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* Dr. Gerald Mader

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Präsident
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung
7461 Stadtschlaining - Burg, Rochusplatz 1
Rechtsanwalt
Wissenschaftliche Institute, Forschung
23
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Profil

Zur Person

Dr.
Gerald
Mader
01.04.1926
Payerbach
Friederike und Franz
Christine (1955), Brigitte (1963) und Christa Viola (1965)
Verheiratet mit Gertrud
Tennis, Schwimmen

Service

Gerald Mader
Werbung

Mader

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerald Mader

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach sieben Jahren Gymnasium mußte ich für zwei Jahre in den zweiten Weltkrieg einrücken. 1945 begann ich das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, das ich 1949 mit dem Doktorat abschloß. Nach einem Jahr Gerichtspraxis in Wiener Neustadt folgte eine zweijährige Beschäftigung in der neu gegründeten Arbeiterkammer Eisenstadt als Rechtsreferent. Als Rechtsanwaltsanwärter war ich ein Jahr in Wien und danach in einer Kanzlei in Mattersburg tätig. Diese Kanzlei übernahm ich 1958, als mein Vorgänger in Pension ging. 1971 trat ich nach dem Verkauf der Kanzlei der burgenländischen Regierung bis 1984 als Landesrat bei, meine Ressorts waren Kultur, Soziales und Gesundheit. Schon früh plante ich ein Institut für Friedensforschung und Friedenserziehung mit der Zielsetzung zur Ost-West-Entspannung. Die Finanzierung dieses Vereins war ein Problem, da es in Schlaining keine Infrastruktur gab. Das Land Burgenland erklärte sich nach langen Verhandlungen bereit, uns die zerstörten Teile der Burg Schlaining für einen Zeitraum von 30 Jahren zu überlassen, wenn diese auf unsere Kosten wieder hergestellt würden. Gegenüber lag das ehemalige Zeughaus und Schmiede der Burg Schlaining, welches Objekt der Verein der Gemeinde abkaufte und in ein Hotel umwandelte. Die Synagoge, die aus Gründen der Baufälligkeit von der Kultusgemeinde eingerissen werden sollte, setzten wir nach alten Mustern in den ursprünglichen Stand. Sie dient jetzt als Friedensbibliothek. Die Bauarbeiten in Burg, Hotel und Synagoge waren 1987 beendet. Im Jahre 1992 errichteten wir das Haus International und im Jahre 2000 das Europäische Museum für Frieden in der Burg Schlaining, die uns das Land Burgenland zur Verwaltung überließ.. Der Verein hat viele Förderer, aber nur wenige verantwortliche, ordentliche Mitglieder. Unser Ziel war, eine Infrastruktur aufzubauen, um die Voraussetzungen für einen Institutsbetrieb zu schaffen. Heute sind wir international anerkannt, vielfach wird Österreich mit uns identifiziert. Wir haben eine Friedensuniversität errichtet, das Studium besteht aus Frühjahrs- und Herbstsemester und schließt mit einem Master ab, zu dessen Verleihung wir berechtigt sind. Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt, aus Österreich jedoch sehr wenige. Inzwischen finanziert sich die Universität aus Eigenmitteln. Die Studiengebühren belaufen sich auf 50.000 Schilling pro Semester. Für Studierende aus Afrika und Osteuropa gibt es Stipendien. Inzwischen haben wir zwei Häuser für unsere Mitarbeiter gekauft und ein Haus zur Erweiterung der Bibliothek. Die finanzielle Unterstützung war anfänglich klein und wurde erst mit unserem internationalen Bekanntheitsgrad größer. Heute erhalten wir eine Basissubvention von Bund und Land, die etwa ein Fünftel unseres Gesamtbudgets ausmacht.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerald Mader

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich eine bestimmte Zielsetzung, für die ich arbeite und mich engagiere, erfüllen kann, bedeutet das für mich Erfolg. Erfolg ist auch Motivation, in einer Sache weiterzuarbeiten.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich empfand es als erfolgreich, weil es uns gelungen ist, aus dem Nichts und gegen einen gewissen Widerstand diese Institution und diesen Verein aufzubauen. Ich erhielt finanzielle Unterstützung auch aufgrund der Tatsache, daß ich ehrenamtlich ohne jegliche finanzielle Entschädigung arbeite. Für Unterstützungen durch private Personen ist dies sehr wichtig.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich habe mich ab dem Augenblick erfolgreich gefühlt, als wir die erste Infrastruktur aus dem Nichts geschaffen hatten. Mit zuvor arbeitslosen Mitarbeitern und Mitteln aus dem Bundesdenkmalamt, dem Stadterneuerungsfonds und dem Sozialministerium, das uns Arbeitslose zur Verfügung stellte, haben wir in zwei Jahren diese drei Projekte durchgeführt.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Den Anstoß zu diesen Projekten gab 1982 der Kalte Krieg, da durch den Ost-West-Konflikt im Burgenland eine tote Grenze entstanden ist. Nach Ende dieses Konfliktes 1989 zeigte sich aber, daß ein Bedarf an Konfliktvorbeugung und -vermeidung auch weiterhin in hohem Maße bestand.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Ich weiß nicht, ob es möglich ist, daß ein Institut wie unseres die internationale Entwicklung im Sinne einer Friedenspolitik beeinflussen kann. Wir wollen Konflikte auf friedlichem Weg und ohne Einsatz von Waffen regeln.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Meine Mitbürger wissen, daß meine Tätigkeit hier meine Herzensangelegenheit ist, und daß ich auch zum Wohle des Ortes und der Region arbeite.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter spielen eine enorm wichtige Rolle. Allein kann man nichts bewegen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die Tätigkeit hier ist für jeden Mitarbeiter sehr motivierend. Jeder einzelne kann hier großen Erfolg haben. Durch Auslandsaufenthalte ist auch die Möglichkeit gegeben, zusätzlich zu verdienen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Harmonie von Beruf und Privatleben stelle ich her, indem ich meine Frau immer in meine Tätigkeiten mit einbezogen habe. Unter anderem erledigt meine Frau das Layout sowie das Lektorat für die Zeitung Friedensforum. Ebenso ist sie zuständig für die technische Bauführung.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Den jungen Leuten möchte ich raten, sich mehr für Politik zu interessieren, sie sollten sich nicht nur um ihre unmittelbaren Interessen kümmern. Mit einer guten Ausbildung dürfen junge Wissenschafter und Forscher die Gesamtentwicklung nicht aus den Augen lassen. Eine Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit ist unverzichtbar.

Publikationen

Laufende Publikationen in den Schriften Dialog und Friedensforum.

Ehrungen

1970 Förderpreis der österreichischen Erwachsenenbildung, 1995 Friedenspreis der UNESCO.

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