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* Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol

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Bundesobmann des ÖVP-Seniorenbundes
Österreichische Volkspartei (ÖVP)
1010 Wien, Dr. Karl Renner Ring 3
Politiker
Politische Parteien
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Andreas
Khol
14.07.1941
Bergen auf Rügen, Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland)
Vater Dipl.-Ing., Mutter Germanistin Dr. phil.
Andrea (1966), Veronika ( 1967), Hemma (1969), Florian (1971), Lorenz (1975) und Julian (1979)
Verheiratet mit Dipl.-Dolm. Adelheid, geb. Nau
Wandern, Schwammerlsuchen, Gartenarbeit, Biotop, Lesen

Service

Andreas Khol
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Khol

Zur Karriere

Zur Karriere von Andreas Khol

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte das Jus-Studium in Innsbruck, Wien und Paris, promovierte 1963 und war anschließend Assistent an den Universitäten Innsbruck und Wien. 1966 war ich als Sekretär am Österreichischen Verfassungsgerichtshof tätig, habilitierte mich 1969 auf dem Fachgebiet Verfassungsrecht und Internationale Organisation) und war 1969 internationaler Beamter für Menschenrechte im Europarat. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte der Wechsel in die österreichische Politik. Ein wesentlicher politischer Schritt war die Berufung zum Präsidenten der Personalvertretung des Europarates 1972. Weitere Stationen meiner Karriere waren 1974 Direktor der Politischen Akademie der ÖVP, 1978 Exekutivsekretär der EDU, 1980 außerordentlicher Universitätsprofessor und 1981 Mitglied des Rates für Auswärtige Angelegenheiten. 1983 wurde ich erstmals in den Nationalrat gewählt, als Vertreter des Wahlkreises Tirol (Wiederwahl 1986, 1990, 1994, 1995 und 1999). 1986 wurde ich zum Verfassungssprecher der ÖVP bestellt, 1990 zum außenpolitischen Sprecher der ÖVP, 1992 zum Vizepräsidenten der Politischen Akademie, 1992 zum Leiter des Internationalen Büros der ÖVP. Seit 1994 bin ich mit der Wahl zum Klubobmann des ÖVP-Parlamentsklubs Berufspolitiker. Von Oktober 1999 bis Februar 2003 war ich gewählter geschäftsführender Klubobmann des ÖVP Parlamentsklubs und Dritter Präsident des Nationalrates. Vom 20. Dezember 2002 bis zum 30. Oktober 2006 war ich Erster Nationalratspräsident. Daneben übe ich noch bis heute Funktionen als Vorstands- und Präsidiumsmitglied der ÖVP und als Bundesobmann des ÖVP-Seniorenbundes aus.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Andreas Khol

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, selbst gesteckte Ziele zu erreichen.

Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Als ÖVP-Klubobmann und Erster Präsident des Nationalrates gehört man im politischen Establishment Österreichs zu den obersten Zwanzig. Das zu erreichen ist sicher Erfolg.

In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als Klubobmann kandidierte ich, weil ich glaubte, der beste Mann für diesen Job zu sein. Ich wusste, dass ich ein gutes Programm hatte, war davon überzeugt, die Wahl zu gewinnen und gute Arbeit zu leisten. Letztlich habe ich das auch erreicht.

Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Politik hat mich immer interessiert. Seit der Schulzeit strebte ich den Beruf eines Spitzenpolitikers an und auch meine Mitschüler waren der Meinung, dass ich einmal Politiker werden würde.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Eine generalistische Ausbildung (ich war Universitätsdozent, habe Sprachkenntnisse, konnte Erfahrung im Ausland sammeln und übte nebenbei immer ehrenamtliche Tätigkeiten aus, weil ich das für wesentlich hielt - daher kommt auch mein Organisationstalent), Leistungsbereitschaft und Lebenserfahrung. Mit diesem Rezept kann in einer Demokratie wie Österreich jeder sein Lebensziel erreichen. Zusätzlich benötigt man eine Portion Glück - das heißt, man muss Gelegenheiten, Chancen und gewisse Konstellationen nützen.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In meiner Position bekomme ich fast zu viel davon. Die wichtigste Anerkennung ist die der Abgeordneten, die meist nonverbal vermittelt wird. Sichtbare Zeichen sind Orden, auch hier bin ich befriedigt.

Wie kamen Sie in diese Position?
Ich war bekannt, schätzte die Situation richtig ein und hatte das richtige Wahlprogramm. Gewählt wurde ich, weil die Leute wussten, dass sie mit mir keinen gemütlichen Kumpel, sondern einen harten Peitschenknaller bekommen würden, und das wollten sie offenbar auch.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das Privatleben ist für jeden Spitzenpolitiker entscheidend. Diesen Beruf kann man nur mit einer mitbeteiligten Familie und mit intaktem Privatleben ausüben.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Gegen sein Umfeld kann man nicht gewählt werden.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Für jeden Posten gibt es ein spezielles Anforderungsprofil. Generell nehme ich nur erfahrene Leute und Spitzenkräfte, die auch Spitzengehälter bekommen. Charakterlich muss der Bewerber ins Team passen, und da wir bei Akademikern einen starken Männerüberschuss haben, nehme ich derzeit - wegen der Gleichberechtigung - nur Frauen auf.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch das Vorleben meiner Leistung. Wir haben keine Rangordnung, sondern entscheiden im Team, in dem absolute Verlässlichkeit herrscht und Leistung verlangt wird. Bei uns gibt es keine Intrigenwirtschaft, wir verstehen uns als Leistungsteam.

Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
Als Politiker muss man mit Wahlniederlagen leben lernen. Man darf nicht wehleidig sein, sondern muss Konsequenzen ziehen. Bei meinen persönlichen Zielen bin ich sehr genügsam. In meiner Position strebt man auch nichts mehr an.

Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus meiner Erziehung, meinem Wertesystem und Grundsatzüberlegungen ebenso wie aus dem Willen zum Erfolg. Kraft schöpfe ich auch aus der Gemeinschaft, die mich trägt, der Familie und der Partei - auf der Energie der Mitarbeiter schwebt man.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Immer weiterlernen, nicht nur mit dem Hirn, auch mit dem Herzen, denn man sieht nur mit dem Herzen gut (Saint Exupery, Der kleine Prinz).

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich habe keine Ziele mehr. Haus bauen, Sohn zeugen, Baum pflanzen und Buch schreiben - das habe ich alles schon gemacht.

Publikationen

Zahlreiche Publikationen auf den Gebieten der Außen-, Europa-, Verfassungs- und Rechtspolitik, Sicherheitsfragen, allgemeine politische Verfassungs- und Regierungspolitik, unter anderem: Mein politisches Credo - Aufbruch zur Bürgersolidarität, Durchbruch zur Bürgergesellschaft - Ein Manifest, seit 1975 Gründer und Mitherausgeber des Österreichischen Jahrbuches für Politik.

Ehrungen

* 1992: Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
* 1998: Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich
* 2005: Ehrenzeichen des Landes Tirol
* 2005: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
* 2007: Ehrenring der Stadt Innsbruck
* Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
* Großkreuz des Ungarischen Verdienstordens
* Komtur mit Stern des Verdienstordens der Republik Polen
* Kommandeur der Ehrenlegion (Frankreich)

Mitgliedschaften

- ÖVP
- CV (Cartellverband)

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