Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Wladimir P. Matwejew

Wladimir P. Matwejew
Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros
Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland
10117 Berlin, Unter den Linden 55-61
Politikwissenschafter
Diplomatie
Verwaltung
Schachspielen, Wandern, Schwimmen

Zur Karriere von Wladimir P. Matwejew


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
In diesem Zusammenhang muß ich sagen, daß die Wurzeln meiner späteren Entwicklung im Elternhaus zu finden sind. Durch die Tätigkeit meines Vaters als Offizier war ich an Selbständigkeit gewöhnt und hatte - eher unbewußt - ein Vorbild, an das ich mich hielt. Das bedeutete, daß ich früh lernte, mich anderenorts durchzusetzen und zwar mit guten Leistungen, Aufgeschlossenheit und Toleranz. Schon in jungen Jahren festigte sich mein Wunsch, mehr über politische und wirtschaftliche Zusammenhänge im eigenen Land zu erfahren und eigene Kräfte zur Mitgestaltung zu nutzen. Die Überlegung lag nahe, nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen. Gleichzeitig war mir bewußt, in welchem politischen System ich mich befand, und so entschied ich mich erst einmal eine Fremdsprache zu lernen, die es mir ermöglichte, fremde Literatur in mein Studium einzubeziehen. Ich studierte also Deutsch an der Staatlichen Universität in Woronesh und hatte das Glück, am Aufbau eines neugegründeten Instituts bzw. einer Hochschule mitzuwirken. Zur gleichen Zeit war ich junger Abgeordneter in der Verwaltung von Woronesh tätig, was es mir erlaubte, Notwendigkeiten gezielter umzusetzen. Wenige Jahre nach der Perestrojka in Rußland nutzte ich die Chance, am Institut für soziale und politische Forschungen in Rostow Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. 1995 folgte ich dem Wunsch des damaligen Russischen Wirtschaftsministers Jewgeni Jassin, Rußland als Wirtschafts- und Investitionsstandort im Ausland zu vertreten. Von 1995 bis 2000 arbeitete ich als Direktor des Zentrums zur Förderung von Auslandsinvestitionen (ZFAR) in Rußland beim Ministerium für Wirtschaft der Russischen Föderation mit Sitz in Frankfurt am Main, seit 1998 als Beauftragter des Wirtschaftsministers der Russischen Föderation in Deutschland. Mit Integration des Handels- und Wirtschaftsbüros in die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland im Dezember 2000 stellte ich mich den mir übertragenen Aufgaben in der Bundeshauptstadt Berlin.

Zum Erfolg von Wladimir P. Matwejew


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, jedes Ziel, das ich mir (auch kurzfristig) gesteckt habe, zu erreichen. Dazu gehören verschiedene Aufgaben, große und kleine, wichtige oder scheinbar unwichtige. Eine Sache zu erreichen, die gerade von Bedeutung ist, das nenne ich Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In dem genannten Zusammenhang sehe ich mich als erfolgreich, weil ich bisher jedes Ziel, das ich konsequent verfolgt habe, auch erreichen konnte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Am Beispiel meines Vaters, der viel Verantwortung aber auch wenig Zeit für uns Kinder hatte, orientierte ich mich. In meiner Kindheit lernte ich, neue Situationen anzunehmen und nach meinen Möglichkeiten bestmöglich zu meistern. Meine Eltern führten eine sehr harmonische Beziehung, die von Verständnis und gegenseitiger Unterstützung geprägt war. Das gab mir Halt und machte auch immer neuen Mut.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als relativ junger Mensch erhielt ich die Verantwortung dafür, eine völlig neue Bildungseinrichtung aufzubauen und zu etablieren. Ich war noch keine 30 Jahre alt und nahm diese große Herausforderung an. Diese Hochschule nahm ihre Arbeit auf und wurde mehrere Jahre von mir erfolgreich geführt, bis ich mich neuen Aufgaben stellte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Es gab mehrere entscheidende Momente, die mein Leben geprägt haben. Die Entscheidung für mein erstes Studium war die erste Station. Erfolgreich entschieden habe ich an allen Wendepunkten meines beruflichen Lebens. Ich möchte betonen, daß ich nie einen anderen Weg als jenen gesehen habe, für den ich mich entschieden habe. Eine wichtige Entscheidung in meinem Leben bestand mit Sicherheit darin, das Angebot des damaligen russischen Wirtschaftsministers Jewgeni Jassin anzunehmen und Rußland als Wirtschaftsstandort in Deutschland zu vertreten. Damit leistete ich Pionierarbeit, von der anfangs niemand wußte, welchen Erfolg sie haben würde.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Als Anerkennung empfand ich es, wenn man mich als Person und meine Arbeit schätzte und dies deutlich gemacht wurde, in dem man mich mit neuen Arbeitsaufgaben betraute. Jewgeni Jassin wurde ich empfohlen. Daraufhin las er einige meiner wissenschaftlichen Arbeiten, die ihn überzeugten, mich zu einem persönlichen Gespräch einzuladen. Dies war eine große Anerkennung für mich.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Die Mitarbeiter der Russischen Botschaft müssen aus dem Heimatland kommen. Dies ist ebenso Voraussetzung wie fachliche Qualifikation. Natürlich entscheiden auch Sympathie und wie jemand menschlich in die vorhandene Gemeinschaft paßt.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich vermute, daß diese mich als ehrgeizigen und konsequenten Vorgesetzten betrachten und vor allem meine Sachkenntnis schätzen. Probleme und Aufgaben werden nach eigenen Überlegungen mit den Mitarbeitern besprochen. Dadurch entsteht ein gewisser Kollektivcharakter.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder jüngere Mensch sollte das, was er vor Augen hat und erreichen will, mit Disziplin und Zielstrebigkeit verfolgen. Es ist wichtig, sich dabei selbst treu zu bleiben und Freude am Leben zu haben.
Wladimir P. Matwejew
Der Arbeitsmarkt als Indikator der sozioökonomischen Transformation Rußlands, Köln 1994.

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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