Über Club-Carriere

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Dipl.-Ing. Bernd Federspiel

Dipl.-Ing. Bernd Federspiel
Geschäftsführer
dreiplus Architekten ZT GMBH
8010 Graz, Ballhausgasse 1
Architekt
24/10/1966
Bregenz
Bau
Dipl.-Ing.
Dieter und Ilka
Segeln, Schifahren, Radfahren

Zur Karriere von Bernd Federspiel


Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte die HTL, Fachrichtung Tiefbau, in Rankweil und maturierte 1990. Erst nach dem Schulabschluß kam mir der Gedanke, Architektur zu studieren, wobei für mich mehrere Berufe vorstellbar waren. Zum Beispiel hatte ich stets großes Interesse an Medizin, das ich heute durch meine Mitgliedschaft beim Roten Kreuz auslebe. Doch je länger ich den Beruf des Architekten ausübe, desto besser gefällt er mir. 1993 wechselte ich von Innsbruck an die TU Graz und setzte dort mein Studium fort, denn ich wollte verschiedene Perspektiven kennenlernen. Von 1990 bis 1997 war ich als Mitarbeiter bei Dipl.-Ing. Besch und 1997/98 bei Dipl.-Ing. Hochkofler, beide im Bereich Verkehrsplanung, tätig. Bereits damals entstand bei meinen Kollegen Stephan Hoinkes aus Tirol, Thomas Heil aus der Steiermark und mir als Vorarlberger der Wunsch nach Selbständigkeit. Voraussetzung dafür war eine entsprechende Berufspraxis, die ich durch die Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros erwarb. Nach Abschluß des Architekturstudium im Jahr 2000 war ich von 2001 bis 2003 Mitarbeiter bei Arch. Dipl.-Ing. Giselbrecht (Projektleitung Biokatalyse TU-Graz, Projektleitung Reitstadion Piber). Zusätzlich beteiligte ich mich gemeinsam mit meinen Partnern ab 1997 an verschiedenen Projekten. 2003 absolvierte ich schließlich die Ziviltechnikerprüfung, Voraussetzung für die Selbständigkeit, und im Jänner 2003 gründeten wir das Architekturbüro dreiplus in Graz. Wir haben auch in Tirol ein Büro, das unser zweites Standbein darstellt. Ich hatte nie erwartet, daß das Geschäft gleich so gut anlaufen würde, doch heute sind wir total ausgebucht und haben mehr als genug zu tun.

Zum Erfolg von Bernd Federspiel


Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Im Prinzip bedeutet Erfolg für mich, ein cooles Leben zu führen und schöne Häuser zu bauen, denn Architektur ist auch eine Kunstform. Erfolg beschränkt sich nicht darauf, mit meinem Beruf Geld zu verdienen, sondern bedeutet für mich auch, genügend Freiraum und Zeit für mich selbst zu haben. Tag und Nacht zu arbeiten würde mir die Freude nehmen und schließlich auch verhindern, daß ich die sozialen Kontakte, auf die es in dieser Branche ankommt, aufrechterhalten kann.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Im Sinne meiner Definition sehe ich mich heute als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Grundsätzlich sind in unserer Branche Kontakte sehr wichtig. Wir hatten zunächst keine Kontakte in die Baubranche, aber wir schafften es durch verschiedene Zufälle. Der erste Zufall war die Beteiligung am Bezau-Wettbewerb in Tirol, den wir gewannen. Durch diesen Erfolg kamen wir in der Steiermark zum Zug, wo wir gleich darauf einen weiteren Wettbewerb gewannen. Dadurch hatten wir zwei Vorzeigeprojekte in der Tasche, und so hat sich unser Erfolg entwickelt. In Tirol war es anfangs leichter, sich durchzusetzen als in der Steiermark, da in der Steiermark eine größere Architektendichte herrscht und weniger gebaut wird. Jetzt, im dritten Jahr allerdings, haben wir in der Steiermark bereits mehr Auftraggeber als in Tirol.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Gründung des Büros gemeinsam mit meinen Partnern war eine wirklich erfolgreiche Entscheidung.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Beides ist wichtig, denn man kann nicht jedes Haus neu erfinden. Wir imitieren nicht, aber wir versuchen bestehende Dinge zu nehmen, sie zu verbessern und unsere Ideen einzubringen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich habe mir von vielen Personen etwas mitgenommen. In den Betrieben, wo ich vorher beschäftigt war, habe ich intensiv beobachtet und bestimmt einiges abgekupfert. Eine einzelne konkrete Person hat mir jedoch nicht als Vorbild gedient.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich schaue nicht aus wie ein richtiger Geschäftsmann, sondern eher wie ein ehrlicher, gerader Typ, der nicht viel Show macht und nicht auf Business gedrillt ist, sondern einfach seine Arbeit erledigt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen bei meinem Erfolg eine extrem wichtige Rolle.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wichtig ist, daß ein neuer Mitarbeiter unsere Qualifikationen ergänzt. Wir brauchen Menschen, die uns unterstützen und uns auf Gebieten, wo wir selbst schwach sind oder nicht genügend Zeit haben, hilfreich sind. Als Mensch muß der Bewerber grundehrlich sein.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind hier drei Personen, die das Büro leiten. So kann der Ausfall einer Person - etwa aufgrund von Krankheit oder Urlaub - kompensiert werden. Hinzu kommt, daß drei mehr Aufträge akquirieren können als einer, und wenn drei Personen ihre Erfahrungen einbringen, funktioniert es besser, als wenn nur einer arbeiten würde. Wir haben kein Hierarchiedenken. Jeder bringt seine Ideen ein. Da wir unsere Termine immer einhalten und die prognostizierten Kosten nicht überschreiten, legen unsere Kunden großes Vertrauen in uns.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir pflegen gute Kontakte zu unseren Mitbewerbern und freuen uns, wenn jemand erfolgreich ist. In dem Moment, wo wir innerhalb der Branche andere schlecht machen, wirkt sich das auf den Ruf der Branche insgesamt aus. Es ist nicht unsere Art, anderen Aufträge wegzunehmen. Unter den jungen Architekten in Graz ist das insgesamt auch nicht üblich. Diese Vorgangsweise ist nur unter einigen alten Füchsen Usus.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich trenne die beiden Bereiche strikt. Meine Freundin ist auch Architektin, aber wir reden zu Hause nie über das Büro, sondern versuchen unser Berufsleben total auszugrenzen. Zu Hause mache ich nichts fürs Büro. Um zu arbeiten, komme ich hierher. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit völlig konträren Dingen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man sollte die Dinge nicht zu ernst nehmen, egal, was passiert, und nicht extrem und verkrampft auf das Ziel losstürmen, um, wenn etwas nicht so funktioniert wie geplant, ausweichen können.
Ihr Lebensmotto?
Locker vom Hocker!
Bernd Federspiel
- Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften
- Architekturdatenbank Next Room
- Österreichisches Rotes Kreuz
* Bauweltpreis 2004

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Voraussetzungen
Maturaniveau
keine Altersbeschränkung
native Speaker - Deutsch, oder Englisch
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Zitate aus Club-Carriere

Zitate überdauern Jahrhunderte, helfen über schwierige Momente hinweg, leiten den Weg, zaubern manchmal ein Lächeln auf unsere Gesichter und zwingen uns oft nachzudenken. Hier ein kleiner Auszug aus tausenden Interviews.

„Bewahre deine Eigenständigkeit, mache deine Musik, vielleicht kommt der Trend, der deine Musik gefragt sein lässt.“ (Udo Jürgens - siehe Bockelmann)
Prof. Udo Jürgens
Sänger, Komponist, Musiker
„Erfolg ist kontinuierliches Wachstum. Man ist nicht besser als andere, sondern einfach nur anders. Für das Wachstum eines Baumes mit 5 Blättern, der nach 7 Blättern strebt, ist der Baum nebenan mit 10.000 Blättern völlig unerheblich.“
Prof. Samy Molcho
Pantomime
„Erfolg hat nichts mit Geld, Ruhm oder Macht zu tun, sondern zeigt sich in der eigenen Lebensfreude.“
Franco D´Alonzo
Gastronom
„Erfolg ist für mich etwas höchst Verdächtiges, das von den wesentlichen Dingen und von der Menschlichkeit ablenkt.“
DDr. Günther Nenning
Journalist

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