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* Prof. Dr. med. Alfred Springer

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Leiter
Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung
1230 Wien, Mackgasse 7-11
Facharzt
Wissenschaftliche Institute, Forschung
7
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Profil

Zur Person

Prof. Dr. med.
Alfred
Springer
26.02.1941
Wien
Nadja
Verheiratet mit Prof. Dr. Marianne
Literatur, Kunst, Kultur
Vorsitzender des Vereins Wiener Sozialprojekte.

Service

Alfred Springer
Werbung

Springer

Zur Karriere

Zur Karriere von Alfred Springer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Schon während meines Medizinstudiums ging mein Interesse in Richtung der Psychiatrie. Nach Abschluß war ich für ein Jahr als Stipendiat am Pharmakologischen Institut tätig, danach kam ich an die Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie, wo ich 1974 die Ausbildung zum Facharzt absolvierte. Schon während der Ausbildungszeit richtete ich eine sexualtherapeutische Ambulanz an der Klinik ein und habilitierte in Psychotherapie und Psychiatrie zum Thema Pathologie der Geschlechtsidentität, wobei sich durch die Arbeit mit transsexuellen Menschen ein zweites Betätigungsfeld für mich auftat. 1970 kam ich ins Kollegium Kalksburg, wo gerade eine Modellstation für die Therapie von drogenabhängigen Jugendlichen eingerichtet wurde. Parallel dazu wurde das Ludwig Boltzmann-Institut für Suchtforschung gegründet, zunächst, um Evolutionsforschung zu betreiben. 1976 übernahm ich die Leitung des Institutes. Nebenbei bin ich auch an der Universität als Vortragender in den Bereichen Sucht und Sexualpathologie tätig, seit 1980 bin ich außerordentlicher Professor. Zusätzlich absolvierte ich eine Ausbildung in klassischer Psychoanalyse, so bin ich seit 1980 auch Mitglied der Psychoanalytischen Vereinigung sowie der International Psychoanalytical Association. Von 1985 bis 1990 war ich Vorsitzender des Beirates gegen den Mißbrauch von Alkohol und anderen psychoaktiven Stoffen im Gesundheitsministerium und im Beirat der Gemeinde Wien bei der Erstellung des Wiener Drogenkonzeptes beteiligt. 1991 wurde ich in die Psychotherapeutenliste im Gesundheitsministerium eingetragen, 1993 erhielt ich das Diplom der Österreichischen Ärztekammer für psychotherapeutische Medizin, seither bin ich auch Vorsitzender der Wiener Berufsbörse. Seit 2001 bin ich Vorsitzender der Wiener Sozialprojekte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Alfred Springer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Soweit ich Erfolg habe, schätze ich ihn, aber in meinem Werdegang war die zentrale Frage nicht Erfolg, sondern die Umsetzung meiner Vorstellungen und Erkenntnisse.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, denn ich habe in viele Bereichen etwas erreicht. Natürlich kommen immer wieder Rückschläge vor, aber wenn man politisch aktiv ist, muß man akzeptieren, daß Entscheidungen in Frage gestellt oder rückgängig gemacht werden. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Das Interesse an meinem Fach wurde schon während meines Studiums geweckt, da ich künstlerisch orientiert war und dadurch die erste Generation von Drogenkonsumenten kennenlernte. Ich erkannte die Problematik von beiden Seiten und wurde durch meine Tätigkeit in der Klinik plötzlich Therapeut von Freunden oder Bekannten. Es ergaben sich Beziehungsmuster, die meine Einstellung prägten - nicht bestrafend und repressiv zu denken, sondern die Menschen zu akzeptieren.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Meine eigene drogenpolitische Ausrichtung geht eher in die Richtung, Drogengebrauch nicht zu bestrafen, sondern als Krankheit einzustufen und als solche zu behandeln, daher war ich bereit, in den Wiener Einrichtungen und Systemen, die diese Aufgabe wahrnehmen, mitzuarbeiten. Da ich Psychoanalytiker bin, ist der distanzierte Umgang mit dem Patienten wichtig, aber grundsätzlich versuche ich das Gefühl zu vermitteln, daß ich die Drogensucht akzeptieren kann, den Veränderungswunsch verstehe und mittrage. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Wesentlich beeinflussend auf mich wirkte der Zürcher Prof. Dr. Uchtenhagen, weil er im Bereich der Drogenforschung ein Vordenker war, der auch sehr gut imstande war, sich durchzusetzen, weil er erkannte, daß man in diesem Bereich extrem viel Geduld aufbringen muß.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich empfinde es als Anerkennung, wenn man mich immer wieder als repräsentative Persönlichkeit heranzieht, um einen Vorsitz zu übernehmen. Wissenschaftliche Anerkennung erfahre ich durch die Zusprechung von Projekten, von den Studenten erfahre ich Anerkennung durch meine Beliebtheit als Vortragender. Welches Problem in Ihrer Branche scheint Ihnen in Ihrer Branche ungelöst? Im Bereich der Suchtforschung erscheinen viele Themen unlösbar - es ist wichtig, daß die Gesellschaft nicht mit stigmatisierenden Maßnahmen auf suchtkranke Menschen reagiert.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Als jemand, der gerne den Konsens findet.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ohne Mitarbeiter könnte ich so ein Institut nicht führen. Es gelingt uns, mit einem kleinen Stamm zu arbeiten, was mühsam ist, weil wir eine gewisse Subventionshöhe brauchen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Der Mitarbeiterstock, mit dem ich begonnen habe, setzt sich aus interessierten Menschen mit unkonventioneller Denkweise zusammen und ist nach wie vor am Institut tätig. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? In unserem Institut für Suchtforschung wird nationale wie internationale Forschung zu verschiedenen gesellschafts- und gesundheitspolitisch relevanten Schwerpunkten betrieben: klinische Epidemiologie, Epidemiologie des Suchtmittelgebrauchs, Begleitforschung zur Substitution, Rehabilitation, soziale und berufliche Integration Suchtkranker, Primärprävention und deren Evaluation, Jugend und Drogen, kulturelle Repräsentanz der Rauschmittel sowie der Geschichte des Gebrauchs der Rauschmittel und der sozialen Kontrolle dieses Verhaltens.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe einen großen Aufgabenbereich, daher ist mein Arbeitstag oft recht lange, aber da meine Frau einen ähnlichen Beruf hat, treffen wir uns erst am Abend für gemeinsame Aktivitäten. Unsere Tochter konnten wir offensichtlich ausreichend betreuen, denn wir pflegen heute eine sehr gute Beziehung miteinander.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wichtig finde ich unkonventionelles Denken. Man soll sich nicht in eingefahrenen Gleisen bewegen und sich verbeißen, sondern Gelassenheit entwickeln.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Vorstandsstrukturen unseres Instituts sind namentlich gebunden, daher kann ich dieses in der Pension noch weiterführen. Wenn der Mitarbeiterstock bleibt, ist es kein Problem, das Institut und mich als Person präsent zu erhalten.

Publikationen

Pathologie der geschlechtlichen Identität, Wien/New York: Springer 1981; Kokain. Mythos und Realität. Eine kritisch dokumentierte Anthologie, Wien: Brandstädter 1989; Bedeutung und Konsum von psychoaktiven Substanzen bei österreichischen Jugendlichen, Forschungsbericht des LBISucht, Wien 2000; Drogensucht in medialen Repräsentationen - Ein Streifzug, Medienimpulse 2000; Mitherausgeber der Zeitschrift Suchttherapie.

Ehrungen

1975: Förderpreis der Stadt Wien für Wissenschaft; Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Mitgliedschaften

Österreichische Gesellschaft der Nervenärzte, Gesellschaft für Pathologie des Ausdrucks, Gesellschaft der Ärzte in Wien, Wiener Psychoanalytische Gesellschaft, European Association für Addiction Research, ESSD.

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