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* Ing. Franz Floss

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Geschäftsführer
VKI Verein für Konsumenteninformation
1060 Wien, Linke Wienzeile 18
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
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Profil

Zur Person

Ing.
Franz
Floss
15.05.1950
Wien
Sport, Tauchen, Lesen und Literatur, Foto- und Gemälde-Ausstellungen, Tai Chi, asiatische Küche

Service

Franz Floss
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Floss

Zur Karriere

Zur Karriere von Franz Floss

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte in Wien die HTL in der Rosensteingasse mit Fachrichtung Biochemie, die ich nach fünf Jahren erfolgreich mit der Matura abschloß. Im Jahr 1970 trat ich in den Verein für Konsumenteninformation ein, weil ich dort die Möglichkeit hatte, neben meinem Studium der Philosophie, Psychologie und Politologie halbtags zu arbeiten. Ich betätigte mich damals auch im Rahmen der Studentenpolitik und war unter anderem sehr stark in der Zwentendorf-Bewegung engagiert. Dieses Engagement führte schließlich auch dazu, daß ich mein Studium kurz vor der Dissertation abbrach. Im Zuge meiner politischen Aktivitäten entstanden auf unterschiedlichen Ebenen zahlreiche Kontakte zu interessante Persönlichkeiten, und ich lernte in dieser Zeit zu diskutieren, zu argumentieren und zu verhandeln. Mitte der siebziger Jahre lernte ich übrigens im Rahmen meines Psychologiestudiums die Neurolinguistische Programmierung NLP kennen - heute in aller Munde, war damals diese Zusammenführung verschiedener Psychologieansätze noch nahezu unbekannt. Neben meinem politischen Engagement war ich halbtags beim VKI tätig, wo ich als Tester im Bereich Lebensmitteluntersuchungen eingesetzt war. Von 1990 bis 1992 ließ ich mich karenzieren, da ich Bundesgeschäftsführer der Grünen wurde. Dann kehrte ich zum VKI zurück, war aber weiterhin im Bundesvorstand und als Sprecher der Europäischen Grünen tätig. Von 2002 bis 2004 wurde ich abermals zum Bundesgeschäftsführer der Grünen bestellt. Dann kam es beim Verein für Konsumenteninformation zu einer Reorganisation, im Zuge derer auch ein Bereichsleiter für die Abteilung Untersuchungen gesucht wurde. Ich bewarb mich mit Erfolg und wurde ein Jahr später Geschäftsführer für den Bereich Untersuchung und Publikation. Hier bin ich nun seit Anfang 2006 mit 50 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von fünf Millionen Euro für alle Untersuchungen und Veröffentlichungen des VKI verantwortlich. Der Verein für Konsumenteninformation gehört den Sozialpartnern und dem Ministerium. Meine Bestellung zum Bereichsleiter beziehungsweise Geschäftsführer erfolgte also sicher nicht aufgrund meiner Zugehörigkeit zu den Grünen, sondern aufgrund meiner Kompetenz und meiner langjährigen Kenntnisse dieser Institution.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Franz Floss

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn mir die Arbeit Spaß macht und ich die entsprechende Anerkennung dafür bekomme, sehe ich das als persönlichen Erfolg. Das Gesamtpaket muß für mich stimmen, ich muß auf meine Rechnung kommen, dann bin ich zufrieden und erfolgreich.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, natürlich macht der Beruf nicht immer nur Spaß, aber im großen und ganzen stimmt die Rechnung. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich stamme aus einer großbürgerlichen Familie und habe von meinem Elternhaus mit auf den Weg bekommen, daß man alles erreichen kann - und daß es ein Zeichen von Intelligenz ist, seine Ziele mit geringstem Aufwand zu erreichen. Auch später in der Schule lernte ich, mit meiner Zeit hauszuhalten. Außerdem wurde ich in einer Zeit groß, wo es viel mehr Möglichkeiten gab. Mit meiner HTL-Ausbildung in Biochemie hatte ich Dutzende Angebote, und es stellte sich nie die Frage, ob ich einen Job bekomme, sondern wie ich es schaffe, einen möglichst abwechslungsreichen und interessanten Job zu bekommen. Ich besaß Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten, die für die heutige Jugend in einem wesentlich geringeren Ausmaß vorhanden sind. Einer der wichtigsten Punkte für beruflichen Erfolg ist der Aufbau und die Pflege von Netzwerken.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Es gibt ein Sprichwort, das lautet: „Wenn du merkst, daß du ein totes Pferd reitest, dann steige ab!“ Das heißt, an gewissen Punkten im Leben muß man zu einem Neubeginn bereit sein, auch wenn man bereits viel Zeit und Energie investiert hat. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Nein, im praktischen Berufsleben wurde ich von keiner bestimmten Person geprägt. Als junger Student war ich zwar Trotzkist, da ich viele seiner Werke als gut erachtete, aber der Mensch Leo Trotzki war deswegen nicht prägend für mich. Viel mehr faszinieren mich meine Lieblingsautoren Kafka, Sartre und Camus, aber auch der Maler Egon Schiele. Das sind Persönlichkeiten, die ich in gewisser Weise bewundere.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In meiner Position heißt Anerkennung auch, viele Feinde zu haben. Wenn ich gute Arbeit im Sinne der Konsumenten leiste, werden viele Leute damit nicht glücklich sein.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Um erfolgreich arbeiten zu können, brauche ich ein Team, dem ich vertrauen können muß. Umgekehrt müssen sich auch die Mitarbeiter auf mich verlassen können. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich erwarte von meinen Mitarbeitern ein Höchstmaß an Selbständigkeit. Sie bekommen einen Aufgabenbereich, den sie möglichst autonom verantworten müssen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich halte wenig von Hierarchien, dafür viel von Autorität im positiven Sinn. Autorität muß man sich einerseits erarbeiten, auf der anderen Seite muß man sie einfach repräsentieren und ausstrahlen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich arbeite zwar durchschnittlich 60 Wochenstunden, nehme mir aber während des Tages immer wieder kleine Pausen zwischendurch. Die Wochenenden versuche ich mir freizuhalten, was mir auch - im Gegensatz zu meiner aktiven Zeit bei den Grünen - meist gelingt. Beruf und Privatleben lassen sich also recht gut vereinbaren, auch weil ich in einer langjährigen Lebensgemeinschaft ohne Kinder lebe, die von gegenseitigem Verständnis geprägt ist. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Junge Leute sollten zuerst schauen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und danach eine entsprechende berufliche Ausbildung absolvieren. Von einer starren Karriereplanung halte ich nichts, in der heutigen Zeit ist es viel wichtiger, offen und flexibel zu bleiben, um sich bietende Chancen zum richtigen Zeitpunkt zu nutzen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich habe nie Karriereplanung betrieben, aber trotzdem Karriere gemacht, indem ich Gelegenheiten nutzte. Daher stecke ich mir auch keine konkreten Berufsziele, bei denen ich eine bestimmte Position innerhalb eines Zeitraumes anpeile. Trotzdem kann ich mir eine berufliche Veränderung vorstellen, sofern die Aufgabe spannend ist und ich nicht an fixe Arbeitszeiten gebunden bin.
Ihr Lebensmotto?
Versagen ist erlaubt - nicht versuchen ist nicht erlaubt.

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