Über Club-Carriere

Club-Carriere ist die weltweit größte sozialpsychologische Studie zum Thema "Parameter und Faktoren des Erfolgs". Seit 1997 wurden über 40.000 Interviews persönlich geführt und ausgewertet. Die Analyse kann auf diesem Portal www.club-carriere.com kostenlos eingesehen werden und ist für junge Talente, aber auch für Karriere-Suchende als Orientierung für Ihren Weg zum individuellen Erfolg gedacht.
Die derzeit über 110.000 Besucher pro Monat sorgen zudem dafür, dass die Persönlichkeiten, deren Interviews veröffentlicht wurden, einen massiven PR-Nutzen genießen.


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Robert Röck

Robert Röck
Geschäftsführer
Landgasthaus Hammerwirt - Robert Röck
5411 Oberalm, Messinghammerweg 1
Speiselokale
6
22/07/1970
Gastein
Julia (2000)
Lebensgemeinschaft mit Birgit Höllbacher
Gastgewerbe
Schach, Urlaub
Après-Schi-Bar, Gaissau am Hintersee.

Zur Karriere von Robert Röck


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1985, im Alter von 15 Jahren, begann ich in Gastein die dreijährige Lehre zum Koch. Nach der Lehrabschlußprüfung blieb ich in dieser Region und war für eine Schihütte auf der Schloßalm tätig. Danach sammelte ich in renommierten Salzburger Betrieben wertvolle Erfahrungen, unter anderem im Restaurant Riedenburg, im Hotel Altstadt Radisson SAS, im Restaurant Dax Lueg und auch in der Zusammenarbeit mit der bekannten Köchin Frau Johanna Maier. Ich wechselte etwa alle zwei Jahre die Arbeitsstelle, um möglichst viele verschiedene Kenntnisse zu erlangen. Anschließend arbeitete ich ein Jahr lang auf einem Kreuzschiff, das im Norden Europas unterwegs war. Aus Freude an meiner Tätigkeit und aufgrund der wertvollen Erfahrungen, die ich zuvor gesammelt hatte, spielte ich zu dieser Zeit schon mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen. Meine Freunde bestärkten mich in dieser Entscheidung, weil sie überzeugt waren, daß ich Erfolg haben würde. Deshalb prüfte ich entsprechende Optionen in der Umgebung von Salzburg und stieß dabei auf den Landgasthof Hammerwirt. Der Standort als auch der Betrieb gefielen mir von Anfang an, weshalb ich mich entschloß, diesen im Jahr 2001 zu pachten. Seither bin ich als Geschäftsführer des Landgasthofs Hammerwirt tätig.

Zum Erfolg von Robert Röck


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, zufrieden mit mir selbst und meinem Leben zu sein. Und aus meiner Sicht sind die Mitarbeiter daran maßgeblich beteiligt, da sie für die Zufriedenheit der Gäste verantwortlich sind. Mein Herz schlägt jedoch speziell für die Küche. Solange die Qualität in diesem Bereich für meine Begriffe gut ist, sind wir erfolgreich. Erfolg bedeutet auch Zufriedenheit mit dem Erreichen der Ziele, die man sich gesetzt hat.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin ein besonders zielstrebiger Mensch und setze die Dinge konsequent um, die ich mir vorgenommen habe. Einerseits bringt mein gesunder Ehrgeiz die nötige Kraft und Ausdauer hervor, um meine Ziele zu erreichen. Andererseits benötige ich auch Ruhephasen, in denen ich neue Energie tanken kann. Wenn ich selbst koche, ist es mir besonders wichtig, anschließend mit meinen Gästen zu plaudern und mich zu erkundigen, ob es ihnen geschmeckt hat. Wenn ich frische Zutaten auf dem Markt eingekauft habe, variiere ich unser Speiseangebot gerne mit Gerichten, die nicht auf der Karte stehen. Für meinen Erfolg ausschlaggebende Faktoren sind für mich deshalb auch die persönliche Betreuung meiner Gäste und mein ausgeprägtes Qualitätsbewußtsein.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
In unserem Betrieb ist Teamwork sehr wichtig. Wir arbeiten eng mit unserem Personal zusammen und besprechen regelmäßig vor den Öffnungszeiten die Arbeitsabläufe und Aufgaben, um später während der intensiven Arbeit Fehler zu vermeiden. Ich lege besonderen Wert auf eine ordentliche Vorbereitung und Planung sowohl in der Küche als auch im Service. Uns kommt dabei die Vielzahl an Reservierungen zugute, die wir überwiegend per E-mail oder Telefon im vorhinein erhalten, da wir auf diese Art recht genau wissen, wie viele Personen zu bekochen sind.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Wir verwenden keine Fertigprodukte, sondern kaufen das Gemüse beim Walser Gemüsebauern und das Fleisch beim Hausmetzger ein. Wir kochen unsere Speisen frisch und nach traditionellen Rezepten. Auch wenn die Einkaufspreise dadurch höher sind, schmecken und schätzen unsere Gäste diese Qualität. Damit halten wir auch einen hohen Anteil von rund sechzig Prozent Stammgästen. Oftmals kommen Gäste auch nur, um ein Achterl Wein zu genießen, weil sie wissen, daß wir österreichische Qualitätsweine anbieten.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein früh verstorbener Vater war ein großes Vorbild für mich, da er auch selbständig und sehr ehrgeizig war, wenn auch in einer anderen Branche. Er arbeitete als Masseur und betrieb einen Heilstollen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir pflegen ein sehr gutes und persönliches Verhältnis zu unseren Mitarbeitern. Sobald das Geschäft es zuläßt, ermöglichen wir ihnen im Rahmen der Fünf-Tage-Woche den nötigen Ausgleich. Außerdem veranstalten wir einmal im Jahr einen gemeinsamen Betriebsausflug.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Neben unseren hochqualitativen und traditionellen Speisen ist unser Gastgarten sehr beliebt. Er ist ruhig und liegt geschützt hinter dem Haus, im Schatten von alten Kastanienbäumen. Besonders in der Sommersaison kommen Familien mit Kindern gerne zu uns, da wir nebenan auch noch über einen Spielplatz und Tiere wie ein Pony oder Hasen verfügen. So kommen auch die Eltern auf ihre Kosten und können während des Essens entspannen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Am Montag, unserem freien Tag, versuchen wir, den Beruf auszuklammern. Unsere Tochter Julia geht an unserem Ruhetag nicht in den Kindergarten, da wir diese freie Zeit nutzen, um sie bewußt zu genießen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Unter der Woche haben wir sehr viel zu tun, weshalb dieser Zeitausgleich um so wichtiger ist.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man muß sich bewußt sein, daß das Gastgewerbe besonders zeitintensiv ist. Auch ist die Qualität der persönlichen Gästebetreuung durch nichts zu ersetzen, am wenigsten durch zu viele Standardisierungsmaßnahmen. Man sollte sich für die Erhaltung der persönlichen, gepflegten und leicht gehobenen Gastronomie einsetzen.
Robert Röck
Schachclub.
Eine Haube Gault Millau 2003.

Club-Carriere

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
Wohnort - Europa

Bewerbung an:
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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