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* OSR Prof. Mag. Dr. Werner Sobotka

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Abteilungsvorstand für Fotografie, Audiovisuelle Medien und Multimedia
Höhere Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt
1140 Wien, Leyserstraße 6
Fachhochschullehrer
Weiterbildung
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Profil

Zur Person

OSR Prof. Mag. Dr.
Werner
Sobotka
18.02.1945
Dörfl
Barbara (1973)
Verheiratet mit Edeltraud
Schifahren, Schitouren, Laufen, Musik

Service

Werner Sobotka
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Sobotka

Zur Karriere

Zur Karriere von Werner Sobotka

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach vier Jahren Mittelschule in St. Pölten absolvierte ich von 1960 bis 1966 die Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt (GLV) in Wien. Es folgte eine kurze Beschäftigung bei der Firma Angerer & Göschl, anschließend studierte ich an der TU Wien Chemie, erlangte 1975 den Magistertitel und promovierte 1985. Während des Studiums war ich bereits Assistent und Lehrer an der GLV. Von 1977 bis 1978 unterrichtete ich als Gastprofessor an der Fotografie-Universität Rochester Institute of Technology in New York. Ab 1979 war ich Professor an der GLV, ab Mitte der achtziger Jahre Leiter der Versuchsanstalt. Außerdem übte ich zahlreiche internationale organisatorische und wissenschaftliche Tätigkeiten aus, besonders im Bereich der Papierrestaurierung. So betreute ich ein Projekt zur Restaurierung von Zeitungen gemeinsam mit dem Institut für Papierrestaurierung, der Österreichischen Nationalbibliothek und Henkel. Auf dem Gebiet der Holographie organisierte ich Konferenzen und Ausstellungen und konnte den Weltkongreß der Holographie - erstmals außerhalb der USA - nach St. Pölten holen. Auch die amerikanische Fachmesse für Computeranimation SIGGRAPH und das Forum Alpbach sind wichtige Fixpunkte in meinem Terminkalender, um mich mit kreativen Köpfen und zukünftigen Trends auseinanderzusetzen. Internationale Vortragstätigkeiten waren ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil meines Berufslebens - ich hielt fünf Jahre lang Vorlesungen im Bereich Medientechnik an der Universität Zagreb, sowie in anderen osteuropäischen Ländern, in Schweden, Finnland und China. Weiters bin ich seit Ende der achtziger Jahre Autor und seit 1990 Herausgeber der Fachzeitschrift Print & Publishing. Ab 1996 wurde ich von der GLV karenziert, um die neue Fachhochschule Telekommunikation und Medien in St. Pölten aufzubauen. Diese Schule, die ich aus der Taufe hob, bietet nach drei Semestern Grundausbildung die Wahlmöglichkeit zwischen den drei viersemestrigen Spezialausbildungen Telekommunikation, Medientechnik und Medienwirtschaft. Aus persönlichem Interesse unterrichtete ich 1997/98 außerdem Lehrlinge an der Berufsschule St. Pölten. An der Fachhochschule St. Pölten war ich bis 2001 als Studiengangsleiter tätig, dann kehrte ich an die GLV zurück und bin hier seither als Abteilungsvorstand für Fotografie, Audiovisuelle Medien und Multimedia tätig. Von 2004 bis 2007 absolvierte ich außerdem eine Ausbildung zum staatlich zertifizierten Schulmanager.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Werner Sobotka

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg, auf sein Berufs- und Privatleben zurückzublicken und zu sehen, daß gewisse Dinge, die man getan hat, sinnvoll waren. Wenn ich persönliche Vorstellungen zumindest teilweise umsetzen konnte, war ich erfolgreich. Trotzdem soll man vergebenen Chancen nicht nachweinen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Im Sinne meiner Definition ja, vor allem wenn ich dem meine familiäre Situation in der Jugend zugrunde lege. Mein Vater war Buchbinder und Gott sei Dank so weitsichtig zu erkennen, daß eine reine Mittelschulmatura ein totes Ende ist. Dadurch, daß er mich an die Graphische brachte, wurde mir eine gänzlich neue Welt eröffnet. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich habe immer versucht, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Ich glaube, man muß einen gewissen Freiheitsdrang haben und versuchen, aus festgefahrenen Bahnen auszubrechen, will man Erfolg haben. Meine Auslandsaufenthalte waren diesbezüglich eine wertvolle Erfahrung. Man darf sich nicht an einen starren Lebensweg klammern, sondern muß für jeden Schritt nach vorne, rück- und seitwärts offen sein. Entscheidungsfreudigkeit und Mut zum Risiko sind daher wichtige Erfolgsfaktoren.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die wichtigste Entscheidung, die mir auch nicht leicht fiel, war, ein Jahr in die USA zu gehen. Dort lernte ich mehr als während meiner gesamten vorherigen Ausbildung, vor allem ein gänzlich neues Gesellschaftswesen und wurde dadurch in meiner Internationalität geprägt. Seither war ich schon sehr oft in Amerika und auf der ganzen Welt unterwegs. Unter anderem reorganisierte ich im Rahmen eines UNIDO-Projektes die Staatsdruckerei in Sierra Leone neu. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Kreativität hat sicherlich zu meinem Erfolg beigetragen. Viele Menschen verstehen Kreativität ausschließlich in künstlerischer Hinsicht, ich bin aber auch in den Dingen des Alltags kreativ. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Vater spielte in meiner Entwicklung eine große Rolle. Er war stur, eigensinnig und künstlerisch angehaucht. Geprägt wurde ich von seiner Sturheit, mit der er mir zeigte, daß man kein Konformist sein muß. Aber auch sonst gab es immer wieder Personen, die mich faszinierten. Da mich alles, was mit Licht zu tun hat, interessiert, habe ich eine Affinität zu Albert Einstein und Max Planck. Auch Personen wie George Lucas, der die Digitaltechnik im Film etablierte, finde ich äußerst bemerkenswert.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich bekomme ausreichend Anerkennung, vor allem aus der Wirtschaft, für meine Zeitschrift und für meine schulische Tätigkeit. Ich habe eine ganze Generation des grafischen Gewerbes ausgebildet, daher kennt mich jeder aus der Branche. Ich werde um Rat gefragt und zu Kongressen und Vorträgen in der ganzen Welt eingeladen. Natürlich erfahre ich auch aus dem Familienkreis Anerkennung, die mir viel bedeutet, weil ich ein Familienmensch bin. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich lege sehr viel Wert auf Kommunikationsfreudigkeit und soziale Kompetenz, reine Fachkompetenz ist mir zu wenig. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Kreativität, Flexibilität und Kommunikationsfreude sind Standardvoraussetzungen für beruflichen Erfolg. Ein junger Mensch soll seine Vorstellungen verwirklichen und möglichst wenige Konzessionen machen. Dabei muß man bei den entscheidenden Dingen aber auch kompromißbereit sein und nachgeben können, auch wenn das widersprüchlich klingen mag. Wichtig ist, möglichst viel Wissen in sich aufzusaugen, wobei nicht allein das fachspezifische, selektierte Wissen entscheidend ist, sondern alles, was einen interessiert. Im Berufsleben darf man sich nicht darauf verlassen, Patentrezepte geliefert zu bekommen, sondern man muß versuchen, das Gelernte in die alltägliche Arbeit umzusetzen. Auch Auslandsaufenthalte und Sprachkenntnisse sind von enormer Bedeutung.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich werde wahrscheinlich 2008 im Schuldienst in Pension gehen, mich aber weiter Dingen widmen, die mich persönlich interessieren - Bücher schreiben, lesen, Veranstaltungen besuchen und mich mit Fragen zu Umwelt, Papier und Fotografie beschäftigen. Daher habe ich keine Angst vor einem Pensionsschock.
Ihr Lebensmotto?
Nie sitzen bleiben, immer wieder aufstehen, auch wenn man noch so bequem und weich sitzt.

Publikationen

Herausgeber und aktiver Journalist der Zeitschriften "Print & Publishing" und "Imaging". Buchpublikationen: Fehler bei der Papiererzeugung; Innovative Drucktechnologien; Umwelthandbuch für das Grafische Gewerbe (und Ergänzungsband für Papier und Pappe); Mitautor diverser Bücher.

Ehrungen

Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich (2005), Goldenes Ehrenzeichen des Landesverbandes für Druck & Medientechnik (2005), Voigtländer Medaille für Verdienste um die wissenschaftliche Fotografie (2005), Goldenes Sportehrenzeichen des Landes Niederösterreich, Umweltpreis für Umwelthandbuch (1995).

Mitgliedschaften

Präsident des Vereines Forschung für die graphischen Medien VfG (seit 1990), Präsident der Fotografischen Gesellschaft (seit 2002), Vizepräsident der IARIGAI, Österreichischer Repräsentant in der ISO und ZEN (Zentraleuropäischer Normenausschuß, als Vertreter Österreichs in zwei Gremien), CIE und SPIE (Society of Photo-Optical Instrumentation Engineers).

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