Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.

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Dalibor Kukić

Dalibor Kukić
Managing Direktor
All für One Austria GmbH
A-1020 Wien, Rothschildplatz 3
Unternehmensberater
170
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Ing. Dalibor Kukić
30/07/1982
Wien
Beratung
Österreich
Alles was „Räder“ hat
- Managing Direktor: All for One Customer Experience GmbH und All for One HR GmbH

Zur Karriere von Dalibor Kukić


Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule in Wien absolvierte ich von 1996 bis 2001 an der HTL in Wien-Ottakring die Ausbildung zum Ingenieur der Informationstechnologie und Digitaltechnik. Mein beruflicher Werdegang begann bei ISI GmbH als Key User für SAP. Im Juli 2008 wechsele ich als Business Analyst zum Wiener Spar- und Kreditinstitut. Von November 2001 bis April 2012 verantwortete ich bei cellent AG Presales, sowie Projektplanung und die strategische Ressourcensteuerung im Rahmen komplexer Transformationsprojekte. Im April 2012 wechselte ich zu Infosys wo ich bei BWM in Eisenach als SAP Project Manager fungierte und ab November 2013 im gleichen Unternehmen allerdings in Leipzig die Leitung eines der innovativsten SAP-Transformationsprojekte, die Gesamtverantwortung für die Planung und erfolgreiche Umsetzung des Rollouts sowie Führung eines interdisziplinären Projektteams mit fünfzehn Mitwirkenden und Verantwortung für das Change Management, innehatte. Mit November 2014 wechselte ich zu SNP Austria GmbH wo ich mein Augenmerk auf den Aufbau und Leitung eines SAP Delivery Centers in Wien mit einem Team von 12 Mitarbeitenden sowie die Gesamtverantwortung für Strategie, Wachstum, operative Steuerung und wirtschaftlichen Erfolg des Standortes richtete. Zu meinen Aufgaben gehörte die Steuerung komplexer ERP-Transformationsprojekte mit Gesamtverantwortung für technische und fachliche Führung, operative Projektsteuerung sowie Vertriebs- und Geschäftsentwicklung. Ab April 2018 wirkte ich als IT-Manager bei der Voestalpine High Performance Metals GmbH für maßgebliche Mitgestaltung der digitalen Transformationsstrategie sowie Entwicklung der zukünftigen IT- und SAP-Roadmap zur nachhaltigen Unterstützung der Unternehmensstrategie und verantwortete für die strategische Ausrichtung der IT sowie die Gesamtverantwortung für die globale SAP-Systemlandschaft der voestalpine High Performance Metals. Von Jänner 2020 bis April 2025 fungierte ich als Managing Director bei cbs Unternehmensberatung Austria GmbH wo ich für die strategische und operative Gesamtverantwortung für die österreichischen Landesgesellschaften ebenso verantwortlich zeichnete, wie für die Erwirtschaftung eines Gesamtumsatzes von 18 Millionen Euro im österreichischen Markt innerhalb von fünf Jahren. Als Managing Direktor wechselte ich mit Jänner 2026 zu All for One Austria GmbH, wo ich die Gesamtverantwortung für die strategische und operative Führung des österreichischen Geschäfts für sämtliche Gesellschaften hinweg trage.

Zum Erfolg von Dalibor Kukić


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich in erster Linie, die eigenen Ziele mit Entschlossenheit und Ausdauer zu verfolgen und dabei niemals die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung aus den Augen zu verlieren. Es ist wichtig, Leidenschaft und Engagement in den Beruf einzubringen, denn nur wer wirklich für seine Aufgabe brennt, kann langfristig erfolgreich sein. Dabei gehört es auch dazu, Fehler zu machen und aus Rückschlägen zu lernen. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig Durchhaltevermögen ist – denn oft sind es gerade die Herausforderungen, die uns am meisten wachsen lassen. Erfolg ist für mich jedoch kein kurzfristiges Ziel, sondern vielmehr ein langfristiger Prozess. Es geht darum, sich immer wieder neue Ziele zu setzen und konsequent daran zu arbeiten, diese zu erreichen. Niemand wird mit unbegrenztem Talent geboren – es ist vielmehr die harte Arbeit, die Disziplin und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln, die letztlich zum Erfolg führen. Deshalb verstehe ich Erfolg als eine Kombination aus Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft und Leidenschaft, die es ermöglicht, sowohl persönliche als auch berufliche Herausforderungen zu meistern und sich kontinuierlich zu verbessern.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich würde sagen, dass ich durchaus mit Stolz auf das blicke, was ich bisher erreicht habe. Wenn ich meine persönliche Entwicklung betrachte und dabei insbesondere meine Herkunft und die Lebensumstände meiner Kindheit berücksichtige, erfüllt mich das mit großer Dankbarkeit. Meine Eltern sind einst als Gastarbeiter nach Österreich gekommen, um ihrer Familie bessere Perspektiven zu ermöglichen. Diese Ausgangssituation hat mich geprägt und mir von klein an aufgezeigt, wie wichtig es ist, Chancen zu nutzen, Durchhaltevermögen zu beweisen und stets an sich zu glauben. Die Entwicklung, die ich in den vergangenen Jahren durchlaufen durfte, erfüllt mich mit Stolz. Es war nicht immer leicht und es gab viele Herausforderungen zu meistern, doch gerade diese Erfahrungen haben mich stärker gemacht. Sie haben mir gezeigt, dass Erfolg nicht selbstverständlich ist, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Zielstrebigkeit und der Unterstützung von Menschen, die an einen glauben. Rückblickend bin ich dankbar für all die Möglichkeiten, die mir geboten wurden, und für die Werte, die mir meine Familie mitgegeben hat. Aus dieser Perspektive heraus kann ich sagen, dass ich mich als erfolgreich empfinde – nicht nur im beruflichen, sondern vor allem auch im persönlichen Sinne.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Für meinen persönlichen Erfolg waren verschiedene Faktoren ausschlaggebend. Besonders wichtig ist mir das Arbeitsumfeld, in dem ich mich täglich bewege. Es ist von großer Bedeutung, mit Menschen zusammenarbeiten zu dürfen, die nicht nur fachlich kompetent sind, sondern auch die Fähigkeit besitzen, andere zu begeistern und zu motivieren. Diese Begeisterungsfähigkeit ist eine Eigenschaft, die man mitbringen muss, denn nachhaltiger Erfolg lässt sich niemals im Alleingang erreichen – es ist immer das Ergebnis eines engagierten und harmonischen Teams. Ein weiterer wesentlicher Aspekt, den ich im Laufe meiner beruflichen Entwicklung zu schätzen gelernt habe, ist das aktive Zuhören. Diese Fähigkeit habe ich erst mit der Zeit wirklich verstanden und verinnerlicht. Aktives Zuhören bedeutet, sich bewusst auf die Bedürfnisse und Anliegen der einzelnen Mitarbeiter einzulassen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Nur so kann man herausfinden, was die einzelnen Teammitglieder bewegt und wie man sie bestmöglich unterstützen kann. Darüber hinaus ist es entscheidend, eine Vertrauensebene innerhalb des Teams zu schaffen. Vertrauen bildet die Basis für ein starkes Zusammen¬gehörig¬keits¬gefühl, das wiederum die Grundlage für gemeinsamen Erfolg ist. Wenn sich jeder im Team wertgeschätzt und verstanden fühlt, steigert das nicht nur die Motivation, sondern auch die Leistungsbereitschaft. Zusammengefasst war es also die Kombination aus inspirierenden Menschen, der Fähigkeit zum aktiven Zuhören und dem Aufbau von Vertrauen, die für meinen Erfolg maßgeblich waren.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Meiner Meinung nach ist Originalität ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Erfolg, insbesondere in der heutigen, von rasanten technologischen Entwicklungen geprägten Zeit. Wenn mir als Führungskraft Verantwortung übertragen wird, gehe ich davon aus, dass das Unternehmen auch das damit verbundene Risiko bewusst einkalkuliert hat. Nicht jede Entscheidung, die ich treffe, ist auf den ersten Blick als optimal erkennbar – doch gerade diese Bereitschaft, neue Wege zu gehen und kreative Lösungen zuzulassen, ist aus meiner Sicht essenziell. Diesen Ansatz gebe ich auch meinen Führungskräften weiter. Ich ermutige sie dazu, eigenverantwortlich zu handeln, kreative Ideen einzubringen und auch Fehler in Kauf zu nehmen. Als Geschäftsführer stehe ich hinter meinen Führungskräften, selbst wenn ihre Entscheidungen nicht immer sofort zum gewünschten Ergebnis führen. Fehler sind für mich kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr eine wertvolle Lernchance, die Innovation und Weiterentwicklung ermöglicht. Angesichts des technologischen Fortschritts und der sich ständig verändernden Märkte ist es wichtiger denn je, von starren Strukturen abzuweichen und agiler zu agieren. Originalität und Kreativität sind dabei zentrale Elemente, die es erlauben, sich von Mitbewerbern abzuheben und innovative Lösungen zu entwickeln. Natürlich ist Imitation ein bekanntes Konzept – viele kennen erfolgreiche Strategien anderer Unternehmen und versuchen, diese zu übernehmen. Doch wirklicher Fortschritt entsteht nur dann, wenn man den Mut hat, eigene Wege zu beschreiten und neue Ideen zu entwickeln. Gerade in unserer Branche steht die Originalität im Vordergrund. Was heute als innovativ und zeitgemäß gilt, kann morgen bereits überholt sein. Deshalb ist es unerlässlich, ständig neue Ansätze zu verfolgen und offen für Veränderungen zu bleiben. Zusammengefasst bin ich überzeugt, dass Originalität, gepaart mit Kreativität, einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das Erreichen der Unternehmensziele darstellt. Nur wer bereit ist, eigene Ideen einzubringen und neue Wege zu gehen, kann langfristig erfolgreich sein.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Im Beratungsmarkt stellt der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs derzeit eine der größten Herausforderungen dar. Ich bin der Überzeugung, dass insbesondere die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz den Berufseinstieg für junge Talente in unserer Branche zunehmend erschwert. Während früher die Einarbeitung neuer Mitarbeiter vor allem eine Frage von Erfahrung und persönlichem Engagement war, sehen wir uns heute mit der Erwartung konfrontiert, dass viele Aufgaben von KI-Systemen übernommen werden können. Dies hat zur Folge, dass Kunden oftmals hinterfragen, weshalb sie junge, noch unerfahrene Berater in ihre Projekte einbinden sollten, wenn scheinbar technologische Lösungen dieselbe Leistung erbringen könnten. Die Ausbildung und Integration von Nachwuchskräften in unsere Branche ist jedoch ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. In der Regel dauert es sechs bis zwölf Monate, bis junge Mitarbeiter ausreichend vorbereitet sind, um selbstständig und kompetent beim Kunden eingesetzt werden zu können. Während dieser Phase werden sie gezielt in Projekte eingebunden, erhalten eine intensive Anleitung und werden schrittweise an die inhaltlichen Anforderungen der Beratungsarbeit herangeführt. Es ist entscheidend, ihnen die Zeit und den Raum zu geben, sich zu entwickeln und zu profilieren, damit sie langfristig einen echten Mehrwert für die Kunden schaffen können. Für Unternehmen bedeutet dies eine zusätzliche Herausforderung: Der Zeitraum, bis aus einem Nachwuchsberater ein erfahrener „Seniorberater“ wird, kann zwischen ein und drei Jahren betragen. In dieser Zeitspanne ist es unsere Aufgabe als Führungskräfte, die jungen Talente zu motivieren, durchzuhalten und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es geht darum, ihnen zu vermitteln, dass echte Beratungskompetenz nicht von heute auf morgen entsteht, sondern das Ergebnis von Ausdauer, Lernbereitschaft und praktischer Erfahrung ist. Die Erwartungshaltung vieler Kunden, Aufgaben könnten einfach durch KI ersetzt werden, stellt unsere Branche vor die Aufgabe, den Wert menschlicher Beratung und individueller Problemlösungskompetenz klar zu kommunizieren. Nur so können wir sicherstellen, dass auch in Zukunft junge Berater die Chance erhalten, sich zu beweisen und zu echten Experten heranzuwachsen. Dieses ungelöste Problem erfordert innovative Ansätze in der Ausbildung, gezielte Motivation der Nachwuchskräfte und eine offene Kommunikation mit unseren Kunden über die Vorteile menschlicher Beratung gegenüber rein technologischen Lösungen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich lege großen Wert darauf, neue Mitarbeiter persönlich kennenzulernen, bevor ich eine Entscheidung treffe. Bei einer Unternehmensgröße von derzeit rund 175 Mitarbeitern ist es mir glücklicherweise noch möglich, diese persönliche Auswahl selbst vorzunehmen. In den Bewerbungsgesprächen konzentriere ich mich nur am Rande auf fachliche Qua¬li¬fi¬ka¬tion¬en. Viel wichtiger ist mir, den Menschen hinter dem Lebenslauf kennenzulernen – seine Interessen, seine Lebensweise und seine Motivation. Deshalb stelle ich gezielt Fragen zu persönlichen Vorlieben, zum Beispiel: „Was machen Sie in Ihrer Freizeit?“ oder „In welchen Situationen fühlen Sie sich besonders wohl?“ Durch diese persönlichen Gespräche versuche ich herauszufinden, was einen Menschen begeistert und antreibt. Es bringt weder dem Unternehmen noch dem Bewerber etwas, wenn beispielsweise ein BWL-Student in der Beratung oder IT arbeiten möchte, aber keinerlei Interesse oder Bezug zu technischen Themen hat – weder privat noch beruflich. Was ich bei Bewerbern besonders schätze, sind technisches Interesse, Kreativität und eine ausgeprägte Neugierde. Wissensdurst ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften, die jemand mitbringen sollte. In den Bewerbungsgesprächen bin ich sehr transparent: Ich beschönige nichts und erzähle offen aus meinem eigenen beruflichen Werdegang, um die Kandidaten für die Herausforderungen des Berufsalltags zu sensibilisieren. Das Beratungsgeschäft ist kein Job, den man „nebenbei“ erledigen kann – es ist anspruchsvoll und verlangt vollen Einsatz. Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich, daher ist es wichtig, flexibel und offen für verschiedene Menschen und Situationen zu sein. Ich frage deshalb auch gezielt nach, ob sich die jungen Bewerber den Job tatsächlich so vorgestellt haben, wie er in der Realität ist. Manchmal bestätigen sie, dass dies genau das ist, was sie suchen – und das freut mich besonders. Neben technischem Verständnis halte ich auch grundlegende Kenntnisse in Psychologie für unverzichtbar. Denn in unserem Beruf geht es nicht nur um Technik, sondern auch darum, Menschen zu verstehen und auf sie einzugehen. Ohne echtes Interesse und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln, ist in diesem Beruf kein langfristiger Erfolg möglich.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ein wesentlicher Teil meiner Arbeitszeit widme ich der Motivation meiner 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für mich stehen sie an oberster Stelle, denn sie sind das wertvollste Gut unseres Unternehmens. Wir legen großen Wert darauf, ihnen nicht nur das Gefühl zu geben, von zentraler Bedeutung zu sein, sondern dies auch klar zu kommunizieren. Diese Form der Führung ist vielleicht nicht in jedem Unternehmen umsetzbar, für mich jedoch essenziell. Besonders jungen Talenten biete ich die Möglichkeit, sich in Führungsrollen zu entwickeln. Das bedeutet, ihnen Vertrauen zu schenken und Verantwortung zu übertragen, auch wenn sie fachlich noch nicht das höchste Niveau erreicht haben. Bei der Auswahl meiner Führungskräfte folge ich einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Unabhängig von der fachlichen Qualifikation ist für mich entscheidend, dass die betreffende Person die Werte unseres Unternehmens sowohl nach innen als auch nach außen lebt und weiterträgt. Darüber hinaus fördere ich gezielt die Stärken meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setze sie dort ein, wo sie ihre Kompetenzen am besten entfalten können. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam an Schwächen, um die persönliche und fachliche Weiterentwicklung zu unterstützen und damit den Wert für das Unternehmen zu steigern. Ich bin überzeugt, dass dieser Führungsstil optimal ist. Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass diese Art der Mitarbeiterführung längst nicht überall praktiziert wird. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Umdenken notwendig ist, um künftig ein neues Bewusstsein für Führung zu schaffen. Unternehmen mit stark hierarchischen Strukturen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu binden, da die junge Generation individuelle Führung und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten einfordert. Die Förderung von Talenten und die gezielte Arbeit an Schwächen sind daher unerlässlich. Aus- und Weiterbildung sind in unserem Unternehmen selbstverständlich und für neue Mitarbeitende eine gelebte Realität. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle Menschen sind und im Alltag vielfältigen Herausforderungen begegnen. Der menschliche Aspekt darf dabei niemals vernachlässigt werden, und jede Führungskraft muss die individuellen Grenzen ihrer Teammitglieder kennen und respektieren. Dazu bedarf es ausgeprägten Einfühlungsvermögens und Menschenkenntnis, um die Mitarbeitenden optimal unterstützen zu können. Was mir im österreichischen Schulsystem fehlt, ist eine intensive Begleitung der Jugendlichen, um frühzeitig deren Interessen und Stärken zu erkennen und individuell zu fördern. Ich wünsche mir, dass die Schule die jungen Menschen früher abholt und gezielter nach ihren Vorlieben und Abneigungen fragt – eine Frage, die ich übrigens in jedem Bewerbungsgespräch stelle.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Der Wettbewerb ist selbstverständlich vorhanden und der Markt sehr hart umkämpft. Dennoch konzentriere ich mich nicht auf den Mitbewerb. Für mich steht im Vordergrund, unseren Kundinnen und Kunden unsere eigenen Stärken und Alleinstellungsmerkmale zu präsentieren – das ist für mich die zentrale Aufgabe. Natürlich sind wir darüber informiert, welche Aktivitäten der Mitbewerb am Markt setzt und wie sich dessen Umsatzzahlen entwickeln. Dennoch liegt mein Fokus klar darauf, unser Unternehmen weiterzuentwickeln und unsere Vorteile sichtbar zu machen, anstatt uns ausschließlich an der Konkurrenz zu orientieren.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich glaube, dass wir als Dienstleister in der SAP-Beratung einzigartig sind, weil wir das gesamte Dienst- und Produktportfolio abdecken können. Egal was der Kunde benötigt, wir bedienen den Bedarf von A bis Z.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich muss ehrlich sagen, dass mir eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben nicht gelingt. Mit einer höheren Position geht auch eine größere Verantwortung einher, weshalb ich auch in meiner Freizeit häufig über berufliche Herausforderungen nachdenke. Durch die heutigen Kommunikationsmittel ist es zudem nahezu unvermeidbar, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit mit beruflichen Themen konfrontiert zu werden. Persönlich fällt es mir schwer, diese beiden Bereiche klar voneinander zu trennen. In meiner Position wird erwartet, dass selten ein klassischer Acht-Stunden-Tag eingehalten wird. Leider hat darunter auch mein Familienleben gelitten, und ich habe viel Zeit in der Kindheit meiner Tochter verpasst – rückblickend würde ich das heute anders machen. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, eigene Fehler einzugestehen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Deshalb rate ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere, wenn Nachwuchs in der Familie ansteht, sich bewusst Zeit für die Familie zu nehmen. Denn die Zeit, die man mit seinen Kindern versäumt, lässt sich später nicht mehr nachholen.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich würde mich selbst als einen ausgesprochen autodidaktisch veranlagten Menschen bezeichnen. Das bedeutet, dass ich mir das meiste Fachwissen eigenständig und aus eigener Motivation angeeignet habe. Interessanterweise besitze ich keine der in unserer Branche üblichen Zertifizierungen, weil ich den Großteil meines Wissens selbstständig erarbeitet habe. Für mich war es immer selbstverständlich, mich laufend über aktuelle Entwicklungen und neue Technologien zu informieren, ohne dass ich dafür formelle Weiterbildungsmaßnahmen oder offizielle Kurse besucht habe. In den vergangenen zehn Jahren habe ich keinerlei Weiterbildungsaktivitäten von meinen Vorgesetzten eingefordert. Vielmehr habe ich die Verantwortung für meine fachliche Weiterentwicklung selbst übernommen. Wenn mich ein Thema interessiert oder ich merke, dass ich in einem Bereich noch dazulernen kann, dann setze ich mich gezielt damit auseinander – sei es durch Fachliteratur, Online-Kurse, Tutorials oder den direkten Austausch mit Kollegen. Für mich ist lebenslanges Lernen ein natürlicher Bestandteil meines beruflichen Alltags, den ich flexibel und eigenverantwortlich gestalte. Diese Herangehensweise hat mir ermöglicht, mich stets auf dem neuesten Stand zu halten und mein Wissen kontinuierlich zu erweitern, ohne auf formale Weiterbildungsangebote angewiesen zu sein.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein vorrangiges Ziel ist es, weiterhin aktiv dazu beizutragen, die starke Marktposition unseres Unternehmens zu festigen und auszubauen. Ich möchte durch mein Engagement, mein Fachwissen und meine Erfahrung sicherstellen, dass wir auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und unseren Kunden innovative, qualitativ hochwertige Lösungen bieten können. Dabei ist es mir besonders wichtig, nicht nur kurzfristige Erfolge anzustreben, sondern nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben. Ich möchte als verlässlicher Ansprechpartner für Kollegen und Kunden agieren, ein positives Arbeitsumfeld fördern und die Unternehmenskultur aktiv mitgestalten. Darüber hinaus liegt mir am Herzen, junge Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich im Unternehmen weiterzuentwickeln. Insgesamt strebe ich danach, gemeinsam mit meinem Team einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Stabilität und zum Wachstum unseres Unternehmens zu leisten und so die Erfolgsgeschichte unseres Betriebs aktiv mitzugestalten.
Ing. Dalibor Kukić

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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