Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Katja Herbst

Katja Herbst
Head of Marketing & Sales
DHL Express
2353 Guntramsdorf, Viaduktstraße 20
Staatlich geprüfte Chemielaborantin, Managerin
Transport und Verkehr
15/09/1969
Troisdorf / Deutschland
Verheiratet mit Thorsten
Transport und Verkehr
Dressurreiten, Pferde

Zur Karriere von Katja Herbst


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Abschluß der mittleren Reife entschied ich mich zur Ausbildung zur staatlich geprüften Chemielaborantin von 1986 bis 1989 in Troisdorf. Nach Abschluß der Lehre kam ich durch einen Zufall zum Logistikunternehmen TNT Express Deutschland. Nach den Stationen Innendienst und Außendienst in Köln und Bremen übernahm ich 1995 die Verkaufsleitung der Hamburger Niederlassung. 1997 wechselte ich dann zur Deutschen Post AG um die Hamburger Niederlassung der neu gegründeten Post Express GmbH aufzubauen. 1998 übernahm ich die Verantwortung für die Vertriebsniederlassung Hamburg der Deutschen Post Euroexpress. Ein weiteres Jahr später übertrug mir die Deutsche Post die Position des Geschäftsbereichsleiters Vertrieb Nord/Ost. Seit Jänner 2004 bin ich als Head of Marketing and Sales für die DHL Express Austria tätig.

Zum Erfolg von Katja Herbst


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich vor allem, über einen gewissen Grad an Unabhängigkeit zu verfügen, das heißt wenig Fremdbestimmtheit zu erfahren und die Möglichkeit zu haben, eigene Ideen und Ziele zu verwirklichen, die mir Befriedigung und Bestätigung geben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Im Sinne meiner Definition bin ich erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Das berühmte Quentchen Glück spielte mit - so war ich zur rechten Zeit am richtigen Ort. Ich arbeite gerne mit Menschen, und wir überzeugen täglich Menschen davon, daß wir die Dinge erfolgreich und richtig tun und eine gute Vision erfüllen. Ein wenig Stursinn ist nötig, um beharrlich seinen Weg zu gehen, auch wenn man manchmal nicht sofort verstanden wird. Ausgezeichnete Mentoren boten mir Unterstützung. Der feste Glaube an mich selbst, an meine Arbeit und an das Unternehmen, für das ich mich engagiere, bedeuten viel. Nichts würde helfen, wenn das Team nicht mitziehen würde - also ist Kommunikationskompetenz von entscheidendem Wert.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Nein, der Anfang als Frau im Wirtschaftsleben gestaltet sich vielleicht sperriger, weil Männer sich mit dem Aufbringen spontaner Akzeptanz schwer tun. Das ist das Problem der Männer. Nach einigen Minuten kann es schon gelingen, einen guten Kontakt herzustellen. Männer verhalten sich untereinander oft ruppig, und im Laufe der gemeinsamen Arbeit, gerade bei bedeutenderen Verhandlungen ist es von Vorteil, als Frau dabei zu sein, weil das Klima und das Verhalten feiner werden.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich hoffe, in einigen. Ich lehnte schon einige Angebote ab und bereute diese Absagen nicht. Täglich ist eine Fülle von Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, daß bei Abwägen von getroffenen Entscheidungen die guten überwiegen. Ich habe keine Angst vor falschen Entscheidungen - besser hin und wieder falsch, als gar nicht zu entscheiden.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Imitation kann nicht fruchtbar sein. Originalität im Sinne von Authentizität ist mit einem originellen Wesen verbunden. Von Wert für sein Umfeld ist, wenn man einschätzbar und berechnend ist.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ein ehemaliger Berufskollege, mittlerweile mit einem eigenem Logistik-Unternehmen auf dem Markt, inspirierte mich mit seinen Sichtweisen und stand mir mit Rat und Tat zur Seite.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Mir geht es rundum gut - ich erhalte private Anerkennung. Gute Bilanzen wirken anerkennend, aber auch die Wertschätzung durch meine Mitarbeiter. Ein Danke in einem Brief ausgedrückt oder mediale positive Erwähnung sind angenehmstes Lob!
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Mitarbeiter, mit denen ich direkt arbeite, wähle ich persönlich aus, und dabei leitet mich mein Bauchgefühl. Meine Anforderungen gehen über das hinaus, was im Lebenslauf steht. Gute Erfahrung hatte ich auch mit branchenfremden Mitarbeitern. Controllinglastige Menschen passen wenig in den Außendienst und vice versa. Erst wenn ich einen Menschen besser kenne, kann ich die Stärken und Schwächen wirklich einschätzen und den beruflichen Einsatz noch besser planen helfen. Ich bin mir bewußt, daß ich als Managerin Entscheidungsfreiraum gewähren muß, wenn ich zugleich selbständiges Handeln von Mitarbeitern wünsche. Es gibt wenig schlechte Mitarbeiter, aber viele schlechte Vorgesetzte.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Nicht zu demotivieren ist wichtiger, als zu motivieren. Menschen brauchen klare Visionen und die Berücksichtigung nicht nur von äußeren Motivationsfaktoren wie Autos und von sonstig Materiellem, auch die starke Berücksichtigung der intrinsischen Motivation: das Eingehen auf innere Bedürfnisse, Coaching, keine Sackgassen, sondern ausgewogene Karriereverläufe, Kommunikation, Zuhören, kritische Stellungnahmen, Ziele vereinbaren, ehrliche Einschätzung der Arbeit - all das ist enorm wichtig.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
DHL Express ist weltweit rund um die Uhr im Dienst und Einsatz. Alle, egal auf welchem Kontinent, glauben an die selbe Idee. Die Mitarbeiterorientierung ist bei uns eine sehr hohe. Gute Arbeit bringt weiter - es gibt keine Diskriminierung. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Informell und locker findet gelegentlich ein Austausch statt.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die Perfektionierung der englischen Sprache ist bei uns Dauerthema, denn 60 Prozent der Agenden sind in dieser Sprache auszuführen. Internationale, interne Workshops finden regelmäßig statt, um den globalen Zusammenhalt zu fördern.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mein Ehemann, der in Deutschland beruflich selbständig arbeitet, ist sehr tolerant, und ich bin es auch. Natürlich ist es manchmal schwer, und es kostet Kraft, wenig Zeit füreinander zu haben. Doch die nächsten drei Jahre möchte ich jedenfalls in Österreich meine Aufgaben bestmöglich erfüllen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es ist wichtig, sich das Berufsleben nicht unnötig zu verkomplizieren. Das Einfache findet sich oft in pragmatischen Lösungen. Mut tut gut - einfach machen!
Ihr Lebensmotto?
Alles wird gut!
Katja Herbst
Bundesverband für Logistik.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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