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* Dipl.-Ing. Dr. Sepp Frank

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Geschäftsführender Gesellschafter
Architekten Frank & Partner Ziviltechniker GmbH
1070 Wien, Stiftgasse 21/28
Architekt, Ziviltechniker
Ziviltechniker und Technische Büros
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Sepp
Frank
25.09.1942
Wien
Verheiratet mit Dipl.-Ing. Arch. Andrea

Service

Sepp Frank
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Frank

Zur Karriere

Zur Karriere von Sepp Frank

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich komme aus einer Ingenieurfamilie und wußte schon in meiner Jugend, daß ich Architekt werden möchte. Ich interessierte mich sehr früh für bildnerische und gestalterische Tätigkeiten und betrieb Bildhauerei und Töpferei. Nach der Mittelschule absolvierte ich das Architekturstudium. Ich hatte das Glück, einen sehr ambitionierten Lehrer und beispielhaften Architekten als Professor zu haben, Karl Schwanzer, der damals einer der wichtigsten österreichischen Architekten war. Ich war relativ schnell mit dem Studium fertig, danach war ich ein Jahr lang im Büro von Professor Schwanzer tätig. Während dieser Zeit bewarb ich mich für ein Studium an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Dort wurde ich 1967 aufgenommen und schloß nach einem Jahr das Studium mit dem Master of Architecture ab. Meine schriftliche Arbeit beschäftigte sich mit der Meßbarkeit der Qualität von Gebäuden. Anschließend unterrichtete ich an dieser Universität, gleichzeitig arbeitete ich in einem Architekturbüro in San Francisco und wollte eigentlich in Amerika bleiben. Als ich um ein Immigrantenvisum ansuchte, bekam ich aber die Einberufung und angesichts des Vietnamkrieges entschloß ich mich, wieder nach Österreich zurückzukehren. Danach wurde ich am Institut für Gebäudelehre Assistent bei Professor Schwanzer und arbeitete mit ihm an einem Projekt eines Masterplanes der Universität Ryhad in Saudi Arabien, wo ich meine Erfahrungen und Sprachkenntnisse umsetzen konnte. In dieser Zeit schrieb ich auch meine Dissertation, die eine Fortführung und Vertiefung meiner Master Thesis darstellte und den Titel: „Die Messung der architektonischen Relation“ trug. 1972 legte ich die Ziviltechnikerprüfung ab, danach gründete ich ein Architektenbüro, zuerst mit Partnern, danach war ich alleinverantwortlich tätig. 1998 wurde es möglich, eine Ziviltechnikergesellschaft zu gründen, in der Mitarbeiter Anteile an der Firma erwerben konnten und beteiligt wurden. Das halte ich für eine gute Möglichkeit für junge Architekten, da es heutzutage sehr schwierig ist, sich selbständig zu machen, weil man umfangreiche EDV-Einrichtungen braucht, die teuer sind und auch ständige Betreuung voraussetzen. Wichtig in meinem Werdegang war, daß ich die Möglichkeit hatte, öfters zwischen Studium und Beruf zu wechseln, weil ich dadurch die Chance bekam, die Theorie, die ich gelernt hatte, in der Praxis zu testen um dann wiederum neugierig zu werden, ob es noch etwas zu lernen gibt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Sepp Frank

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist etwas Wunderschönes, das die Kraft gibt, andere Dinge, die nicht so befriedigend laufen, zu überwinden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, obwohl ich auch sehr viele Rückschläge zu verkraften hatte, wie gewonnene Wettbewerbe, die nie realisiert wurden. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Da kommen zwei Charaktermerkmale zusammen: Auf der einen Seite das Handeln aufgrund systematischer und analytischer Vorgangsweisen, die Komplexität aller Aufgaben zu strukturieren, klare Zielsetzungen zu formulieren, sie nicht eindimensional anzustreben, sondern auch für Alternativen offen zu sein. Auf diesem Weg ist Information sehr wichtig, weil sich die Kreativität auf dem höchsten Niveau des Wissens abspielt. Auf der anderen Seite sind aber auch Spontaneität und Dynamik in Form von Humor und Flexibilität wichtig.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich überlege mir viel und suche nicht am Anfang sofort eine Lösung, sondern zuerst den Weg. Auf dem Weg erfährt man Information und erweitert seine Kenntnisse, die man wieder reduzieren und auf den Punkt bringen muß, um sie umzusetzen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erfuhr ich durch viele Preise und Auszeichnungen, aber hauptsächlich durch den Beruf, der mir Spaß macht. Wichtig ist mir, meinen Arbeits- und Aufgabenbereich selbst gestalten zu können.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter inspirieren mich sehr oft, indem ich auf etwas reagiere, das ich nicht als zielführend empfinde. In dieser Reaktion wird mir klar, wo es hingehen könnte und das hat sehr oft zum Erfolg unserer Wettbewerbe und Projekte beigetragen. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Sie müssen gut kommunizieren, strukturiert denken und handeln können.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe das Glück, daß meine Frau auch Architektin ist, die ihre eigenen Projekte in einem kleineren Umfang macht. Wir arbeiten zwar nicht zusammen, haben aber sehr viele Themen, die wir besprechen können. Wir vereinbaren unsere Berufe sehr harmonisch miteinander.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Der Rat den ich weitergeben möchte, betrifft die Sorge um das globale Gleichgewicht. Ich glaube, daß sich die Grenzen des Wachstums früher abzeichnen, als man glaubt. Auch die Architekten müssen sich im verstärken Maße um die Nachhaltigkeit des sparsamen Einsatzes von Ressourcen und der Energie kümmern, um das globale Gleichgewicht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Ihr Lebensmotto?
Das Glück bevorzugt den vorbereiteten Geist.

Publikationen

Hewlett Packard Bürogebäude 1220 Wien - Neubau und Erweiterung; Hotel Holiday Inn 1100 Wien; Manhattan Fitneß- und Squash Club 1190 Wien; Oberes und Unteres Belvedere 1030 Wien - Generalsanierung; Tech-Gate Vienna 1220 Wien.

Ehrungen

1. Preis - Internationaler Architektenwettbewerb: EXPO 1995 in Wien; 1. Preis - Realisierungswettbewerb Städtebauliche Konzeption Flughafen Wien Masterplan 2015; 1992: Staatspreis für gewerbliche und industrielle Bauten in Bronze für Mitsubishi Importzentrum 1210 Wien.

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Dienstag 18 Dezember 2018

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