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* Dr. Anton Bondi de Antoni

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Geschäftsführender Gesellschafter
Bondi Immobilien-Consulting GmbH
A-1010 Wien, Rotenturmstraße 13
Immobilienberater
Immobilientreuhänder
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Profil

Zur Person

Dr.
Anton
Bondi de Antoni
25.05.1958
Villach
Anton und Katharina
Alexandra (1990) und Cathrine (1993)
Kinder, Tennis, Schifahren

Service

Anton Bondi de Antoni
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Bondi de Antoni

Zur Karriere

Zur Karriere von Anton Bondi de Antoni

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mein Vater ist Beamter, meine Mutter Verkäuferin. Mich hat eine freie Erziehung in meinem Elternhaus geprägt. Meine Eltern meinten, ich sollte selbst entscheiden, was ich machen will und sie mich dabei nach Möglichkeit unterstützen werden. Ich entschloss mich für das Studium der Rechtswissenschaften und absolvierte es in acht Semestern. Neben dem Studium arbeitete ich freiwillig beim Bundesheer und bin mit der Zeit zum Reserveoffizier avanciert. Diesen Weg kann ich jedem empfehlen. Erstens, man kann einsteigen und aufhören, wie es einem passt, zweitens, ist es ein gut bezahlter Job. Wichtig ist, dass man lernt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. 1981 war ich fertig und wusste, dass ich mit zwei Dingen nie etwas zu tun haben möchte, mit Immobilien und mit Insolvenzen. Ich wollte aber auch kein Rechtsanwalt oder Richter werden und interessierte mich eher für die Wirtschaft. Durch Zufall bekam ich eine Assistentenstelle am Institut für Verfassungsrecht. Ich sah aber diese Tätigkeit nur als Übergang in die Wirtschaft. Parallel dazu bewarb ich mich bei einigen Personalbüros und bekam die Chance, die Leitung der Rechtsabteilung bei einer der größten Immobilienfirmen zu übernehmen. Der Chef der Firma war nicht sicher, ob ich für diese Tätigkeit geeignet war, da ich praktisch keine Erfahrung in der Branche hatte, weswegen er mit mir drei Monate Probezeit vereinbarte. In der Folge war ich aber dann doch zehn Jahre dort tätig. Vom juristischen Bereich wechselte ich zum Verwaltungsbereich, dann zum Baubereich und schließlich zum Verkauf. Zum Schluss war ich Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft mit internationalen Immobilienprojekten. Mein Chef, ein fördernder Choleriker, prägte mich sehr. Er verlangte viel, hat mir aber sehr viel Freiraum gelassen und mich nach außen immer unterstützt. Bei ihm habe ich gelernt, viel selbst zu organisieren, war nach drei Jahren seine rechte Hand und habe alles gemacht, was zu machen war. Es war ein CA-Unternehmen und nach der Fusion kam ein anderer Chef, mit dem ich mich nicht verstand. Ich beschloss, zu gehen. Von Dr. Alexander Maculan bekam ich das Angebot, in eine internationale Bau- und Development Firma einzusteigen. Ich blieb von 1992 bis 1996 und beschäftigte mich immer mehr mit Immobilien. Nach der Umstrukturierung traf ich die Entscheidung, mich selbständig zu machen. Der Grund dafür war die Überzeugung, dass ich genug Erfahrung gesammelt hatte, um im eigenen Interesse selbständig agieren zu können. Gemeinsam mit einem Partner gründete ich ein Development-Unternehmen, das sich auf Moskau konzentrierte. Wir hatten Glück, sofort den Auftrag für den Bau der Zentrale der Bank Austria und in weiterer Folge für BASF und die Deutsche Commerzbank zu bekommen. Nach dem Crash in Rußland im August 1998 bin ich aus dieser Firma ausgestiegen und konzentriere mich auf mein Unternehmen Bondi Immobilien-Consulting GmbH, das seinen Schwerpunkt in Österreich und Osteuropa hat. In den Jahren 2009 bis 2010 konnten wir gemeinsam mit mehreren Partnern einige maßgebliche Projekte realisieren, so zum Beispiel wurde die OPEC-Zentrale, das Haus der Europäischen Union und das neue Bürogebäude des Österreichischen Gewerkschaftsbundes fertig gestellt. Seit dem Jahre 2008 arbeiten wir verstärkt auf dem Gebiet von Sanierungskonzepten von Bauprojekten für ausländische Banken in den ehemaligen Ostblockländern.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Anton Bondi de Antoni

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Beruflich ist Erfolg die richtige Definition von Zielen und das Erreichen dieser Ziele. Privat sollte es zu keinem Zielkonflikt mit dem Beruf kommen. Es ist Erfolg, wenn das Umfeld den Beruf akzeptiert und einem entgegenkommt.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Mit dem Erreichten bin ich mehr als zufrieden. Dies bedeutet aber nicht, dass ich mich zurücklehne. Im Gegenteil, es gibt noch sehr Vieles, was ich in Angriff nehmen möchte.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg ist meine Eigenschaft, offen für neue Tätigkeiten zu sein, die auch nicht unbedingt im eigenen Tätigkeitsbereich liegen. Ich bin bereit, mich zu verändern und dazuzulernen, mir realistische Ziele zu setzen und keinen Gespenstern nachzulaufen. Man darf sich nicht belügen lassen und man muss Mut haben, konsequent Nein zu sagen, wenn die Aufgabe die eigenen Möglichkeiten übersteigt. Das heißt, rechtzeitig zu selektieren. Im Geschäftsleben ist es sehr wichtig, dass man wieder den Weg findet, um mit Menschen zu sprechen, von denen man sich beruflich getrennt hat. Man muss Bekanntschaften pflegen und mit Menschen in Kontakt bleiben. Von Bedeutung ist es, die Aufgaben zu teilen. Die konsequente Abwicklung von großen Projekten ist nur auf Kooperationsbasis möglich. Man arbeitet in der Gruppe und man teilt die Aufgaben unter den Profis auf. Das ist meiner Ansicht nach vernünftiger, als selbst zu expandieren.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere größte Stärke ist, dass wir unseren Kunden als Ansprechpartner für alle Angelegenheiten des Immobilienwesens zur Verfügung stehen, egal ob es sich um einen Käufer oder Investor handelt. Der Kunde steht immer mit einer Person aus dem Unternehmen als zentraler Ansprechpartner in Kontakt und dieses Service wird sehr geschätzt. Auf Grund der erreichten Marktposition und der 20jährigen Erfahrung werden unsere Leistungen sehr geschätzt und zukünftige Kunden kommen von sich aus auf uns zu.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir sind ein kleines homogenes Team und ich lasse den Mitarbeitern große Freiräume; wichtig ist dabei, dass Termine eingehalten werden. Auch Rituale haben bei uns ihren Stellenwert. Wenn ich in Wien bin, speisen wir alle gemeinsam im Büro zu Mittag, dabei haben sich schon so manche Diskussionen entwickelt. Darüber hinaus pflege ich auch das System der offenen Türe, d.h. ich stehe für jeden meiner Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Ein Mitbewerber wird dann zum Konkurrenten, wenn er sich in der Vergangenheit um dasselbe Projekt bemüht hat. Somit kommen wir in die Phase des freien Wettbewerbes. In selben Moment, in dem die Liegenschaft gesichert ist, gibt es nur einen Mitbewerber im Sinne des Produktes, das heißt, derjenige, der das bessere Produkt auf den Markt bringt, wird den besseren bzw. entsprechenden Mieter oder Abnehmer finden. Die Branche ist nicht allzu groß in Österreich und man kennt die Mitbewerber sehr gut. Im Ausland haben wir es mit vielen internationalen Mitbewerbern zu tun, trotzdem gelingt es uns viele Projekte für uns zu gewinnen.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich versuche Privatleben und Berufsleben strikt zu trennen, denn mein Privatleben dient dazu, die Batterien für die beruflichen Herausforderungen aufzuladen.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Wie bereits angesprochen können wir auf tiefes fachspezifisches Wissen zurückgreifen, welches wir in den zwei Jahrzehnten erworben haben. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass Novellierungen und neue Gesetze studiert werden müssen, um up to date zu sein. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn in den betreffenden Ländern einen „Vollprofi“ vor Ort tätig ist, denn die Rechtsprechung ändert sich fast schon monatlich. Zurzeit richten wir unser Augenmerk auf die Digitalisierung, welche für uns eine große Herausforderung darstellt.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Für eine Karriere in der Immobilienbranche sollte man sich schon von Beginn an klar werden, was man will! Dieses Ziel zu erreichen funktioniert nur über learning by doing. Auch Ausdauer und Lernbereitschaft sollte kein Fremdwort sein. Speziell bei jungen Bewerbern werde ich damit konfrontiert, dass sie verklärte Vorstellungen mitbringen. Wesentlich ist, die Basics der Branche zu erlernen und erst im nächsten Schrift eine Spezialisierung in Angriff zu nehmen. Ich möchte nochmals klar festhalten, dass es nur möglich ist, mit enormer Ausdauer und Willenskraft einen Bekanntheitsgrad in dieser Branche zu erreichen. Wenn ein Studienabgänger beim Bewerbungsgespräch mit mir über seine work-life-balance spricht, dann kann ich ihn nicht ernst nehmen, denn primär steht die Leistungs- und Lernbereitschaft im Vordergrund.

Ihr Lebensmotto?
Flexibel bleiben und rechtzeitig reagieren.

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Dienstag 13 November 2018

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