Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Dipl.-Kfm. Dr. Erhard Ferstl

Dipl.-Kfm. Dr. Erhard Ferstl
Inhaber
Dipl.-Kfm. Dr. Erhard Ferstl
5020 Salzburg, Morzger Straße 15
Kaufmann
Diplomatie
07/02/1948
Salzburg
Theresia (1991)
Verheiratet mit Ursula
Verwaltung
Dipl.-Kfm. Dr.
Prof. Dipl.-Ing. Walter und Maria
Golf, Oldtimer, Reisen, Ideenfindung, Garten
Beteiligungen, Immobilien.

Zur Karriere von Erhard Ferstl


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach erfolgreichem Abschluß des Bundesrealgymnasiums in Salzburg mit der Matura im Jahr 1966 besuchte ich die Wirtschaftsuniversität Wien, die damals noch Hochschule für Welthandel hieß. Im Jahr 1970 konnte ich das Studium mit dem Titel Diplomkaufmann abschließen, und im Jahr 1973 promovierte ich zum Doktor der Handelswissenschaften. Danach absolvierte ich eine Bankausbildung in der Schweiz. Zwischen 1974 und 1981 war ich bei der Salzburger Sparkasse angestellt, wo ich in den Bereichen Insolvenzverfahren, Kreditwürdigkeitsprüfung und Insolvenzprüfung beschäftigt war. Ich konnte bis zur Stellung des Leiters des Referates für Infrastruktur aufsteigen. Schließlich entschloß ich mich dazu, mich selbständig zu machen. Seither leite ich meine eigene Handelsfirma und bin auf den Import und Export der unterschiedlichste Waren spezialisiert. Im Laufe der Jahre konnte ich durch meine vielen Dienstreisen eine Vielzahl von geschäftlichen Kontakten knüpfen. Im Jahr 1985 gründete ich zusätzlich eine Beratungsfirma in Hongkong, und im Jahr 1998 wurde ich zum Honorarkonsul der Republik Panama in Österreich ernannt.

Zum Erfolg von Erhard Ferstl


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, die Freiheit zu haben, mir meine Zeit und mein Leben selbständig einteilen zu können. Geld brauchen wir alle, doch wichtiger ist der Spaß an der Arbeit. Daß ich es mir leisten kann, zum Beispiel drei Tage lang nicht ans Telefon zu gehen, sehe ich persönlich als Erfolg an. Der finanzieller Erfolg ist für mich nicht vorrangig.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als nicht unerfolgreich, aber ich bin eher ein introvertierter Typ und mache daher nur wenig Öffentlichkeitsarbeit, nicht zuletzt, weil ich viele vertrauliche Tätigkeiten ausführe. Die Anerkennung von außen bedeutet mir nicht viel, ich lege keinen Wert darauf, von anderen als erfolgreich angesehen zu werden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Man muß mit sich selbst umgehen können und erkennen, was für einen selbst richtig ist. Oft wußte ich nicht weiter, meine Lage erschien aussichtslos, dennoch liebte ich meinen Beruf immer, und ich möchte keine Minute meiner Arbeit missen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich kann rationell arbeiten. Zuerst analysiere ich eine Aufgabe, dann schlafe ich darüber, dann analysiere ich sie noch einmal. Erst dann schreite ich zur Tat. Dadurch spare ich viel Zeit und Energie.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich konnte mein Studium sehr schnell abschließen, obwohl ich zu dieser Zeit ein lockeres Studentenleben führte. Damals erkannte ich, daß ich viel würde erreichen können und fühlte mich zum ersten Mal erfolgreich.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Originalität ist besser. Man kann Erfolg nur transportieren, wenn man von dem, was man tut, überzeugt ist. Man kann sich natürlich einiges abschauen, aber wenn man jemand anderen komplett kopiert, dann wird das schiefgehen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Vater prägte mich sehr mit seiner Erziehung. Er war ein erfolgreicher Mann und sehr konsequent in der Erziehung. Er war ein Mensch mit einer unglaublichen Energie. Heute habe ich wahrscheinlich eine große Ähnlichkeit mit ihm. Er war, wie ich, ein sehr spontaner Mensch, der nie zauderte. Dadurch fielen manche Entscheidungen vielleicht zu schnell, sowohl bei ihm als auch bei mir. Es ist in meiner Branche aber oft notwendig, schnelle Entscheidungen zu treffen. Richtig beeinflussen konnte mich eigentlich nie jemand, ich traf meine Entscheidungen immer selbst.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich werde skeptisch betrachtet, weil ich nicht in normalbürgerliche Schemen passe. Ich bin für meine Mitmenschen schwer greifbar und werde vielleicht als bunter Hund bezeichnet. Ich bin vielen meiner Mitmenschen suspekt, weil keiner so genau weiß, was ich eigentlich tue.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter sind für mich vollwertig anerkannte Partner, die gleichwertig sind. Jeder muß seine Arbeit erbringen. Der kleinste Handwerker ist genauso wichtig wie ein wichtiger Kooperationspartner, ansonsten würde das Gesamtgeschäft nicht funktionieren.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Am meisten Wert lege ich darauf, daß meine Mitarbeiter leistungswillig sind, die Qualifikation ist mir nicht so wichtig.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Man muß seine Mitarbeiter als gleichwertige Wesen akzeptieren und das Gespräch mit ihnen suchen. Man muß immer den Überblick bewahren und alle Vorgänge selbst kontrollieren. Nur delegieren und anschaffen alleine funktioniert meistens nicht.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mittlerweile funktioniert das Nebeneinander von Beruf und Privatleben sehr gut, früher war es oft problematisch, wobei das Zeitproblem das vorrangigste war. Obwohl ich nie ein Workaholic, war blieb mir früher oft zu wenig Zeit. Wenn ich heute mein Büro verlasse, vergesse ich auch meine beruflichen Sorgen, das gelingt mir mittlerweile sehr gut. Ich kann mich gut entspannen, wobei ich diese Fähigkeit erst lernen mußte.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es soll einem keine Arbeit zu minder sein. Ich denke, wir reden die Wirtschaft krank, die Situation ist gar nicht so schlecht, wie ständig behauptet wird.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich habe noch in unmittelbarer Zukunft einige Projekte geplant: Ich möchte mich mit dem Vertrieb eines neuen Reinigungsmittels beschäftigen, das Kohlenwasserstoffe auflösen kann. Leider ist dieses Produkt noch schwer zu verkaufen, weil keiner glaubt, daß es ein derartiges Mittel gibt, ebenso Entwicklungen im Immobilienbereich.
Ihr Lebensmotto?
Zufrieden aufstehen und am Abend glücklich schlafen gehen!
Erhard Ferstl
Honorarkonsul der Republik Panama in Österreich.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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