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* KommR. Friedrich Bläuel

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Geschäftsführender Gesellschafter
Berghotel Tulbingerkogel - F. Bläuel GesmbH
3001 Mauerbach, Tulbinger Kogel 1
Hotelier
Unterbringung, Hotels, Pensionen
35
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Profil

Zur Person

KommR.
Friedrich
Bläuel
14.08.1928
Wien
Mathilde und Friedrich
Fritz (1952), Frank (1954), Manfred (1956), Helga (1959) und Birgit (1969)
Verheiratet mit Elisabeth
Lesen (Historisches), klassische Musik, Gartenarbeit (Eigenproduktion für die Dekoration des Hotels), Sammeln von Kochbüchern, Digitalfotografie

Service

Friedrich Bläuel
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Bläuel

Zur Karriere

Zur Karriere von Friedrich Bläuel

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura 1946 inskribierte ich an der TU Wien Architektur. Nach drei Jahren wechselte ich zum Studium Deutsch/Geschichte an die Universität Wien, das ich 1950 abschloß. Parallel dazu gründete ich gemeinsam mit meiner Familie eine Weidegenossenschaft. Bereits ab 1949 wurde die Landwirtschaft übermächtig und ich widmete mich ganz dem Landwirtschaftsbetrieb. 1951 hatten wir die Möglichkeit, das Hotel Tulbingerkogel auf Leibrente zu erwerben. Gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder, der die Landwirtschaft übernahm, und meiner Gattin zahlte ich 29 Jahre Leibrente an die Baronin Bach. Das Haus war von den Russen und der Bevölkerung aus der Umgebung geplündert worden und wir begannen 1962 damit, das Restaurant zu renovieren, wiederzubeleben und für Ausflügler attraktiv zu machen. 1975/76 erfolgte ein Zubau, 2002 kamen ein Tagungszentrum, ein Schwimmbad und neue Hotelzimmer dazu. Wir bieten unseren Gästen zur Zeit 46 Zimmer in Vier-Sterne-Qualität. Durch meine Tätigkeit in der Kammer habe ich bis jetzt hunderte Lehrlings- und Konzessionsprüfungen abgehalten. Bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1988 war ich zehn Jahre lang als Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien tätig. Mein Aufgabenbereich im Hotel liegt in der Verwaltung des gesamten Unternehmens. Meine Frau ist für die Küche und den gesamten Einkauf verantwortlich, mein Sohn Frank ist ebenfalls in der Gastronomie tätig und konnte sich im Weinbereich einen guten Namen machen. Er leitet das Tagesgeschäft und hatte auch die Bauüberwachung inne und meine Schwiegertochter leitet die Rezeption. Zu unseren Gästen zählen Politiker aus dem In- und Ausland, heute sprechen wir eine gehobene Gästeschicht an, die großen Wert auf kulinarische Köstlichkeiten in guter Atmosphäre legt. Weiters können Veranstaltungen für bis zu 200 Personen abgehalten werden, wir bieten zehn Seminarräume, in denen permanent vier Firmen Tagungen und Seminare abhalten.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Friedrich Bläuel

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, Befriedigung in meiner Arbeit zu finden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, denn ich konnte dieses Haus zum Zentrum der Familie machen, sämtliche neun Enkelkinder gehen hier aus und ein. Ich fühle mich aber auch erfolgreich, weil wir geschäftlich Anerkennung fanden. Das Haus liegt ja in extremer Abgeschiedenheit, aber durch Wendigkeit und immer wieder neuen Ideen haben wir den Tulbingerkogel zum Erfolg geführt. Hier wurden drei Regierungsklausuren durchgeführt, und welcher Hotelier kann das schon von sich behaupten? Ohne meine Familie, nicht nur meine Frau, sondern auch meine Kinder trugen ein großes Stück zum Gelingen des Unternehmens Tulbingerkogels bei, hätte ich das Hotel nie so erfolgreich aufbauen können.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Abgesehen von meiner Frau, die mir seit Jahrzehnten zur Seite steht, prägte mich mein Kollege, Herr Winkler, mit dem mich eine sehr gute Form der Zusammenarbeit verbindet.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ein ungelöstes Problem ist die Ausbildung des Nachwuchses: wir bilden zu viele Fachkräfte im gehobenen Sektor aus. In keinem anderen Land in Europa existieren 28 Hotelfachschulen. Wir schicken unsere guten und begabten Leute ins Ausland, anstatt die Lehrlinge mehr zu fördern: Menschen, die ihr Handwerk beherrschen, aufzuwerten, und den Wert der Arbeit zu steigern, wäre unsere Pflicht. Besonders bedrückend ist die Abschreibungsmodalität von 33 Jahren, sie ist ein Hemmschuh in dieser Branche. Jeder weiß, daß ein Hotel nach 20 Jahren total abgewohnt ist.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Kürzlich ist eine Mitarbeiterin in Pension gegangen, die seit ihrem 19. Lebensjahr bei uns tätig war. Der Kern ist viele Jahre bei uns. Sie sind mir alle sehr wichtig, und jeder hat seinen Bereich, für den er verantwortlich ist.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere nur teilweise mit Geld, ansonsten durch ein sehr familiäres Arbeitsklima.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir zeichnen uns durch unsere Nähe zur Großstadt aus, und das Hotel liegt doch mitten in der Natur. Wir sind mit vier Sternen ausgezeichnet und für Seminarteilnehmer ergibt sich durch die Abgeschiedenheit der große Vorteil, nicht abgelenkt zu werden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Wir haben kein Privatleben, weil wir im Hotel wohnen. Beruf und Privatleben fließen daher ineinander.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich verwende rund eine Stunde pro Tag für die Lektüre von Fachliteratur und lege großen Wert auf gute Allgemeinbildung.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Einem jungen Menschen rate ich, frühzeitig zu arbeiten zu beginnen. Es ist nicht wichtig, etwas Spezielles zu beginnen, vielmehr sollte man in das Berufsleben eintreten und dann wendig sein, schauen, was sich ergibt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte, daß dieses Haus beweist, daß die Neuinvestitionen gerechtfertigt waren.

Ehrungen

* 1978 Verleihung des Titels Kommerzialrat
* 1988 Komturkreuz des Landes Niederösterreich in Silber
* 1990 Goldenes Ehrenzeichen des Landes Österreich

Mitgliedschaften

Kammer der Gewerblichen Wirtschaft (22 Jahre Funktionär in der Sektion Tourismus, davon zwei Perioden Vizepräsident), Ehrenpräsident des Bundes Österreichischer Gastlichkeit (früher Präsident und Geschäftsführer)

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