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* Tünde Gastgeb

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Online-Shop www.gastgeb.cc
2332 Hennersdorf, Hauptstraße 29/7
Import / Export und Handel allgemein
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Profil

Zur Person

Tünde
Gastgeb
17.07.1966
Senta / ehemaliges Jugoslawien
Gisela Girnt und Karoly
Boris (1990)
Verheiratet mit Alfred
Kochen, Lesen, Gartenarbeit, Spaziergänge mit Hirtenhund
Angestellte bei der Group SEB (Tefal, Rowenta, Krups, Moulinex).

Service

Tünde Gastgeb
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Gastgeb

Zur Karriere

Zur Karriere von Tünde Gastgeb

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich kam 1978 aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Wien, wo ich die Hauptschule abschloß und anschließend die Handelsschule absolvierte. 1983 stieg ich bei der Firma Bicotrans in das Berufsleben ein, wo ich als LKW-Disponentin das Speditionsgeschäft von der Pike auf erlernte. Zwischen 1988 und 1990 brachte ich mein logistisches Know-how als Assistentin eines Traders beim CGL-Handelshaus der Länderbank, und danach als Assistentin des Inhabers bei der JO.VE.CO Handelsgesellschaft ein, wo ich auch meine Englischkenntnisse stark verbessern konnte. Im Jahr 1991 machte ich mich mit meinem Mann Alfred selbständig, wir bauten in Budapest die Spedition Distributions Service zu einem Unternehmen mit 32.000 m² Lagerfläche und 200 Mitarbeitern auf. Schwerpunkt der Tätigkeit war die internationale Zulieferung, Lagerung und Verteilung der Waren verschiedener Markenartikelfirmen. Wir waren zu 30 Prozent Miteigentümer der Firma, die rasant wuchs, aber schließlich unsere Geldmittel durch die notwendigen Vorfinanzierungen und die ungarischen Steuergesetze so strapazierte, daß wir 1995 verkaufen mußten. Einer unserer Kunden bei Distributions Service war SEB, und als wir nach Österreich zurückkehrten, nahm ich dort eine Stelle im Bereich Logistik und Einkauf an. Zu dieser Zeit wurde das Unternehmens-Informationssystem SAP eingeführt, ich arbeitete mich learning by doing sehr gut in die Materie ein und war schließlich für SAP/R2 und den Relaunch auf SAP/R3 zuständig. Mein Hauptaufgabenbereich umfaßte die Warenversorgung für Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Serbien-Montenegro, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Albanien. 2003 wurde ich von einem Headhunter mit einem sehr verlockenden Angebot zu Elektra Bregenz abgeworben. Dort stieg ich ins Logistik-Management auf, war auch für Einkauf und die Auftragsannahme zuständig und führte in meiner Abteilung zwölf Mitarbeiter. Außerdem war ich für die Einführung von SAP/R3 - MM und SD verantwortlich. All das passierte zu einer Zeit der völligen Neustrukturierung der Firma, die von einem türkischen Unternehmen gekauft worden war. Ich war zwar höchst erfolgreich, aber der Streß war unvorstellbar, ich arbeitete meist zwölf bis 14 Stunden täglich inklusive Wochenende. Als ich nach einem redlich verdienten Urlaub zurückkam, sollte ich zusätzlich zu meinen Aufgaben noch den Kundendienst übernehmen. Das war der Zeitpunkt, wo ich mich einfach überfordert und ausgebrannt fühlte, ich konnte mich nicht mehr motivieren. Ich kündigte, und in den verbleibenden drei Monaten meines Vertrages bereitete ich alles für eine reibungslose Übergabe vor. Gleichzeitig hatte ich aber keine Vorstellung, wie es beruflich weitergehen sollte - bis der Zufall ins Spiel kam. Da mein Sohn und seine Freunde sehr gern Sushi und Maki essen, machte ich mich im Internet auf die Suche nach einer Sushi-Maschine, die ich in einer Fernsehserie gesehen hatte. Fündig wurde ich nur bei Macy's in den USA, die jedoch nicht nach Europa lieferten. Über einen Bekannten ließ ich mir das Gerät aus Amerika schicken und nahm dann Kontakt mit dem Hersteller auf. Ich erzählte ihm von meiner Odyssee, und wenige Wochen später war ich offizielle Importeurin dieser Sushi- und Maki-Maschinen in Österreich. Allerdings wußte ich nicht, wie ich die Geräte am besten verkaufen sollte. Als ein Computerspezialist, der Vater eines Schulfreundes meines Sohnes, meinen privaten und bis dahin kaum genutzten Rechner auf Vordermann brachte, schlug er mir im Gespräch vor, die Sushi-Maschinen doch über einen Online-Shop zu vertreiben. Gesagt, getan - wenige Wochen später, Anfang Dezember 2004, war ich mit www.gastgeb.cc online. Da nur Geräte zur privaten Sushi- und Maki-Erzeugung nicht das große Geschäft versprachen, schlug ich meinen früheren Arbeitgebern Elektra Bregenz und SEB mit Tefal, Rowenta, Krups und Moulinex vor, ihre Haushaltsgeräte in meinem Internet-Shop anzubieten. Das klappte, ich erhielt auch sehr gute Konditionen und volle Unterstützung von beiden Firmen. Langsam wurde die Homepage immer bekannter, ich beschäftigte mich monatelang intensiv mit Suchmaschinen-Marketing, um beispielsweise bei Google mit meinen Produkten vorne gelistet zu werden. Da ich auf diesem Gebiet völlig unerfahren war, mußte ich mir alles selbst beibringen und machte natürlich auch Fehler. Aber inzwischen funktioniert alles wunderbar, auch das Sortiment wurde um zusätzliche Kategorien wie Wellness, Geschenke und Gourmetprodukte erweitert. Neben dieser selbständigen Tätigkeit bin ich seit Anfang 2006 auch wieder halbtags bei der SEB Group beschäftigt und dort für die Logistik in Österreich zuständig.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Tünde Gastgeb

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich bin ein schlechter Verlierer und will immer erfolgreich sein. Erfolg nimmt in meinem Leben eine sehr wichtige Rolle ein; er hat auch viele Facetten, die von Anerkennung und Kundenzufriedenheit bis zu wirtschaftlichem Erfolg reichen. Natürlich ist Geld wichtig, weil ich keine finanziellen Sorgen haben will, es ist aber nicht mein vorrangiges Bestreben, als Unternehmerin Reichtümer anzuhäufen. Ich betreibe den Online-Shop mit Leidenschaft, ich kann mich mit den Produkten identifizieren - und das zählt.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich arbeite sehr schnell und exakt, ich gehe in meiner Tätigkeit voll auf - egal ob bei meinem Shop oder als Logistikleiterin bei SEB. Ich bin ein Mensch, der ohne Rücksicht auf Verluste das Letzte aus sich herausholt. Mein Name steht für Verläßlichkeit in dieser Branche, daher wählte ich für meinen Online-Shop auch keine Fantasiebezeichnung, sondern bewußt Gastgeb. Das Sortiment umfaßt auch nur Produkte, die ich persönlich für gut befinde. Außerdem ist mir jeder Kunde gleich wichtig, egal ob er ein Visitenkarten-Etui um 1,99 Euro oder einen Spezialgrill um 4.000 Euro kauft.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Mein Arbeitsalltag ist mit den unterschiedlichsten Aufgaben voll ausgefüllt, trotzdem bewältige ich die täglichen Herausforderungen mit Energie und Elan. Ich setze mir Prioritäten und hake die erledigten Dinge Punkt für Punkt ab. Zwischendurch lege ich kurze Pausen ein und tanke beispielsweise bei einer Tasse Kaffee in meinem Garten wieder Kraft.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich bekomme immer wieder Anerkennung durch Kunden, die mir schreiben, wie zufrieden sie mit der Ware und der gesamten Abwicklung sind. Das zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht, und ich weiß, daß ich auf dem richtigen Weg bin.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Obwohl es aus unternehmerischer Sicht schlecht ist, wehre ich mich dagegen, meine Kunden per Registrierung und Paßwort zu erfassen, um mir Einblick in ihre Internet-Surf-Gewohnheiten zu verschaffen. Leider gibt es einige „Schwarze Schafe“ im Online-Geschäft, das notwendige Vertrauen des Kunden zu gewinnen ist dadurch nicht immer ganz einfach.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich war beruflich immer sehr engagiert, entsprechend schwierig ist es, Familie und Privatleben nicht zu vernachlässigen. Eine Hälfte des Berufslebens, nämlich der Online-Shop, passiert ja zu Hause, und dadurch vermischen sich die beiden Bereiche ziemlich stark. Eine gewisse Trennung versuche ich inzwischen aber dennoch einzuhalten. Früher hing ich sogar am Abend beim Fernsehen mit einem Auge am Laptop, das habe ich aber wieder eingestellt, weil man irgendwann geistig abschalten muß. Mein Mann, mit dem ich seit 1987 verheiratet bin, unterstützt mich und spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Egal, was du gerade machst - mache es mit Lust und Freude, sei möglichst vielseitig interessiert. Es ist zwar schwierig, solche Ratschläge einem 17- oder 18-jährigen Teenager zu vermitteln, aber diese Einstellung brachte mich letztlich in meinem Leben weiter.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bin durch meine zwei Tätigkeiten als Unternehmerin und Mitarbeiterin der SEB Group voll ausgelastet. Meine Eltern unterstützen mich seit Beginn an, auch mein Sohn hilft inzwischen in der Firma mit. Wenn sich das Online-Geschäft weiterhin so gut entwickelt, werde ich in absehbarer Zeit wohl einen Mitarbeiter aufnehmen. Mein großes Ziel ist es, mit dem Online-Shop langfristig so viel zu verdienen wie früher als unselbständige Logistik-Managerin.

Ihr Lebensmotto?
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott! Und: Gesund bleiben.

Ehrungen

Wirtschaftskammerpreis für partnerschaftliche Zusammenarbeit (2007).

Mitgliedschaften

Online-Netzwerk OpenBC/Xing.

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