Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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DI Franz Gatterer MBA

DI Franz Gatterer MBA
eh. Leiter, Prokurist
CAMPUS ACADEMY GMBH
A-1100 Wien, Favoritenstraße 232
Unternehmensberater, Vortragender, Manager
DI Franz Gatterer MBA
01/01/1960
Steinfeld, Kärnten
Bildung
DI
Österreich
Schreiben, Holzskulpturen, Theater, Ausstellungen

Zur Karriere von Franz Gatterer

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Oberkärnten, erlebte ich mit 14 Jahren einen prägenden Wechsel, als ich nach Wien zog, um bei meiner Tante zu wohnen und eine HTL zu besuchen, die ich im Jahr 1979 abschloss. Diese Zeit war ambivalent: Einerseits war ich von der Schule sehr fasziniert, andererseits fehlt mir mein dörfliches Umfeld und meine Familie sehr.
Nach dem Bundesheer in Kärnten führte mich mein erster beruflicher Schritt nach Deutschland zu Siemens, wo ich als Elektroniker und Informatiker an der Implementierung neuer Anlagen für die Automobilindustrie mitwirkte. Ich erkannte jedoch bald, dass dies nicht meine endgültige Erfüllung sein konnte, da die ständige Reisetätigkeit nicht mit meinen damaligen privaten Plänen vereinbar war. Folglich traf ich den eher spontanen Entschluss, zu kündigen und ein Technikstudium in Wien aufzunehmen, welches ich über acht Jahre hinweg vollständig selbst finanzierte, indem ich jeden Sommer für drei Monate bei Siemens und anderen namhaften Projekten in anspruchsvollen Projekten – von Kernkraftwerken über Hafenanlagen, Raffinerieanlagen bis zur Telekommunikation – arbeitete. Mein Studium schloss ich 1988 als Diplom-Ingenieur ab.
Von 1988 bis 1992 war ich erneut bei Siemens tätig, zunächst in Deutschland und später auch in Österreich. In dieser Zeit war ich unter anderem für die Entwicklung und Evaluierung der Mikroprozessor-Software eines Ultraschall-Gasflussmessgerätes für British Gas in Nürnberg verantwortlich und arbeitete im Projektmanagement sowie in der Softwareentwicklung für Call-Routing-Systeme im PBX-Bereich. Diese Jahre haben meine berufliche Sozialisation stark beeinflusst; ich schätze bis heute die hohe Faktenorientierung und Klarheit in Management-Entscheidungen, die in der deutschen Unternehmenskultur verankert sind.
1993 wechselte ich zu Philips Speech Processing, wo ich bis 2001 tätig war. Dort tauchte ich tief in die Welt der Spracherkennung ein – wir waren Technologieführer und quasi die Pioniere dessen, was man heute als Siri/KI kennt. Zuerst baute ich eine Entwicklungsabteilung für Anwendungen der automatischen Spracherkennung auf, entwickelte danach internationale Partnerprogramme mit amerikanischen und europäischen Partnern und leitete Großprojekte im internationalen Umfeld, unter anderem für Sprachportale im Telephoniemarkt in Italien und Indien. Diese Phase war stark von internationaler Tätigkeit geprägt und lehrte mich eine entscheidende Lektion: das Scheitern einer brillanten Technologie, weil sie zu früh am Markt war. Diese Erfahrung, die Schnittstelle zwischen innovativer Technologie und Marktreife zu managen, wurde zu meinem beruflichen Leitthema.
Nach dieser Zeit kam es zu einem ersten Bruch in meiner Karriere. Nachdem das Spracherkennungsprojekt bei Philips eingestellt wurde, war ich unter den ersten, die gekündigt wurden. Kurz darauf wechselte ich 2001 als Senior Vice President zu Ahead Communications, einer österreichisch- -amerikanischen Firma im Bereich Breitband-Switches und Netzwerkmanagement-Software für den internationalen Telephoniemarkt. Dort verantwortete ich bis 2002 internationale Abteilungen wie Produktmanagement, Entwicklung, Projekte und Qualitätsmanagement mit rund 130 Mitarbeitern in den USA, Großbritannien und Wien. Zudem war ich für die Zusammenführung und Neustrukturierung von Ahead Communications mit einer in den USA akquirierten Firma für Breitbandprodukte verantwortlich.
Diese Phase fiel in eine extrem schwierige Zeit. Wir befanden uns bei einem Teambuilding-Event, als die Flugzeuge in das World Trade Center flogen. Kurz darauf platzte die Internetblase, und unsere Firma meldete für den amerikanischen Teil Konkurs an, 1 Jahr später mussten wir für das Gesamtunternehmen Konkurs anmelden – eine Sanierung war nicht möglich. Mit 43 Jahren galt ich plötzlich als schwer vermittelbar, und als mir ein potenzieller Arbeitgeber absagte aus Sorge, ich würde die Firma bei besserer Wirtschaftslage wieder verlassen, beschloss ich, mich selbstständig zu machen.
2002 gründete ich mit meinen Kollegen DI Franz Gruber MBA und Christian Endl MBA, die ich während meines MBA-Studiums kennengelernt hatte, unsere Platform Consulting-Team. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, der mich lehrte, meinen Wert am Markt neu zu definieren und Sichtweisen von international tätigen Großkonzernen auf EPU/Start-up umzulegen und neue zu definieren.
Mein erste Aufgabe war die Leitung eines Großunternehmens für T-Systems in Bratislava. Danach konnte ich ein der „Wissensbilanzierung“ im Forschungsbereich an Land ziehen. Meine Aufgabe war es, in den rund 80 Instituten der Akademie der Wissenschaften ein Modell zur Erfassung und Bewertung von Wissen, eine sogenannte Wissensbilanz, einzuführen. Dieses Projekt stieß auf erheblichen Widerstand, da Forscher*innen naturgemäß der Messbarkeit ihrer Arbeit skeptisch gegenüberstehen. Es gelang mir jedoch, eine Brücke zwischen der Welt der reinen Forschung und den Anforderungen an eine monetäre Rechenschaft zu schlagen. Darauf bin ich stolz, denn ich konnte in diesem traditionsreichen Flaggschiff der österreichischen Forschung eine neue Perspektive etablieren. Diese Erfahrung festigte meine Leidenschaft für das Thema des intellektuellen Kapitals in unserer wissensbasierten Gesellschaft und die Vision, Wissen als managebare und investitionswürdige Ressource zu begreifen.
Parallel zu meiner Selbständigkeit begann ich erfolgreich als Lehrender für Themen der strategischen Unternehmensführung in Studienprogrammen Inhalte zu entwickeln und Lehre durchzuführen.
An der FH Campus Wien fand ich schließlich 2015 meinen beruflichen Heimathafen. Ich erhielt die Chance, als Prokurist eine GmbH für akademische, berufliche Weiterbildung von Grund auf aufzubauen. Mein Ziel war es, auf Basis der enormen Kompetenz der Hochschule mit ihren 70 Studienprogrammen und tausenden Lehrenden, marktfähige Produkte für das lebenslange Lernen zu entwickeln und zu verkaufen. Die Herausforderung bestand darin, Businessmodelle zu finden, die Unternehmen wie Siemens oder die ÖBB überzeugten, in das intellektuelle Kapital ihrer Mitarbeiter zu investieren und den Return on Investment zu erkennen. Wir positionierten uns als Premiumanbieter mit forschungsgetriebener Lehre, was im preisbewussten österreichischen Markt ein stetiger Kampf war. Trotzdem konnten wir erfolgreich Produkte entwickeln, die Themen wie Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit im Sinne von ESG aufgreifen und erfolgreich umsetzen.
Die Entwicklung von Partnerschaften (Geschäftsmodelle) und der Verkauf fanden fast ausschließlich auf Top-Management-Ebene statt, oft gemeinsam mit dem damaligen Geschäftsführer Prof. Ing. Wilhelm Behensky. Personalabteilungen allein hatten selten die notwendige monetäre Perspektive. Um Vorstände und Finanzverantwortliche zu überzeugen, muss man faktenbasiert argumentieren. Es ging nicht um emotionale Verkaufsgespräche, sondern darum, mit klaren Zahlen den Return on Investment in Wissen und Kompetenz darzulegen. Wir mussten beweisen, dass eine Investition in die Mitarbeiter eine nachhaltige Wertsteigerung für das gesamte Unternehmen bedeutet. Es gelang mit die Campus Wien Academy zu einem anerkannten Qualitätsanbieter am österreichischen Markt aufzubauen.
Es war jedoch eine große Enttäuschung, dass die letzte Wirtschaftskrise den Bildungsmarkt mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 50 Prozent traf und viele Unternehmen trotz gegenteiliger Beteuerungen ihre Investitionen in Bildung für die Zukunft als Erstes kürzten.

Zum Erfolg von Franz Gatterer


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, eine innovative Idee, von der ich zutiefst überzeugt bin, gemeinsam mit Menschen und Organisationen ganzheitlich umzusetzen. Es ist die gelungene Synthese aus visionärer Sinnstiftung, der Fähigkeit, Menschen für einen Weg zu begeistern, und dem gleichzeitigen Erfüllen klarer finanzieller Vorgaben. Das eine funktioniert nicht ohne das andere.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich denke, es war die Fähigkeit, offen auf Menschen zuzugehen, sie ins Boot zu holen und permanent die Perspektive relevant anzupassen – von der strategischen Flughöhe bis ins operative Detail. Dabei stand für mich stets der Mensch im Mittelpunkt. Es ist mir gelungen eigenverantwortlichen Teams aufzubauen, wo es gelingt, über Systemgrenzen hinweg – sei es in Firmenkooperationen oder Partnerschaften – eine überzeugende Idee gemeinsam zu realisieren.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Die größte Herausforderung im Alltag ist die Fähigkeit, beinahe im Minutentakt die Flughöhe der Führung, des Managements zu relevant im Sinne der unternehmerischen Ziele anzupassen bzw. zu entwickeln. Man muss in der Lage sein, ein dringendes persönliches Problem sofort zu lösen, während man eine strategische Entscheidung bewusst zurückstellt. Man kommt ohne Mikromanagement nicht aus, darf sich aber nicht darin verlieren. Diese Balance zu wahren, sich Zeit für ruhiges Nachdenken zu schaffen und trotzdem präsent zu sein, ist entscheidend.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Trotz der Gefahr, überheblich zu klingen, empfand ich mich schon relativ früh als erfolgreich. Als junger Techniker im Ausland erfuhr ich hohe Anerkennung bei meinen Projekten in Deutschland für Siemens und BMW. Besonders stolz macht mich jedoch der Erfolg bei der Akademie der Wissenschaften, weil es mir als branchenfremdem Ex-Industriemanager gelang, in dieser hochintellektuellen und traditionellen Umgebung drei Jahre lang nicht nur zu überleben, sondern nachhaltig etwas zu bewirken. Wichtig war mir dabei immer, diesem Erfolg mit Demut zu begegnen – nicht als Selbstzweck, sondern aus Respekt vor der Leistung anderer.

In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
In meiner Zeit als Prokurist waren die Momente des größten Erfolgs jene, in denen nach langen, intensiven Verhandlungen ein Vertrag unterzeichnet wurde. Dieser Augenblick, in dem ein Partner verbindlich zusagt, Geld zu investieren, weil er an die gemeinsame Vision glaubt, ist eine ungemein befriedigende Bestätigung der eigenen Arbeit.

Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Beides kann eine valide Unternehmensstrategie sein. Man kann als Pionier den Markt anführen oder als intelligenter Follower agieren. Entscheidend ist, dass man sich für eine Strategie entscheidet und diese konsequent verfolgt. Was nicht funktioniert, ist das Mischen von Strategien oder ein Zickzackkurs. Wer heute Pionier sein will und morgen zurückrudert, verliert seine Glaubwürdigkeit am Markt. Zudem ist die Pionierstrategie extrem kapitalintensiv und erfordert ein finanzstarkes Fundament. Ein bekannter Fehler, den es zu vermeiden gilt, ist das "Stuck in the middle", wenn unklar ist, wofür ein Unternehmen eigentlich steht.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich hatte das Glück, vielen prägenden Menschen zu begegnen, doch in den letzten Jahren war es eindeutig Ing. Wilhelm Behensky, der die Hochschule Campus Wien aufbaute. Wir lernten uns kennen, als ich 24 und er 27 war, verloren uns dann für 30 Jahre aus den Augen und trafen uns wieder, als ich als Prokurist die Campus Wien Academy aufbauen durfte, wäre keine Zeit vergangen. Er hat mich tief beeindruckt, weil er es wie kein Zweiter verstand, Menschen Vertrauen und enormen Freiraum zu geben, damit sie sich im Sinne einer gemeinsamen Strategie entfalten konnten. Er hat mir selbst nach Fehlern den Rücken gestärkt und war gleichzeitig in der Lage, seine eigenen Fehleinschätzungen zu reflektieren.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Offizielle Auszeichnungen waren es weniger, aber eine besondere fachliche Anerkennung war die Nominierung für den Staatspreis „Ars Docendi“ für exzellente Lehre des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung im Jahr 2014. Nominiert wurde ich für die Entwicklung und Implementierung eines innovativen, fächerübergreifenden und kompetenzorientierten Prüfungskonzeptes für das Bachelorstudium Molekulare Biotechnologie.
Die persönliche Anerkennung war für mich jedoch stets mindestens ebenso bedeutsam. Bei meiner Abschiedsfeier hielten alle fünf Geschäftsführerinnen der Hochschule Campus Wien sehr persönliche Reden, und meine Mitarbeiter schenkten mir ein Buch mit individuellen Statements, was mich zutiefst berührt hat. Die größte Anerkennung war jedoch immer das Vertrauen, das mir Menschen entgegenbrachten.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine ganz entscheidende. Erfolg ist niemals die Leistung eines Einzelnen. Ich habe stets auf Offenheit, Transparenz und damit auch auf Zusammenarbeit gesetzt, auch wenn die Nachrichten einmal nicht gut waren. Natürlich darf man als Führungskraft seine Sorgen nicht einfach auf das Team abwälzen, aber eine ehrliche Kommunikation über Herausforderungen aber auch Chancen schafft Vertrauen und Motivation. Ich glaube, meine Mitarbeiter*innen?? haben mich als Förderer gesehen, da ich viele von ihnen über Jahre hinweg entwickelt und ihnen geholfen habe, in ihre gewünschten Rollen hineinzuwachsen.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere hohe Kompetenz in der strategischen Beratung im Bereich Innovation und Business Development an der Schnittstelle zwischen Universität und Industrie.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Mein Credo war immer: Es gibt keine Konkurrenz, sondern nur Mitbewerb. Dementsprechend war mein Verhalten offen und kooperativ, nie feindselig. Gerade im Bildungsbereich kann man viel voneinander lernen. Am Ende des Tages hat jeder seine Produkte und muss wirtschaften, aber eine Basis für den Austausch stärkt den gesamten Markt. Zudem ist Wien ein Dorf; unethisches Verhalten ruiniert den Ruf sofort, was ohnehin nicht meinem persönlichen Werteverständnis entspricht.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ehrlich gesagt fließen diese beiden Bereiche bei mir ineinander über, ich trenne sie kaum. Wenn mir nachts um drei eine Idee kommt, stehe ich auf und arbeite daran. Umgekehrt gehe ich auch während der Arbeitszeit zum Friseur. Das bedeutet nicht, dass ich alle Probleme mit nach Hause zu meiner Partnerin trage. Die Vereinbarkeit von Beruf, Partnerschaft und meinen zwei Söhnen, Jakob und Victor, war in deren ersten Lebensjahren die größte Herausforderung. Ich denke, es ist mir gelungen, meine Söhne auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens gut zu belgeiten: Mein Sohn Jakob, geboren 1995, ist seinen Weg gegangen und arbeitet heute nach einem Studium der europäischen Sicherheit bei Interpol in Lyon. Victor, geboren 1996, ist erfolgreich in einem Fintech-Start-up in Wien tätig und hat wohl meine Veranlagung zum Workaholic geerbt.

Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Sehr viel. Lebenslanges Lernen ist für mich kein Schlagwort, sondern bedeutet Freude und ist vollkommen in meinen Alltag integriert, sei es durch die Auseinandersetzung mit KI und 21st Century Skills oder durch die Teilnahme an Seminaren. Ich würde schätzen, dass formale Weiterbildung etwa 10-15% meiner Zeit ausmacht. Oft habe ich mich einfach in die Kurse meiner Academy an der eigenen Hochschule gesetzt, um dazuzulernen und gleichzeitig die Qualität zu prüfen.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Mein fast flehentlicher Rat (fast ein Appell) an die junge Generation ist: Kümmert euch um eure Fähigkeit kritisch zu Denken. In einer Zeit, in der unsere auf Rationalität und Forschung basierende Welt durch Fake News und Desinformation massiv unter Druck gerät, ist dies die wichtigste Kompetenz. Ergänzt wird sie durch die Fähigkeit zu kommunizieren und sich auf Veränderungen einzulassen. Diese Fähigkeiten werden nicht nur gebraucht, sie helfen einem vor allem, sich selbst treu zu bleiben.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich mag die Begriffe Pension oder Ruhestand nicht und spreche lieber von meiner neuen „Freitätigkeit“. In dieser Phase möchte ich weiterhin ein bis zwei Themen unterrichten, die mir am Herzen liegen, wie Komplexitätsmanagement oder systemisches Denken – mit Genuss und exzellenter Vorbereitung. Außerdem möchte ich mich intensiv dem Schreiben widmen. Ich schreibe schon lange Lyrik und arbeite an zwei Büchern. Und schließlich möchte ich die Freiheit genießen, einfach ohne festen Plan in einen Zug zu steigen, nach z.B. Bad Gastein zu fahren und auf der Rückfahrt nur aus dem Fenster zu blicken oder ein Buch zu lesen.
DI Franz Gatterer MBA
Privat (im Zusammenhang mit Literatur) Beitrag für Jahrbuch Lyrik 2024; Edition AS (Artscience) 10/2024
a. Beitrag für Zeitzoo Heft 53, 2024/25; Evolutionsbibliothek im WUK
b. Beitrag in Zwischenwelt; Nr. 1/2025; Herausgeber Theodor Kramer Gesellschaft
c. Prosa Beiträge in Anthologien der Bücherei Margareten Wien (im Rahmen von Scheibwerkstätte Buch_Macher*Innen 2017, 2018, 2029

Beruflich:


I-Know, 2007, Presentation, published in German Proceeding of Congress: "Intellectual Capital Reporting (ICR) in scientific and research dedicated organisations".
I-Know, 2010, Presentation, published in German Proceeding of Congress: "Knowledge Management in Business Administration".
GI Gesellschaft für Informatik, Jahrgang 16 (2010), Heft 1, ISSN 1610-5753, Fachbeitrag, Vorgehensmodell für Informationsmanagement in Unternehmen; F. Gatterer und Reinhard Höhn
KM-A, Austria, “ Wissensmanagement, verankert in Projekten und in projektgeführten Unternehmen“, Fachbeitrag in KM Journal 2011/1 (www.km-a.net)

2014 nominiert für Staatspreis „Ars Docendi“ für exzellente Lehre des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung für die Entwicklung und Implementierung eines innovativen, fächerübergreifenden, kompetenzorientierten Prüfungskonzeptes für das Bachelorstudium Molekulare Biotechnologie


„Erfolgsfaktoren von Hochschulen“ – in Arbeit
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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