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* Univ.-Prof. Wolfgang Brunner

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Selbständig
Universität Mozarteum und Salzburger Hofmusik
5020 Salzburg, Lebenaustraße 8a
Musiker, Universitätsprofessor
Musik und Tanz
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof.
Wolfgang
Brunner
19.07.1958
Regensburg
Maria und Otto
Olivia (1992) und Korbinian (2004)
Verheiratet mit Leonore
Natur, Gespräche mit Freunden

Service

Wolfgang Brunner
Werbung

Brunner

Zur Karriere

Zur Karriere von Wolfgang Brunner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Abitur studierte ich von 1977 bis 1981 Schulmusik an der Musikhochschule München und schloß mit einem Notendurchschnitt von 1,03 und damit dem besten Ergebnis seit Bestehen der Abteilung ab. Die Musik liegt unserer Familie im Blut. Auch mein Vater war Schulmusiker, und bis zum Abitur hatte ich bei ihm Klavier- und Geigenunterricht, oft drei bis vier Stunden täglich. Diese intensive musikalische Ausbildung im Elternhaus war für meine spätere Karriere sicher eine wesentliche Basis. Nebenbei beschäftigte ich mich mit historischem Tanz und Tanzwissenschaft und studierte Musik- und Theaterwissenschaft sowie Volkskunde in München und Salzburg. Von 1982 bis 1986 studierte ich Klavier bei Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg. Die drei Studien zu vereinbaren, war schon ein Kunststück, und es war eine sehr anstrengende Zeit. 1986 ergab sich die Gelegenheit, für drei Konzerte auf einem Hammerflügel einzuspringen. Kommt man als Pianist an einen Hammerflügel, stellt man rasch fest, was alles nicht geht. Moderne Klaviere sind industrialisiert und geben das wieder, was der Wille des Musikers ist. Bei alten, historischen Instrumenten geht das nicht so unmittelbar. Sie haben quasi eine eigene Persönlichkeit, auf die man sich einlassen muß, sonst schlägt das Instrument unbarmherzig zurück. Ich begann zu erahnen, was diese alten Instrumente an Klangvielfalt, Lebendigkeit und Farbenreichtum zu bieten haben. Gegen einen Hammerflügel klingt ein Flügel unserer Zeit fast eindimensional, fast eintönig. Ich bemerkte also, daß sich hier ein weiteres Arbeitsfeld für mich auftut, da sich auf diesem Gebiet mein pianistisches mit dem historischen Interesse verband. Von 1985 bis 1989 studierte ich Cembalo bei Liselotte Brändle, Kenneth Gilbert und Glen Wilson; Hammerklavier bei Eckart Sellheim und Richard Fuller sowie Historische Aufführungspraxis bei Nikolaus Harnoncourt. Ende der achtziger Jahre gewann ich bei Wettbewerben mehrere Preise in den Sparten Hammerklavier und Cembalo. Seit 1989 gastiere ich bei fast allen bedeutenden europäischen Festivals für Alte Musik und arbeite dabei immer wieder mit bekannten Interpreten dieser Szene zusammen. Außerdem arbeitete ich solistisch als Continuospieler mit namhaften Dirigenten. 1991 gründete ich das Ensemble Salzburger Hofmusik, das in variablen Besetzungen von Trio bis Orchester auftritt. Wir führen mit diesem Ensemble hauptsächlich Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts mit Originalinstrumenten auf, wobei die Musik des Salzburger Hofes einen Schwerpunkt im Repertoire einnimmt. Meine Begabung liegt darin, sehr viele benachbarte Gebiete zu integrieren. Ich möchte praktisch erlebbare Musikgeschichte betreiben, dazu gehört die Alte Musik ebenso wie der historische Tanz. Außerdem leite ich derzeit zwei Konzertreihen. Mein dritter Schwerpunkt ist die Lehrtätigkeit. An der Universität München hatte ich von 1983 bis 1988 einen Lehrauftrag für historischen Tanz. Seit 1985 unterrichte ich historische Tasteninstrumente, Generalbaß, Klavier, Klavierimprovisation und -didaktik am Mozarteum. Von 1990 bis 1992 lehrte ich auch Hammerklavier an der Musikhochschule Karlsruhe.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wolfgang Brunner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet einerseits, mit der erreichten Leistung zufrieden zu sein und andererseits, mit den momentanen Aufgaben und Zielen glücklich zu sein. Schöne Erfolgsmomente sind es, wenn entweder beim Konzertpublikum oder bei den Schülern der Funke überspringt, wenn es mir gelingt, Begeisterung zu wecken.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich bekam durch mein Elternhaus und meine vielfältigen Studien eine gute handwerkliche Basis. Die Freude an der Musik, Begabung und das ausgeprägte Interesse, Menschen und Themen zu verbinden, waren sicher bestimmend für meine Karriere. Durch die Geburt unserer Tochter 1992 lernte ich noch mehr an Sensibilität und Flexibilität im Umgang mit anderen Menschen. Auch davon habe ich auf meinem weiteren Lebensweg profitiert.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich Mitte der siebziger Jahre einen Preis bei Jugend musiziert erhielt, war das eine erste Bestätigung. Viel wichtiger aber war die Erkenntnis, daß es noch viele andere Jugendliche meines Alters mit den gleichen Interessen gibt. Diese Einbindung in das soziale, kulturelle Netz bedeutete mir mehr als der Preis an sich.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? In der Jugend war sicher mein Vater die prägende Persönlichkeit. Später, im Rahmen meiner langjährigen Ausbildung und während meiner Studien, gab es immer wieder einzelne Professoren, die Vertrauen in mich hatten und mich förderten. Aber auch ein Mensch wie Nikolaus Harnoncourt, mit dem ich zeitweise arbeiten durfte, hat mich durch seinen übersprühenden Ideenreichtum beeindruckt und inspiriert.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Die normale Musikausbildung an den Schulen und der klassische Konzertbetrieb verlieren immer mehr an Stellenwert und werden immer weniger. Viele Konzertzyklen werden gestrichen, sei es aus budgetären Gründen und aus mangelndem Publikumsinteresse. Es gibt auch keine Kultur der Hausmusik, des Musizierens daheim mit Freunden, mehr.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Meine Schüler motiviere ich über die Musik selbst sowie über eine sehr ernsthafte, perfektionistische Arbeit daran. Mit dem Ensemble versuche ich, die Konzertstücke so auszuwählen, daß meine Mitmusiker auch mit Solo-Passagen zum Einsatz kommen. Als Leiter der Salzburger Hofmusik sorge ich dafür, daß die gesamte Infrastruktur stimmt und die Musiker ihr angemessenes Honorar bekommen.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Es gibt natürlich sehr viele hervorragende Musiker und Kollegen, mit denen wir uns ein breites Feld teilen. Hier muß man eben sehr gute Kontakte zu Konzertveranstaltern oder Plattenproduzenten pflegen, um im Geschäft zu bleiben. Bei Veranstaltungen, wo wir Alte Musik und historischen Tanz verbinden, sind wir ziemlich einzigartig.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Musik hat mit Temperament und Leidenschaft zu tun. Wer sich für eine musikalische Karriere entscheidet, sollte dieses Feuer in sich spüren. Musik ist keine Pflichterfüllung, sondern pralles Leben. Als professioneller Musiker muß man dann den Einklang finden zwischen Erfordernissen des Marktes und den eigenen musikalischen Vorlieben.
Ihr Lebensmotto?
Leben und Lebendigkeit weitergeben.

Publikationen

40 CDs, wissenschaftliche Beiträge, Beiträge für Fachzeitschriften und Lexika.

Ehrungen

U.a. Erster Preisträger des Internationalen C.P.E. Bach Wettbewerbes (1988, Kategorien Cembalo und Hammerklavier), Hammerklavierpreis der Deutschen Grammophongesellschaft, Erster Preisträger des Internationalen Mozartwettbewerbes Brügge (1989, Sparte Hammerklavier).

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