Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Johann Freiler

Johann Freiler
Amtsleiter
Stadtgemeinde Baden/Standesamtsverband
2500 Baden, Kaiser Franz-Ring 9
Standesbeamter
23/01/1967
Neunkirchen
Lebensgemeinschaft mit Romana und ihren Kindern Carmen (1994) und Elena (1996)
Gesundheit
Franz und Maria
Freiberuflicher diplomierter Suchtberater.

Zur Karriere von Johann Freiler


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Die erste wesentliche Station war mein Wille, die Matura abzulegen, obwohl in meinem Heimatort das höchste der Gefühle ein Pflichtschulabschluß war - eine andere Schulbildung war bereits mit einer Anfahrt von 30 bis 40 Kilometern verbunden. 1977 trat ich also in das Erzbischöfliche Gymnasium und Internat in Sachsenbrunn ein, wo ich 1985 maturierte. Nach meinem Militärdienst begann ich 1986 meine Berufsausbildung bei der Wiener Polizei, blieb auch einige Jahre in Wien und wechselte 1990 zur Stadtpolizei in Baden. Ich übernahm die Position des Jugendkontaktbeamten, und über diese Schiene befaßte ich mich immer intensiver mit der Drogenszene. In den Jahren 1998 bis 2000 absolvierte ich die Ausbildung zum diplomierten Suchtberater. Ich bin seit 1999 in der Suchtberatung aktiv als freier Mitarbeiter des Anton-Proksch-Instituts tätig, seit 2000 in der Projektplanung und Organisation der Suchtvorbeugung, und seit 2001 in der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Niederösterreich in der Planung und Durchführung von Suchtpräventionsprojekten. Doch Suchtberater und Polizist in einer Person zu vereinen schafft Konfliktsituationen, da ich als Berater Dinge erfuhr, die ich als Polizist eigentlich ahnden müßte. Ich legte daher bereits 1996 die Gemeindedienstprüfung für den Rechnungs- und gehobenen Verwaltungsdienst ab, 2001 die Fachprüfung für Staatsbürgerschaftsevidenzführer und die Fachprüfung für Standesbeamte. Ausgestattet mit diesen Grundlagen übernahm ich im Juli 2001 die Leitung des Standesamtes Baden. Seither wurden viele interne Verbesserungen durchgeführt, so erfolgte z.B. im Herbst 2003 die Renovierung des Trausaals. Danach absolvierte ich an der Donau-Universität Krems den viersemestrigen Lehrgang für Soziale Arbeit und Sozialmanagement, den ich mit dem akademischen Grad Master of Science (MSc) abschloß.

Zum Erfolg von Johann Freiler


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist dann gegeben, wenn ich ein Problem so lösen kann, daß die Lösung alle Beteiligten zufriedenstellt. Ein harmonisches und gesundes Privatleben ist ein wesentlicher Teil des Erfolges. Meine Familie ist mir sehr wichtig, denn nur mit einem ausgeglichenen Privatleben kann man im Beruf erfolgreich sein.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich halte mich im großen und ganzen für erfolgreich, auch wenn es manchmal Rückschläge gibt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend war mein persönliches Interesse an den Dingen, zu einem guten Teil meine Ausdauer im Bestreben, meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, und eine permanente Weiterbildung auf all jenen Gebieten, die zu meinen Interessen gehören.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich merkte, daß ich in der Suchtberatung, bei Projekten an Schulen und in Elternvereinen, viel Positives bewirken kann.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
In meiner Arbeit als Berater ist mir Frau Dr. Brosch ein Vorbild. Ich durfte bei ihr meine Ausbildung zum Suchtberater absolvieren, sie ermöglichte mir mein Praktikum und ist immer noch ein Ansprechpartner bei fachlichen Fragen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung ist für mich jedes Feedback - Lob, Kritik oder auch konstruktive Kritik -, und all dies erhalte ich immer wieder in ausreichendem Maß.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen eine sehr große Rolle, denn jede tiefgreifende Aktivität wird gemeinsam mit allen Mitarbeitern beraten und beschlossen. Allerdings wird die Linie von mir vorgegeben. Auch in unserem Team der Suchtberatung ist es wichtig, gemeinsame Interessen zu vertreten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Für mich ist ganz besonders wichtig, wie jemand mit Menschen umgeht, da gerade in unserem Amt sensible Berührungspunkte gegeben sind. Auch zeitliche Flexibilität ist ein Kriterium, wir haben beispielsweise seit jeher auch samstags Trauungen, und es gibt Sonderwünsche, die berücksichtigt werden müssen. Ein weiteres, sehr wichtiges Kriterium ist die Verschwiegenheit, weil es immer wieder vorkommt, daß manche Angehörige von einer Trauung oder Geburt nichts erfahren sollen. Am wichtigsten ist jedoch die Freude im Umgang mit Menschen, die ich selbst oft erlebe.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich nehme die Wünsche meiner Mitarbeiter aktiv auf und versuche diese, wenn möglich, auch umzusetzen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Meine Mitarbeiter halten mich für strebsam, respektieren mich als Vorgesetzten und stehen auch so loyal zu mir, daß sie Kritik an mir üben, die ja von mir auch gewünscht wird.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Das Standesamt befaßt sich mit Hochzeiten, Geburten und Todesfällen. Die Stärke dieses Amtes ist, die notwendigen Schritte - administrativ, juridisch und notariell - möglichst rasch, mit freundlicher und individueller Beratung und tunlichst unbürokratisch zu unternehmen. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich würde das Verhältnis zu den weiteren Standesämtern in unserer Region als sehr gut beschreiben. Wir arbeiten alle mit einem gemeinsamen Ziel.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese beiden Bereiche lassen sich durchaus vereinbaren. Wichtig erscheinen mir eine genaue Planung und Absprachen. So schaffen wir uns gemeinsame Freiräume.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Je kurzlebiger die Zeit wird, desto wichtiger, zeitintensiver und umfangreicher wird Fortbildung.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Gesundheit nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Mein persönliches Ziel ist, meinem Körper Gutes zu tun und meine Freizeit bestens zu koordinieren.
Ihr Lebensmotto?
Carpe diem!
Johann Freiler

Club-Carriere

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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