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* Dr. Astrid Zimmermann

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Generalsekretärin
Presseclub Concordia
1010 Wien, Bankgasse 8
Journalistin
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Profil

Zur Person

Dr.
Astrid
Zimmermann
17.04.1953
Verheiratet mit Wilhelm Hausner
- seit März 2012 Aufsichtsratsvorsitzende der Wiener Zeitung GmbH
- seit März 2014 Präsidentin des Österreichischen Presserates

Service

Astrid Zimmermann
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Zimmermann

Zur Karriere

Zur Karriere von Astrid Zimmermann

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Ich machte für eine Journalistin eine untypische Karriere, weil ich erst mit 33 Jahren Journalistin wurde. Neben dem Studium habe ich immer in verschiedenen Berufen gearbeitet und bevor ich zum Journalismus kam, erledigte ich für eine Partei die Öffentlichkeitsarbeit. Aus dem heraus beschloss ich, dass ich auch die andere Seite kennen lernen möchte, und so wurde ich Journalistin. Ich war Lehrerin und leitete eine bildungspolitische Zeitschrift, wo ich geschäftsführende Redakteurin war, später Clubsekretärin im SPÖ-Landtagsclub Vorarlberg wurde und von dort wechselte ich in den Journalismus, das heißt ich ging nach Wien und begann bei der Arbeiter-Zeitung. Als die AZ verkauft wurde, wurde ich vom Eigentümer des Oberösterreichischen- und des Salzburgerischen-Tagblattes aufgrund meiner damaligen Bundesländererfahrung einerseits - und da ich mit einem Oberösterreicher verheiratet bin andererseits - gefragt, ob ich den Job bei der Tageszeitung machen möchte. Schließlich landete ich bei NEWS und beschäftigte mich dort mit der Außenpolitik. Von NEWS ging ich zu einem Zeitpunkt weg, als sich DER STANDARD überlegte, die Bundesländer auszubauen und ich wurde gefragt ob ich dies übernehmen wollte, was ich auch tat. Seit Oktober 2010 bin ich Generalsekretärin des Presseclub Concordia - mit März 2012 bekleide ich außerdem die Position der Aufsichtsratsvorsitzenden der Wiener Zeitung GmbH und seit März 2014 bin ich Präsidentin des Österreichischen Presserates.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Astrid Zimmermann

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für Journalisten ist beruflicher Erfolg dann gegeben, wenn man als kompetent in der Branche anerkannt wird. Beim Standard ist es wichtig, dass man als seriös und qualitätsvoll gilt. Der äußere Erfolg stellt sich wie bei allen Berufsbildern in Form des Einkommens und der Position dar. Um dies zu praktizieren gehört Fachwissen dazu und sehr wichtig ist, dass man sich selbst gut präsentieren kann, das heißt man muss den anderen schnell vermitteln können, dass man eine glaubwürdige Person ist. Dies gilt einmal intern in der Branche z.B. wenn man in nur drei Sätzen seinen Chefredakteur mitteilt um was es geht. Dazu ist es notwendig, dass man die Technik der Präsentation kennt, das heißt dass ich weiß, wie ich es formulieren muss. Wichtig dabei ist, dass man sich selbst präsentieren kann und extrem präzise ist - Grundkenntnisse in Psychologie kommen ebenso zur Geltung.

Woraus schöpfen Sie Kraft?
Aus der Neugierde, wenn ich dies verlerne, wirkt sich dies negativ aus. Wenn ich keine Neugierde habe, kann ich nicht Journalist sein. Die Technik dies zu praktizieren, kann man lernen. Wichtig ist auch, dass man Lust daran hat. Die Sprache ist das Handwerkzeug für diese Tätigkeit. Darüber hinaus sollte man ein großes Allgemeinwissen besitzen. Auch Spezialwissen ist heutzutage von großer Bedeutung.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Man hört nie auf Journalist zu sein, das heißt wenn ich auf Urlaub fahre, passiert es immer wieder, dass ich aufgrund von Ereignissen feststelle, dass dies eine gute Geschichte wäre. Man schaltet nie ab, dies geht natürlich sehr tief in den eigenen privaten Bereich hinein. In unserem Job ist es nicht einfach, meine Kinder sind inzwischen schon groß, darum gibt es hier keine Probleme mehr. Es gibt aber auch Phasen, wo ich höre, dass ich so selten zu Hause bin.

Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja sehr, ich werde allerdings kein Chefredakteur mehr. Meine Erfolgsleiter ist zu Ende, das heißt jetzt kommt die nächste Generation. Vom äußerlichen Erfolg betrachtet, bin ich nicht sehr erfolgreich, es gibt genug Personen im Haus, die weitaus erfolgreicher sind als ich. Für mich bedeutet Erfolg, dass ich meine Qualitätskriterien noch immer gehalten habe, obwohl der Druck in der Branche sehr groß ist. Weiters betrachte ich es als Erfolg, dass die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern sehr gut funktioniert.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Sehr gut, Konkurrenz ist ein wesentlicher Teil unseres Berufes. Wir konkurrieren täglich im eigenen Haus um den Platz - wer bekommt wie viel Platz für seine Geschichte, usw. Dann gibt es auch die tägliche Blattkritik, der Beruf hat in sich die Konkurrenz. Wir konkurrieren mit den anderen Medien, wer hat die bessere Story zu einem Thema. Nicht nur Tageszeitungen, sondern auch Magazine, die Branche ist relativ klein und man kennt sich auch. Man tauscht auch untereinander Infos aus. Man fühlt sich zusammengehörig, aber dennoch weiß man, dass man Konkurrent ist.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein unmittelbarer Lehrmeister ist mein Vorbild Georg Hoffmann-Ostenhoff, ein renommierter Journalist, welcher sich mit der Außenpolitik beschäftigte und Günther Draxler, welcher ein Sprachtalent ersten Ranges war.

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