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* Dr. med. univ. Herbert Braunsteiner

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Inhaber
Ordination Dr. med. univ. Herbert Braunsteiner
A-1010 Wien, Ebendorfer Straße 3
Facharzt für Innere Medizin
Fachärzte für Innere Medizin
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Profil

Zur Person

Dr. med. univ.
Herbert
Braunsteiner
10.03.1923
Wien
Elisabeth, geb. Schwaninger
Lesen, Musik

Service

Herbert Braunsteiner
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Braunsteiner

Zur Karriere

Zur Karriere von Herbert Braunsteiner

Wie war Ihr Werdegang?
Mit 25 Jahren promovierte ich und bekam die Gelegenheit ein Stipendium in Paris zu bekommen, wo ich am Krebsforschungsinstitut tätig war. Ich erschien dort zum richtigen Zeitpunkt, als das Elektromikroskop aufgestellt wurde, was eine neue Welt in der Untersuchung von Zellen eröffnete. Als erster Mediziner begann ich mit diesem Mikroskop die Blutzellen zu untersuchen und befaßte mich insbesonders mit den weißen Blutzellen, die man mit dem neuen Gerät 20-mal besser sehen konnte. Ich begann die Funktion der Lymphozyten zu erforschen, die vorher nicht bekannt waren. Diese unscheinbaren Zellen der weißen Blutzellen können in Plasmazellen umgewandelt werden, die dann die Antikörper bilden. Ich arbeitete zwei Jahre in Paris und schrieb dann über diese Arbeit ein Buch. Als ich nach Österreich zurückkam, ist es mir gelungen meinen Lehrer, Prof. Fellinger für das Elektromikroskop zu begeistern, und er setzte durch, daß das Gerät in Wien gekauft wurde. 1953 ging ich zum Krebsforschungsinstitut nach New York, wo ich sehr viel lernte, danach kam ich wieder nach Wien zurück und habilitierte 1958. 1964 wurde ich zum ordentlichen Universitätsprofessor ernannt, und 1967 auf Empfehlung von Prof. Heilmeyer (der Papst in der Blutforschung) bekam ich einen Lehrstuhl an der Universität in Innsbruck. Ich blieb 30 Jahre in Innsbruck, war 1989-91 Rektor der Universität und habe die Medizinische Klinik zu einer weltberühmten Institution gemacht. Ich brachte damals einen neuen Geist in die relativ verschlafene Welt, habe von vielen Stellen Mittel erhalten, die dann zur positiven Entwicklung der Klinik beitrugen. Für meine Tätigkeit wurde ich als erster Wiener mit einer Tiroler Auszeichnung gewürdigt. Nach meiner Pensionierung und Rückkehr nach Wien war ich Präsident des Obersten Sanitätsrates der Republik Österreich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Herbert Braunsteiner
Was machte Ihren Erfolg aus? Mein Ehrgeiz und meine Faszination der akademischen Laufbahn. Ich habe immer sehr gerne Lesungen gehalten und Mediziner ausgebildet. In meiner Zeit in Innsbruck habe ich 50 Doktoren zur Habilitation gebracht, viele sind Primarärzte geworden, davon 5 Professoren in Wien und in Deutschland. Für mich persönlich war es immer sehr wichtig, Österreich im Ausland zu vertreten. Ich spreche französisch und englisch, und das hat bei meiner Auslandstätigkeit eine große Rolle gespielt. Meine Zeit in Innsbruck bezeichne ich als großen Erfolg, nicht nur für mich, sondern auch für die Universität.Was bedeutet für Sie Erfolg? Ein erfülltes Leben, in welchem ich meine akademische Laufbahn genossen habe. Mein Erfolg ist internationale Anerkennung und Erfolg meiner Schüler.Haben sich Ihre Ziele im Laufe der Zeit geändert? Mein Ziel war Professor zu werden, international anerkannt zu werden und, was das Wichtigste ist, die Medizin vorwärts zu treiben. Die ersten zwei Punkte habe ich erreicht, was den dritten Punkt betrifft, so habe ich auch dabei mitgewirkt. Auf das bin ich stolz.Welche Rolle spielt Ihre Familie? Die Familie ist sehr wichtig für mich. Aus meiner ersten Ehe habe ich drei Töchter. Eine ist in meine Fußstapfen getreten, sie arbeitet jetzt an der Universitätsklinik in Innsbruck. Mit meiner zweiten Frau habe ich einen 11-jährigen Sohn. Während meiner aktiven Tätigkeit hatte ich nicht so viel Zeit für meine Kinder, nur der jüngsten Tochter konnte ich mich mehr widmen. Jetzt versuche ich meinem Sohn viel Zeit zu schenken und ihm die wichtigsten Lebenswerte zu vermitteln.
Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus dem Lesen, ich interessiere mich sehr für Literatur und kenne mich auch in der modernen Literatur gut aus. Aus der Musik, wir haben jedes Jahr ein Abonnement für Musikverein und Konzerthaus. Ich höre im Rundfunk immer klassische Sender. Musik ist für mich eine Energiequelle.
Ihr Erfolgsrezept?
Viel Arbeit, Geduld, möglichst viel an internationaler Erfahrung um den Horizont zu erweitern und einen breiten Blick zu gewinnen.

Ehrungen

- Großes Silbernes Ehrenzeichen mit Stern der Republik Österreich
- Großoffizier des päpstlichen Silvesterordens
- Großoffizier des Luxemburger VO

Mitgliedschaften

- Österreichische Akademie der Wissenschaften
- Deutsche Akademie der Wissenschaften
- Akademien von Heidelberg, Belgien und New York

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Dienstag 13 November 2018

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