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* Karoline Marburger

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Inhaberin
Restaurant Römertherme Baden
A-2500 Baden, Brusattiplatz 4
Gastwirtin
Speiselokale
11
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Profil

Zur Person

Karoline
Marburger
05.07.1957
Feldbach
Markus (1977), Michael (1988) und Franz (1991)
Verheiratet mit Franz
Esoterik, Wandern, Schwammerl suchen

Service

Karoline Marburger
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Marburger

Zur Karriere

Zur Karriere von Karoline Marburger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Volksschule in Riegersburg übersiedelte ich zu meiner Tante nach Gleisdorf, wo ich eigentlich die Ausbildung zur Lehrerin machen sollte. Ich mußte jedoch für Kost und Logis arbeiten, konnte nur wenig lernen und war schon damals sehr stark auf mich alleine gestellt. Nach vier Jahren war ich bereits ziemlich abgehärtet und kehrte als 14-jähriges Mädchen wieder nach Hause zurück. Ich absolvierte die kaufmännische Lehre und blieb nach dem Abschluß 1976 noch ein weiteres Jahr bei meinem Lehrherrn, weil es mir dort so gut gefiel. 1977 beanspruchte ich mein Karenzjahr und begleitete meinen Mann schweren Herzens nach Wien, wo er arbeitete. Da ich in Wien zuhause ganz alleine und ohne Ansprache war, arbeitete ich schon in der Karenzzeit gelegentlich in der Gastronomie, nach dem Karenzjahr dann ständig. Nach drei Jahren entschloß ich mich zur Selbständigkeit und legte 1982 die Konzessionsprüfung in Eisenstadt ab. In der Folge eröffnete ich in Mödling ein Kaffeehaus gemeinsam mit meinem Mann, etwas später eröffnete mein Mann 1984 zusätzlich noch ein Nachtlokal mit einer Kellnerin aus unserem Kaffeehaus, 1986 wurde aber der Aufwand für zwei Lokale dann zu groß, also wurde das Kaffeehaus verkauft, leider war auch unsere Ehe bereits am Ende, und es kam zur Trennung. Ich pachtete eine Filiale der Firma Anker, doch das entpuppte sich als Flop, und nach eineinhalb Jahren hatte ich viel Lehrgeld gezahlt - sowohl ideell als auch finanziell. Im Anschluß daran erhielt mein Mann aufgrund seiner Konzeption für die Gastronomie in der Römertherme den Zuschlag und aufgrund der Größe des Projektes agieren wir hier geschäftlich gemeinsam. Die ,Römertherme ist hauptsächlich mein Bereich, während sich mein Mann weiterhin vorwiegend um das Nachtlokal in Mödling kümmert. Die Gastronomie im Römerbad besteht aus dem Café-Restaurant, dem Selbstbedienungsrestaurant im Bad und der Sauna-Bar. Ich habe dies alles aufgebaut, und der Betrieb trägt quasi meine Handschrift.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karoline Marburger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, das Leben so zu gestalten, daß sich Beruf und Privatleben im Einklang befinden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Nicht immer fühle ich mich erfolgreich, denn wenn die Kinder einen Fünfer nach Hause bringen, denke ich manchmal, ich habe versagt. Doch insgesamt bin ich am richtigen Weg, denke ich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ein wesentlicher Faktor ist die hervorragende Leistung meiner Mitarbeiter.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich begegne ihnen, indem ich ab und zu flüchte. Ich fahre dann in den Wald, genieße die Natur und lüfte meine Person rundherum aus, dann kehre ich als neuer Mensch mit viel Elan zurück und erledige die anstehenden Aufgaben viel leichter.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
In unserem Gewerbe glaube ich nicht, daß es diesbezüglich Ressentiments irgendwelcher Art gibt.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich hatte ein Schlüsselerlebnis: bei einem schweren Autounfall fuhr zufällig zwei Autos hinter mir ein Rettungswagen, und als ich im Spital zu mir kam, sagte eine Nonne zu mir: Der Herrgott muß noch viel mit dir vorhaben, sonst hätte er dir kein Rettungsauto nachgeschickt! Diese Bemerkung veranlaßte mich dazu, das Bestmögliche aus meinem wiedergewonnenen Leben zu machen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich entscheide einfach, wenn es notwendig ist. Ob es sich um eine gute oder eine schlechte Entscheidung handelt, zeigt sich im Nachhinein ohnehin.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja, mein Lehrherr, von ihm habe ich gelernt, wie man aus nichts etwas machen kann. Er war für mich aber auch negativ prägend, denn ich lernte teilweise auch, wie ich es später selbst einmal sicher nicht machen wollte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erkenne ich am Computer, wenn mir dieser zeigt, daß der Kundenumsatz gestiegen ist. Wenn ich bemerke, daß die Speisen, die mein Personal kocht, vermehrt verlangt werden, ist es auch Anerkennung für mich, weil dadurch die Einstellung des guten Personals honoriert wird.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ein großes Problem sind die Schwankungen bei der Anzahl der Kurgäste und somit auch meiner Gäste. Ursachen dafür können Hitzeperioden oder andere Tourismus-Schwierigkeiten sein.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen eindeutig die Hauptrolle.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich entscheide meist aus dem Bauch. Auf alle Fälle spielen Sympathie, Herzlichkeit, Wärme und Durchhaltevermögen eine Rolle, also auch schlechte Zeiten loyal mit der Firma zu überstehen. Streßresistenz und Kollegialität sind weitere sehr wichtige Kriterien.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wenn ich meine Mitarbeiter motivieren muß, dann ist es schon zu spät; aber man kann sie durch Vorleben und Teamgeist bestärken und somit ein gutes Betriebsklima erreichen, das letztendlich auch wieder den Gästen zugute kommt.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Für meine Mitarbeiter bin ich die prima inter pares, oder man könnte vielleicht auch sagen die Mami in der Familie.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die größten Stärken des Unternehmens sind die Mitarbeiter sowie deren persönliches Engagement und besondere Freundlichkeit.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir haben in Baden ein sehr kollegiales Verhältnis zueinander. Es herrscht ein Miteinander, denn ein Gegeneinander wäre lediglich verlorene Energie, die viel besser zugunsten der Gäste verwendet werden kann.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese Vereinbarung gelingt mir gut, eine Voraussetzung dafür ist allerdings dementsprechend gutes und fähiges Personal.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich besuche natürlich die verschiedene Wellness-Messen und halte mich auch durch die Lektüre von Fachliteratur am Laufenden. Pro Jahr wende ich etwa eine Woche für Weiterbildung auf.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein sehr großes Ziel ist es, mehr Angebote in Richtung gesunder Kost zu erstellen, aber das ist auch eine Frage der Publikumsakzeptanz. So ist es auch mein Ziel, das Publikum mehr zur gesunden Kost zu erziehen. Die nächste Generation wird sich sicherlich schon viel bio-bewußter verhalten.
Ihr Lebensmotto?
Nichts erzwingen, es kommt alles, wie es kommen muß!

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