“. Im Laufe der Zeit wuchs ich immer mehr in meinen Job hinein und konnte meinen Weg innerhalb der Vorgaben selbständig gehen, um das Wie hat sich nie jemand gekümmert, weil ich mich immer ein bißchen vordränge und bereit bin, alles zu übernehmen. Ich fürchte mich nicht davor, meine Meinung frei zu äußern und frage, wenn ich etwas nicht verstehe. Dieses Interesse am Firmengeschehen, auch wenn es mich nicht direkt etwas angeht, führte dazu, daß ich immer ernst genommen wurde. Jeder im Konzern weiß, daß man sich auf mich verlassen kann, denn ich erledige alles sofort und schnell. Beim Aufbau des Büros war es wesentlich, daß wir dem Kunden gegenüber alles möglich gemacht haben – das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Dabei war sehr viel persönlicher Einsatz erforderlich und das Außerachtlassen aller Regeln, die für Arbeitnehmer aufgestellt wurden, um einen guten Kundenkontakt zu schaffen und der großen Konkurrenz einige Anteile abnehmen zu können. Mein persönlicher Einsatz wurde auch nie ausgenützt, sondern immer gewürdigt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Selbständiges Arbeiten ist mir am wichtigsten, ich erledige immer alle Anforderungen, ohne um Hilfe zu bitten. Das führte aber dazu, daß meine Arbeit anfangs als Selbstverständlichkeit angesehen wurde. Ordnung ist für mich auch wichtig – nicht nur geordnete Verhältnisse, sondern Ordnung allgemein. Wenn ich das Büro verlasse, müssen sowohl mein Schreibtisch und jene meiner Mitarbeiter aufgeräumt sein. Ich bin sehr organisiert, wobei ich aber eine eigene spezifische Ordnung einhalte und nicht den allgemein gültigen Organisationen vertraue, dazu gehört im weitesten Sinne auch, daß man sich darauf verlassen kann, daß ich Termine einhalte. Im Grunde bin ich aber ein sehr fauler Mensch, habe ich weniger zu tun, werde ich eher träge und gibt man mir sehr viel Arbeit, bin ich sehr tüchtig. Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein? Ich hatte nie ein Problem, mich als Frau durchzusetzen, weil ich immer mit allen Menschen gut auskommen möchte, egal in welcher Position sie sind. Früher hat es mir sicherlich sehr geholfen, eine charmante, verbindliche Art zu haben, und ich werde als eine Frau geschätzt, die immer alles möglich macht.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Hier hat jeder seine Aufgaben, die mit meinen nichts zu tun haben. Über die Rolle der Mitarbeiter bin ich nicht immer so glücklich und auch ein bißchen ungerecht, weil ich erwarte, daß sie so sind wie ich. Wenn ich bemerke, daß sie nicht so sind, habe ich dafür wenig Verständnis.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Als meine Kinder noch klein waren, hatte ich eine Haushälterin und meine Mutter, die sich um die Kinder kümmerte, ich war kaum auf Urlaub und verbrachte jahrelang auch die Wochenenden im Büro. Seitdem meine Kinder aus dem Haus sind, habe ich fast kein Privatleben mehr, aber auch nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wenn einem die Tätigkeit, die man macht, nicht mehr befriedigend und sinnvoll vorkommt, soll man sie lassen. Jede Arbeit soll man so gut wie möglich machen und vermitteln, daß man sie gerne tut und gut beherrscht, dann hat man die Chance, weiterzukommen. Selbstbewußtes Auftreten ist wichtig, aber nur, wenn das notwendige Know-how dahinter ist, und nicht, um Unsicherheit zu verdecken – oft ist es besser, seine Unwissenheit zuzugeben und Lernbereitschaft zu zeigen.

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