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* Dr. Wolfgang Unterhuber

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Chefredakteur und Vorstand
Wirtschaftsblatt Verlag AG
A-1110 Wien, Geiselbergstraße 15
Jurist
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Profil

Zur Person

Dr.
Wolfgang
Unterhuber
26.03.1964
Graz
Josef und Emma
Jakob (2003) und Marietta (1993)
Lebensgemeinschaft mit Friederike Strick
Geschichte

Service

Wolfgang Unterhuber
Werbung

Unterhuber

Zur Karriere

Zur Karriere von Wolfgang Unterhuber

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1983 am Realgymnasium in Köflach und studierte anschließend an der Karl-Franzens-Universität in Graz Geschichte - ein Fach, das bereits damals zu meinen bevorzugten Hobbys zählte. Im Jahr 1989 schloß ich das Studium mit dem Magistertitel ab und absolvierte anschließend das Doktoratsstudium. Dieses war mit einem Studienaufenthalt in Madrid verbunden, weil ich über den spanischen Bürgerkrieg dissertierte und außerdem Spanisch das Hauptfach in meiner Fächerkombination war. 1992 erfolgte meine Promotion, und nach Ableistung des Zivildienstes stieg ich in Wien als freier Journalist in das Berufsleben ein. Parallel dazu machte ich, nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung, eine einjährige Ausbildung, die sich damals Lehrgang für EU-Journalismus nannte. Diese Ausbildung war eine wichtige Station, weil sie mir dazu verhalf, Aufträge als freier Journalist bei Tageszeitungen und Magazinen zu bekommen. Ich arbeitete unter anderem bei der Industriellenvereinigung, die zu dieser Zeit ein Wochenmagazin namens „Die Industrie“ herausgab; sowie bei „Der Standard“, beim Trend-Profil-Verlag, beim „Wiener“ und bei zahlreichen Fachmedien im Wirtschaftsbereich. Im Oktober 1995 wurde schließlich das Wirtschaftsblatt gegründet, und der damalige Chefredakteur Dr. Peter Muzik heuerte mich für dieses neue Projekt an. Ich war also praktisch eines der Gründungsmitglieder und von Start weg als Journalist mit dabei. 1997 wurde ich zum Chef vom Dienst ernannt. Als CvD ist man unter anderem für die Titelseite und die Koordination der Ressortleiter verantwortlich; zusätzlich war ich aber auch noch täglich schreiberisch tätig. Diese Phase dauerte bis 2004, was im Hinblick auf die Karriere lange klingen mag, trotzdem war für mich die Doppelfunktion Chef vom Dienst und Journalist sehr spannend und interessant, auch weil wir jährlich neue Projekte - etwa eigene Veranstaltungsreihen - ins Leben riefen, die zum Teil heute noch erfolgreich sind. So wählt das Wirtschaftsblatt seit vielen Jahren beispielsweise das beste Familienunternehmen Österreichs sowie die „Austrias Leading Companies“. Im Jahr 2004 erfolgte meine Bestellung zum geschäftsführenden Chefredakteur; eine Position, in der man auch die Personal- und Budgethoheit innehat. Das war der Beginn einer langen Hofübergabe von meinem Vorgänger Dr. Peter Muzik an mich. Dr. Muzik zog sich Ende 2007 aus seinen Funktionen zurück, ich wurde im Jahr 2005 in den Vorstand der AG berufen und vertrete dort als Chefredakteur die Redaktion.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wolfgang Unterhuber

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich sehe es als Erfolg, einen Beruf zu haben, der mir wirklich Spaß macht. Das klingt zwar simpel, allerdings können sich das viele Menschen in unserer Gesellschaft nicht leisten, weil sie irgendeinen Job ausüben müssen, um Geld zu verdienen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, da mich meine berufliche Tätigkeit mit großer Freude erfüllt, sehe ich mich auch als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich wußte bereits mit zehn Jahren, daß ich entweder Historiker oder Journalist werden will, weil mich diese beiden Berufe am meisten interessierten. Und es sind zum Teil durchaus verwandte Felder. Schon während der Schulzeit arbeitete ich bei der Schülerzeitung und später an der Universität bei der ÖH-Zeitung mit. Zu meiner Entscheidung, den journalistischen Weg einzuschlagen, hat sicherlich Dr. Hugo Portisch mit beigetragen. Er faszinierte und beeindruckte mich schon als Kind und Jugendlicher, wenn er im Fernsehen die Politik und das Weltgeschehen erklärte. Ich hatte also schon sehr früh recht klare Ziele, die ich konsequent verfolgte. Dadurch bin ich heute in der glücklichen Situation, in einem Beruf arbeiten zu können, an dem mein Herz hängt. Und das ist die beste Voraussetzung, um darin auch erfolgreich zu sein. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das richtige soziale Umfeld in der Jugend. Ich hatte ein wunderbares Elternhaus, wo mir Stabilität und gewisse Werte vorgelebt wurden. Ich lernte, daß man Dinge, die man beginnt, auch zu Ende bringen muß.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich wuchs in einem sehr politischen Elternhaus auf. Mein Vater und meine Mutter, Jahrgang 1917 bzw. 1925, erlebten den Zweiten Weltkrieg mit, und zu Hause wurde über diese Ereignisse, auch über die Judenverfolgung, sehr offen gesprochen. Die Geschichte Österreichs war also in meiner Familie und in der Verwandtschaft immer ein vieldiskutiertes Thema, durchaus mit unterschiedlichen Standpunkten. Dieses Umfeld prägte mich und förderte mein Interesse an Geschichte und Journalismus. Ebenfalls einen prägenden Einfluß übt meine Lebensgefährtin Friederike Strick aus, weil sie der Geist ist, der stets kritisch hinterfragt. Das halte ich für wichtig, weil die Gefahr, dann und wann ein bißchen abzuheben, einfach gegeben ist.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich hatte immer wieder Vorgesetze, die meine Fähigkeiten, meinen Willen zur Leistung und mein Engagement erkannten, mich entsprechend förderten und auch Fehler verziehen. Ich empfinde es als Anerkennung, wenn es Menschen gibt, die mir eine solche Karriere ermöglichten. Ab einem gewissen Zeitpunkt muß man allerdings aufpassen, wer einem aus welchem Motiv seine Anerkennung ausdrückt. Es gehört zum Geschäft, daß man als Chefredakteur und Journalist gewissermaßen hofiert wird.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Das Unternehmen ist nicht der Herr Unterhuber, sondern es sind alle Mitarbeiter. Menschen, die bei einer Tageszeitung arbeiten, sind aufgrund des Zeitfaktors immer einem enormen Druck ausgesetzt. Wir müssen schnell, exklusiv und möglichst besser als die Mitbewerber sein - und da muß das gesamte Team perfekt zusammenarbeiten.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß die Kollegen und Kolleginnen in einem relativ angenehmen Umfeld Leistung erbringen können. Zum Umfeld gehört nicht nur das Büro, sondern auch die Gestaltung der Möglichkeiten für jeden einzelnen Mitarbeiter. Es ist wichtig, daß sie ihre Arbeit hier gerne machen, dann sind sie auch gut, und das bringt wiederum mir etwas. In diesem anspruchsvollen Tätigkeitsfeld muß ich aber darauf achten, daß sich die Mitarbeiter nicht verausgaben. Ein großer Motivationsfaktor ist die Vorbildwirkung - das Team muß sehen, daß ich selbst auch Vollgas gebe. Nicht zuletzt wirkt sich regelmäßiges Feedback, egal ob positiv oder negativ, motivierend aus. Die meisten Menschen wollen einfach wissen, wo sie stehen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das funktioniert nur mit diszipliniertem Zeitmanagement. Mein Beruf macht mir Freude und nimmt auch viel Zeit in Anspruch, trotzdem leiste ich mir den Luxus, nicht jeden Abend bei einem Termin zu sein, sondern auch daheim bei der Familie, um die Kinder aufwachsen zu sehen. Das gemeinsame Abendessen gehört zu unserer Ideologie; nach 22 Uhr kann ich noch immer für eine Stunde das Laptop einschalten oder kurz bei einer Veranstaltung vorbeischauen. Auch das Wochenende ist für meine Lieben reserviert. Wer generell länger als 50 oder 60 Stunden pro Woche arbeitet, macht etwas falsch.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Junge Leute, die im Beruf nach oben kommen wollen, sollten bereits im Vorfeld einige Dinge klären: Will ich Kinder, will ich sie auch heranwachsen sehen, will ich eine Karriere mit Familie, wie steht mein Partner dazu, richtet sich mein Fokus nur auf den Beruf? Bedenke wohl, was du dir wünscht - es könnte dir erfüllt werden. Alles hat auch immer seinen Preis, und das ist sehr oft die Zeit. Der wichtigste Rat lautet aber: Finde heraus, was dir wirklich Spaß macht! Dann wirst du in dem, was du tust, auch gut und damit erfolgreich sein. Und: Beende, was du begonnen hast!

Publikationen

Laufende journalistische Arbeit

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Dienstag 18 Dezember 2018

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