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* Prof. Dr. Theodor Berchem

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Präsident
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
97070 Würzburg, Sanderring 2
Universitätsleiter
Weiterbildung
10000
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Profil

Zur Person

Prof. Dr.
Theodor
Berchem
22.05.1935
Bonn
Maria und Hermann
Valérie (1962), Astrid (1966), Stéfanie (1968) und Béatrice (1970)
Verheiratet mit Marie-José
Klassische Gitarre
Zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten im Bereich des Bildungs- und Kulturwesens.

Service

Theodor Berchem
Werbung

Berchem

Zur Karriere

Zur Karriere von Theodor Berchem

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach meiner erfolgreichen Schulzeit, ich absolvierte das eigentlich auf neun Jahre angelegte Gymnasium in sechs Jahren, konnte ich mittels eines Stipendiums in Köln, Genf und an der Sorbonne in Paris studieren und schloß mein Studium der Romanistik, Anglistik und Slavistik im Jahr 1963 ab. 1966 habilitierte ich mich, woraufhin ich im Jahr 1967 im Alter von 32 Jahren als ordentlicher Professor für Romantische Philologie an der Universität Würzburg angestellt wurde. Damit erreichte ich ein seit langem gehegtes Ziel. Was folgte, war nur bedingt geplant. Die Studentenunruhen führten dazu, daß ich 1969 in sehr jungen Jahren zum Dekan gewählt wurde. So kam ich zudem in den Senat der Universität, und es sprach sich herum, daß ich meine Aufgabe nicht schlecht erfüllte. Weitere Tätigkeiten in Ausschüssen an verschiedenen Universitäten stellten mich jedoch aufgrund des sehr großen zeitlichen Aufwandes vor die Entscheidung, mich entweder wieder ganz der wissenschaftlichen Arbeit oder ausschließlich der Hochschulpolitik zu widmen. Ich sah persönlich die wichtigere Aufgabe im Dienst der ganzen Universität, da die Zeiten sehr turbulent und die Probleme sehr vielfältig waren. Ich stellte mich der Wahl zum Präsidenten an der Universität Würzburg und übernahm nach einem interimistischen Jahr als Rektor 1976 diese Funktion, die ich noch immer innehabe. Parallel dazu ergab sich eine Reihe anderer Tätigkeiten wie die des Präsidenten der Rektorenkonferenz und seit 1988 die des Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Vor drei Jahren wollte ich das Amt des Universitätspräsidenten niederlegen. Da sich jedoch kein Nachfolger bewarb, sah ich mich gezwungen, die Universität bis zum Höchstalter von 68 Jahren weiterhin zu leiten.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Theodor Berchem

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich hatte bisher eigentlich keine Zeit, meine Erfolgserlebnisse zur Kenntnis zu nehmen. Es bereitet mir natürlich Freude, wenn ich sehe, daß meine Arbeit von anderen anerkannt wird. Wenn ich meine Ziele erreiche und mir meine Arbeit gelingt, bin ich zufrieden. Vieles passierte mir in meinem bisherigen Leben jedoch einfach durch Zufälle.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich denke, daß ich mich bei allem, was ich mache, mit vollem Einsatz einbringe. Auch kann ich sehr gut mit Menschen umgehen und verfüge über genügend Verhandlungsgeschick.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Spätestens mit meinem Ordination in sehr jungen Jahren sah ich mich bestätigt und auf dem richtigen Weg.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ich hatte einen Volksschullehrer, der sich dafür einsetzte, daß ich studieren konnte, obwohl ich aus eher einfachen Verhältnissen stammte und dies keine Selbstverständlichkeit war.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erfuhr in meinem bisherigen Berufsleben viele Erfahrungen. Über mein allererstes Ehrendoktorat habe ich mich besonders gefreut.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Leider sind viele universitäre Bereiche in Deutschland im Vergleich zu anderen führenden Industrienationen unterfinanziert, was angesichts der momentanen Haushaltslage noch verschärft wird. Trotzdem steht meine Universität recht gut da.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich würde dazu raten, nie aufzugeben sondern aus jeder Situation heraus zu versuchen, das Beste zu geben. Man muß kein asketischer Mensch sein, um erfolgreich zu sein, im Gegenteil: Ein gewisser Handlungsbedürfnis und eine gewisse Unruhe sind Voraussetzung dafür, sich stets weiterzuentwickeln. Das eigene Potential sollte man zur Wirkung bringen, ohne dabei jedoch auf Kosten anderer zu agieren.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bekam bereits vor drei Jahren ein Angebot aus Frankreich, das ich schon damals annehmen wollte, ich konnte es jedoch aufgrund der Tatsache, daß sich in Würzburg kein Nachfolger für mich fand, nicht wahrnehmen. Da mit Ende des Monats September 2003 meine Funktion als Präsident der Universität definitiv endet und dieses Angebot weiter besteht, möchte ich im Oktober dem Ruf nach Paris folgen.

Publikationen

80 romanistische Publikationen, 600 Publikationen zur Hochschul-, Bildungs- und Kulturpolitik.

Ehrungen

Zehn in- und ausländische Orden, 13 Ehrendoktorate, zwei Ehrenprofessuren, ein Ehrensenator.

Mitgliedschaften

Diverse Mitgliedschaften in Ausschüssen, Gremien, Kommissionen, Vorständen und Stiftungen.

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