Über Club-Carriere

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DI Josef Fladischer

DI Josef Fladischer
Handlungsbevollmächtigter
FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH
A-1030 Wien, Marxerg. 1B
Bauingenieur
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DI Josef Fladischer
01/02/1988
Ziviltechniker und Technische Büros
DI
Österreich

Zur Karriere von Josef Fladischer


Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
An der Technischen Universität Wien absolvierte ich von 2007 bis 2012 das Bachelorstudium für Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement. Parallel dazu durchlief ich diverse Praktika. Anschließend an das oben angeführte Studium nahm ich an der Technischen Universität Wien das Masterstudium für Bauingenieurwesen, Infrastrukturmanagement und Konstruktiver Ingenieurbau in Angriff, welches ich 2014 mit Auszeichnung beendete. Von 2011 bis 2014 fungierte ich als Projektingenieur für Konstruktiven Ingenieurbau bei der Strabag SE. Ein Auslandssemester führte mich 2013 an die Czech Technical University. Im Jahre 2015 trat ich in die FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH ein, wo ich als Projektmitarbeiter für Hochbau und Tragwerksplanung bis 2017 arbeitete. 2017 übernahm ich die Projektleitung für Hochbau und Tragwerksplanung und ab 2020 die Abteilungsleitung. Seit 1.1.2026 fungiere ich als Handlungsbevollmächtigter für Hochbau und Tragwerksplanung.

Zum Erfolg von Josef Fladischer


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich persönlich ist Erfolg ein vielschichtiges Konzept, dessen Bedeutung sich im Laufe meines Lebens und meiner beruflichen Entwicklung stetig gewandelt hat. Anfangs definierte ich Erfolg vor allem dadurch, dass es mir gelang, konkrete Probleme zu lösen. Sobald ich eine Herausforderung gemeistert hatte, stellte sich jedoch meist rasch die nächste Aufgabe ein, sodass Erfolg zunächst, wie eine Abfolge von gelösten Problemen erschien. Mit der Zeit verschob sich mein Verständnis von Erfolg. Ich begann, Erfüllung darin zu finden, wenn meine sorgfältig erarbeiteten Planungen tatsächlich vor Ort umgesetzt wurden. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als zu erleben, wie eine zunächst abstrakte Idee, die im eigenen Kopf entstand, zur Grundlage für ein reales Projekt wird. Der Moment, in dem aus einem Gedanken ein greifbares Ergebnis entsteht, ist für mich zutiefst befriedigend und motivierend. Genau dieser kreative Prozess ist es, der unseren Berufsstand auszeichnet und uns von vielen anderen Berufsfeldern unterscheidet. Es ist ein großes Privileg, die Möglichkeit zu haben, etwas Neues zu erschaffen und damit einen bleibenden Beitrag zu leisten. In den letzten Jahren ist für mich jedoch noch eine weitere Dimension des Erfolgs hinzugekommen: Der Erfolg meines Teams. Persönlicher Erfolg bedeutet für mich heute auch, wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben engagiert und kompetent bewältigen. Es erfüllt mich mit Stolz und Zufriedenheit, wenn ich sehe, wie Teams gemeinsam Herausforderungen meistern und dabei über sich hinauswachsen. Der gemeinsame Erfolg, das positive Ergebnis der Teamarbeit, ist für mich inzwischen ein ebenso wichtiger Bestandteil meines eigenen Erfolgserlebens geworden wie die Verwirklichung eigener Ideen.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich betrachte mich durchaus als erfolgreich, da ich das Gefühl habe, die sogenannte fachliche „Kernkompetenz“ in meinem Berufsfeld erreicht zu haben. Dies war jedoch keineswegs selbstverständlich, sondern vielmehr das Ergebnis eines langen und anspruchsvollen Prozesses. In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der der Leistungsdruck stetig zunimmt, war und ist es eine große Herausforderung, sich bewusst die Zeit zu nehmen, um die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse wirklich zu verinnerlichen. Es bedarf viel Disziplin, Ausdauer und Zielstrebigkeit, um in diesem Umfeld nicht nur Schritt zu halten, sondern sich auch kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Aspekt meines Erfolgs ist für mich auch die Weitergabe dieser Erfahrungen an unsere jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Ich bemühe mich, ihnen zu vermitteln, wie bedeutend es ist, neben der Aneignung von fachlicher Kompetenz auch eine offene und neugierige Haltung zu bewahren. Denn gerade in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt sind Eigenschaften wie Neugierde, Flexibilität und die Bereitschaft, Neues zuzulassen, unverzichtbar für nachhaltigen Erfolg. Persönliches Wachstum und beruflicher Erfolg hängen meiner Meinung nach nicht nur vom Fachwissen ab, sondern ebenso davon, wie offen man für Innovationen und neue Perspektiven bleibt. Insgesamt sehe ich meinen Erfolg daher nicht nur in der eigenen fachlichen Entwicklung, sondern auch darin, einen positiven Einfluss auf andere auszuüben und zur Stärkung eines zukunftsorientierten, lernbereiten Arbeitsumfelds beizutragen. Dieses Bewusstsein und die Möglichkeit, andere auf ihrem Weg zu unterstützen, sind für mich ein wesentlicher Bestandteil meines persönlichen Erfolgserlebens.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meiner Ansicht nach gibt es verschiedene Faktoren, die für meinen bisherigen Erfolg ausschlaggebend waren. Einerseits spielt sicherlich das Glück eine Rolle – zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, kann manchmal entscheidend sein. Doch genauso wichtig sind Offenheit gegenüber Neuem und eine gewisse Portion Mut. Gerade in Situationen, in denen man das Gefühl hat, noch nicht die perfekte Lösung gefunden zu haben, ist es oft notwendig, dennoch entschlossen voranzuschreiten und auf das eigene Bauchgefühl zu vertrauen. Mut bedeutet für mich auch, Entscheidungen zu treffen, selbst wenn noch nicht alle Unwägbarkeiten ausgeräumt sind. Rückblickend auf meinen bisherigen Werdegang gab es zahlreiche Informationen, Einflüsse und Eindrücke, die mich beschäftigt und geprägt haben. Besonders zu Beginn meiner Laufbahn war es für mich wichtig, offen für verschiedene, interessante Themenbereiche zu bleiben. Diese Offenheit ermöglicht es, zum richtigen Zeitpunkt eine fundierte Entscheidung zu treffen, auch wenn man sich vielleicht noch nicht zu hundert Prozent sicher ist. Entscheidend ist, sich für ein Gebiet zu begeistern und den Willen zu entwickeln, sich die dafür notwendige Kompetenz anzueignen. Allerdings habe ich im Laufe der Zeit auch erkannt, dass es nicht zielführend ist, sich für alles zu interessieren und überall nur oberflächliches Wissen anzusammeln. Zwar mag es auf den ersten Blick beeindruckend wirken, wenn man in vielen Bereichen ein wenig mitreden kann, doch langfristig führt diese scheinbare Vielseitigkeit nicht zu echter Kompetenz. Im Gegenteil: Früher oder später wird deutlich, dass es an tiefgreifendem Fachwissen fehlt, was zu Enttäuschungen führen kann – sowohl bei einem selbst als auch im beruflichen Umfeld. Deshalb bin ich überzeugt, dass echte, nachhaltige Erfolge nur auf Grundlage solider fachlicher Kompetenz möglich sind. Ohne die Bereitschaft, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und darin wirklich Expertise zu entwickeln, kann es auf Dauer keinen wirklichen Erfolg geben. Offenheit, Mut und die Fähigkeit, zur rechten Zeit Entscheidungen zu treffen, sind wichtige Bausteine – doch sie müssen immer von fundiertem Wissen und Können begleitet werden.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Gerade im technischen Fachbereich wird einem häufig vermittelt, es gäbe nur die eine, einzig wahre Lösung für ein Problem. Dieser Anspruch an Perfektion und die Suche nach der idealen Antwort erzeugen einen enormen Druck, dem besonders Berufseinsteiger oft ausgesetzt sind. Zu Beginn meiner eigenen Karriere habe ich erlebt, wie andere Kolleginnen und Kollegen scheinbar mühelos die perfekte Lösung präsentierten. In solchen Situationen ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, sich selbst die Frage zu stellen: „Wie wäre meine eigene Lösung ausgefallen?“ Es gehört Mut und Selbstreflexion dazu, zu erkennen, dass auch der eigene Ansatz eine gültige Lösung sein kann – selbst, wenn er von der Mehrheitsmeinung abweicht. Entscheidend ist dabei, die eigene Herangehensweise authentisch und mit Ehrlichkeit zu vertreten. Den Begriff „Imitation“ empfinde ich persönlich als wenig passend, da er oft negativ konnotiert ist. Natürlich kann es in bestimmten Situationen, etwa aus Zeitnot oder Unsicherheit, sinnvoll sein, bewährte Vorgehensweisen oder Lösungen von anderen zu übernehmen. Das bloße Kopieren oder Nachahmen sollte jedoch nicht zum Selbstzweck werden. Es ist aus meiner Sicht legitim, sich an erfolgreichen Beispielen zu orientieren, insbesondere, wenn sie sich in der Praxis bewährt haben. Allerdings sollte dies nicht dazu führen, dass man sich ausschließlich darauf verlässt und eigene Ideen oder Lösungswege gar nicht erst entwickelt. Umgekehrt halte ich es auch für übertrieben, ständig das Rad neu erfinden zu wollen. Der Anspruch, immer originell und einzigartig sein zu müssen, kann ebenso hinderlich sein wie das blinde Nachahmen. Vielmehr liegt die eigentliche Stärke darin, die Balance zu finden: Es erfordert Charakter und Größe, sich einzugestehen, dass andere manchmal über bessere Ansätze oder mehr Erfahrung verfügen. Von ihnen zu lernen und gelungene Elemente in die eigene Arbeit zu integrieren, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität und Lernbereitschaft. Letztlich bin ich der Überzeugung, dass sowohl Originalität als auch das Übernehmen bewährter Methoden ihren Platz haben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, authentisch zu bleiben, die eigene Lösung zu vertreten und gleichzeitig offen für Anregungen und Verbesserungen zu sein. Die Fähigkeit, sowohl innovativ zu denken als auch von anderen zu lernen, macht langfristig den größten Erfolg möglich.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Im Laufe meiner Schulzeit und später auch während meiner beruflichen Laufbahn hatte ich das Glück, viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenzulernen. Manche von ihnen haben mich durch ihr Fachwissen, ihre Integrität und ihr Engagement nachhaltig positiv beeindruckt und motiviert. Sie dienten mit als Vorbilder und haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich stetig weiterzuentwickeln und offen für Neues zu bleiben.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Im Rahmen des Recruiting-Prozesses legen wir großen Wert darauf, dass mehrere Führungskräfte an den Auswahlgesprächen teilnehmen und sich die Bewerberinnen und Bewerber gemeinsam ansehen. Wir sind überzeugt davon, dass mehrere Perspektiven und Einschätzungen eine fundiertere und objektivere Beurteilung ermöglichen, als wenn die Entscheidung von einer einzelnen Person getroffen wird. Es gilt das Prinzip: „Vier Augen sehen mehr als zwei.“ Dieser kollektive Ansatz hilft uns dabei, ein umfassenderes Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. Für mich persönlich ist es neben der fachlichen Qualifikation besonders wichtig, den Charakter und die Persönlichkeit des Bewerbers oder der Bewerberin zu erkennen. Ich achte darauf, ob die Person mit ihrer individuellen Art und ihren Werten gut in das bestehende Mitarbeiterteam passt und ob sie bereit ist, sich aktiv einzubringen. Die fachliche Kompetenz betrachte ich dabei als grundlegende Voraussetzung – sie ist gewissermaßen das Fundament, auf dem alles Weitere aufbaut. Allerdings bin ich der Meinung, dass das fachliche Know-how oftmals das ist, was sich am einfachsten aneignen lässt. Darüber hinaus spielt auch die soziale Kompetenz eine entscheidende Rolle. Die Fähigkeit, mit anderen Menschen konstruktiv zusammenzuarbeiten, Empathie zu zeigen und sich in ein Team einzufügen, ist ein wesentliches Auswahlkriterium. Gerade diese sozialen Fähigkeiten zu erkennen und richtig einzuschätzen, stellt im Bewerbungsprozess oft eine große Herausforderung dar. Dennoch ist es mir ein besonderes Anliegen, diese Aspekte zu berücksichtigen, da sie für das Arbeitsklima und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Unternehmen von zentraler Bedeutung sind. Insgesamt strebe ich danach, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszuwählen, die nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch menschlich und sozial zu unserem Team und unserer Unternehmenskultur passen.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Angesichts der Größe unseres Unternehmens, das derzeit etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und für deren einen Teil – konkret rund 40 Personen – ich direkt verantwortlich bin, ist eine klare Führungsstruktur für uns unerlässlich. Um einen engen und persönlichen Austausch gewährleisten zu können, haben wir eine Organisationsstruktur mit Fachbereichsleitern und Teamleitern etabliert. Diese Hierarchie ist für uns von großer Bedeutung, da sie es ermöglicht, auf die individuellen Bedürfnisse und Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt einzugehen und eine persönliche Führungskultur zu leben. Im Zentrum unseres Führungsverständnisses steht die persönliche Betreuung. Uns ist es sehr wichtig, dass Führungskräfte nicht ausschließlich administrative oder strategische Aufgaben übernehmen, sondern auch operativ tätig sind. Dadurch bleiben sie nah am Tagesgeschäft und den Herausforderungen der Teams, was wiederum das gegenseitige Verständnis und die Identifikation mit den Aufgaben stärkt. Diese Nähe fördert das Vertrauen und ermöglicht es, auf die Stärken und Potenziale jedes Einzelnen individuell einzugehen. Ein weiterer zentraler Aspekt zur Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der regelmäßige Austausch. Wir legen großen Wert darauf, dass wöchentliche Meetings stattfinden, in denen aktuelle Themen, Herausforderungen, aber auch Erfolge gemeinsam besprochen werden. Diese Treffen bieten nicht nur Raum für Feedback und Informationsaustausch, sondern stärken auch den Teamzusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. Jeder hat die Möglichkeit, sich einzubringen, Ideen zu äußern und aktiv an der Gestaltung des Arbeitsumfelds mitzuwirken. Insgesamt basiert unsere Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer Kombination aus persönlicher Wertschätzung, transparenter Kommunikation und aktiver Einbindung in Entscheidungsprozesse. Wir sind überzeugt, dass diese Faktoren maßgeblich dazu beitragen, die Motivation, das Engagement und die Zufriedenheit im Team nachhaltig zu fördern.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Die Konkurrenzsituation zwingt uns beinahe tagtäglich dazu, kreative Lösungen zu finden und Prozesse stetig zu optimieren. Dabei ist es mir besonders wichtig, den Wettbewerb nicht als Bedrohung, sondern als Ansporn zu begreifen. Der Mitbewerb motiviert uns, unsere eigenen Leistungen kontinuierlich zu hinterfragen, uns weiterzuentwickeln und innovative Ansätze zu verfolgen. Gleichzeitig sehe ich es als unsere Verpflichtung, trotz des zunehmenden Drucks niemals Abstriche bei der Qualität oder Sicherheit zu machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir im Umgang mit dem Mitbewerb stets bemüht sind, einen positiven und professionellen Weg zu finden. Wir stellen uns den täglichen Herausforderungen mit Offenheit, Engagement und dem Anspruch, sowohl qualitativ als auch wirtschaftlich überzeugende Lösungen zu bieten. Der faire und respektvolle Umgang mit dem Wettbewerb ist für uns ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen und erfolgreichen Unternehmensführung.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Zu den zentralen Stärken unseres Unternehmens zählen unsere umfassenden Planungstätigkeiten, die ein äußerst breites Spektrum abdecken und sowohl den Hochbau als auch den Tiefbau umfassen. Unsere Ingenieurleistungen werden dabei nicht nur für Projekte im Inland, sondern auch für zahlreiche internationale Vorhaben erbracht. Diese Vielseitigkeit und die Fähigkeit, auch komplexe, grenzüberschreitende Projekte erfolgreich umzusetzen, zeichnen uns in besonderem Maße aus. Ein weiterer bedeutender Erfolgsfaktor ist unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Wirtschaften. Besonders stolz sind wir darauf, bei der international anerkannten Nachhaltigkeitsbewertung durch Ecovadis mit der Bronzemedaille ausgezeichnet worden zu sein. In allen bewerteten Kategorien – Umwelt, nachhaltige Beschaffung, Ethik sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz – konnten wir uns über dem Branchendurchschnitt positionieren. Diese Auszeichnung bestätigt unseren konsequenten Einsatz für nachhaltiges Handeln und unterstreicht den hohen Stellenwert, den diese Themen in unserem Unternehmen einnehmen. Darüber hinaus verfügen wir seit mehreren Jahren über ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Diese Zertifizierung belegt nicht nur unser Engagement für den Umweltschutz, sondern stellt auch sicher, dass wir unsere Prozesse kontinuierlich verbessern und an internationale Standards anpassen.
Ein besonderer Mehrwert unseres Unternehmens liegt in der Vielzahl an spezialisierten Abteilungen, die nahezu die gesamte Bandbreite des Bauwesens abdecken. Dieses breite Angebot ermöglicht es uns, unterschiedlichste Projekte kompetent und aus einer Hand zu betreuen. Vor allem für junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet diese Struktur hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten: Sie können verschiedene Fachbereiche kennenlernen, sich gezielt weiterentwickeln und herausfinden, welches Tätigkeitsfeld ihren Interessen und Stärken am besten entspricht. Unterstützt werden sie dabei von einem großen, erfahrenen Team, das den Austausch und die kollegiale Zusammenarbeit fördert.
Gerade zu Beginn der beruflichen Laufbahn ist es von unschätzbarem Wert, sich auf Augenhöhe mit erfahrenen Fachleuten austauschen und von ihrem Wissen profitieren zu können. Diese offene, unterstützende Unternehmenskultur empfinden wir als eine unserer größten Stärken, da sie nicht nur die individuelle Entwicklung fördert, sondern auch das Fundament für langfristigen Unternehmenserfolg legt.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich bin der festen Überzeugung, dass sich Beruf und Privatleben nicht strikt voneinander trennen lassen. In der Realität gibt es zahlreiche berufliche Situationen und Herausforderungen, die unweigerlich Auswirkungen auf das Privatleben haben können. Umgekehrt beeinflussen private Ereignisse und Verpflichtungen auch den beruflichen Alltag. Es ist daher für mich wichtiger, eine sinnvolle Balance zwischen beiden Lebensbereichen zu finden, statt auf einer rigorosen Trennung zu bestehen.
Natürlich gibt es im Berufsleben immer wieder Phasen, in denen besondere Herausforderungen oder dringende Projekte einen verstärkten Arbeitseinsatz erfordern. In solchen Situationen ist es manchmal notwendig, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten berufliche Aufgaben zu erledigen. Ich halte es jedoch für wichtig, dass dieser zusätzliche Einsatz im Unternehmen wertgeschätzt und im Gegenzug auch zeitliche Flexibilität ermöglicht wird. So habe ich die Möglichkeit, berufliche Verpflichtungen und private Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen. Insgesamt strebe ich danach, Beruf und Privatleben so zu gestalten, dass beide Bereiche ihren festen Platz haben und sich gegenseitig bereichern. Für mich ist es ein Zeichen von Lebensqualität und persönlichem Erfolg, wenn es gelingt, sowohl berufliche Ziele zu verfolgen und als auch genügend Zeit und Aufmerksamkeit für die Familie und das eigene Wohlbefinden zu haben.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Allen, die sich für unser Berufsfeld interessieren, möchte ich vor allem zwei Dinge mit auf den Weg geben: die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und die Fähigkeit, aktiv zuzuhören. Gerade in unserem Metier ist es von unschätzbarem Wert, Verantwortung nicht nur für die eigenen Aufgaben, sondern auch für das Gelingen eines gesamten Projekts zu tragen. Ebenso wichtig ist es, die Anliegen und Gedanken anderer ernst zu nehmen und offen für unterschiedliche Sichtweisen zu bleiben. Nur wer wirklich zuhört, kann die Bedürfnisse von Auftraggebern, Kollegen und Partnern verstehen und in die eigene Arbeit einfließen lassen. Es ist ein besonderes Gefühl, wenn eine eigene Idee oder ein Gedanke schließlich in Form eines realen Projektes sichtbar und greifbar wird. Dieses Erfolgserlebnis ist einer der schönsten Aspekte unseres Berufs und sollte als Motivation für die nächste Generation dienen. Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass ohne eine fundierte schulische Ausbildung der Weg in unser Berufsfeld kaum möglich ist. Dabei gibt es verschiedene Bildungswege, die jeweils ihre eigenen Vorteile und Schwerpunkte bieten. In der HTL beispielsweise werden Schülerinnen und Schüler bereits ab der sechsten Schulstufe intensiv mit Themen wie Bauwesen und Statik vertraut gemacht. Wer hingegen eine allgemeinbildende höhere Schule (AHS) besucht, erhält eine breit gefächerte, vor allem humanistische Ausbildung, die jedoch weniger auf technische Inhalte eingeht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser Weg zwar viele Vorteile bietet, aber auch gewisse Nachteile mit sich bringen kann – insbesondere, wenn es um die frühe Vermittlung von Fachwissen im Bauwesen geht. Im universitären Bereich wird das notwendige Wissen in der Regel gut vermittelt. Dennoch ist es oft eine Frage der eigenen Persönlichkeit, wie engagiert man etwaige Wissenslücken schließt und sich zusätzliches Know-how aneignet. Entscheidend ist meiner Meinung nach, sich kontinuierlich weiterzubilden und die nötige fachliche Kompetenz mit Lernbereitschaft und Eigeninitiative zu erwerben. Zusammenfassend lautet mein Rat an die nächste Generation: Seid offen für Neues, übernehmt Verantwortung, hört euren Mitmenschen aufmerksam zu und investiert in eure fachliche und persönliche Entwicklung. Mit Engagement, Lernbereitschaft und Leidenschaft für das, was ihr tut, stehen euch alle Türen offen.
DI Josef Fladischer

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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