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* Prof. Dr. med. univ. Peter Husslein

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Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde
Medizinische Universität Wien
1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
Universitätsprofessor, Frauenarzt
Fachärzte für Gynäkologie
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Profil

Zur Person

Prof. Dr. med. univ.
Peter
Husslein
27.05.1952
Wien
Univ.-Prof. Dr. Hugo und Dr. Adelina
Dr. med. Heinrich (1982) und Katharina (1984)
Verheiratet mit Dr. Agnes, geb. Gräfin Arco
Tennis, Fischen, Theater, Oper
Ordination: 1090 Wien, Spitalgasse 27.

Service

Peter Husslein
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Husslein

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Husslein

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Prägend war für mich unter anderem mein Elternhaus. Mein Vater hatte als Vorstand der II. Universitäts-Frauenklinik in Wien eine ähnliche Position wie ich heute. Meine Mutter war ebenfalls Fachärztin für Frauenheilkunde, und bei uns spielten Wissenschaft und ärztliche Tätigkeit im Familienleben eine zentrale Rolle. Prägend war auch die Schule, nach der Volksschule war es das Lycée Francais, das von Kindern aus verschiedenen Kulturkreisen besucht wurde. Nach der Matura begann ich das Studium der Medizin an der Universität Wien, an der mein Vater damals Dekan war und ich sozusagen im Rampenlicht stand. Zusätzlich legte ich auch noch die erste Diplomprüfung an der Hochschule für Welthandel ab. Danach absolvierte ich meine Facharztausbildung nicht nur in Wien, sondern auch in Innsbruck und Salzburg. Sehr bedeutend war für mich der sechsmonatige Aufenthalt in Westafrika (Lome/Togo), wo ich geburtshilflich-gynäkologisch tätig war. Daraufhin folgte eine Forschungstätigkeit an der Cornell Medical School in New York. Beide Auslandsaufenthalte habe ich mir selbst organisiert und nicht am Tablett serviert bekommen. Meine Frau begleitete mich nach New York und gab dafür ihre Stelle im Dorotheum auf. Kurze Zeit nach unserer Rückkehr wurde sie mit der Leitung von Sotheby's Österreich betraut. Die Ergebnisse meiner New Yorker Forschungstätigkeit lagen schlußendlich meiner Habilitation zugrunde. Seit 1992 bin ich ordentlicher Universitätsprofessor für Frauenheilkunde an der Medizinischen Universität in Wien und derzeit administrativer Leiter derselben. In dieser Rolle bemühe ich mich, meinen Mitarbeitern gute Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Patientenbetreuung zu ermöglichen, und motiviere sie auch zu Auslandsaufenthalten. Wir haben beispielsweise ein Kooperationsprojekt mit einem indischen Universitätsspital (Vellore) sowie mit der Cornell Medical School in New York und der Harvard Medical School in Boston. Ich versuche, ein analytisch-kritisches Diskussionsklima herbeizuführen, um aus den vielfältigen Blickwinkeln, die an einer großen Universitätsklinik existieren, eine gegenseitige intellektuelle Befruchtung zuzulassen. Dazu gehört auch die Fähigkeit zur Kritik, aber auch zur Selbstkritik, was auch meine eigene Person und meinen Führungsstil inkludiert.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Husslein
Was bedeutet für Sie Erfolg? Innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit, aristotelische Gelassenheit, Eifer, aber nicht Übereifer. Mir ist wichtig, in meiner Aufgabe - sowohl an der Universität als auch in meiner ärztlichen Tätigkeit in der Ordination - etwas Positives zu schaffen. Naturgemäß freut man sich über Anerkennung, der innere Wert der Leistung ist mir aber wesentlich wichtiger als die öffentliche Akklamation. Es ist in der heutigen Zeit zweifelsohne wichtig, klare Wert- und Zielvorstellungen zu haben, was durch eine gefestigte Persönlichkeit erleichtert wird. Man muß sich einerseits treu bleiben und doch ein gewisses Maß an Flexibilität in Bezug auf das Umfeld aufweisen können. Es ist durchaus angebracht, sich seiner Leistungen und seiner Position bewußt zu sein, aber auch wieder im richtigen Maß. Überheblichkeit und Minderwertigkeitsgefühle sind zwei ganz gefährliche Extreme. Es ist auch wichtig, ein realistisches Bild von seinen eigenen Stärken, aber auch Schwächen zu haben und somit auch selbstkritisch zu sein. Wenn ich z.B. Kritik von meinen Kindern oder von meinen Mitarbeitern ernte, die berechtigt ist, bin ich jederzeit bereit, meine Meinung zu überdenken und durchaus auch eine Änderung in meiner Handlungsweise daraus abzuleiten.
Was ist bei den verschiedenen Bereichen, die Sie ausüben, das Wichtigste? Als Arzt ist es mir wichtig, die Patientin als Ganzes zu sehen. Die Medizin tendiert heute zu Subspezialisierungen - eine Entwicklung, die unabdingbar notwendig ist, um die Qualität zu verbessern, die aber auch Gefahren in sich birgt. Patientinnen - in der Geburtshilfe Schwangere - müssen als Partner gesehen werden, mit denen man gemeinsam Entscheidungen trifft. Wir stellen dazu unsere medizinische Expertise zur Verfügung, die Patientin bewertet diese nach ihren eigenen Lebensprioritäten. Nur in einem solchen Dialog kann eine optimal auf die Einzelsituation zugeschnittene, gemeinsam getragene Entscheidung gefällt werden. Die Forschungskoordination an einer großen Universitätsklinik, wie jener im Rahmen der Medizinischen Universität Wien, erfordert viel administrativen Aufwand, um den verschiedenen Arbeitsgebieten den ihnen zustehenden Ressourcenanteil zukommen zu lassen. Derzeit besteht die Gefahr, daß die aufwendige klinische Forschung ein wenig ins Hintertreffen gerät, insbesondere die, die nicht von der pharmazeutischen Industrie unterstützt wird. Immer klarer wird es, daß Mitarbeiter einer großen Universitätsklinik nicht in allen drei Bereichen des Triple-Track tätig sein können. In Zukunft wird es notwendig sein, die Leute stärker nach ihren Interessen einzusetzen; der eine wird sich mehr der Forschung, der andere der Lehre und der Dritte der Patientenbetreuung widmen. Die Evaluierung der jeweiligen Tätigkeit spielt jetzt schon eine wichtige Rolle, die aber in Zukunft noch zunehmen wird.
Welche Rolle spielt für Sie die Familie? Mir ist bewußt, daß eine Frau heutzutage ihr Recht auf einen eigenen Lebensbereich hat und nicht wie früher dem Mann nachlebt. Biologisch ist eine Frau durch die Reproduktion (Kinder) und die Karriere viel stärker belastet als der Mann, noch dazu, wo die beste Zeit für beide Bereiche zusammenfällt. Diesem Umstand müssen wir im Einzelfall innerhalb der Familie, aber auch in der Gesellschaft verstärkt Rechnung tragen. Das Zusammenleben in der Familie kann man sich durch zwei Kreise vorstellen, die einen gemeinsamen Teil haben, sollen und müssen. Diese gemeinsame Fläche muß laufend gepflegt werden, um ein glückliches Familienleben zu führen. Für mich sind meine Kinder und die Zeit, die ich mit ihnen verbringen konnte und kann, ein ganz zentraler Teil meines Lebens. Eine kreative Gestaltung der Freizeit ist mir außerordentlich wichtig, und ich versuche, diese Haltung auch im Rahmen meiner Leitungsfunktion der Frauenklinik einfließen zu lassen. Nur zufriedene MitarbeiterInnen können letztlich auch kreativ und in der Arbeit produktiv sein.

Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus meiner Zufriedenheit. Wenn ich meine Ziele zu 90 Prozent erreicht habe, denke ich nicht an die zehn Prozent, die noch offen bleiben. Meine Kraft schöpfe ich auch aus einer gesunden Lebensweise, Sport und intellektueller Anregung.
Ihre Lebensphilosophie? Maßvoll zu leben mit einer gewissen Demut und Dankbarkeit.

Publikationen

Mitwirkung an Lehrbüchern und bei der Herausgabe internationaler Fachzeitschriften, zahlreiche Fachpublikationen zum Schwerpunkt "Geburtshilfe".

Mitgliedschaften

Zahlreiche nationale und internationale wissenschaftliche Gesellschaften.

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