Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Mag. Ingeborg Gasser

Mag. Ingeborg Gasser
Inhaberin
1030 Wien, Mohsgasse 32/1
Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Dolmetscherin für Französisch und Russisch
Berater / Sonstiges
15/10/1963
Waiern
Manuel (1992), Lorenz (1996) und Thomas (1997)
Berater
Mag.
Tanzen (Flamenco), Lesen, Sport, Reisen
Arbeitsgruppe der Gerichtsdolmetscher für die französische Sprache, gelegentlich Mitglied der Prüfungskommission für die Zertifizierung von Gerichtsdolmetschern.

Zur Karriere von Ingeborg Gasser


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der HBLA in Villach 1983 entschied ich mich für das Dolmetschstudium in Graz mit den Fremdsprachen Französisch und Russisch und arbeitete ein Jahr lang neben dem Studium als Fremdsprachenassistentin an einer Mittelschule in Frankreich. Nach dem Studienabschluß 1989 studierte ich ein Jahr lang an der ESIT, einer zweijährigen Fachhochschule für Konferenzdolmetscher in Paris. Dann nahm ich eine Übersetzerstelle an der österreichischen Außenhandelsstelle in Moskau an, auf die mich ein früherer Lehrer aufmerksam machte. In Rußland lernte ich meinen späteren Mann kennen. Gemeinsam zogen wir nach Wien, wo ich nach der Geburt meines ersten Kindes im Herbst 1992 die Gerichtsdolmetscherprüfung für Französisch und Russisch ablegte. Abgesehen von einem dreijährigen Aufenthalt in Rußland in den Jahren 1996 bis 1999 war ich seither in Wien selbständig als Gerichtsdolmetscher tätig. Ich arbeite vor allem für Gerichte, Ministerien und sonstige Behörden, verkaufe aber auch regelmäßig Übersetzungs- oder Dolmetschdienste an Übersetzungsbüros oder Privatkunden.

Zum Erfolg von Ingeborg Gasser


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Kann ich alle Belange des Berufes und der Familie sowie kulturelle und persönliche Bedürfnisse bestens vereinbaren, fühle ich mich erfolgreich.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin autonom und habe alle Lebensbereiche in Balance - insofern sehe ich mich als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich verfüge über eine gute Sprachkompetenz in meinen drei Arbeitssprachen Deutsch, Französisch und Russisch. Über die Ausbildung hinausgehend eignete ich mir die Sprachkompetenz in den von mir beherrschten Fremdsprachen im Zuge langjähriger Auslandsaufenthalte an, ich habe sowohl in Frankreich, als auch in der UdSSR bzw. in Rußland jeweils etwa vier Jahre lang gelebt. Insofern schöpfe ich aus dem Vollen. Ich kommuniziere gerne und genieße den Umgang mit Menschen, vor allem auch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen grundsätzlich sehr, und diese Freude am Umgang mit Menschen gekoppelt mit meiner Neugier trägt dazu bei, daß meine Berufsmotivation eine sehr hohe ist. Meine Wendigkeit kommt mir zugute, ich kann mich leicht von einer Kommunikationssituation auf eine vollkommen andere umstellen und in Gesprächen rasch von einer Sprache zur anderen wechseln. Natürlich ist Genauigkeit in meinem Beruf unabdingbar.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich löse private und berufliche Probleme in der Regel sofort.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Dolmetschen und Übersetzen sind Berufe, die traditionell in fester weiblicher Hand sind. Diese Berufe erfordern Kompetenzen, wie vernetztes Denken, Organisationstalent, Flexibilität, kommunikative und soziale Fähigkeiten, sowie Einfühlungsvermögen, die offensichtlich eher Frauen mitbringen. Ich habe eigentlich keine Nachteile, weil ich eine Frau bin. Auch habe ich mich immer auf die Solidarität anderer Frauen – meiner Mutter etwa oder meiner langjährigen Freundin und Mitarbeiterin Christèle Fafournoux – verlassen können, sodaß ich auch Aufträge, die mitunter eine längere Abwesenheit bedingen, problemlos annehmen kann. Für meinen Erfolg hat es sich als Vorteil erwiesen, daß ich als Frau immer gezwungen war, verschiedene Aufgabenbereiche zu vereinen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es besteht die Gefahr, daß Kinder die Muster der Eltern (meist aus Treue oder Liebe) blind nachahmen. Für wichtig erachte ich, Kinder darin zu fördern, daß sie auf ihr eigenes Inneres zu hören lernen, und vor allem die Zeichen ihrer Zeit zu erkennen und ihren eigenen Weg gehen lernen um sich über elterliche Vorgaben hinaus an unterschiedlichen Menschen zu orientieren. Mir war mein Vater als Bauunternehmer insofern Vorbild, als er mich zu selbständigen, verantwortungsbewußten Handeln inspirierte. Meine Mutter wiederum ist ein Organisationsgenie und hat mir in einer Zeit, als das noch nicht so selbstverständlich war, überzeugend vorgelebt, wie man Berufs- und Privatleben unter einen Hut bringen kann.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich selbst bin die Stärke meines Unternehmens. Ich nehme jeden Auftrag gleich ernst und jeder Kunde liegt mir gleich am Herzen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mein Arbeitsplatz befindet sich in meiner Privatwohnung, und auch wenn ich mir eine Kernarbeitszeit einteile, so arbeite ich zeitlich dennoch sehr flexibel. Mit Menschen aus dem beruflichen Umfeld halte ich sehr gute Arbeitsbeziehungen, vermische diese Kontakte aber nicht mit privaten.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich empfehle jungen Menschen, die Zeit, in der sie leben, so gut wie möglich wahrzunehmen, um den Spürsinn für günstige Gelegenheiten zu schärfen. Dazu ist es notwendig, die Meinungen der älteren Generation nicht zu stark zu gewichten, sondern eigenen Impulsen zu folgen. Wer schon früh auf das harmonische Zusammenspiel aller Lebensbereiche achtet, bleibt in guter Balance und verausgabt sich nicht einseitig, wie es heute leider ohne Rücksicht auf Verluste viele Männer tun, indem sie sich ausschließlich auf den Beruf konzentrieren. Für meine drei Söhne würde ich mir daher wünschen, daß für sie später nicht die Arbeitswelt allein Indikator für Erfolg ist.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Perfektionierung meiner Sprachkompetenz in den Sprachen Russisch, Französisch, Deutsch und zusätzlich Englisch ist mir weiterhin ein Anliegen. Ich bin offen für neue Aufgabengebiete und möchte mich auch gerne weiterbilden. Manchmal träume ich davon Literatur zu übersetzen, ich glaube das wäre ein gutes Heilmittel gegen die Schnelligkeit, in der ich zumeist lebe.
Ingeborg Gasser
Österreichischer Verband der Gerichtsdolmetscher, Universitas.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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