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* Mag. Dr. Wolfgang Dolesch

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Bürgermeister
Marktgemeinde Neudau
8292 Neudau 74
Trainer
Exekutive
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Profil

Zur Person

Mag. Dr.
Wolfgang
Dolesch
21.02.1970
Hartberg
Elisabeth und Kurt
Katharina (1997) und Sabine (2002)
Verheiratet mit Marina
Lesen, Laufen, Radfahren, Briefmarken sammeln
Trainer am BFI Steiermark, Geschäftsstelle Hartberg.

Service

Wolfgang Dolesch
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Dolesch

Zur Karriere

Zur Karriere von Wolfgang Dolesch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Sowohl für meine politische, als auch für meine berufliche Karriere bildete meine Ausbildung eine wichtige Basis. Die Pflichtschule absolvierte ich in Neudau. Von 1984 bis 1988 besuchte das BORG Hartberg und anschließend das HAK-Kolleg in Feldbach, wobei ich beide Ausbildungen mit der Matura abschloß. 1990 begann ich mein Lehramtsstudium in den Fächern Geschichte/Sozialkunde und Geographie/Wirtschaftskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz, das ich 1996 mit Auszeichnung abschloß. Im selben Jahr trat ich das Doktoratsstudium für Geschichte an der Karl-Franzens-Universität an, das insgesamt vier Jahre dauerte, und das ich ebenfalls mit Auszeichnung bestand. Nach dem Lehramtsstudium leistete ich den Zivildienst beim österreichischen Roten Kreuz ab, wo ich heute noch als Ortsstellenleiter von Neudau Einsatzfahrer und Sanitäter ehrenamtlich tätig bin. Im Anschluß an mein Lehrpraktikum von 1997 bis 1998 am BG/BRG/BORG Hartberg wurde ich Leitender Sekretär und Pressesprecher des Landesschulratspräsidenten der Steiermark, Mag. Johann Stadler. Seit Oktober 1999 arbeite ich nunmehr als Trainer am BFI Steiermark, Geschäftsstelle Hartberg. Mein politischer Weg begann 1988, als ich der SPÖ beitrat und in der Ortsorganisation Neudau tätig wurde. 1991 wählte man mich zum Ortsvorsitzenden der Jungen Generation Neudau und ein Jahr darauf zum geschäftsführenden Bezirksvorsitzenden. 1993 kam ich in den Bezirksvorstand der SPÖ Hartberg und 1995 zog ich in den Gemeinderat von Neudau ein. Ein Jahr später wurde ich stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Generation Steiermark. Im Oktober wählte man mich schließlich zum Bezirksbildungsvorsitzenden der SPÖ, und ich wurde Mitglied des Landesbildungsvorstandes. 1998 wurde ich nach meiner Wahl zum Landesvorsitzenden der Jungen Generation in der SPÖ-Steiermark ins Landesparteipräsidium gewählt. 2003 wurde ich Vorsitzender der SPÖ Neudau, die als größte Ortsorganisation im Bezirk Hartberg gilt. 2005 wurde ich zum Vizebürgermeister und 2006, nach dem Rücktritt von Altbürgermeister Raimund Pickl, einstimmig zum Bürgermeister der Marktgemeinde Neudau gewählt, die als Industriegemeinde ein wirtschaftliches Zentrum für die Orte an der steirisch-burgenländischen Grenze bildet.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wolfgang Dolesch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet in erster Linie, klare Ziele vor Augen zuhaben und diese zu erreichen. Ein Teil des Erfolgs begründet sich auf ein gut ausgebautes Netzwerk.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich wollte mich immer nach bestem Wissen und Gewissen einbringen und positive Akzente setzen. Ich kann behaupten, daß ich meine Ziele erreichte, aber dabei immer Rücksicht auf Anliegen anderer nahm. Gemessen am Ergebnis darf ich mich schon erfolgreich nennen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Die Qualifikation war eine notwendige Grundvoraussetzung. Ein gutes Netzwerk bietet immer Unterstützung, denn es ist sicher von Vorteil, die richtigen Leute zu kennen. Man muß wissen, woher man wichtige Informationen bekommt. Es liegt aber trotzdem an einem selbst, ob es gelingt, Ziele zu erreichen. Die Koordination von Umwelt und dem eigenen Willen ist notwendig.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich bin gut strukturiert, ansonsten wäre die Bewältigung meiner Aufgaben nicht möglich. Mein erster Weg in der Früh führt mich ins Gemeindeamt oder zu den Gemeindearbeitern, danach fahre ich ins BFI Hartberg, wo ich meinem Beruf als Trainer nachgehe. Seit 2006 bin ich auf eigenen Wunsch nur noch teilzeitbeschäftigt. Danach geht es wieder in die Gemeinde, wo das Tagesgeschäft eines Bürgermeisters wartet. Die Zeit für die Familie ist streng limitiert und meist auf das Wochenende beschränkt. Nebenbei erledige ich noch ehrenamtliche Aufgaben beim Roten Kreuz und den Vereinen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Es prägten mich schon einige Personen, aber ich eiferte nie wissentlich einer bestimmten nach. Tritt man in die Fußstapfen eines anderen, läuft man diesem immer hinterher, ohne ihn je überholen zu können. Besonders prägend war meine Familie. Politisch prägte mich sicher mein Vorvorgänger als Bürgermeister von Neudau, Gerhard Heidinger. Dieser war 25 Jahre im Landtag und sieben Jahre als Landesrat für Spitäler und das Gesundheitswesen zuständig. Heidinger prägte auch Neudau sehr stark, da er immerhin 36 Jahre die Geschicke unserer Industriegemeinde lenkte. Auf Bundesebene bedeutete Bruno Kreisky ein Vorbild, auf Landesebene Peter Schachner. Ich lernte ein humanistisches Weltbild kennen, das mich bis heute prägt. Eine entsprechende Prägung gab es auch durch meine Ausbildung.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich denke, daß meine Familie stolz auf meine Leistungen ist, weil sie dies auch immer wieder zum Ausdruck bringt. In der Gemeinde erreichte ich schon einiges für die Bevölkerung, und da empfinde ich ein schlichtes Dankeschön als ausreichende Anerkennung. Kann ich Menschen helfen, bildet das Anerkennung genug.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich ziehe eine klare Trennlinie zwischen Privatem, Beruflichen und meinem politischen Leben. Ich habe auch bestimmte Zeiten mit meiner Familie vereinbart, wo ich von außen nicht gestört werden will. Die Menschen akzeptieren das auch. Andererseits akzeptiert meine Familie, daß ich mit vollstem Einsatz Bürgermeister und Trainer bin. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Ich unterscheide hier ebenfalls zwischen Politik und Beruf. Beruflich verwende ich etwa eine Woche pro Jahr für Weiterbildung. In der Politik investiere ich ungefähr die selbe Zeit, wobei noch einige Abendveranstaltungen zur politischen Fortbildung hinzukommen. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich sehe die Qualifikation als wesentlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Karriere. Je höher die Qualifikation, desto einfacher wird es tendenziell im Beruf. Man soll möglichst viele Kontakte knüpfen und sich ein gutes Netzwerk aufbauen. Auch Sprachkenntnisse und Auslandseinsätze bieten große Chancen für neue Erfahrungen. Im politischen Bereich sehe ich einen Bürgermeister als wandelnde Serviceeinrichtung für die Menschen. Ein Politiker sollte für die Anliegen da sein, eine Ideologie haben, aber kein Hardliner sein. Der Erfolg liegt oft im Kompromiß. Entscheidend ist es auch, sich Ziele zu setzen und diese Schritt für Schritt zu verfolgen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich strebe keine konkrete politische Position an. Als Kind war es einer meiner Wünsche, Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Neudau zu werden, dieses Ziel habe ich mittlerweile als jüngster Bürgermeister im Bezirk erreicht. Für die Gemeinde existieren natürlich einige Ziele, und ich werde mich vollstens engagieren, um diese umzusetzen.

Publikationen

Industrie in einer bäuerlichen Region - Sozialdemokratische Arbeiterbewegung im Bezirk Hartberg nach 1945 (Diplomarbeit), Industrie - Region - Arbeiterbewegung. Die Sozialdemokratische Arbeiterbewegung im oststeirischen Großraum Neudau - Bad Waltersdorf - Sebersdorf von den Anfängen bis heute im Vergleich (Dissertation), 40 Jahre BFI Fürstenfeld - Ein Bildungsinstitut im Herzen der Thermenregion.

Mitgliedschaften

Rotes Kreuz, SPÖ, ÖGB, Volkshilfe, Tennisverein, Fußballverein.

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Dienstag 18 Dezember 2018

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