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* Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen

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Bundespräsident der Republik Österreich
Österreichische Präsidentschaftskanzlei
A-1010 Wien, Hofburg, Ballhausplatz
Professor für Volkswirtschaftslehre
Diplomatie
73
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Alexander
Van der Bellen
18.01.1944
Wien
Nicolai (1963) und Florian (1968)
Verheiratet mit Doris Schmidauer
Wandern

Service

Alexander Van der Bellen
Werbung

Van der Bellen

Zur Karriere

Zur Karriere von Alexander Van der Bellen

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach meinem Studium war ich von 1968 bis 1976 Assistent am Institut für Finanzwissenschaften der Universität in Innsbruck, von 1972 bis 1974 war ich Research Fellow am internationalen Institut für Management und Verwaltung im Wissenschaftszentrum in Berlin. Ich habilitierte mich 1975 für Finanzwissenschaft und wurde 1976 außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck. Von 1977 bis 1980 war ich an der Verwaltungsakademie des Bundes in Wien beschäftigt, wurde 1980 zum ordentlichen Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität in Wien berufen und übte von 1990 bis 1994 die Funktion des Dekans bzw. Stellvertretenden Dekans an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät aus. Seit November 1994 bin ich Abgeordneter zum Nationalrat im Klub der Grünen und wurde 1997 zum Bundessprecher der Grünen gewählt. Meine Forschungsschwerpunkte am Institut für Wirtschaftswissenschaften sind Planungs- und Finanzierungsverfahren im öffentlichen Sektor, z.B. Kosten-Nutzen-Analysen, Infrastrukturfinanzierung, Steuerpolitik, öffentliche Ausgaben, staatliche Regulierungspolitik, öffentliche Unternehmen, Verkehrspolitik und Umweltökonomie. Am 4. Dezember 2016 wurde ich zum Bundespräsidenten der Republik Österreich gewählt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Alexander Van der Bellen

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, das zu erreichen, was man sich als Ziel vorgenommen hat (manchmal stellt sich nicht das ein, was man sich vorgestellt hat). Erfolg ist nicht unbedingt mit Geld zu messen, aber es ist beruhigend, wenn man aus der Situation herauswächst, in der man jeden Schilling umdrehen muß. In der Wissenschaft ist es ein Erfolg, eine Professur zu erhalten. Dabei muß man sehr viel Glück haben, weil es wesentlich mehr Bewerber als Positionen gibt. In der Politik ist es ein Erfolg, wenn die Partei einen Stimmenzuwachs verzeichnen kann. Es wäre ein Erfolg, wenn sich Österreich zu einem aufgeklärten und sozialbewußten Land entwickeln würde und nicht ein Land bleibt, das von kleinkrämerischen Interessen dominiert wird. Der Erfolg in der Politik ist nicht nur in Stimmen, sondern auch an der allgemeinen Atmosphäre im Land spürbar. In der Wissenschaft gilt man dann als erfolgreich, wenn man den Nobelpreis bekommt, oder wenn man jedes Jahr drei Artikel in den weltbesten Zeitschriften publiziert. Diesen Erfolg habe ich nicht und werde ich auch nicht haben. In beschränktem und bescheidenem Rahmen bin ich in der Wissenschaft aber doch erfolgreich. Seit einiger Zeit ist bei mir auch die Politik dazu gekommen. Es schadet natürlich nicht, wenn man in die Wissenschaft und in die Politik eine gewisse Intelligenz mitbringt, aber viele in der Politik haben es auch ohne akademische Ausbildung geschafft. In der Politik braucht man eher ein Gespür für Menschen und Problemstellungen. In beiden Fällen (Wissenschaft und Politik) braucht man Glück, das bedeutet, daß im richtigen Moment Dinge passieren, auf die man keinen Einfluß hat, dennoch muß man diese dann aber gleich nutzen. Mein Glück in der Wissenschaft war, daß mein Vorgänger ein Angebot aus Bonn annahm und dadurch seine Stelle frei wurde. Bei jeder Entscheidung geht man von der Vergangenheit aus, wie jemand war, und nicht von der Zukunft, wie jemand wird. Das macht verschiedene Nominierungen nicht gerade einfach.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In der Wissenschaft verbal durch Gespräche mit einem eingeschränkten Kreis von Kollegen. In der Politik aus den Medien, die unberechenbar sind. Die eigenen Leute in der Partei äußern ihre Meinung aber klar und deutlich.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Eltern gaben mir viel Wärme und brachten mir Pflichtgefühl bei, aber auch das Gefühl der Zweifelhaftigkeit von Bindungen, das Gefühl des Provisoriums. Sie waren Emigranten und dachten, daß sie auch wieder gehen würden, wenn sich die Situation ändert.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Familie ist ein Sicherheitsnetz, das in psychologischer und finanzieller Hinsicht nicht leicht ersetzt werden kann. Eine gut funktionierende Familie ist etwas Schönes. Für die Karriere kann die Familie ein störender Faktor werden, weil man Karriere meistens zwischen 30 und 40 Jahren macht, und wenn man verheiratet ist und Kinder hat, führt das unvermeidlich zu einem Zeitproblem. Ein erheblicher Teil meiner Karriere ist zu Lasten der Familie gegangen, aber man sollte nicht eitel sein und sagen: Es wäre besser gewesen, wenn ich mehr Zeit der Familie gewidmet hätte, weil man nie weiß, wofür es gut war. Man kann nur das Ergebnis und nicht die Entwicklung messen. Ich habe in jungen Jahren meinen Weg definiert und bin dann diesen Weg gegangen. Meine Prioritäten haben sich im Laufe der Zeit nicht geändert. Was sich änderte ist die innere Einstellung. Heute wäre ich nicht bereit, hohe Risken zu Lasten Dritter einzugehen und würde überlegen, ob sie den Preis wert sind.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wenn ich aus der aktiven Rolle der Partei zurücktrete, möchte ich eine stabilere, attraktivere und regierungsfähigere Grüne Partei hinterlassen.

Ihr Lebensmotto?
Mir gefällt der Spruch des berühmten Komikers der 30er Jahre, W. C. Fields, der für seine bitter-zynischen Bemerkungen bekannt war: Wer Hunde und Kinder schlägt, kann kein ganz schlechter Mensch sein. Der Sinn dieses Satzes bedeutet für mich, daß man Werte durch Kontraste hervorheben kann, indem man das Gegenteil davon sagt, was erwartet wird.

Ehrungen

Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich

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