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* Univ.-Prof. Mag. Dr. Gustaf Neumann

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Institutsvorstand
Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
1090 Wien, Augasse 2-6
Universitätsprofessor
Wissenschaftliche Institute, Forschung
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Mag. Dr.
Gustaf
Neumann
30.08.1958
Wien
Prof. Gustaf und Maria
Nora (1999)
Verheiratet mit Dr. Lore
Vater war Verleger/Zeitungsherausgeber (bis zu 30 Zeitschriften), sowie Vizepräsident der Österreichischen Spielbanken AG
Tennis, Garten, Musik (Baß, Gitarre, Geige, Tuba - zehnjährige Erfahrung als Bandmusiker „Scout Company“)
Leiter des E-learning-Projektes der WU (gegründet 2004), Mitbegründer und Besitzer des Unternehmens Knowledgemarkets (Spin-off der WU Wien), Board of Directors of the DotLRN Consortium, Elected member of the OpenACS Core Team.

Service

Gustaf Neumann
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Neumann

Zur Karriere

Zur Karriere von Gustaf Neumann

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Matura und Bundesheer studierte ich ab 1978 an der Wirtschaftsuniversität Wien Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. 1983 schloß ich das Studium mit der Sponsion zum Magister ab, parallel dazu war ich bereits ab 1980 als Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik tätig. Von 1984 bis 1987 absolvierte ich mein Doktoratsstudium, und war zu dieser Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter und Universitätsassistent an genanntem Institut. Zwischen 1985 und 1986 ließ ich mich karenzieren und schrieb einen guten Teil meiner Dissertation am größten IBM Forschungszentrum in den USA. Nach meiner Promotion arbeitete ich als Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik an meiner Habilitation, die 1993 abgeschlossen wurde. Danach verließ ich die Universität und wurde Mitarbeiter am IBM T. J. Watson Forschungszentrum in Hawthorne NY. 1995 bewarb ich mich erfolgreich um den neu gegründeten Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen, wo ich bis Ende 1999 als Universitätsprofessor und Leiter des Instituts tätig war. Als an der WU Wien das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien geschaffen wurde, bewarb ich mich mit Erfolg als Institutsvorstand und bin seit 2000 in dieser Position tätig. Außerdem bin ich seit 2002 Direktor des Baccelerat-Programmes Wirtschaftsinformatik und leite seit 2004 auch das E-Learning-Projekt der Wirtschaftsuniversität.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gustaf Neumann

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich ist Erfolg die Triebfeder des Lebens. Die meisten meiner Tätigkeiten mache ich ja nicht, weil sie mit finanziellen Gegenleistungen verbunden sind, sondern weil sie in meinen Augen sinnvoll sind und man dafür auch Anerkennung bekommt. Im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen ist es ja nicht die Gewinnmaximierung unser primäres Bestreben. Ähnlich wie in der Open-Source-Bewegung steht das höhere, gemeinsame Ziel im Vordergrund.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Auch hinter Erfolgen in der Forschung steckt harte Arbeit - nur in seltenen Ausnahmefällen wird man von der Muse geküßt und hat plötzlich eine Erleuchtung. Auch bei einem Spitzensportler kommt der Erfolg nicht von alleine, es ist immer großer persönlicher Einsatz erforderlich.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich habe aufgrund meiner damaligen familiären Situation schon im Gymnasium gelernt, selbständig und richtig zu lernen. Ich merkte, daß ich eine Begabung für strukturiertes und effizientes Lernen habe. Als ich während des Studiums relativ ahnungslos zu IBM in Amerika kam, damals weltweit führend im Bereich der Computerentwicklung, bewältigte ich komplexe Aufgaben dank meines Auffassungsvermögens sehr rasch.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
An der Universität war Professor Hans-Robert Hansen sicherlich eine prägende Persönlichkeit. Er förderte mich von Anfang an und ließ mir große Freiheiten. Ihm verdanke ich es, daß ich mich mit Themen beschäftigen konnte, die nicht unbedingt standardmäßig am Lehrplan standen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Österreich hat im Gegensatz zu den USA keine Erfolgsmentalität - Erfolge, Anerkennungen oder Ehrungen werden heruntergespielt oder geneidet, während sich in Amerika das Umfeld ehrlich mit den Erfolgreichen freut.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Frau ist beruflich ebenfalls stark engagiert, sie arbeitet seit 1997 bei IBM und ist geschäftlich sehr viel unterwegs. Mit guter Organisation und mit Hilfe von Hauspersonal läßt sich aber alles recht gut bewerkstelligen. Ich selbst bin eher ein Nachtmensch und arbeite auch noch daheim vieles auf, was ja dank der modernen Kommunikationstechnologien kein Problem darstellt. Seit 1999 unsere Tochter Nora zur Welt kam, habe ich beruflich ein wenig zurückgesteckt, weil es mir wichtig ist, am Aufwachsen des Kindes teilzuhaben. Dieser Lebensabschnitt ist einmalig und unwiederbringlich.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die Universität ist kein Ort, an dem man Wissen passiv eingeimpft bekommt. Dort sollte man eher lernen, sich für Dinge zu interessieren und die Gelegenheit nutzen, mit Experten zusammenzuarbeiten. Das Interesse am Wissen ist das Wichtigste, das die Universität vermitteln kann.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Ziele liegen vorwiegend in vielen Teilprojekten, wo ich Verbesserungen herbeiführen oder bestimmte Dinge verankern will. Wir wollen nicht nur Studenten, sondern auch Universitätsassistenten für Forschung und Lehre ausbilden, um mit möglichst guten Mitarbeitern das Wissen weiter zu vermitteln.

Publikationen

9 Bücher, 11 Journal Articles, 10 Book Chapters, 66 begutachtete Konferenzen und Workshop Papers, zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, verschiedene andere Publikationen.

Ehrungen

2007 und 1988 Senator Wilhelm Wilfing Price (Preis für wissenschaftliche Anerkennung), 2005: WU-Auszeichnung für die beste wissenschaftliche Veröffentlichung, gemeinsam mit Dr. Mark Strembeck, 1987: Heinz Zemanek Preis, beste Dissertation in der „Computer Science and Information Systems“ durch die Austrian Association of Computer Science (OCG), Auszeichnungen/Preise: von 1985 bis 2000 verschiedene in Österreich und USA, von 2000 bis 2008, inkl. EU Förderung sieben (7), Ehrungen/Würdigungen: Entwicklung einer Programmiersprache, „Extended Object Tcl“, Teil einer Entwicklungsumgebung für Apple Mac OS X Tiger, Entwicklung von Open Source Werkzeugen für das Betriebssystem Linux.

Mitgliedschaften

ACM - American Association for Computing Machinery, IRRR - Institut of Electrical & Electronics Engineers, GI - Gesellschaft für Informatik.

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