Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
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Gabriele Eder

Gabriele Eder
Communications Manager
ALSTOM Power Austria GmbH
1810 Wien, Wienerbergstraße 11B
100
09/10/1964
Ybbs an der Donau
Energie
Johann und Hilde
Mountainbike, Tennis, Yoga, Laufen, Tanzen, Musik, Kultur, Reisen, Sprachen

Zur Karriere von Gabriele Eder


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Handelsakademie in Ybbs übersiedelte ich nach Wien, um Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Nach einigen Semestern beschloß ich aber, gleich voll ins Berufsleben einzusteigen, da mir die finanzielle Unabhängigkeit wichtiger war. Ich begann bei Firma Vogelbusch Ges.m.b.H als Assistentin des Abteilungsleiters. Nach ca. zweieinhalb Jahren suchte ich nach einer neuen Herausforderung und fand diese bei Firma Secon Halbleiterprod. ges.m.b.H, wo ich als Alleinsekretärin im Verkauf bereits sehr eigenständig arbeiten konnte. Zwischendurch stellte ich mich bei einer Managementberatungsfirma vor und erhielt kurze Zeit später das Angebot, als Junior-Assistentin in der Generaldirektion der Perlmooser Zementwerke tätig zu werden. Da mich die Möglichkeit, auf oberster Geschäftsebene zu arbeiten, sehr reizte, nahm ich das Angebot an. Ich mußte jedoch bald erkennen, daß das rein klassische Sekretariat für mich zu wenig Selbständigkeit und Entwicklungsmöglichkeit beinhaltete und begab mich daher wieder auf Jobsuche. So kam ich schlußendlich zu Firma Asea Brown Boveri, wo ich als Management-Assistentin des Bereichsleiters Kraftwerke einen interessanten und ausbaufähigen Aufgabenbereich fand. Im Zuge diverser Umstrukturierungen wurde der Kraftwerksbereich in eine eigene Tochterfirma, ABB Energie AG, ausgegliedert. Ich blieb aber weiterhin in meiner Funktion als Management-Assistentin tätig. Als ABB im Jahre 1999 den Entschluß faßte, die Stromerzeugungs-aktivitäten (Kraftwerksbereich) an den französischen Konzern ALSTOM zu verkaufen, ergab sich für mich eine besondere Chance. Zusätzlich zu meiner Assistenzfunktion übernahm ich sämtliche Agenden der Unternehmenskommunikation. Um für diese neue Aufgabe auch das nötige theoretische Wissen zu erwerben, absolvierte ich den Universitätslehrgang für Werbung, Marketing und Verkauf an der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Kombination Studium und Job war zwar eine ziemliche Belastung, aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung für meine berufliche Weiterentwicklung. Meine Arbeit bereitet mir Freunde, ist spannend und abwechslungsreich und erfordert auch ein hohes Maß an Kreativität und Eigeninitiative.

Zum Erfolg von Gabriele Eder


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich in erster Linie, meine Ziele zu erreichen - dies jedoch nicht um jeden Preis. Als noch wichtiger erachte ich es, inneres Glück und Zufriedenheit zu finden. Daher sollte man genau abwägen, wie intensiv man ein Ziel verfolgt.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich habe manche Ziele erreicht und konnte sowohl beruflich als auch privat vieles verwirklichen. Manchmal hätte ich zwar gerne etwas mehr Mut zum Risiko gehabt, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mein Ehrgeiz und die hohe Einsatzbereitschaft waren sicher zwei wichtige Faktoren. Ich habe eine sehr genaue, strukturierte Arbeitsweise und verstehe es, Prioritäten zu setzen. Ich war auch immer bereit, Verantwortung zu übernehmen. Ich bin eigentlich eine Einzelkämpferin, habe aber im Laufe der Jahre gelernt, auch gut in einem Team zu arbeiten.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wichtig ist es, die Prioritäten richtig zu setzen. So kann man auch unter großem Druck effizient arbeiten. Wenn Probleme auftreten, spreche ich diese sofort an und versuche, sie möglichst rasch zu lösen.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Ich war immer in technischen Unternehmen tätig, wo es für eine Frau natürlich schwieriger ist, sich durchzusetzen und anerkannt zu werden, vor allem, wenn das technische Fachwissen fehlt. Die Unternehmenskommunikation ist aber ein Bereich, wo man auch als Frau leichter Akzeptanz findet, sofern man die nötige Kompetenz aufweist. Generell finde ich, daß sich das Rollenbild der Frau in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat und Frauen jetzt mehr Karrieremöglichkeiten offen stehen. Trotzdem gibt es immer noch den sogenannten gläsernen Plafond und ganz nach oben schaffen es nur wenige.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung, nebenberuflich zu studieren, war für mich sehr sinnvoll. So konnte ich mir das theoretische Basiswissen aneignen, um meine Funktion richtig auszufüllen. Mein Studium gibt mir Selbstvertrauen und das Gefühl, die Qualifikation zu haben, um mit meinen Gesprächspartnern auf der gleichen Basis kommunizieren zu können. Außerdem war es für mich eine persönliche Bestätigung und eine gewisse Kompensation für das abgebrochene Betriebwirtschaftsstudium.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ein kollegiales Arbeitsklima sowie das Vertrauen in die Fähigkeiten des Anderen sind wichtige Faktoren, um erfolgreich zu agieren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Soweit möglich, trenne ich die beiden Bereiche. Im Privatleben schöpfe ich die nötige Kraft für die Anforderungen des beruflichen Alltags. Ich habe mich auch bewußt dafür entschieden, keine Kinder zu bekommen. Die Kombination von Kind und Karriere ist meiner Meinung nach nur in bestimmten Berufszweigen sinnvoll zu verwirklichen, besonders dann, wenn man sich den Kindern auch intensiv widmen möchte. In den meisten Fällen ist der Wiedereinstieg nach der Karenzzeit sehr schwierig und mit einem entsprechenden Karriereknick verbunden.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich denke, daß im Hinblick auf die EU-Osterweiterung das Erlernen von Ostsprachen für die berufliche Karriere sehr förderlich sein wird. Empfehlenswert ist sicherlich auch ein Auslandsaufenthalt, nicht nur wegen der sprachlichen Komponente, sondern auch, um das Verständnis für andere Kulturen zu erhöhen. Ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium sind heutzutage als Grundvoraussetzung für eine Top-Karriere zu betrachten.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein berufliches Ziel ist es, die Unternehmenskommunikation noch weiter auszubauen, und für mich persönlich ist es wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Das bedeutet für mich auch ständige Weiterbildung, vor allem hinsichtlich Fremdsprachen und Computer-Applikationen.
Ihr Lebensmotto?
Wahre Stärke ist zart.
Gabriele Eder
"Gesundheit schlucken" - Der Markt der Nahrungsmittelergänzungen (Diplomarbeit), 2001.

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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